DE240960C - - Google Patents
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C41/00—Other accessories, e.g. devices integrated in the bearing not relating to the bearing function as such
- F16C41/02—Arrangements for equalising the load on a plurality of bearings or their elements
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C19/00—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement
- F16C19/02—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing balls essentially of the same size in one or more circular rows
- F16C19/10—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing balls essentially of the same size in one or more circular rows for axial load mainly
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C19/00—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement
- F16C19/54—Systems consisting of a plurality of bearings with rolling friction
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Diaphragms And Bellows (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 240960 KLASSE 476. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1911 ab. Längste Dauer: 20. März 1923.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des durch Patent 215797 geschützten,
aus mehreren Einzellagern zusammengesetzten Kugel-, Rollen- oder Gleitlagers, insbesondere
eines solchen, das zur Aufnahme starker achsialer Drucke bestimmt ist, z. B. eines
Drucklagers einer Schiffspropellerwelle.
Bei der Lagerung derartiger Wellen werden gewöhnlich zur Aufnahme des Druckes an
mehreren Stellen der Wellenlänge Vorkehrungen getroffen. Dies geschieht meistens dadurch,
daß die Welle in Zwischenräumen mit Druckringen oder Flanschen versehen wird, die mit festen Lagerstellen eines die Welle
umgebenden Gehäuses zusammenwirken, so daß der achsiale Druck der Welle zugleich
durch alle Lagerstellen aufgenommen wird.
Bei der Verwendung derartiger Konstruktionen kann es oft vorkommen, daß die Welle
nicht genau ausgerichtet ist, .oder daß die Druck- und Stützflächen nicht genau parallel
sind, oder daß irgendeine Ungleichheit in den verschiedenen Lagerfiächen vorhanden ist, so
daß deren eine Seite mit Bezug auf die Welle anders liegt als die andere Seite. Derartige
Mängel bewirken, daß der Druck der Welle ungleichmäßig auf -die Stützflächen ausgeübt
und die Wirkungsweise der ganzen Lagerung mangelhaft wird, besonders in solchen Fällen,
wo Kugellager o. dgl. zwischen den Druck- und Stützflächen angeordnet sind.
Um derartige Mängel zu vermeiden und eine gleichförmige und selbsttätige Verteilung
des Druckes zwischen . den verschiedenen Stütz- und Druckflächen zu sichern, werden
gemäß dem Patent 215797 zwischen den Druck- und Stützflächen hohle, mit einem den
Druck fortpflanzenden Medium gefüllte Unterlagen mit nachgiebigen Wandungen eingeschaltet.
Dadurch wird erreicht, daß die im Lager auftretenden Druckunterschiede durch die Formveränderung der Unterlage ausgeglichen
werden. Bei derartigen Lagerungen kann jedoch, da das Medium durch die nachgiebigen
Wandungen eingeschlossen und in den Kammern festgehalten wird, leicht ein Bruch der Teile entstehen, wenn ein besonders
starker oder unzulässiger Schub der Welle erfolgt, der eine entsprechende Bewegung der
Wandungen und eine daraus, resultierende Verschiebung eines beträchtlichen Teiles des
Mediums bewirken würde.
Die vorliegende zusätzliche Erfindung bezweckt, die Möglichkeit eines solchen Bruches
zu verhindern und eine Entlastung des Druckmediums zu bewirken, während zugleich der
richtige Arbeitsdruck auf die membranartigen Wandungen aufrechterhalten wird. Dem-
gemäß besteht die Erfindung im wesentlichen in Organen zur Entlastung des Druckes in der
das Medium enthaltenden Kammer durch Ermöglichung des Entweichens des Druckmediums
aus dieser.
Im besonderen besteht die Erfindung aus einer Entlastungskammer, die mit der Membrankammer
. in Verbindung steht und in die das Druckmedium aus der Membrankammer
ίο entweichen kann, wenn deren Membran durch
die Druckorgane einem besonders hohen Druck ausgesetzt wird. Die Bauart der Ent-,
lastungskammer ist derart, daß das entwichene Medium gegen einen Gegendruck wirkt, wodurch
der Arbeitsdruck in der betreffenden Membrankammer aufrechterhalten wird. Auf diese Weise wird ein konstanter Druck in der
Membrankammer erhalten, der durch die Wirkung des Druckes der belasteten Organe auf
die Membran nicht beeinflußt wird, so daß diese abnormen Drucken ausgesetzt werden
kann, die, wenn das Druckmedium nicht entweichen könnte, einen Bruch bewirken würden.
