DE2425507C2 - Anordnung zur Betaetigung einer Weiche fuer Magnetschwebefahrzeuge - Google Patents
Anordnung zur Betaetigung einer Weiche fuer MagnetschwebefahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Betätigung einer Weiche für Magnetschwebefahrzeuge,
die durch magnetische Kräfte zwischen einem Magneten am Fahrzeug und schienenförmig angeordneten
Reaktionskörpern auf der Fahrbahn geführt werden end wobei für die Fahrtrichtungsvorgabe im Bereich
der Weiche die Führungsvorrichtung des gewünschten Fahrweges in Betrieb gesetzt und die des anderen
Fahrweges außer Betrieb gesetzt wird.
Durch die DT-PS 7 07 032 ist eine elektromagnetilche
Schwebebahn bekannt, bei der an den beiden Längsseiten des Fahrzeuges Elektromagnete angeordlet
sind, denen in der Weiche an den beiden Außenseilen Eisenschienen als Reaktionskörper zugeordnet
lind. Durch wahlweises Inbetriebsetzen der Elektromagnete der einen oder anderen Längsseite des Fahrteugs
wird das Einlaufen des Fahrzeugs in die gewünschte Richtung bewirkt. Es handelt sich dabei also
«m eine Weiche, die ohne mechanisch bewegte Teile fein elektrisch gesteuert wird. Da hier aber die Anziehungskräfte
zwischen einem Elektromagneten und •iner Eisenschiene zur Führung ausgenutzt sind, ist es
trforderlich, eine Regeleinrichtung zur Einhaltung •ines vorgegebenen Abstandes der Elektromagnete
»on der Eisenschiene vorzusehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung zu Ichaffen, bei der man ohne Abstandsregelung und imit
hn spannungslosen Zustand betätigbaren elektrischen Schaltelementen auskommt.
Die Lösung der Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß die Reaktionskörper des gewünschten Fahrweges
als über Trennschalter geschlossene Leiterschleifen und die des anderen Fahrweges als über
Trennschalter geöffnete Leiterschleifen ausgebildet sind. Dadurch kommt man bei Erzielung einer hohen
Sicherheit in der Einhaltung des Fahrweges gegenüber der bekannten elektromagnetischen Weichenausbildung
mit leistungslosen Schaltern aus, da nicht die auf dem Fahrzeug angeordneten Elektromagnete geschaltet
werden, wobei eine kürzere Schaltzeit erreicht werden kann. Auch bei einem etwaigen Ausfall eines Schalters
bleibt die Einhaltung des Fahrweges noch gewährleistet
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert
Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt an der Linie Ila-Ila in
F i g. 2 und
F i g. 2 eine Draufsicht auf eine Weiche.
F i g. 2 eine Draufsicht auf eine Weiche.
