DE2425491C2 - Absack- oder Schlauchfolienfüllvorrichtung - Google Patents

Absack- oder Schlauchfolienfüllvorrichtung

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DE2425491C2 DE19742425491 DE2425491A DE2425491C2 DE 2425491 C2 DE2425491 C2 DE 2425491C2 DE 19742425491 DE19742425491 DE 19742425491 DE 2425491 A DE2425491 A DE 2425491A DE 2425491 C2 DE2425491 C2 DE 2425491C2
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Karl 3301 Hondelage Klebe
Joachim Dipl.-Ing. 3340 Wolfenbüttel Mehrdorf
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Librawerk Maschinenfabrik 3300 Braunschweig GmbH
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Librawerk Pelz & Nagel & Co Kg 3300 Braunschweig De GmbH
Librawerk Pelz & Nagel & Co Kg 3300 Braunschweig GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B39/00Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supply Of Fluid Materials To The Packaging Location (AREA)
  • Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Absack- oder Schlauchfolienfüllvorrichtung für rieselfähiges Gut mit einem Fülltrichter sowie einem sich an den Auslauf des Trichters anschließenden Fallrohr und einer im Bereich des Überganges vom Fülltrichter zum Fallrohr vorgesehenen Einrichtung zur Änderung des Einlaufquerschnittes.
Es ist bekannt, Absack- oder Schlauchfolienfüllvorrichtungen mit Fallrohren auszurüsten, um das in den Sack oder die Folienpackung zu überführende Gut durch kleine Einlaßöffnungen einbringen zu können. Dieses Problem tritt beispielsweise besonders beim Füllen von Ventilsäcken auf.
Um das Füllgut möglichst schnell durch den im allgemeinen im Querschnitt gering bemessenen Fallrohrausgang in den Sack oder die Folienpackung zu überführen, wird es im Fallrohr durch dessen senkrechte Anordnung beschleunigt. Um zu verhindern, daß sich das Füllgut innerhalb des Fallrohres verklemmt oder staut und Brücken bildet, werden derartige Fallrohre, die vielfach zum Auslaufende hin konisch verjüngt ausgebildet sind, mit Einrichtungen zur Änderung des Einlaufquerschnittes ausgerüstet. Als derartige Einrichtungen sind im Inneren des Rohrmantels bzw. in Höhe des Einlaufquerschnittes vorgesehene höhenverstellbare Kegel bekannt (US-PS 18 87 733). Je nach Eintauchtiefe des Kegels in das Fallrohr wird der Zulaufquerschnitt für das Füllgut entsprechend verändert.
Die bekannte Ausführung hat den Nachteil, daß die Form des Verstellquerschnittes im Fallrohreingang nicht mehr der Form des Rohrquerschnittes, insbesondere im Bereich des Rohraustaufes entspricht. Hierdurch gelangt das Fördergut mit den inneren Mantelflächen des Fallrohres in Berührung. Die dadurch bedingte Reibung des Gutes an den Rohrwandungen führt zu örtlichen Störungen des Gutflusses durch Verwirbelungen und bedingt auch Leistungsverluste beim Füllen der Säcke oder Beutel. Außerdem ist die bekannte Einrichtung zur Änderung des Einlaufquerschnittes des Fallrohres sehr aufwendig in seiner Herstellung und nur schwierig einstellbar, um die für verschiedenartig fließenden Füllgüter jeweils günstigsten Verhältnisse erzielen zu können.
Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß bei geringem baulichem Aufwand eine einfache Verstellung
lu des Einlaufquerschnittes des Fallrohres ermöglicht wird, die der Querschnittsform des Fallrohres bzw. Fallrohreinganges praktisch voll entspricht.
Zur Lösung vorstehender Aufgabe kennzeichnet sich die einleitend genannte Vorrichtung erfindungsgemäß dadurch, daß sich an den Fülltrichter ein an sich bekanntes gummielastisches rohrförmiges Zwischenstück anschließt mit einer das Zwischenstück umschließenden Eindrückeinrichtung, welche so ausgebildet und betätigbar ist, daß sie in ihrer wirksamen Stellung den
Einlaufquerschniti konzentrisch einschnürt.
