DE2426751B2 - Stapelpresse für Feldfrüchte - Google Patents
Stapelpresse für FeldfrüchteInfo
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Description
60
Die Erfindung bezieht sich auf eine Stupelpresse für
Idfrüchtc mit einem über eine Aufgabevorrichtung schickbaren Aufnahmebehälter mit einem auf- und
fahrbaren Htibdach, wobei seitlich am Aufnahmehälter
je zwei um feststehende horizontale Achsen rschwenkbare Kurbcllenkcr angelcnkt sind, die an
■en der Anlenkstelle am Aufnahmebehälter abgelegc-η Enden mittelbar miteinander verbunden sind und
deren Schwenkbewegung auf am Hubdach angelenkte Vertikalstangen übertragbar ist.
Bei dieser bekannten Stapelpresse (US-PS 36 91 741) sind die Anlenksteilen für die Kurbellenker am Aufnahmebehälter
an einer Seite übereinanderliegend angeordnet, wobei die Kurbellenker an ihren den Anlenksteilen
abgelegenen Enden über einen rhombenähnlichen Teil miteinander verbunden sind, an dem wiederum
die Venikalstangen angreifen. Während des Hubvorganges bewegt sich der rhombenähnliche Teil dann
auf Kreisbogen, die die Kurbellenker beschreiben. Da die Anlenksteilen der Kurbellenker aber übereinanderliegend
angeordnet sind, ist die Hubbewegung bereits begrenzt. Im übrigen benötigt diese bekannte Vorrichtung
einen relativ großen Platz, da die Venikalstangen normalerweise am vorderen und rückwärtigen Ende
des Hubdaches vorgesehen werden und somit der rhombenähnliche Teil entsprechend groß ausgebildet
werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das zum Auf- und Abfahren des Hubdaches erforderliche Gestänge
derart auszubilden, daß bei geringstem Platzbedarf ausreichende Hubhöhen erreicht werden können.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Anlenksteilen am Aufnahmebehälter horizontal
auseinanderliegend angeordnet und die Venikalstangen an ihren dem Hubdach abgelegenen
Enden an Jen Kurbellenkern angelenkt und die Kurbellenker über eine Horizontalstrebe gelenkig miteinander
verbunden sind. Auf diese Weise ist eine einfache Vorrichtung zum Verstellen des Hubdaches geschaffen,
die leicht herzustellen und störunanfällig ist. Gleichfalls können mit dieser Vorrichtung größere Preßkräfte auf
das im Aufnahmebehälter befindliche Gut ausgeübt werden. Im ganzen gesehen wird bei der erfindungsgemäßen
Vorrichtung beim Verschwenken eines Kurbellenkers, beispielsweise über einen Hubzylinder, diese
Bewegung über die Horizontalstrebe auf den zweiten Kurbellenker übertragen, der damit eine gleiche Bewegung
ausführen kann. Somit bewegen sich alle Anschlußstellen zueinander parallel.
Erfindungsgemäß ist jeder Kurbellenker T-förmig
ausgebildet, wobei sein Grundteil am Aufnahmebehälter angelenkt ist und sein Stegteil die Anschlußstellen
für die Hori/ontalstreben und die jeweilige Vertikalstange
aufweist.
Ferner ist nach der Erfindung in der untersten Stellung des Hubdaches jeder Kurbellenker mit seinem
Stegteil nach oben hinten angeordnet, wobei die Anschlußstelle für die Horizontalstrebe am frontseitigen
Ende des Stegteils und die Anschlußstelle für die Vertikalstange am rückwärtigen Stegteilende vorgesehen
ist.
Damit die Vertikalstangen während der Hubbewegung keine allzu große Horizontalbewegung durchführen,
sind erfindungsgemäß die Anschlußstellen für die Vertikalstangen auf einem Kreisbogen geführt, der
durch eine durch die Anlenkstelle verlaufende Horizontalebene halbiert ist. Im einzelnen sind in der
obersten Stellung des Hubdaches die Anschlußstelle für die Vcrtikalstrebe oberhalb der Anlcnkstcllc des
Kurbellenkers und die Anschlußstelle für die llori/ontalstrebe unterhalb der Anlenkstelle angeordnet,
und in der untersten Stellung des Hubdaches befindet sich die Anschlußstelle für die Vertikalstrebc hinter
der Anlenkstelle, die Anschlußstelle für die Horizontalstrebe vor der Anlenkstelle.
