DE2424136B2 - Drucklufthammer - Google Patents

Drucklufthammer

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DE2424136B2
DE2424136B2 DE19742424136 DE2424136A DE2424136B2 DE 2424136 B2 DE2424136 B2 DE 2424136B2 DE 19742424136 DE19742424136 DE 19742424136 DE 2424136 A DE2424136 A DE 2424136A DE 2424136 B2 DE2424136 B2 DE 2424136B2
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Albert A.; Nikolajew Igor W.; Moskau; Dronowa Lidija M. Ljuberzy Moskowskoj oblasti; Lednikow Anatolij I. Moskau; Goppen (Sowjetunion)
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Wsesojusny nautschno-issledowatelskij i projektno-konstruktorskij institut mechanisirowannowo i rutschnowo stroitelnomontaschnowo instrumente, wibratorow i stroitelno-otdelotschnych maschin, Chimki Moskowskoj oblasti (Sowjetunion)
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D17/00Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
    • B25D17/24Damping the reaction force
    • B25D17/245Damping the reaction force using a fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Drucklufthammer wie er im Maschinenbau, im Bauwesen und auf anderen Gebieten eingesetzt wird, insbesondere einen Drucklufthammer mit einem Mantel, in dem ein in Axialrichtung verschiebbares Laufrohr derart angeordnet ist, daß sich zwischen der Außenfläche des Lauf rohrs und der Innenfläche des Mantels ein Ringraum befindet, mit einer Druckluftsteuerungsvorrichtung und einem Scnlagwerk, die im Laufrohr angeordnet sind und mittels Druckluft die Hin- und Herbewegung eines Schlagkolbens sichern, der Schläge auf den Schaft eines im Vorderteil des Laufrohrs eingesetzten Werkzeugs ausübt, mit einem mit dem Mantel starr verbundenen Handgriff, mit einem die Druckluftzuführung zum Laufrohr bewirkenden Anlasser, mit Dichtungen, die im Ringraum zwischen dem Mantel und dem Laufrohr angeordnet sind und mit Führungen zwischen dem Mantel und dem Laufrohr.
Ein derartiger Drucklufthammer ist aus der US-PS 34 56 744 bekannt Hierbei treten die Dichtungen unmittelbar mit der Innenfläche des Mantels als auch mit dem Laufrohr in Kontakt und es besteht die Möglichkeit einer Schiefstellung des Laufrohrs bezüglich des Mantels, wodurch die Kraftbelastung vom Laufrohr auf den Mantel unter Umgehung eingebauter Vibrationsisolatoren, beispielsweise einer Feder, welche zwischen dem Laufrohr und Mantel eingebaut werden kann, übertragen wird.
Die Dichtungen verschleißen infolge solcher Schief-Stellungen sehr schnell, wodurch wiederum Leckverluste an Druckluft entstehen.
Infolge der Friktionszusammenwirkung der Dichtungen mit dem Laufrohr einerseits und mit dem Mantel andererseits erfolgt eine starke Schwingungsübertragung auf den Mantel und den Handgriff des Drucklufthammers, wodurch ein Bedienungsmann gesundheitsschädlichen Vibrationen bei der Arbeit ausgesetzt ist.
Aus der DT-AS 10 18 359 ist ein Drucklufthammer mit elastischen Dämpfungskörpern aus Kunststoff bekannt, in welchen der Mantel auf das Laufrohr derart aufgesetzt ist, daß zwischen ihnen eine ununterbrochene Metall auf Metall-Berührungsfläche gebildet wird. Bei dieser Ausführung tritt die Schwierigkeit der Zentrierung des Laufrohrs in bezug auf den Mantel auf, wodurch Schiefstellungen des Laufrohrs bezüglich des Mantels auftreten können, die große Radialbelastungen an der Berührungsfläche mit sich bringen, die wiederum zu einem schnelleren Verschleiß der Einzelteile und beim Vorhandensein eines dämpfenden Luftkissens zu Lcckvcr'iüstcr. an Druckluft führen.
Weiterhin begünstigt die ununterbrochene Berührungsfläche eine verstärkte Schwingungsübertragung auf den Handgriff des Drucklufthammers.