Die Verwendung gummielasttscher rohriormiger Zwischenstücke ist zwar in Verbindung mit Dosier- und Füllvorrichtungen für rieselfähiges Gut bekannt (DE-AS 14 86 095), jedoch sind sie dabei als Teile von Mengensteuerventilen vorgesehen, welche oberhalb eines Verteilerkegels angeordnet sind, der den Zweck hat, mehrere unterhalb des Ventiles in die Füllposition gebrachte Behälter gleichmäßig zu füllen. Das Zwischenstück, welches als Schlauchmanschette ausgebildet
ist, wirkt dabei mit Betätigungsarmen zusammen, die radial gegenüberliegend schwenkbar angeordnet sind und bei einer Schließbewegung die Schlauchmanschette von radial gegenüberliegenden Stellen so weit zusammendrücken, daß sie in der Schließstellung kreuzförmig zwischen den Anlageflächen der Betätigungsarme gefaltet liegt.
Während mit jeder Änderung des Eintrittsquerschnittes bei der bekannten Verwendung des gummielastischen rohrförmigen Zwischenstückes die Form des Durchirittsquerschnittes verändert wird, erreicht man durch die Erfindung eine Verminderung des lichten Durchtrittsquerschnittes für das Gut in weitesten Grenzen, ohne dabei die Querschnittsform des Zwischenstücks zu ändern.
Die Erfindung geht u.a. von der Erkenntnis aus. daß abweichend von dem Bekannten eine faltenfreie und damit konzentrische Einschnürung des Durchtriltsquerschnittes für das hindurchzuleitende Gut ohne weiteres möglich ist, weil das gummielastische Zwischenstück durch die Einschnürung gleichzeitig einer erhöhten Zugspannung ausgesetzt wird.
Die das Zwischenstück umschließende Eindrückeinrichlung kann nach Art einer verstellbaren Lochblende ausgebildet sein. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das gummielastische rohrförmige Zwischenstück mit einer verstellbaren gürteiförmigen Schlauchschnalle oder aber mit einer verstellbaren Schlauchschelle ausgerüstet. Derartige Schlauchschnallen oder Schlauchschellen lassen sich ohne besonderen Aufwand durch einfache Betätigungseinrichtungen auf unterschiedliche Durchmesser einstellen und erlauben somit, den Einlaufquerschnitt auf die jeweils günstigsten Verhältnisse auch bei verschiedenartigen Fließeigenschaften der einzelnen Füllgüter einzustellen.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Einrichtung zum Einschnüren des Zwischenstückes im Querschnitt eine dem Zwischenstück zugewandte ballige Andrückfläche aufweist, da hierdurch die Querschnittsverengung
des rohrförmigen Zwischenstückes die Form einer Düse erhält und hierdurch der Strömungswiderstand des fließenden Füllgutes besonders günstig beeinflußt wird.
Die neue Vorrichtung ist sowohl für Fallrohre mit zylindrischem Querschnitt als auch fι r solche mit konischem Querschnitt geeignet und anwendbar für Fallrohre, deren Austrittsöffnung narh unten oder über eine Rohrabknickung bzw. -krümmung zur Seite weist.
In der Zeichnung ist ein Beispiel der Erfindung in schematischer Form wiedergegeben. Es zeigt
Fig. 1 eine teilweise Seitenansicht der neuen Absackvorrichtung,
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung einen Schnitt entlang der Schnittlinie 11-11 nach Fig. 1.
Im Beispiel der Fig. 1 sei angenommen, daß der Fülltrichter 2 mit seinem Auslaufstutzen 1 unterhalb einer nicht dargestellten Waage oder anderen Dosiereinrichtungen für das abzusackende Gut angeordnet ist. Unterhalb des Fülltrichters 2 erstreckt sich in Fiuchtung mit dem Auslaufstutzen 1 dieses Trichters iin Fallrohr 5, welches über eine Krümmung 5a mn einem konischen Auslaufabschnilt 50 verbunden ist, welches in einem Fallrohrausgang 6 ausmündet, der seinerseits in die Einfüllöffnung eines Beutels oder Sackes 7 eingeführt ist. Zwischen dem Fülltrichter 2 bzw. dessen Auslaufstutzen ί und dem Fallrohr 5 ist ein gummielastisches, rohrförmiges Zwischenstück 3 angeordnet, welches mit einer Einrichtung zum einstellbaren Einschnüren des Querschnittes versehen ist.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die genannte Einrichtung zum einstellbaren Einschnüren aus einer Rohrschelle 4, welche das rohrförmige Zwischenstück 3 umschließt und auf verschiedene lichte Querschnitte einstellbar ist. Die Rohrschelle 4 ist gemäß F i g. 2 mit einem die freien Schenkel 4a und 4b bzw. den Spaltraum zwischen diesen Schenkeln überbrückendes Element 9 ausgerüstet, welches wie die Rohrschelle 4 elastisch verformbar ist. Das Überbrückungselement 9 ist mit einem stegförmigen Ansatz 9a zwischen zwei Druckfedern 10 in seiner Mittelstellung gehalten. Die Schenkel 4a und 46 nehmen in entsprechenden Gewindebohrungen einen Gewindebolzen 8 auf. der auf seinen beiden Enden mit gegensinnigen Gewinden versehen ist. Auf dem Gewindebolzen 8 ist drehsicher ein Zahnrad 11 gehalten, welches mit einer Zahnstange 12 kämmt, die ihrerseits über einen Handhebel 13 in Längsrichtung verschiebbar ist. so daß bei einer Betätigung des Handhebels i3 die Rohrschelle 4 je nach Bewegungsrichtung des Handhebels 13 in verschiedene Öffnungsstellungen überführbar ist.
