DE2429005C2 - Straßenschneeräumfahrzeug - Google Patents
StraßenschneeräumfahrzeugInfo
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- DE2429005C2 DE2429005C2 DE19742429005 DE2429005A DE2429005C2 DE 2429005 C2 DE2429005 C2 DE 2429005C2 DE 19742429005 DE19742429005 DE 19742429005 DE 2429005 A DE2429005 A DE 2429005A DE 2429005 C2 DE2429005 C2 DE 2429005C2
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Description
Die Erfindung betrifft ein Straßenschneeräiimfahrzeug
mit angebautem Räumgerät, einer auf nur eine Fahrzeugachse an einem Fahrzeugende wirksamen
Radlenkune und einer Fahrerkabine, welche benachbart
der gelenkten Fahrzeugachse angeordnet ist und eine Lenkeinrichtung für die gelenkte Fahrzeugachse
aufweist.
Bei bekannten Fahrzeugen der erwähnten Art ist das Räumgerät, beispielsweise eine Schneeschleuder,
eine Schneefräse oder ein Schneepflug, an dem der gelenkten Fahrzeugachse benachbarten Fahrzeugende
angebracht.
Das Lenkverhalten eines derartigen bekannten
ίο Fahrzeuges neigt zum Übersteuern, weil die gelenkte
Fahrzeugachse nur einen verhältnismäßig geringen Abstand zu dem Räumgerät aufweist, während
andererseits die an der starren Fahrzeugachse bzw. mehreren starren Fahrzeugachsen am anderen Fahrzeugende
angeordneten Hinterräder einen verhältnismäßig großen Abstand von der gelenkten Fahrzeugachse
aufweisen, so daß sich das Fahrzeug beim Lenken ausgesprochen »kopflastig« verhält und nur
schwer wieder in eine gerade Fahrspur gebracht wer-
ao den kann, wenn vorangehend ein Kurveneinschlag durchgeführt wurde. Damit im Zusammenhang steht
auch, daß die gelenkte Fahrzeugachse wesentlich stärker belastet ist als die starre Fahrzeugachse bzw.
starren Fahrzeugachsen, was wiederum eine stärkere Dimensionierung der an sich schon teuren gelenkten
Fahrzeugachse erfordert. Dimensionierungsprobleme ergeben sich auch hinsichtlich der Lenkübersetzung,
welche zum Schneeräumen möglichst stark untersetzend sein soll, während für den normalen Fahrbetrieb
ohne Räumgerät eine wesentlich geringere Untersetzung zweckmäßig ist.
Es sind auch Straßenschneeräumfahrzeuge mit angebautem
Räumgerät, einer auf zwei Fahrzeugachsen an beiden Fahrzeugenden wirksamen Radlenkung
und einer Fahrerkabine bekannt, wobei benachbart einer der beiden gelenkten Fahrzeugachsen die Fahrerkabine
vorgesehen ist. Derartige bekannte Fahrzeuge haben zwar gute Lenkungseigenschaften, da die von
dem Räumgerät entfernte gelenkte Fahrzeugachse ein großes »Hebelmoment« um die Fahrzeughochachse
durch die dem Räumgerät benachbarte gelenkte Fahrzeugachse ausübt, jedoch ist ein derartiger
Aufbau mit zwei gelenkten Fahrzeugachsen verhältnismäßig aufwendig.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines demgegenüber verbesserten Straßenschneeraumfahrzeuges
der eingangs genannten Gattung mit nur einer gelenkten Fahrzeugachse, welches gleichwohl auch
bei angebautem Räumgerät im Schneeräumeinsatz sehr gute Lenkungseigenschaften vergleichbar denen
eines Fahrzeuges mit zwei gelenkten Achsen aufweist.
Erreicht wird dies gemäß der Erfindung dadurch, daß das Räumgerät an dem von der gelenkten Fahrzeugachse
entfernten Fahrzeugende angebaut ist und daß an diesem Fahrzeugende benachbart dem Räumgerät
eine entgegengesetzt zu der Fahrerkabine ausgerichtete zusätzliche Fahrerkabine mit einer gesonderten
Lenkeinrichtung für die gelenkte Fahrzeugachse vorgesehen ist.