Bei den beispielsweise aus der US-PS 10 48 099, den DT-OSen 22 04 160 und 23 34 817 sowie der OE-PS 1 99 578 bekannten Drucklufthammerausführunger wird die Rückstoßkraft im wesentlichen durch eine zwischen dem Mantel und dem Handgriff angeordnete Feder aufgenommen. Bei Federn als Schwingungs dämpfer muß die Federkraft und Härte so hoch gewähl werden, daß die Schlagkraft aufgenommen werdet kann. ]e stärker jedoch eine Feder ist, desto höher sine auch die übertragenen Schwingungen und je schwäche sie ist, desto höher ist die Effektivität in bezug auf di< gewünschte Vibrationsisolierung des Handgriffs.
Aus der US-PS 31 14 423 ist die indirekte Übertra gung der Sciiiagciiei gie über ein Luftpolster bekannt
Der US-PS 32 00 893 ist ein Drucklufthammer / entnehmen, der zur Stoßdämpfung dienende Luftkan mein mit ständiger Luftzufuhr aufweist. Diese Einricr tung zur Schwingungsdämpfung ist einmal äußer: komplizim und damit auch störanfällig und zui
anderen verändert sich auch die Druckkraft in den Kammern bei der Arbeit mit dem Gerät derart, daß sie beim Verschieben des Laufrohres jngünstigerweise ansteigt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Drucklufthammer dahingehend zu verbessern, daß er bei einfacher Bauart es gestattet, einmal die Stärke der Schwingungen am Handgriff zu verkleinern und zum anderen die Leckverluste an Druckluft zu verringern.
Die Aufgabe wird bei einem Drucklufthammer der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, daß das in den Führungen angeordnete Laufrohr zwei Teilabschnitte mit unterschiedlichen Durchmessern aufweist, von denen der dem Handgriff zugewandte erste Teilabschnitt einen kleineren und der zweite Teilabschnitt einen größeren Durchmesser aufweist, wobei sich zwischen diesen Teilabschnitten ein Bund mit einer dem Handgriff zugewandten Stirnfläche befindet, daß die Dichtungen als Buchsen ausgeführt sind, welche am ersten bzw. zweiten Teilabschnitt des Laufrohrs derart aufgesetzt sind, daß zwischen der Außenfläche der Buchsen und der Innenfläche des Mantels Ringspalte bestehen und daß zwischen den Buchsen ein elastischer Distanzhalter angeordnet ist.
Bei einer solchen Konstruktion des Drucklufthamniers ist die Schwingungsübertragung auf den Handgriff dank der schwimmenden Anordnung der Dichtungsbuchsen bezüglich des Mantels wesentlich geriüger und die Druckluftleckverluste nehmen dadurch ab, daß an den Buchsen äußerst kleine Radialkräfte angreifen, wodurch der Verschleiß der Dichtungsflächen auf ein Minimum herabgesetzt wird. Demzufolge wird die Schwingungsübergabe vom Laufrohr auf den Handgriff geringer und die Leckverluste an Druckluft verringern sich, wodurch der Druckluftbedarf beim Einsatz des erfindungsgemäßen Drucklufthammers abnimmt.
Es ist vorteilhaft, daß die Führungen in Form von zumindest einer Reihe von ringförmig auf der Außenfläche des Laufrohrs verteilt angeordneten Führungsvorsprüngen ausgeführt sind, wobei jede Reihe zumindestens drei Vorsprünge aufweist.
Eine mögliche Variante besteht darin, daß die Führungen in Form von zumindest einer Reihe von ringförmig angeordneten Vorsprüngen ausgeführt sind, die auf der Innenfläche des Mantels verteilt angeordnet sind.
Diese Ausführungen der Führungen bewirken eine Verminderung des Verschleißes an den Berührungsflächen, da das beim Anlegen einer Drt-rkkraft bei der Arbeit mit dem Drucklufthammer durch aen Bedienungsmann entstehende Kräftepaar unter einem größeren, im Vergleich zu den Drucklufthämmern, die eine ununterbrochene Berührungsfläche aufweisen, Hebelarm angreift.
Vorzugsweise sind die Maße eines Führungsvorsprungs in Axial- und Umfangsrichtung viel kleiner als der Durchmesser der Berührungsfläche zwischen den Vorsprüngen und dem Mantel, bzw. viel kleiner als der Durchmesser der Berührungsfläche zwischen den Führungsvorsprüngen und dem Laufrohr.
Bei einer derartigen Ausführung der Führungen ist die Übertragung der gesundheitsschädlichen Schwingungen vom Laufrohr auf den Handgriff des Drucklufthammers vermindert und es wird eine Reinigung der zusammenwirkenden Flächen von Staub und anderen ins Innere des Drucklufthammers eindringenden Fremdstoffen erzielt, wodurch der Verschleiß der Einzelteile des Drucklufthammers herabgesetzt wird.