Wie F i g. 1 zeigt, sind an den Längsseiten des Fahrzeugs 1 supraleitende Leiterschleifen 2a und 2b für das
Tragen angeordnet, denen auf der Fahrbahn schienenförmig angeordnete elektrische Leiterplatten 3 zugeordnet
sind. In der Mitte der Unterseite des Fahrzeugs 1 befindet sich eine supraleitende Spule 4, die bei
Geradeausfaiirt auf die Leiterschleifen 5a und bei Abzweigfahrt auf die Leiterschleifen 5b einwirkt. Die
Leiterschleifen 5a und 5b sind aus zwei Spulenhälften gebildet, die gegeneinander geschaltet sind. Eine derartige
Ausbildung ist durch die US-PS 34 70 828, Fig. 7, bekannt. Befindet sich die auf dem Fahrzeug 1 angeordnete
Supraleiterspule 4 genau über den Leiterschleifen 5a, so werden in den beiden Spulenhälften
Spannungen erzeugt, die gleich groß und entgegengesetzt sind. Eine Auslenkung aus der Symmetrieachse
hat ungleiche Spannungen in den beiden Spulenhälften zur Folge, so daß ein resultierender Strom fließt und
eine entsprechende Rückstellkraft entsteht. Bei der dargestellten Weiche sind die Leiterschleifen 5a für
Geradeausfahrt über Trennschalter 6 geschlossen. In den Leiterschleifen 5b angeordnete Trennschalter 7 des
Abzweiges sind gleichzeitig geöffnet Dabei sind die in den Leiterschleifen 5a und 5b angeordneten Trennschalter
6 bzw. 7 gegeneinander verriegelt Die Trennschalter zweier auf gleicher Höhe angeordneter Leiterschleifen
sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Wechselschalter ausgebildet und besitzen eine gemeinsame
Betätigungsspule 8. Alle Betätigungsspulen der Weiche werden von einem gemeinsemen Stellwerk
9 aus geschaltet. Dieses Stellwerk 9 kann vom Fahrzeug 1 aus oder von einer ortsfesten zentralen Leitstelle
gesteuert werden. Die Wechselschalter sind zweckmäßigerweise mit Rückmeldekontakten 10 ausgerüstet,
über die im Stellwerk 9 die Betätigung aller Wechselschalter überwacht und anschließend der entsprechende
Fahrweg freigegeben werden kann.
Zur Erzielung kurzer Leitungsverbindungen ist es vorteilhaft, die Wechselschalter 11 symmetrisch in der
Mitte zwischen den beiden Fahrwegen anzubringen.
Bei Verzicht auf kurze Leitungsverbindungen können zur Kleinhaltung der Anzahl der Schalter jeweils
die Leiterschleifen 5a bzw. 5b, deren Abstand größer ist als die Länge der am Fahrzeug angeordneten Supraleiterspulen
4, von einem gemeinsamen Trennschalter betätigt werden.
Als Trennschalter können sowohl mechanische Schalter als auch elektronische Einrichtungen, z. B.
Thyristoren, dienen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Anordnung zur Betätigung einer Weiche für
Magnetschwebefahrzeuge, die durch magnetische Kräfte zwischen einem Magneten am Fahrzeug und
schienenförmig angeordneten Reaktionskörpern auf der Fahrbahn geführt w£rden und wobei für die
Fahrtrichtungsvorgabe im Bereich der Weiche die Führungseinrichtung des gewünschten Fahrweges
in Betrieb gesetzt und die des anderen Fahrweges außer Betrieb gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Reaktionskörper des gewünschten Fahrweges als über Trennschalter (6) geschlossene
Leiterschleifen (5a) und die des anderen Fahrweges als über Trennschalter (7) geöffnete
Leitersctleifen (Sb) ausgebildet sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils Trennschalter (6, 7) zweier Leiterschleifen verschiedener Fahrwege eine gemeinsame
Betätigungsspule (8) besitzen.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschalter (6, 7) in der
Mitte symmetrisch zu den beiden Fahrwegen angeordnet sind.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742425507 DE2425507C2 (de) | 1974-05-27 | Anordnung zur Betaetigung einer Weiche fuer Magnetschwebefahrzeuge | |
| SU2114206A SU528028A3 (ru) | 1974-05-27 | 1975-03-14 | Устройство дл поворота экипажа с магнитным подвешиванием |
| US05/577,920 US3994236A (en) | 1974-05-27 | 1975-05-15 | Switch for magnetic suspension railroad |
| FR7516175A FR2272876A1 (de) | 1974-05-27 | 1975-05-23 | |
| JP50064007A JPS512102A (de) | 1974-05-27 | 1975-05-27 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742425507 DE2425507C2 (de) | 1974-05-27 | Anordnung zur Betaetigung einer Weiche fuer Magnetschwebefahrzeuge |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2425507A1 DE2425507A1 (de) | 1975-10-02 |
| DE2425507B1 DE2425507B1 (de) | 1975-10-02 |
| DE2425507C2 true DE2425507C2 (de) | 1976-05-13 |
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