Durch die angegebenen technischen Maßnahmen wird bei einem erfindungsgemäß ausgebildeten Fahrzeug
beim konventionellen Fahrbetrieb, also bei nicht im Einsatz befindlichem Räumgerät, wobei die
benachbart der gelenkten Fahrzeugachse vorgesehene Fahrerkabine besetzt ist, ein normales Fahr- und
Lenkverhalten wie bei einem üblichen Lastkraftwagen erreicht, während beim Raumbetrieb, wenn die zu-
sätzliche Fahrerkabine besetzt ist, die von dieser Fahrerkabine entfernte gelenkte Fahrzeugachse beim
Steuern ein großes »Hebelmoment« bezüglich der beachbart der zusätzlichen Fahrer'.-abine angeordneten
starren Fahrzeugachse ausübt, so daß die bei «Jtraßenschneeräumfahrzeugen mit einer gelenkten
Achse bisher in Kauf zu nehmende Übersteuerneiune weitgehend vermieden werden kan~. Da die
usätzliche Fahrerkabine mit einer gesonderten Lenk-•nricltung
für die gelenkte Fahrzeugachse ausaestatim
werden kann, besteht die Möglichkeit, das Unter- !t7unesverhältnis für die Lenkung beim normalen
Fährbetrieb einerseits und beim Räumbetrieb andeerseits
jeweils auf den optimalen Wert auszulegen,
Hh bezüglich der zusätzlichen Fahrerkabine mit ";n.m verhältnismäßig hohen Untersetzungsverhält-Ss
Dies trägt auch der Tatsache Rechnung, daß heim normalen Fahrbetrieb (beispielsweise vom Deno
zum Einsatzort) mit einer verhältnismäßig hohen rvcrhwindiekeit gefahren wird, beim Räumbetrieb
Sn Einsauort hingegen mit e.ner demgegenüber ver- !.ältnismäßie geringen Geschwindigkeit. Es ergibt
S emer eil günstige Gewichtsverteilung, da^die
Hrm Räumgerät benachbarte Starrachse stärker betestet
ist alt die vom Räumgerät entfernte gelenkte Achse wobei letztere normal wie bei einem üblichen
Lastkraftwagen dimensioniert sein kann.
Die erfindungsgemäß vorgesehene zusätzliche Fahrerkäbine
kann gemäß einer besonderen Ausgestal-Sgt
Richtung zu dem Räumgerät hin bis zu einem zumindest teilweisen überstand und/oder in Vertikalrichtung
nach oben und/oder parallel zur Fahrzeugte Sweet werden
' Bei bSnmen Straßenschneeräumfahrzeu.en der
eingangs erwähnten Art mit einer einzigen Fahrerkabine sind nämlich bei angebautem Räumgerät die
Verhältnisse relativ schlecht, nicht zuletzt durch dem Räumgerät zugeordnete Schneeauswurfkaminc
und die daraus austretenden Schneestrahlen. Die un- «igen Sichtverhältnisse werden durch die er-St!
Ausgestaltung der Erfindung entscheidend Art. w8enn die" zusätzliche Fahrerkabine bis
zum teilweisen Überstand über das Räumgerät beweet
wird Es befinden sich dann in Räumrichtung Γ Ausvurfkamine und die Schneestrahlen nicht
mehr vor, sondern vielmehr neben der zusätzlichen Fahrerkabine, so daß eine Behinderung der Sichtverhältnisse
durch den ausgeworfenen Schnee weit-Sehend vermieden wird. Diese vorteilhafte Wirkung
mit einer Fahrerkabine anwendbar, jedoch dies einen verhältnismäßig hohen Aufwand erfordern,
da zwischen der Fahrerkabine und dem Fahrzeug fur die Zwecke des normalen Fahrbetriebes zahlreiche
Verbindungen mechanischer, druckmitteltechnischer oder elektrischer Art vorgesehen sein müssen, wanrend
bezüglich der zusätzlichen Fahrerkabine nach der Erfindung eine wesentlich geringere Anzahl von
Verbindungen zum Fahrzeug erforderlich ist, nicht
zuletzt deswegen, weil die zusätzliche Fahrerkabine
nur beim Räumbetrieb besetzt ist, wo mit vcrhaltnismäßig
geringen Geschwindigkeiten gefahren wirti.
Die zusätzliche Fahrerkabine kann hierbei lediglich zur Aufnahme einer einzigen Bedienungsperson mit
,.5 entsprechend geringer Breite ausgelegt sein so um
Bauelemente zur Bewegung dieser zusätzlichen hanrerkabine
verhältnismäßig billig ausgeführt sein
können. .
In der Zeichnung ist em Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Ls zeigt
F i g. 1 ein Straßenschneeräumfahrzeug in schematischer
Seitenansicht,
F i g. 2 das Fahrzeug von F i g. 1 .n st.msen.gcr
Ansicht bei Betrachtung vom Raumgerat her, *5 Fig. 3 einen Ausschnitt aus Fig. 1 in demgegenüber
vergrößerter Darstellung und
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV von
Fig. 3.