Nachstehend wird die Erfindung anhand vcn Ausführungsbeispielen unter bezug auf die Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäß ausgeführten Drucklufthammer mit an der Außenfläche des Laufrohrs verteilten Führungen,
Fig.2 einen Längsschnitt durch einen Teil eines erfindungsgemäßen Drucklufthammers mit an der Innenfläche des Mantels verteilten Führungen,
F i g. 3 einen Ausschnitt A der F i g. 1 in vergrößertem Maßstab,
F i g. 4 einen Schnitt IV-IV gemäß F i g. 1,
F i g. 5 einen Schnitt V-V gemäß F i g. 1.
Ein Drucklufthammer weist einen Mantel 1 (Fig. 1) auf, in dem ein in Axialrichtung bezüglich des Mantels verschiebbares Lauf rohr 2 eingesetzt ist. Im Lauf rohr 2 befinden sich eine Druckluftsteuerungsvorrichtung und ein Schlagwerk (nicht dargestellt), die unter der Wirkung von Druckluft eine Hin- und Herbewegung eines Schlagkolbens sichern, der dabei Schläge auf einen Schaft 3a eines im Vorderteil des Laufrohrs 2 eingesetzten Arbeitswerkzeuges 3 ausübt.
Der Drucklufthammer enthält einen mit dem Mantel 1 starr verbundenen Handgriff 4 mit einem Anlasser (nicht dargestellt), der die Druckluftzuführung regelt.
Der Handgriff 4 besitzt einen Stutzen 5 zum Anschluß eines Druckluftschlauchs (nicht dargestellt) einen Anlaßdrücker 6 und einen Einlaßkanal 7 zur Zufuhr von Druckluft in das Laufrohr 2.
Die Druckluftsteuerungsvorrichtung, das Schlagwerk und der Anlasser können eine beliebige bekannte Konstruktion und Anordnung aufweisen und werden daher nicht näher beschrieben.
Das Laufrohr 2 ist im Mantel 1 derart angeordnet, daß zwischen ihnen ein Ringraum 8 besteht. Das Laufrohr 2 weist zwei Teilabschnitte mit unterschiedlichen Durchmessern auf, von denen der eine am Handgriff 4 anliegende Abschnitt 9 einen kleineren Durchmesser und der andere davon entferntere Teilabschnitt 10 einen größeren Durchmesser aufweist. Zwischen dem ersten Teilabschnitt 9 und dem zweiten Teilabschnitt 10 besteht ein Bund 11, dessen Stirnfläche dem Handgriff 4 zugewandt ist.
Dichtungen sind: eine Buchse 12, die gleitend auf dem ersten Teilabschnitt 9 des Laufrohrs 2 aufgesetzt ist, und eine Buchse 13, die ebenso auf dem zweiten Teilabschnitt 10 des Laufrohrs 2 aufgesetzt ist. Zwischen der Außenmantelfläche der Buchsen 12 und 13 und der Innenfläche des Mantels 1 verbleiben Ringspalte 14 und 15 (F i g. 1, 3). Um die abdichtende Wirkung zu sichern, ist zwischen den Buchsen 12 und 13 ein diese auseinanderdrückender elastischer Distanzhalter, beispielsweise eine Feder 16 eingebaut. Unter der Wirkung der Feder 16 wird die Stirnfläche 17 der Buchse 12 an die Stirnfläche 18 des Mantels 1 und die Stirnfläche 19 der Buchse 13 an einen elastischen Dichtungsring 20 gedrückt, der sich gegen einen Vorsprung 21 des Mantels 1 stützt. Das lnkontakttreten der Stirnfläche 17 der Buchse 12 mit dem Mantel 1 kann vermittels eines elastischen Elements (nicht dargestellt) erfolgen. Auf diese Weise wird im Ringraum 8 eine geschlossene Kammer zur Speisung des Schlagwerks des Drucklufthammers mit Druckluft gebildet.
Es sei hier darauf hingewiesen, daß der elastische Dichtungsring 20 mit einem Radialspalt 22 in bezug auf die Buchse 13 derart angeordnet ist, daß deren Radialverstellungen bei Verkantungen des Luftrohrs 2 bezüglich des Mantels 1 ungehindert verlaufen.