Erfindungswescntlicr ist ferner, daß ein Kurbel-
tiiker mit einer rückwärtigen Klappe des Aufnahmebehälters
mittelbar verbunden ist. Auf diese Weise J! η das Auf- und Zuschwenken der rückwärtigen
Klappe in Abhängigkeit von der Stellung des Hubiaches
gesteuert werden.
in den Zeichnungen ist ein nachfolgend näher erläutertes
Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
: pig. 1 eine Stapelpresse in perspektivischer Ansicht,
: pig. 1 eine Stapelpresse in perspektivischer Ansicht,
ρ i g' 2 die Stapelpresse in Seitenansicht,
fig-3 eine ähnliche Darstellung wie in Fig. 2, wohei
sich jedoch das Hubdach in seiner untersten Position befindet, und τ ·, ,, c· ,
pig.4 den rückwärtigen Teil der Stapelpresse in
Seitenansicht, wobei sich das Hubdach in einer Mittenstellung zwischen ausgefahrener und unterster Position
befindet und eine rückwärtige Klappe mittig zwischen ihrer geschlossenen und offenen Stellung dargestellt ist.
Die in der Zeichnung dargestellte Stapelpresse weist einen Rahmen 10 auf, der von einem der Einfachheit
helber nicht dargestellten Ackerschlepper gezogen werden kann, sowie einen Aufnahmebehälter 12, der
auf dem Rahmen angeordnet ist, ein Hubdach 14, das auf letzterem zur vertikalen Hin- und Her-Bewegung
angeordnet ist und das sich im Aufnahmebehälter befindliche Gut zusammenpressen kann, und eine
Aufgabevorrichtung 16, die vorne am Rahmen angeordnet ist und das in Schwaden liegende Gut wie
Klee oder Mais vom Boden aufnehmen kann und es nach rückwärts fördert, sowie ein Auswurfkrümmer 18,
der das von der Aufgabevorrichtung aufgenommene Gut rückwärts in den Aufnahmebehälter 12 fördert.
Die linke Seite der Stapelpresse ist in den Zeichnungen nicht dargestellt, da sie symmetrisch zur Längsmittelachse
der rechten Seite, die nachfolgend beschrieben wird, verläuft, so daß die sich auf die rechte Seite beziehende
Beschreibung analog auf die linke Seite bezogen werden kann.
Der Rahmen besteht im einzelnen aus zwei sich längserstreckenden mit Querabstand angeordneten
Trägern 20 und 22, die sich jeweils auf der rechten und linken Seite der Slapelpresse befinden, so wie einem
nicht dargestellten Querträger, der die äußersten vorderen Enden der Träger 20 und 22 verbindet, sowie
einem weiteren Querträger 24, der die äußeren rückwärtigen Enden der Träger 20 und 22 miteinander verbindet.
Eine dreieckförmig ausgebildete Anhängevorrichtung 26 ist mittig mit den vorderen Enden der Träger
20 und 22 verbunden und erstreckt sich von diesen aus gesehen nach vorne und kann an ihrem frontseitigen
Ende an die Zugstange eines herkömmlichen 5<> Ackerschleppers angeschlossen werden. Zwei Laufräder
28 sind drehbar im Mittenbereich der Träger 20 und 22 angeschlossen, um den Rahmen aufnehmen zu
können.
Der Aufnahmebehälter 12 ist teilweise aus zwei vertikal
sich erstreckenden Seitenwänden 30 und 32 an der rechten und linken Seite der Stapelpresse gebildet. Die
rechte Seitenwand 30 des Aufnahmebehälters 12 weist dabei mehrere Vertikalträger 34 auf, die an ihren unteren
Enden mit dem Träger 20 verbunden sind, sowie einen rechteckigen, gerippten Blechteil, der mit der
oberen Seite des Trägers 20 und den inneren Seiten der Vertikalträger 34 verbunden ist. Der Aufnahmebehälter
12 weist ferner einen horizontalen Boden 38 auf, der sich quer zwischen den Trägern 20 und 22 er- ft5
streckt, sowie eine Frontseite 40, die die vorderen Enden der Seiten 30 und 32 und des Bodens 38 schließt,
sowie schließlich eine riickwäitige Klappe 42, die die
rückwärtigen Enden der Seiten wände und des Bodens abschließt. Ein Förderer 44 ist zur rückwärtigen Förderung
auf der Oberfläche des Bodens 38 angeordnet, um die gepreßten Ballen aus dem Aufnahmebehälter fördern
zu können. Die rückwärtige Klappe 42 ist schwenkbar über Zapfen 46 mit dem Boden verbunden,
so daß sie vertikal zwischen einer hochgeschwenkten oder geschlossenen Position, wie sie in den F i g. 1 bis 3
dargestellt ist, und einer abgesenkten oder offenen Stellung, in der das äußere Ende auf dem Boden aufliegt
und die Klappe als Rampe für den zu entladenden Ballen aus dem Aufnahmebehälter dient, verschwenkbar
ist. Die Klappe ist in der Fig.4 in einer Stellung dargestellt, in der sie sich mittig zwischen ihrer offenen
und geschlossenen Position befindet. Ein Riegelmechanismus 48 hält die Klappe 42 in ihrer geschlossenen
Position, wenn das sich im Aufnahmebehälter befindliche Gut gepreßt wird, und kann von der Bedienungsperson
derart betätigt werden, daß die Klappe in Abhängigkeit zu der Vertikalbewegung des Hubdaches 14
abgesenkt wird.