Bei der Vorrichtung gemäß vorliegen-
25. der Erfindung werden derartige Drucke bewirken, daß das Druckmedium zum Teil entweicht,
- und auf diese Weise wird verhindert, ■ daß der Druck plötzlich oder über einen kritischen
Punkt steigt.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt
; es zeigen Fig. 1 im Längsschnitt, teil- \veise in Ansicht, eine rotierende Welle, die
mit einer Reihe von Kugellagern versehen ist, die in entgegengesetzten Richtungen achsiale
Drucke aufnehmen können, Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine abgeänderte Form der Entlastungskammer, Fig. 3 einen Längsschnitt
durch eine weitere Ausführungsform dieser Kammer.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Erfindung bei der Lagerung einer
rotierenden Welle angeordnet, bei der vier Reihen von Kugellagern zwischen entsprechenden
Druckringen derart angeordnet sind, daß sie den achsialen Druck der Welle in entgegengesetzten
Richtungen" aufnehmen können.
Die Erfindung ist jedoch nicht auf dieses besondere Ausführungsbeispiel beschränkt,
sie kann vielmehr in jedem Falle angewendet werden, wo es erwünscht ist, den Druck eines
Mediums in einer Membrankammer zu entlasten, um den Bruch der Teile zu verhindern.
Dabei ist es gleichgültig, ob diese Teile drehbar sind oder nicht, ob eine oder mehrere
Membranen verwendet sind, ob die Druckmedien miteinander verbunden oder voneinander
isoliert sind und ob die Teile mit Kugellagern kombiniert sind oder nicht.
Das die Belastung aufnehmende Organ ist im vorliegenden Falle eine rotierende Welle 1.
Eine bewegliche Membran 2 wird von einem festen Gehäuse 3 gehalten und schließt eine
Kammer 4 ein, in der ein Druckmedium enthalten ist, das gegen diese Membran wirkt.
Die Membran wirkt in der Weise, daß sie den achsialen Druck der Welle 1 aufnehmen kann.
Mit der Membrankammer steht eine Entlastungskammer 5 durch einen Kanal 6 in Verbindung,
so daß das Medium aus der Membrankammer in die Entlastungskammer und wieder zurück gelangen kann.
Die Entlastungskammer 5 ist mit einem belasteten Kolben 7. versehen, gegen den das
Medium drückt und durch den sein Druck gegen die Membran aufrechterhalten wird. Der Übertritt des Mediums in die Entlastungskammer
bewirkt, daß der Kolben 7 gehoben wird, wodurch selbsttätig der Raum der Entlastungskammer vergrößert wird, während
zugleich das Medium unter dem gleichen Druck gehalten wird. Wenn das Medium aus
der Entlastungskammer nach der Membrankammer zurückkehrt, senkt sich der Kolben 7,
während dadurch selbsttätig die Größe der Entlastungskammer vermindert wird. Durch
diese Vorg'änge wird bewirkt, daß der Druck auf die Membran im Falle eines außergewöhnlichen
achsialen AVellendruckes entlastet wird, während zu gleicher Zeit die Membran genügenden
Widerstand erhält, um in der. richtigen Weise die WTelle nachgiebig zu stützen.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind vier derartige Membranen 2, 2a, 2S und 2C
vorhanden, die ringförmig gestaltet sind und die Welle umgeben. Zwei dieser Membranen,
2 und 2δ, wirken in der Weise, daß sie den
achsialen Druck der Welle aufnehmen, der in der Richtung des Pfeiles (Fig. 1) ausgeübt
wird, während die beiden anderen Membranen, 2"' und 2C, den Druck in der entgegengesetzten
Richtung aufnehmen. Diese Membranen werden durch ringförmige Lagerkörper
8, 8a gehalten, die innerhalb des Gehäuses 3 befestigt sind, wobei die Membranen 2 und 2a
an gegenüberliegenden Seiten des Lagerkörpers 8 und die Membranen 26 und 20 an gegenüberliegenden
Seiten des Lagerkörpers 8a befestigt sind. Diese Lagerkörper 8 und 8a sind
unterhalb der Membranen mit Ausnehmungen 9 versehen. Die Membranen sind in geeigneter
Weise an ihren Rändern befestigt, z. B. durch innere und äußere Klemmringe 10
und ioff, die mit den Lagerkörpern 8 und 8a
verbolzt sind und die Ränder der Membranen fest und wasserdicht gegen die Ränder der
ringförmigen Kammern in den Lagerkörpern drücken.