Es sind auch Ausführungen der Abdichtungen der Buchsen 12 und 13 in bezug auf den Mantel 1 möglich.
Eine schwimmende Anordnung der Dichtungsbuchsen 12 und 13 bezüglich des Mantels 1 gibt die Möglichkeit, diese von Radialbelastungen freizuhalten, wodurch deren Verschleiß sich beträchtlich vermindert und demzufolge werden auch die Leckverluste an Druckluft herabgesetzt. Hierdurch verringert sich der Druckluftverbrauch um 15 bis 30%.
Zur Zentrierung des Laufrohrs 2 am Mantel 1 sind an der Außenfläche des Laufrohrs 2 zwei ringförmige Reihen a-a und £>-£> (F i g. 1) von Führungsvorsprüngen 23 vorgesehen, die mit der Innenfläche des Mantels 1 in Wechselwirkung stehen. Dabei sind die Abmessungen »c« und »d« der Führungsvorsprünge in Axial- und Umfangsrichtung viel kleiner als der Durchmesser »D« der Berührungsfläche der Vorsprünge 23 mit der Innenfläche des Mantels 1. Der Ausdruck »viel kleiner« bedeutet in der vorliegenden Beschreibung, daß der Abstand zwischen den einzelnen Führungsvorsprüngen 23 entlang des Kreisumfangs beträchtlich größer als das Kreislinienmaß »d« ist, und daß das Maß »c« praktisch dem Wert von »d« gleich ist, beispielsweise kann das Maß »d« eine Größe im Bereich von 0,05 bis 0,5 D und der Wert von »c« eine dem Wert von »d« gleichgroße Größe aufweisen.
Die Führungsvorsprünge 23 können auch auf der Innenfläche des Mantels 1 ausgeführt werden, wie dies F i g. 2 wiedergibt. Dabei werden die Maße »c« und »d« entspechend in Axial- und Umfangsrichtung wiederum viel kleiner als der Durchmesser D\ der Berührungsfläche der Vorsprünge 23 mit der Außenfläche des Laufrohrs 2 gewählt.
Diese Ausführung der Führungsvorsprünge 23 ermöglicht eine Verminderung der Schwingungsübertragung auf den Mantel 1 bzw. den Handgriff 4 des Drucklufthammers. Darüber hinaus vergrößert sich der Hebelarm des Kräftepaars, das beim Anlegen einer Druckkraft an den Drucklufthammer durch den Bedienungsmann entsteht, wodurch die Radia'.belastung der Berührungsfläche der Führungsvorsprünge 23 mit dem Mantel 1 herabgesetzt wird und demzufolge wird auch der Verschleiß dieser Einzelteile auf ein Minimum reduziert. Durch die geringen Abmessungen der Führungsvorsprünge 23 ist auch die Reinigung der Berührungsfläche von Staub und von anderen Fremdkörpern, die ins Innere des Drucklufthammers eindringen können, gesichert.
Um die Effektivität von Vibrationsisolierung sowie die Sicherheit und Bequemlichkeit der Handhabung des Werkzeugs zu steigern, ist der Drucklufthammer mit einer Haltevorrichtung zur Befestigung des Arbeitswerkzeugs versehen.