Die Aufgabevorrichtung 16 ist am Rahmen begrenzt vertikal schwenkbar in einer rechteckigen Öffnung aufgehängt,
die von den Trägern 20 und 22 und dem vorderen Querträger und der Frontseite 40 gebildet ist.
Die Aufgabevorrichtung weist ferner ein Gehäuse 50 auf, das mit dem unteren Ende des Auswurfkrümmers
18 fest verbunden ist, sowie eine Querwelle 52, die an ihren sich gegenüberliegenden Enden in den Seitenwänden
des Gehäuses 50 gelagert ist, und mehrere Aufnahmevorrichtungen oder Schlegel 54, die
schwenkbar auf der Querwelle 52 angeordnet sind. Das obere Ende der Aufgabevorrichtung ist am Aufnahmebehälter
12 über zwei sich längserstreckende Lenker 56 angeschlossen, die an ihren vorderen Enden mit den
Seiten des Auswurfkrümmers 18 und mit ihren rückwärtigen Enden mit Lagerstücken 58 in Verbindung
stehen, die mit der Vorderseite 40 verbunden sind. Das untere Ende der Aufgabevorrichtung ist an dem Rahmen
vertikal einstellbar angeordnet. Die nähere Anordnung braucht aber hier nicht weiter erläutert zu werden,
da sie nicht erfindungswesentlich ist. Es wird jedoch ergänzend erwähnt, daß die untere Anordnung in
der Art ausgeführt werden kann, wie sie in der deutschen Patentanmeldung P 24 Π 726.8-23 beschrieben
ist. Ein größerer Teil des Gewichtes der Aufgabevorrichtung und des Krümmers wird von der Frontseite
des Aufnahmebehälters 12 über zwei Federn 60 aufgefangen, die die Aufgabevorrichtung 16 mit Lagerböcken
an gegenüberliegenden Seiten der Frontseite verbinden. Zur Befestigung der Federn sind mit Gewinde
versehene Stangen und entsprechende Muttern vorgesehen, wodurch auch die von der. Federn ausgeübte
Federkraft einstellbar ist. Die federnde Aufhängung der Aufgabevorrichtung erlaubt der Aufgabevorrichtung
eine Anpaßbewegung an die unterschiedlichen Bodenoberflächen.
Der Auswurfkrümmer 18 ist mit einem im wesentlichen vertikalen unteren Teil 64, der an seinem unteren
Ende in das Gehäuse 50 der Aufgabevorrichtung übergeht, und einem gebogenen oberen Teil 66 versehen,
der in einer rückwärts gerichteten Auslaßöffnung en-Jet.