Das in Fig. 1 veranschaulichte Straßenschnee
raumfahrzeug umfaßt ein Chassis 1 eines übhch- η
Lastkraftwagens m.t einer benachbart unterhalb
einer Fahrerkabine 2 angeordneten gelenkten Fahrzeugachse
3 und einer von der Fahrerkabine 2 entfernten starren Fahrzeugachse 4. Der mittlere Teil
des Chassis 1 nimmt einen ^™™1™^™^
mit einer hierdurch an getriebenen pumpe 6 auf, von welcher ^
gestelltes) Leitungsbundel 7 zu e noch erläuterten Fahrzeugaggregaten verlauft
Unterhalb der Fahrerkabine 2 ,s en Du km |
motor 8 angeordnet, welcher durch die D uckmun,
pumpe 6 angetrieben ,t^md üb ^ ^
tiert dargestellte) kardanwelle 9 em t
10 antreibt. Das Verteilergetriebe 10 weist zwei AD
triebszapfen auf von dener,de eine über eine
(strichpunktiert dargestellte) KardanweUc die ^
lenkte Fahrzeugachse 3 und der andere über ein
(strichpunktiert dargestellte) KardanwelU- IZ die
starre Fahrzeugachse 4 antreibt Über da Uruck
£ spielswlise S,ahllei,planke„) gcräuml werden a„,gebildet *'" ^ d^" S" '
soll Durch paralleles Verfahren der zusätzlichen findung darslelll, ist ü
Fahrerkabine™ der Fahrzeugquerachs«,in der einen lichte Para '"«'—^ ,^ ^SnA
oder anderen Richtung lassen sich beide Seilen drs sis 1 onplenkl und >.ann m uc» c
Räunwerätes während des Räumvorganges genau 6. Stellgliedes 18 en weder in die M "«^. c,„s,diuni
Sehen, »daßJCollosionen.ind^.elig.Be. ^, oder aus^c^ ^^^ZS^J
is,^ucibe,spie,s„,äß,S «,,
ύη an dem Fahrzeug angebautes Räumgerät ver- einen unteren Lappen 30 der zusätzlichen Fahreranschaulicht, wobei statt der Schneefräse 15 auch kabine 20 angelenkt sind, verschieben sich bei einer
eine Schneeschleuder, vorzugsweise mit zwei Wurf- Betätigung des Schiebestellgliedes 29 nicht nur die
rädern, oder ein Schneepflug oder irgendein anderes Schiebebüchsen 26 und 27 mit den Parallelogramm-Räumgerät
angebaut sein kann. Wesentlich ist ledig- 5 lenkern 21 und 22, sondern über die zusätzliche
lieh, daß das Räumgerät an dem von der gelenkten Fahrerkabine 20 auch die Schiebebüchsen 26 a und
Fahrzeugachse 3 entfernten Fahrzeugende angebaut 27a nebst Parallelogrammlenkern 21a und 22a über
ist. die zusätzliche Fahrerkabine 20. Es ist daher durch
An dem von der gelenkten Fahrzeugachse 3 ent- das Schiebestellglied 29 die zusätzliche Fahrerkabine
fernten Fahrzeugende, und zwar benachbart der io 20 parallel zur Fahrzeugquerachse beweglich, wie
starren Fahrzeugachse 4 sowie benachbart der dies in F i g. 2 strichpunktiert veranschaulicht ist.