Das Arbeitswerkzeug 3 besitzt einen Schaft 3a Zwischen dem Arbeitsteil des Werkzeugs 3 und seinem Schaft 3a ist ein Bund 24 (F i g. 1,5) in Form eines Kegels 25 mit Abflachungen 26 und schrägen Stützflächen 27 gebildet Das Werkzeug 3 wird in einer Haube 28 durch eine Bohrung in ihrer Stirnwand montiert, die eine unrunde Form besitzt und dem Querschnitt des Arbeitsteils des Werkzeugs 3 entspricht; dabei wird der Schaft 3a des Werkzeugs 3 in eine Führungshülse 30 eingeführt die im Laufrohr 2 befestigt ist
Um ein Herausschießen des Arbeitswerkzeugs 3. wenn es mit dem zu bearbeitenden Werkstück außer Kontakt ist oder beim Selbsteinschalten des Drucklufthammers zu verhindern, ist am Vorderteil des Laufrohrs 2 ein Schloß 3f aufgesetzt das ais eine auf dem Laufrohr 2 aufgeschraubte Mutter ausgeführt ist. Der Vorderteil des Schlosses 31 weist eine Kegelform auf und ist mit einer Bohrung 32 versehen, deren Form derart mit der Form des Querschnitts des Werkzeugs übereinstimmt, daß das Werkzeug 3 durch diese Bohrung 32 nur bei einer bestimmten Winkelstellung der Bohrungen 29 und 32 zueinander ein- oder ausgeführt werden kann. Dazu ist die Haube 28 mit einem Stift 33 (Fig. I, 4) versehen, der in bezug auf die Haube 28 in einem kreisbogenspalt
ίο 34 beweglich montiert ist. Ein Ende des Stiftes 33 geht in einen Längsspalt 35 im Schloß 31 in der Weise hinein, daß bei einer Bewegung des Stiftes 33 sich auch das Schloß 31 mitdreht, wodurch der Bedienungsmunn die Bohrungen 29 und 32 bis zu ihrer Deckung zur Herausnahme des Werkzeugs 3 aus dem Drucklufthammer verdrehen oder diese in verschiedene Winkelstellungen einstellen kann, nachdem das Werkzeug im Drucklufthammer eingesetzt ist. Um den Stift 33 in der gewünschten Stellung festzuhalten, ist dieser mit einer Flachfeder 36 (Fig. 1) versehen, deren eines Ende in eine Nut 37 eines auf der Außenfläche der Haube 28 ausgeführten Ringvorsprunges 38 einführbar ist.
Die oben beschriebene Haltevorrichtung zur Befestigung des V/erkzeugs 3 im Drucklufthammer ermöglicht eine leichte Betätigung des; Werkzeugs während der Arbeit durch Drehung der Haube 28, verhindert ein Herausschießen des Werkzeugs aus dem Drucklufthammer bei Leerschlägen und sichert eine zusätzliche Schwingungsisolation, da die während der Arbeit mit dem Drucklufthammer vom Bedienungsmann gehaltene Haube 28 in keine unmittelbare Berührung mit dem Laufrohr 2 tritt und am schwingungsisolierten Mantel 1 des Drucklufthammers montiert ist. Darüber hinaus kann die Haube 28 mit einem Gummiüberzug 39 (F i g. 1.
5), zum zusätzlichen Schutz des Bedienungsmannes vor Hochfrequenzschwingungem versehen werden.
Der obt;n beschriebene Drucklufthammer arbeitet wie folgt. Beim Drücken auf den Anlaßdrücker 6 gelangt Druckluft in die Kammer 8, die zwischen dem Mantel 1 und dem Laufrohr 2 gebildet und durch die Buchsen 12, 13 abgedichtet ist, aus der die Druckluft über die Luftsteuerungsvorrichtung ins Schlagwerk des Drucklufthammers (nicht dargestellt) strömt. Dabei ist das Werkzeug 3 an ein zu bearbeitendes Werkstück angedrückt und der Drucklufthammer wird vom Bedienungsmann am Handgriff 4 gehalten. Während der Arbeit betätigt der Bedienungsmann das Arbeitswerkzeug 3 mit seiner anderen Hand vermittels der Haube 28, die mit dem Gummiüberzug 39 versehen ist.
Die Druckluft, die sich stets im Ringraum 8 zwischen dem Mantel 1 und dem Laufrohr 2 befindet, übt einen Druck auf die Stirnfläche des Bundes 1 Ii des LaulTohrs 2 zwischen dem Teilabschnitt 9 mit kleinerem Durchmesser und dem Teilabschnitt 10 mit größerem Diirchmesser aus, wodurch ein immerwirkendes dämpfendes Luftkissen entsteht
Bei der Arbeit des Schlagwerk:» vollführt das Laufrohr 2 Hin- und Herbewegungen in bezug auf den Mantel 1 mit einem geringen Ausschlag und geringerer
Häufigkeit, die praktisch der Häufigkeit der Hin- und Herbewegung des nicht dargestellten Sichlagkolbens im Laufrohr 2 gleich groß ist Die dabei auftretenden Schwingungen greifen am Bedienung-smann über die Feder 16 und das Luftkissen an, das auf den Bund 11 einwirkt.
Dadurch, daß die Feder 16 schor, bei geringerer Druckkraft zusammengeht und auch dzis dämpfende am Bund 11 angreifende Luftkissen ausgenutzt wird, wird
eine sehr effektive Schwingungsisolation des Handgriffs 4 gewährleistet. Diese Erscheinung wird noch dadurch verstärkt, daß die: Dichtungsbuchsen 12 und 13 bezüglich des Mantels 1 »schwimmen«, was ebenfalls die Schwingungsübergabe auf den Handgriff 4 verringert.