Während des Arbeitseinsatzes wird die Querwelle 52 der Aufgabevorrichtung entgegen dem Uhrzeigcrdrehsinn
mit Bezug auf die F i g. 2 und 3 angetrieben, wodurch die Schlegel 54 sich radial nach außen von der
Mitte der Welle ersirecken können und somit den in gestrichelten Linien in der Zeichnung dargestellten Zy-
linder bilden. Die Querwelle wird vorzugsweise von der Schlepperzapfwelle angetrieben, und zwar über herkömmliche
Antriebselemente, die unter den Schutzabdeckungen 70 und 72 vorgesehen sind. Wenn die Schlegel
in der vorstehend beschriebenen Weise rotieren, nehmen sie das auf dem Erdboden liegende Gut, wie
beispielsweise in Schwaden liegenden Klee od. dgl., auf und fördern es nach oben durch den Auswurfkrümmer
18. Die gebogene Vorderwand des Auswurfkrümmer-Teils 66 richtet den Gutstrom nach rückwärts
durch die Auslaßöffnung 68 in den Aufnahmebehälter 12. Das Hubdach 14 ist umgekehrt U-förmig ausgebildet
und weist im einzelnen fünf gleichen Abstand zueinander aufweisende U-förmige Streben 74 auf, die vertikale
Schenkelteile aufweisen, die sich nach oben, paral-IeI
und innerhalb der Seitenwände 30 und 32 des Aufnahmebehälters 12 erstrecken. Die Streben 74 sind
fest über eine Längsstrebe 76 verbunden, die sich zwischen den unteren Enden der vertikalen Schenkelteile
erstreckt. Eine rechteckige Blechplatte 78 ist mit den inneren Seiten der v--«ikalen Schenkelteile der Streben
74 unterhalb der Längsstrebe 36 verbunden, während sich eine gekrümmte Blechplatte zwischen den gebogenen
Teilen der zweiten und vierten Strebe befindet und mit deren inneren Seiten verbunden ist. Gebogene Tei-Ie
eines Siebbleches 82 und 84 erstrecken sich jeweils zwischen der ersten und zweiten und vierten und fünften
Strebe und sind in ähnlicher Weise mit deren Innenseiten verbunden. Die Siebbleche 82 und 84 ermöglichen
es, daß über die Aufgabevorrichtung in den Aufnahmebehälter gelangte Luft entweichen kann. Das
Hubdach 14 ist ferner mit einer rückwärtigen Klappe 86 versehen, die an ihrer oberen Kante über Zapfen 88
schwenkbar angeschlossen ist und somit zwischen einer abgesenkten Stellung, die in der Zeichnung dargestellt
ist, und einer im wesentlichen horizontalen Stellung verschwenkbar ist, um das Ausfördern der fertiggepreßten Ballen aus dem Aufnahmebehälter 12 zu erlauben.
Ein Steuermechanismus ist mit 90 gekennzeichnet und dient zum wahlweisen Steuern der rückwärtigen
Klappe 86 in Abhängigkeit von der Vertikalbewegung des Hubdaches. Wie ferner aus den Zeichnungen
hervorgeht, sind die Seitenwände des Hubdaches gerade innwendig der Seitenwände des
Aufnahmebehälters angeordnet, und die rückwärtige Klappe 86 des Hubdaches ist gerade inwendig der
rückwärtigen Klappe 42 des Aufnahmebehälters angeordnet, so daß das Hubdach frei vertikal bewegt werden
kann, und zwar zwischen einer ausgefahrenen Stellung, wie sie in den F i g. 1 und 2 dargestellt ist, und so
einer unteren Stellung, wie sie in F i g. 3 zeigt.
Ein Mechanismus zur Verbindung des Hubdaches mit dem Aufnahmebehälter, über den das Hubdach mit Bezug
auf den Aufnahmebehälter zwischen einer ausgefahrenen und einer abgesenkten Position verstellbar ist,
ist an jeder Seite der Stapelpresse vorgesehen.
Der Mechanismus an der linken Seite der Stapelpresse ist ein Spiegelbild zu demjenigen an der rechten
Seite, und die für diesen nachfolgende Beschreibung kann analog auf den erstgenannten angewendet werden.
Im einzelnen weist der Mechanismus zwei sich längserstreckende, identisch ausgebildete T-förmige
Kurbellenker 92 auf, die an der Seitenwand 30 vertikal verschwenkbar um in der gleichen horizontalen Ebene
liegende mit Längsabstand angeordnete Querachsen angeordnet sind. Hierbei wird die vordere Querachse
aus einem Zapfen 94 oder einer Anschlußstelle gebildet, die sich quer zwischen einem der Vertikalträger 34
und einer Vertikalstange % erstreckt, die außerhalb von dem Vcrtikalträger und mit Absland zu diesem angeordnet
ist. Das untere Ende der Vertikalstange % ist mit dem äußeren Ende eines zylindrischen Distanzstückes
98 verbunden, das wiederum mit der Außenseite des Trägers 20 verbunden ist, während das obere
Ende der Verlikalstangc mit einer sich verjüngenden
Strebe 100 verbunden ist, die an dem oberen Teil der
Längsstrebe angeordnet ist. In ähnlicher Weise wird die rückwärtige Querachse durch einen Zapfen 102
oder eine Anlenkstelle gebildet, die sich quer zwischen einem anderen Vertikalträger 34 und einer Vertikalstange
104 erstreckt, die außerhalb des Vertikalträgers und mit Abstand zu diesem angeordnet ist. Das untere
Ende der Vertikalstange 104 ist mit dem äußeren Ende einer zweiten zylindrischen Distanzbuchse 106 an der
Außenseite des Trägers 20 verbunden, während ihr oberes Ende mit einer zweiten sich verjüngenden Strebe
108 verbunden ist, die ihrerseits mit dem oberen Teil der Längsstrebe in Verbindung steht. Eine Querstrebe
110 erstreckt sich längsseits zwischen den oberen Enden
der Vertikalstangen % und 104, und zwar mit Abstand zu der Seitenwand 30.