Schneefräse 15, ist eine entgegengesetzt zu der Fah- Mittels eines weiteren Druckmittelstellgliedes 31 rerkabine 2 ausgerichtete zusätzliche Fahrerkabine können die Parallelogrammlenker 21, 21 α, 22 und 20 mit einer (nicht veranschaulichten) gesonderten 22 a gemäß den gestrichelten Kreisbahnen ß von Lenkeinrichtung für die gelenkte Fahrzeugachse 3 15 F i g. 3 verschwenkt werden, und zwar einmal in eine vorgesehen. Außerdem kann von der zusätzlichen horizontale Grundstellung (in Fig. 3 nicht veran-Fahrerkabine 20 aus auch der Druckmittelmotor 8 schaulicht), in welcher sich die zusätzliche Fahrergesteuert werden, und zwar in einem wesentlich kabine 20 in der in F i g. 1 ausgezogen veranschau niedrigeren Drehzahlbereich als dies von der Fahrer- lichten Grundstellung befindet, und in verschiedene kabine 2 aus möglich ist. Mit anderen Worten ist der 20 Auslenkstellungen, von denen in Fig. 1 und 3 eine Druckmittelmotor 8 äquivalent einem von der Fah- extreme Auschwenkstellung strichpunktiert bzw. rerkabine 2 und der zusätzlichen Fahrerkabine 20 ausgezogen veranschaulicht ist. In der extremen Ausschaltbaren Fahrzeuggetriebe, welches in einer Ein- Schwenkstellung der Parallelogrammlenker 21, 21a, stellung bei vorlaufendem Räumgerät (Schneefräse 22 und 22 a wird die zusätzliche Fahrerkabine 20' in 15) auf wesentlich geringere Fahrtgeschwindigkeiten 25 Richtung zu der Schneefräse 15 hin bis zu einem als bei nachlaufendem Räumgerät ausgelegt ist. In teilweisen Überstand und außerdem zusätzlich in ähnlicher Weise kann der Fahrerkabine 2 und der Vcrtikalrichtung nach oben angehoben. Die zusätzzusätzlichen Fahrerkabine 20 je ein gesondertes liehe Fahrerkabine 20 befindet sich danach, wie sich (nicht veranschaulichtes) Lenkgetriebe zugeordnet am besten aus F i g. 1 ergibt, mit ihrem vorderen sein, von denen das der zusätzlichen Fahrerkabine 30 Teil zwischen den beiden Auswurfkaminen 19 und 20 zugeordnete Lenkgetriebe wesentlich stärker 19 a, so daß Behinderungen durch die von den Kauntersetzt ist, wie dies im Räumeinsatz zweckmäßig minen 19 und 19a austretenden Schneestrahlen weitist, gehend vermieden werden. Außerdem kann de:r
Schneefräse 15, ist eine entgegengesetzt zu der Fah- Mittels eines weiteren Druckmittelstellgliedes 31 rerkabine 2 ausgerichtete zusätzliche Fahrerkabine können die Parallelogrammlenker 21, 21 α, 22 und 20 mit einer (nicht veranschaulichten) gesonderten 22 a gemäß den gestrichelten Kreisbahnen ß von Lenkeinrichtung für die gelenkte Fahrzeugachse 3 15 F i g. 3 verschwenkt werden, und zwar einmal in eine vorgesehen. Außerdem kann von der zusätzlichen horizontale Grundstellung (in Fig. 3 nicht veran-Fahrerkabine 20 aus auch der Druckmittelmotor 8 schaulicht), in welcher sich die zusätzliche Fahrergesteuert werden, und zwar in einem wesentlich kabine 20 in der in F i g. 1 ausgezogen veranschau niedrigeren Drehzahlbereich als dies von der Fahrer- lichten Grundstellung befindet, und in verschiedene kabine 2 aus möglich ist. Mit anderen Worten ist der 20 Auslenkstellungen, von denen in Fig. 1 und 3 eine Druckmittelmotor 8 äquivalent einem von der Fah- extreme Auschwenkstellung strichpunktiert bzw. rerkabine 2 und der zusätzlichen Fahrerkabine 20 ausgezogen veranschaulicht ist. In der extremen Ausschaltbaren Fahrzeuggetriebe, welches in einer Ein- Schwenkstellung der Parallelogrammlenker 21, 21a, stellung bei vorlaufendem Räumgerät (Schneefräse 22 und 22 a wird die zusätzliche Fahrerkabine 20' in 15) auf wesentlich geringere Fahrtgeschwindigkeiten 25 Richtung zu der Schneefräse 15 hin bis zu einem als bei nachlaufendem Räumgerät ausgelegt ist. In teilweisen Überstand und außerdem zusätzlich in ähnlicher Weise kann der Fahrerkabine 2 und der Vcrtikalrichtung nach oben angehoben. Die zusätzzusätzlichen Fahrerkabine 20 je ein gesondertes liehe Fahrerkabine 20 befindet sich danach, wie sich (nicht veranschaulichtes) Lenkgetriebe zugeordnet am besten aus F i g. 1 ergibt, mit ihrem vorderen sein, von denen das der zusätzlichen Fahrerkabine 30 Teil zwischen den beiden Auswurfkaminen 19 und 20 zugeordnete Lenkgetriebe wesentlich stärker 19 a, so daß Behinderungen durch die von den Kauntersetzt ist, wie dies im Räumeinsatz zweckmäßig minen 19 und 19a austretenden Schneestrahlen weitist, gehend vermieden werden. Außerdem kann de:r
Die zusätzliche Fahrerkabine 20 ist, wie sich in Räumbereich vor der Schneefräse 15 besser überEinzelheiten
aus F i g. 3 und 4 ergibt, mittels Par- 35 blickt werden.