κι Bei der Bedienung der im Beispiel dargestellten Vorrichtung kann somit durch Betätigung des Handhebels 13 die Einschnürung des rohrförmigen Zwischenstückes 3 schnell und sehr feinfühlig verändert werden. wobei ein Lösen der Schlauchschelle, also eine Vergrößerung des von der Schlauchschelle umschlossenen Querschnittes aufgrund der Elastizität des rohrförmigen Zwischenstückes mit Sicherheit auch zu einer Vergrößerung des lichten Querschnittes an der Einführungsstelle führt.
Aus der Fig. 1 des Beispieles ist ersichtlich, daß die Schlauchschelle 4 auf ihrer dem rohrförmigen Zwischenstück 3 zugekehrten Seite eine ballige Andrückfläche 14 aufweist, durch die der Bereich der Einschnürungsstelle eine düsenartige Form erhält.
Man erkennt, daß bei der dargestellten Ausführung der aus dem Fülltrichter 2 in das Fallrohr 5 gelangende Gutstrom 15 ohne Berührung der Fallrohrwandungen bis in den gekrümmten Bereich 5a des Rohres 5 gelangt, dort abgelenkt und zum Fallrohrausgang 6 geleitet wird,
.ίο wobei der Gutstrom durch die Einstellung der Rohrschelle 4 so einstellbar ist, daß er den Fallrohrausgang 6 vollständig ausfüllt und hierdurch bei geringstem Zeitaufwand die Füllung des Beutels oder Sackes 7 durch eine enge E'nfüllöffnung gestattet.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß statt der Rohrschelle auch eine in ihrer Funktionsweise dieser Schelle entsprechende Schlauchschnalle vorgesehen werden kann, und daß auch andere mechanische Einrichtungen anderer Art verwendbar sind, die eine
w gleichmäßige Einschnürung des gummielasiischen, rohrförmigen Zwischenstückes bewirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Absack- oder Schlauchfoüenfüllvorrichtung für rieselfähiges Gut mit einem Fülltrichter sowie einem sich an den Auslauf des Trichters anschließenden Fallrohr und einer im Bereich des Überganges vom Fülltrichter zum Fallrohr vorgesehenen Einrichtung zur Änderung des Einlaufquerschnittes, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den Fülltrichter
(2) ein an sich bekanntes gummielastisches rohrförmiges Zwischenstück (3) anschließt mit einer das Zwischenstück (3) umschließenden Eindrückeinrichtung, welche so ausgebildet und betätigbar ist, daß sie in ihrer wirksamen Stellung den Einlaufquerschnitt konzentrisch einschnürt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (3) mit einer verstellbaren gürteiförmigen Schlauchschnalle ausgerüstet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (3) mi! einer verstellbaren Schlauchschelle (4) versehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (4) zum Einschnüren des Zwischenstückes
(3) im Querschnitt eine dem Zwischenstück zugewandte ballige Andrückfläche (14) aufweist.
DE19742425491 1974-05-27 1974-05-27 Absack- oder Schlauchfolienfüllvorrichtung Expired DE2425491C2 (de)

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DE2425491A1 DE2425491A1 (de) 1975-12-11
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US1887733A (en) * 1931-04-07 1932-11-15 Sablik Ignaz Powdery material feed apparatus
US3467151A (en) * 1964-06-16 1969-09-16 Clarence W Vogt Packaging apparatus and flow control valve therefor

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