Jeder Kurbellenker 92 weist einen Grundteil 112, der
an einem Ende mit einem der Zapfen 94 und 102 verbunden ist, und einen Stegteil 114 auf, der mit seinem
Mittenbereich fest mit dem gegenüberliegenden Teil des Grundteils verbunden ist. Die Enden des Stegteils
114 sind gabelförmig zur Aufnahme von Anschlußstellen oder Zapfen 116 und 118 ausgebildet. Eine
Horizontalstrebe 120 verbindet die Anschlußstellen 116
an den Kurbellenkern und hat die Aufgabe, einen bestimmten horizontalen Abstand zwischen den ersten
Anschlußstellen 116 aufrecht zu halten, der dem Abstand zwischen den Anlenkstellen 94 und 102 entspricht,
wodurch die Kurbellenker jederzeit zueinander parallel gehalten werden. Zwei Vertikalstangen 122
verbinden die Anschlußstellen 118 an den Kurbellenkern mit Querzapfen 124 und 126 an der Außenseite
der Längsstrebe 76.
Ferner gehört zu dem vorstehend beschriebenen Mechanismus ein hydraulisch beaufschlagbarer Zylinder
128, der sich längs durch den Spalt zwischen der Vertikalstange % und seinem benachbarten Vertikalträger
34 erstreckt und einen Lagerbock 130 am vorderen Ende des Stapelpresserahmens mit einem Lagerbock
132 an dem Kurbellenker verbindet. Der hydraulisch beaufschlagbare Zylinder ist mit in der Zeichnung
nicht dargestellten Mitteln mit dem Hydrauliksystem am Ackerschlepper, der die Stapelpresse ziehen soll,
verbunden und doppelseitig beaufschlagbar, um den vorderen Kurbellenker 92 um seine Anlenkstelle 94
zwischen den beiden in F i g. 2 und 3 dargestellten Endpositionen zu verschwenken. Die Bewegung des frontsehigen
Kurbellenkers wird auf den rückwärtigen Kurbellenker über die Horizontalstrebe 120 übertragen,
und die Schwenkbewegung jeder Kurbellenker wird seinerseits in eine Vertikalbewegung des Daches
über die Vertikalstangen 122 umgeformt. Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, befindet sich das Hubdach,
wenn der Kolben im Zylinder 128 eingefahren ist, was in F i g. 3 dargestellt wird, in seiner abgesenkten Position,
und wenn der Kolben, wie in F i g. 2 dargestellt, voll ausgefahren ist, wird sich das Hubdach in seiner
ausgefahrenen Stellung befinden. Wie gleichfalls offensichtlich ist, wird sich, wenn die Kurbellcnkcr zwischen
ihren Positionen verschwenkt werden, die der ausgefahrenen und abgesenkten Stellung des Hubdaches ent-
sprechen, der erste Zapfen 116 oder die diesbezügliche
Anschlußstelle eines jeden Kurbellcnkers auf einem Kreisbogen bewegen, der von der vertikalen Querebene
durch diese Achse, um die der Kurbellenker verschwenkbar ist, halbiert wird, und der zweite Zapfen
118 bzw. diese Anschlußstelle bewegt sich auf einem Kreisbogen, der von der Horizontalebene, die durch
diese Achse gelegt ist, halbiert wird.
