DE242558C - - Google Patents
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- DE242558C DE242558C DENDAT242558D DE242558DA DE242558C DE 242558 C DE242558 C DE 242558C DE NDAT242558 D DENDAT242558 D DE NDAT242558D DE 242558D A DE242558D A DE 242558DA DE 242558 C DE242558 C DE 242558C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C11/00—Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
- B64C11/30—Blade pitch-changing mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES.
PATENTAMT.
KLASSE
Es ist bekannt, daß der Steigungswinkel bei Schrauberipropellern von großem Einfluß
auf den Wirkungsgrad ist. Die beiden Hauptbedingungen, die erfüllt werden müssen, um
den größtmöglichen Wirkungsgrad zu erreichen, sind:
1. gleiche Größe des als zweckmäßig gewählten Angriffswinkels (d. h. des Winkels,
den die Flügelfläche mit der Resultante aus Vortriebs- und Umfangsgeschwindigkeit bildet)
für alle in verschiedenen Abständen von der Achse gelegenen Flügelelemente,
2. Unveränderlichkeit des Angriffswinkels bei allen Arbeitsbedingungen, die den Slip oder
das Verhältnis Q. der Fortschrittgeschwindigkeit V zur Umdrehungsgeschwindigkeit υ verändern.
Bei den gewöhnlichen Schraubenpropellern wird die erste Bedingung erfüllt durch Flügel
ao mit verschieden großen, proportional der Länge des Radius nach außen zu abnehmenden Eintrittswinkeln,
die derart bemessen sind, daß sämtliche Punkte des Flügels die gleiche Ganghöhe erzielen, jedoch nur für bestimmte Werte
des Slips und des Verhältnisses Q der Geschwindigkeiten. Die zweite Bedingung wird
dagegen nicht erfüllt.
Durch den Gegenstand der Erfindung werden beide Bedingungen erfüllt und daher das
Höchstmaß des Wirkungsgrades bei allen möglichen Arbeitsbedingungen erreicht.
Die Zeichnung gibt schematisch ein Beispiel der Erfindung. Fig. 1 stellt die Vorderansicht
des Propellers dar, Fig. 2 seine Seitenansicht, Fig. 3 ist die Ansicht des Propellers
vom Ende seines Armes aus gesehen. Diese drei Figuren stellen den Propeller im Ruhezustand
dar. Fig. 4 dagegen stellt den Propeller im Gang während der Vorwärtsbewegung
des Flugzeuges dar. Da die Vorwärtsgeschwindigkeit für alle Propellerelemente eine und
dieselbe bleibt, die Umlaufsgeschwindigkeit aber mit der Halbmesserlänge zunimmt, so
ergibt die resultierende Geschwindigkeit der verschiedenen Steuer m, n, 0 je einen verschiedenen
Winkel derselben mit der Achse.
Bei der auf der Zeichnung dargestellten Ausführung sind die Propellerflügel in mehrere
Platten oder Blätter geteilt, die in radialer (a, b, c) oder in achsialer Richtung (a, g, h, i)
angeordnet sind. Jedes Blatt bzw. jede Gruppe von Blättern, die in der gleichen Entfernung
von der Achse liegt, ist mit einem Steuer m, n, 0 versehen, dessen Oberfläche mit derjenigen
der zugehörigen Blätter einen Winkel bildet, der gleich dem Angriffswinkel α ist.
Jedes Blatt bzw. jede Blattgruppe, die in der gleichen Entfernung von der Achse liegt,
kann sich unabhängig von den andern drehen. Sobald der Propeller in Drehung versetzt wird,
stellen die Steuer, die mit Bremsen zur Verhinderung der Oszillationen versehen sind, sich
selbst in die resultierende Bewegungsrichtung und die Blätter unter dem Angriffswinkel α
gegen die Richtung des wirksamen Windes ein. Auf diese Weise erreicht man selbsttätig
den konstanten Angriffswinkel für alle Blätter oder Blattgruppen des Propellers, und zwar
bei allen Arbeitsbedingungen, die den Slip oder das Verhältnis Q der beiden Geschwindigkeiten
beeinflussen.
ίο Die Zahl der Flügelblätter hat für die vorliegende
Erfindung keine besondere Bedeutung und kann auch nötigerweise gleich eins sein.
Die Form der Arbeite- bzw. Steuerflächen kennzeichnet auch nicht die Erfindung, und
deshalb sind die Flächen schematisch in der Zeichnung als Rechtecke a, b, e, g, h, i und
Kreise m, η, ο dargestellt.
Die Art der Verbindung zwischen einer Steuer- und einer Arbeitsfläche kann auch
eine verschiedene sein. Die Steuerfläche kann entweder gesondert von der entsprechenden
Arbeitsfläche liegen, indem die Verbindung durch Stäbe und Drähte hergestellt wird,
oder es können die beiden Flächen vermittels einer Verbindungsfläche in eine ununterbrochene
Fläche vereinigt sein, so daß ein Teil der Flügelfläche als Arbeitsfläche und die andere
als Steuerfläche dient.
Das Kennzeichen des Erfindungsgegenstandes besteht eben in der Möglichkeit, einen
Flügel zu schaffen, der seinen Winkel mit der resultierenden Geschwindigkeit, den sogenannten
Angriffswinkel α, selbsttätig konstant beibehält. Dieses wird dadurch erreicht, daß
die Steuer, die immer wie Wetterfahnen in der Richtung der resultierenden Geschwindigkeit
liegen, unter demselben Winkel α zu den Arbeitsflächen aufgekeilt sind.
Die Lage des Luftdruckzentrums der Arbeitsflächen ist so gewählt, daß sie für eine
Fläche oder eine Gruppe von Flächen (z. B. a, g, h, i) in die Drehachse der Fläche fällt.
In dieser Weise wird das Drehmoment der Flächenluftdruckkräfte vernichtet, und es ist
also eine ziemlich kleine Steuerfläche auf einem entsprechenden Hebelarm genügend, um das
Ganze in der Windrichtung zu halten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schraubenpropeller mit um ihre Arme drehbaren Flügeln, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Flügel mit einer Steuerfläche versehen ist, die an einem Hebelarm des Flügels unter einem Winkel zur Flügelfläche aufgekeilt ist, so daß das Steuer den gewünschten Angriffswinkel nahezu konstant hält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE242558C true DE242558C (de) |
Family
ID=501754
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT242558D Active DE242558C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE242558C (de) |
-
0
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