Die infolge Zusarnmenwirkung des Arbeitswerkzeugs 3 mit dem Laufrohr 2 auftretenden Schwingungen werden auf den Mantel 1 an den Führungsvorsprüngen 23 übertragen, welche aber nur geringe Abmessungen aufweisen, was die gesundheitsschädlichen Auswirkungen der Schwingungen auf einen Bedienungsmann wiederum herabsetzt.
Darüber hinaus s.ei darauf hingewiesen, dEiß, da die Haube 28 mit dem Laufrohr 2 und dem Werkzeug 3
außer Kontakt steht, die in diesem Bereich de· Drucklufthammers entstehenden Schwingungen nichi auf die Hand des Bedienungsmannes, der diese Haube 28 zur Betätigung des Werkzeugs in der Hand hält übertragen werden.
Staub und andere fremdkörper, welche ins Innere de; Drucklufthammers während dessen Gebrauchs eindrin gen, gehen zwischen den Führungsvorsprüngen 2: hindurch, ohne deren erhöhten Verschleiß hervorzuru fen.
Wie dargelegt, weist der erfindungsgemäße Druck lufthammcr eine verminderte Schwingung am Handgrif auf, gewährleistet einen geringen Verschleiß seine Einzelteile und erfordert einen geringeren Druckluft verbrauch.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
«9 536/1

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Drucklufthammer mit einem Mantel, in dem ein in Axialrichtung verschiebbares Laufrohr derart angeordnet ist, daß sich zwischen der Außenfläche des Laufrohrs und der Innenfläche des Mantels ein Ringraum befindet, mit einer Druckluftsteuerungsvorrichtung und einem Schlagwerk, die im Laufrohr angeordnet sind und mittels Druckluft die Hin- und Herbewegung eines Schlagkolbens sichern, der Schläge auf den Schaft eines im Vorderteil des Laufrohrs eingesetzten Werkzeugs ausübt, mit einem mit dem Mantel starr verbundenen Handgriff, mit einem die Druckluftzuführung zum Laufrohr bewirkenden Anlasser, mit Dichtungen, die im Ringraum zwischen dem Mantel und dem Laufrohr angeordnet sind und mit Führungen zwischen dem Mantel und dem Laufrohr, dadurch ge kennte i c h η e t, daß das in den Führungen angeordnete Laufrohr (2) zwei Teilabschnitte (9 und 10) mit unterschiedlichen Durchmessern aufweist, von denen der dem Handgriff (4) zugewandte erste Teilabschnitt (9) einen kleineren und der zweite Teilabschnitt (10) einen größeren Durchmesser aufweist, wobei sich zwischen diesen Teilabschnitten (9 und 10) ein Bund (11) mit einer dem Handgriff (4) zugewandten Stirnfläche befindet, daß die Dichtungen als Buchsen (12 und 13) ausgeführt sind, welche am ersten (9) bzw. zweiten Teilabschnitt (10) des Laufrohrs (2) derart aufgesetzt sind, daß zwischen der Außenfläche der Buchsen (12 und 13) und der Innenfläche des Mantels (1) Ringspalten (14 und 15) bestehen und daß zwischen den Buchsen (12 und 13) ein elastischer Distanzhalter (16) angeordnet ist.
2. Drucklufthammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen in Form von zumindest einer Reihe (a-a, b-b) von ringförmig auf der Außenfläche des Laufrohrs (2) verteilt angeordneten Führungsvorsprüngen (23) ausgeführt sind, wobei jede Reihe (a a, b-b) zumindestens drei Vorsprünge (23) aufweist.
3. Drucklufthammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen in Form von zumindest einer Reihe (a-a, b-b) von ringförmig angeordneten Vorsprüngen (23) ausgeführt sind, die auf der Innenfläche des Mantels (1) veneih angeordnet sind.
4. Drucklufthammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Maße (c und d) eines Führungsvorsprungs (23) in Axial- und Umfangsrichtung viel kleiner als der Durchmesser (D) der Berührungsfläche zwischen den Vorsprüngen (23) und dem Mantel (1) sind.
5. Drucklufthammer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Maße (c und d) eines Führungsvorsprunges (23) in Axial- und Umfangsrichtung vie! kleiner als der Durchmesser (D\) der Berührungsfläche zwischen den Führungsvorsprüngen (23) und dem Laufrohr (2) sind.
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