Ein weiteres Merkmal dar Erfindung ist darin zu sehen, daß die Bewegung der rückwärtigen Klappe 42
des Aufnahmebehälters Ii! zwischen ihrer geöffneten und geschlossenen Position über den rückwärtigen
Kurbellenker 92 steuerbar ist. Hierzu ist ein flexibles Kabel 134 mit seinem einen Ende mit einem Lager 136
verbunden, das auf dem Si:egteil 114 des rückwärtigen Kurbellenkers fest aufsitzt, während sein anderes Ende
mit einem Zapfen 138 an der Seite der Klappe 42 in Verbindung steht. Das Kabel ist um eine Scheibe 140
geiiihri. die drehbar an der Seite des Aufnahmebehälters
angeordnet ist. Wenn das Hubdach nun während des normalen Preßzyklus ausgefahren wird, wird
das Kabel, wie es in F i g. 2 dargestellt ist. lediglich
durchhiingen. Wenn aber die Bedienungsperson den Riegelmcchanismus 48 /.um Entriegeln der Klappe 42.
um nachfolgend das Entladen des fertiggepreßten Ballens aus dem Aufnahmebehälter zu ermöglichen, bctätigt.
wird das Kabel 134 nach und nach die Klappe in ihre offene Stellung absenken, in der sie als Rampe /um
Entladen der Ballen aus dem Aufnahmebehälter dient Umgekehrt wird, wenn das Hubdach in seine abgesenkte
Stellung nach Entnahme des Ballens gefahren wird das Kabel 134 die Klappe zurück in ihre geschlossene
Position verschwenken.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
509 522
t .
Claims (6)
1. Stapelpresse für Feldfrüchte mit einem über eine Aufgabevorrichtung beschickbaren Aufnahmebehälter
mit einem auf- und abfahrbaren Hubdach, wobei seitlich am Aufnahmebehälter je zwei um
feststehende horizontale Achsen verschwenkbare Kurbellenker angelenkt sind, die an ihren der
Anlenkstelle am Aufnahmebehälter abgelegenen Enden mittelbar miteinander verbunden sind und
deren Schwenkbewegung auf am Hubdach angelenkte Vertikalstangen übertragbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anlenksteilen (94,
102) am Aufnahmebehälter (12) horizontal auseinanderliegend angeordnet und die Vertikalstangen
(122) auf ihren dem Hubdach (14) abgelegenen Enden an den !Curbellenkern (92) angelenkt und die
Kurbeller.ker über eine Horizontalstrebe (120) gelenkig miteinander verbunden sind.
2. Stapeipresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Kurbellenker (92) T-förmig ausgebildet ist, wobei sein Grundteil (112) am Aufnahmebehälter
(12) angelenkt ist und sein Stegteil (114) die Anschlußstellen (116, 118) für die
Horizontalstrebe (120) und die jeweilige Vertikalstange (122) aufweist.
3. Stapelpresse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der untersten Stellung des
Hubdachs (14) jeder Kurbellenker (92) mit seinem Stegteil (114) nach oben hinten angeordnet ist, wobei
die Anschlußstelle (116) für die Horizontalstrebe (120) am frontseitigen Ende des Stegteils und die
Anschlußstelle (118) für die Vertikalstange (122) am rückwärtigen Stegteilende vorgesehen ist.
4. Stapelpresse nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anschlußstelle (118) für die Vervikalstange (122) auf einem Kreisbogen geführt ist, der durch eine durch
die Anlenkstelle (94 bzw. 102) verlaufende Horizontalebene halbiert wird.
5. Stapelpresse nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der obersten
Stellung des Hubdaches (14) die Anschlußstelle (118) für die Vertikalstrebe (122) oberhalb der
Anlenkstelle (94 bzw. 102) des Kurbellenkers (92) und die Anschlußstelle (116) für die Horizontalstrebe
(120) unterhalb der Anlenkstelle angeordnet sind und in der untersten Stellung des Hubdaches
die Anschlußstelle für die Vertikalstrebe sich hinter der Anlenkstelle und die Anschlußstelle für die
Horizontalstrebe sich vor der Anlenkstelle befindet.
6. Stapelpresse nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kurbellenker
(92) mit einer rückwärtigen Klappe (86) des Aufnahmebehälters (12) mittelbar verbunden ist.
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| DE2426751A1 (de) | 1975-01-23 |
| FR2232984A1 (de) | 1975-01-10 |
| US3826070A (en) | 1974-07-30 |
| AR210986A1 (es) | 1977-10-14 |
| CA992332A (en) | 1976-07-06 |
| ZA743758B (en) | 1975-06-25 |
| FR2232984B1 (de) | 1977-10-07 |
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