DE242340C - - Google Patents

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DE242340C
DE242340C DENDAT242340D DE242340DA DE242340C DE 242340 C DE242340 C DE 242340C DE NDAT242340 D DENDAT242340 D DE NDAT242340D DE 242340D A DE242340D A DE 242340DA DE 242340 C DE242340 C DE 242340C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/17Passing liquid through fibrous materials in open containers with a form not determined by the nature of the fibrous material

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT.
KLASSE Sa. GRUPPE
THE PSARSKI DYEING MACHINE CO. INCLEVELAND5OhIo5YSt-A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Oktober 1909 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Färbevorrichtung mit kreisender Flotte für Textilgut, das in einem Behandlungsbottich zwischen durchlochten Sieben gelagert ist.
Neu an einer derartigen Vorrichtung ist die Anordnung, daß nur am Rande im oberen Siebdeckel im Kreise angeordnete Ausfluß-Öffnungen vorgesehen sind und auf dem unteren Sieb in der Mitte ein hohlkegelförmiger,
ίο in der Wandung gelochter Verteiler angeordnet ist. Diese Einrichtung hat gegenüber bekannten den Vorteil, daß die im Boden des Bottichs eingedrückte Färbeflotte nach oben und außen gerichtet ist, wodurch das
is ringförmig gelagerte Textilgut gegen den Deckel und die Seitenwand des Behälters gepreßt und ausgebreitet wird, so daß eine Bildung von Rinnen in dem Textilgut oder zwischen letzterem und dem Siebdeckel oder der Seitenwandung und eine damit zusammenhängende minderwertige Ausfärbung unter allen Umständen verhindert wird.
Die Zeichnung veranschaulicht in
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die vollständige Vorrichtung.
Fig. ι a zeigt einen senkrechten Schnitt der Vorrichtung in vergrößertem Maßstabe.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf den Farbbottich mit oberem Siebdeckel.
Fig. 3 bis 5 sind Einzelheiten. -
Es ist ι der mit dem Boden 2 und einem Versteifungsreifen 3 versehene Färbebehälter, der den Dampfeinlaß 6 und den Färbeflotteneinlaß 7 besitzt, während am oberen Ende sich der Farbflottenauslaß 9 befindet. Der Einlaß 7 ist durch eine Rohrleitung 10, 13, n mit einer Zentrifugalpumpe 12 verbunden. Ein an 13 angeschlossenes Ventil 14 besorgt die Entleerung der Leitung. Das Rohr 11, zwischen welches und der Pumpe 12 ein Dreiwegeventil 15 eingeschaltet ist, mündet mittels eines gebogenen Rohrteils 17 in den Flottenbehälter 18, von dem das Abflußrohr 19 zu dem Färbebehälter 1 führt. Der Flottenauslaß 9 ist durch ein Rohr 20 mit einer 4-5 Leitung 21 verbunden, die zu dem unteren Flottenauslaß 8 und zur Pumpe 12 führt, unter Einschaltung eines Dreiwegeventils 22. Die aus dem Flottenbehälter 18 dem Färbebotticlti zugeführte Flotte kann somit nach entsprechender Einstellung des Ventils 22 durch die Pumpe aus dem Bottich 1 durch den Auslaß 8 abgesaugt werden. Wenn die Pumpe die Flotte in Richtung des Rohres 11 drückt, fließt bei entsprechender Stellung des Ventils 15 dieselbe durch die" Leitung 10 nach dem Boden des Bottichs zum Einlaß 7 und in einer später beschriebenen Weise durch das zu färbende Gut nach dem oberen Ende, wo sie durch den Auslaß" ti austritt. Zwecks Rückleitung der Flotte in' den Flottenbehälter 18 werden die Ventile 32 und 15 entsprechend eingestellt. Der Bottich besitzt einen unteren Siebboden 24, der mittels Flansches 25 auf der Bodenplatte 2 aufsteht und mit Durchlochungen 26 versehen ist, durch welche die
Farbflotte hindurchtreten kann. Auf dem Sieb 24 ist ein als Flüssigkeitsverteiler dienender Hohlkegel 27 befestigt, der mit Durchlochungen 28 versehen ist. An ihm befindet sich ein mit einer öse 36 versehener Schaft 29 zum Angreifen eines Flaschenzuges 37. Der Bottich wird durch einen Deckel 38 verschlossen, der nur am Rande eine Anzahl im Kreise angeordneter Durchlöcherungen 39 besitzt. Dieser Deckel kann mittels einer Mutter 42 auf den Schaft 29 aufgeschraubt werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun derart, daß, wie in Fig. 1 a durch Pfeile angedeutet ist, die in den Bottich eintretende Flüssigkeit durch den offenen Siebboden 24 und den Verteiler 27 hindurchgedrückt wird, und zwar derart, daß sie ihren Lauf schräg gegen die Sei ten wandung des Bottichs und gegen den äußeren Rand des Deckels nimmt, wodurch das Textilgut nicht zusammenschrumpft und sich keine Kanäle unter dem Siebdeckel und an der Seitenwandung bilden können, sondern das Textilgut wird gegen die obere äußere Ecke des Bottichs gepreßt. Die Farbflotte muß daher durch das Gut hindurchgehen, ehe sie durch die Löcher am Rand des Deckels austreten kann, und da keine Rinnen vorhanden sind, kann der Druck der Flüssigkeit gesteigert werden, so daß sie mit beträchtlicher Schnelligkeit durch die Vorrichtung hindurchfließt und die zum Färben beanspruchte Zeit beträchtlich herabgemindert wird. Außerdem wird die Gleichmäßigkeit der Färbung begünstigt.
Dieser Vorgang wird bis zur Durchfärbung des Gutes fortgesetzt, alsdann wird die Flotte entweder in den Flottenbehälter zurückgeführt oder in den Abzugkanal geleitet. Fig. 4 zeigt eine Abänderung des Verteilers 48, bei welcher ein Lager im oberen Siebdeckel für den Schaft 29 in Fortfall gekommen ist.
Fig. 5 stellt eine Ausführungsform des Verteilers dar, gemäß welcher der Verteiler flach kegelförmig ausgebildet ist, und der dann zur Anwendung gelangt, wenn eine schnelle Färbung bei weniger Verteilung der Farbflüssigkeit erwünscht ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Färbevorrichtung mit kreisender Flotte für Textilgut, das in einem Behandlungsbottich zwischen durchlochten Sieben gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Siebdeckel (38) nur am Rande im Kreise angeordnete Ausflußöffnungen (39) vorgesehen sind und auf dem unteren, über die ganze Fläche gleichmäßig gelochten Sieb (24) in der Mitte ein seitlich gelochter, kegelförmiger Verteiler (27) angeordnet · ist, so daß die am Boden des Bottichs eingedrückte Farbflotte nach oben und außen gerichtet ist und dadurch das ringförmig gelagerte Textilgut gegen den Deckel und die Seitenwand des Behälters preßt und ausbreitet, wodurch die Bildung von Rinnen in dem Textilgut oder zwischen letzterem und dem Siebdeckel (38) oder der Seitenwandung des Behälters (1) verhindert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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