allelogrammlenkern 21, 21 α und 22, 22a an das Bei zusätzlicher Betätigung des Schiebestellgliedes
Chassis 1 angelenkt. In der ausgezogen veranschau- 29 läßt sich, sofern die zusätzliche Fahrerkabine 20
lichten Grundstellung von Fig. 1 sitzt die zusatz- sich nicht mehr zwischen den Auswurfkaminen 19
liehe Fahrerkabine 20 auf einem Gehäuse 23, das und 19 a befindet, die Fahrerkabine 20 parallel zur
zwei parallele Schiebeführungsachsen 24 und 25 auf- 40 Fahrzeugquerachse nach der einen oder anderen
nimmt, auf welchen mittels Schiebebüchsen 26, 26 a, Seite des Fahrzeuges verschieben, wie dies aus der
27 und 27 a die Parallelogrammlenker 21, 21a, 22 strichpunktierten Stellung der zusätzlichen Fahrerund
22a parallel zur Fahrzeugquerachse verschiebbar kabine 20 in Fi g. 2 ersichtlich ist. Auf diese Weise
sind. Die Schiebebüchsen 26 und 27 sind durch eine können seitliche Hindernisse neben dem Fahrzeug
Verschiebegabel 28 erfaßt und können mittels eines 45 sehr gut beobachtet werden.
druckmittelbetätigten Schiebestellgliedes 29 parallel Die zusätzliche Fahrerkabine 20 kann sehr leich
zur Fahrzeugquerachse verschoben werden. Da die und klein ausgebildet sein, da sie normalerweise nui
Parallelogramm-lenker 21, 21a, 22 und 22 a an je eine einzige Bedienungsperson aufzunehmen braucht
Claims (7)
1. Straßenschneeräumfahrzeug mit angebautem
Räumgerät, einer auf eine Fahrzeugachse an einem Fahrzeugende wirksamen Radlenkung und
einer Fahrerkabine, weiche benachbart der gelenkten Fahrzeugachse angeordnet ist und eine
Lenkeinrichtung für die gelenkte Fahrzeugachse aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
das Räumgerät (Schneefräse 15) an dem von der gelenkten Fahrzeugachse (3) entfernten Fahrzeugende
angebaut ist und daß an diesem Fahrzeugende benachbart dem Räumgerät eine entgegengesetzt
zu der FahrerkaDine (2) ausgerichtete zusätzliche Fahrerkabine (20) mit einer gesonderten
Lenkeinrichtung für die gelenkte Fahrzeugachse vorgesehen ist.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Fahrerkabine (2)
und der zusätzlichen Fahrerkabine (20) schaltbares Fahrzeuggetriebe (Druckmittelmotor 8) in
einer Einstellung bei vorlaufendem Räumgerät (Schneefräse 15) auf wesentlich geringere Fahrtgeschwindigkeiten
als bei nachlaufendem Räumgerät ausgelegt ist.
3. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrerkabine
(2) und der zusätzlichen Fahrerkabine (20) je ein gesondertes Lenkgetriebe zuordnet
ist, von denen das der zusätzlichen Fahrerkabine zugeordnete wesentlich stärker untersetzt
ist.
4. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zusatzliehe
Fahrerkabine (20) in Richtung zu dem Räumgerät (Schneefräse 15) hin bis zu einem zumindest
teilweisen Überstand und/oder in Vertikalrichtung nach oben und/oder parallel zur
Fahrzeugquerachse bewegbar ist.
5. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter
Weise ein Primärantriebsmotor (S) nebst Druckmittelpumpe (8) und zumindest ein Druckmittelmotor
(8) vorgesehen sind und daß in der zusätzlichen Fahrerkabine (20) enthaltene Bediep.ungselemente
über flexible Druckmittelleitungen mit dem Druckmittelbordnetz verbunden sind.
6. Fahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der gelenkten Fahrzeugachse
(3) ein erster und dem Räumgerät (Schneefräse 15) ein zweiter Druckmittelmotor (13) zugeordnet
sind und daß zumindest eine starre Fahrzeugachse (4) über ein Verteilergetriebe (10) mittels
des ersten Druckmittelmotors (8) angetrieben ist.
7. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche
Fahrerkabine (20) lediglich zur Aufnahme einer einzigen Bedienungsperson ausgelegt ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742429005 DE2429005C2 (de) | 1974-06-18 | Straßenschneeräumfahrzeug | |
| JP6663075A JPS518731A (ja) | 1974-06-18 | 1975-06-04 | Dorojosetsusha |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742429005 DE2429005C2 (de) | 1974-06-18 | Straßenschneeräumfahrzeug |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2429005B1 DE2429005B1 (de) | 1975-09-18 |
| DE2429005C2 true DE2429005C2 (de) | 1976-04-22 |
Family
ID=
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