Die Welle 1 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
mit drei Druckringen oder Flanschen versehen, und zwar zwei äußeren 11.
und 12 und einem mittleren 13, wobei die
äußeren Druckringe mit den Membranen 2 und 2° zusammenwirken in der Aufnahme des
achsialen Druckes in entgegengesetzten Richtungen und der mittlere Druckring 13 mit
den Membranen 2a und 26 zusammenwirkt
zwecks Aufnahme der entgegengesetzten Drucke der Welle. Zwischen den Druckringen
und den zugehörigen Membranen sind Kugellager 15 angeordnet, um die Reibung zwischen
den bewegten Teilen zu vermindern. Jedes dieser Kugellager besteht aus einem äußeren
und einem inneren Laufringe A bzw. B und zwischen diesen liegenden Kugeln C, wobei
die inneren Laufringe B auf ringförmigen Platten 16, ΐ6α, ΐ6δ und i6c ruhen, die auf den
entsprechenden Membranen sitzen und in ihren Bewegungen durch die Klemmringe 10,
ioa geführt werden. Die Bewegung dieser Platten nach außen infolge der Bewegung der
Membranen wird durch Flanschen iofl, io° auf
den Klemmringen 10, ioe begrenzt. Diese
Flanschen übergreifen die Seiten der Ringplatten 16, i6a usw. und wirken dadurch als
Anschläge für diese Platten. Die inneren Lauf ringe der Kugellager sitzen lose.zwischen
den Rändern der Klemmringe, durch die sie bei den Bewegungen der Membranen geführt
werden.
Zwei der Membranen, 2 und 2*,. wirken mit den Druckringen 11 und 13 zusammen in der
Aufnähme des achsialen Druckes der Welle in
der einen Richtung und die beiden anderen Membranen, 2a und 2C, mit den Druckringen
35.12 und 13 zusammen in der Aufnahme des
Druckes in entgegengesetzter Richtung. Wenn eins dieser Membranpaare in Wirkung- ist und
den Druck in der einen Richtung aufnimmt, ist das andere Paar unwirksam, und der Druck
auf dieses letztere unwirksame Membranpaar wird aufgehoben. Unter diesen Umständen
würde das Druckmedium die unbelasteten Membranen nach außen zu drücken versuchen
und sie vielleicht zerstören, oder sie veranlassen, auf die unwirksamen Tragteile des
Mechanismus einzuwirken, wodurch der Drehung der Welle Reibungswiderstand entgegengesetzt
würde. Durch die Anordnung . der Anschlagflanschen ΐοδ und ioc auf den
Klemmringen wird eine derartige Wirkung der unbelasteten Membranen verhindert, indem
sie jede Auswärtsbewegung der Platten, durch die Störungen verursacht werden könnten,
verhindern.
Die Entlastungskammer 5 ist in einem Gehäuse 17 eingeschlossen, das am Gehäuse 3 befestigt
ist und sich von diesem aus nach außen eistreckt. Der Kolben 7 ist in die Kammer
dicht eingepaßt und durch eine Stopfbuchse 18 am äußeren Ende der Kammer hindurchgeführt.
Am äußeren Ende des Kolbens ist ein Gewicht 19 befestigt, das den Kolben stets
nach innen drückt. Der Kanal 6 steht in Verbindung" mit einer Entlastungsöffnung 6a in
der Membrankammer 2 und führt durch den Lagerkörper 8 und das Gehäuse 3 nach außen, .-.
wo er mit einem Rohr 20 verbunden ist, das nach der Entlastungskammer unter den Kolben
7 führt. Die anderen Membrankammern sind in ähnlicher Weise mit der Entlastungskammer
verbunden. Diese Verbindungen bestehen aus einem Kanal 6δ für die Membran
2b, einem Kanal 6° für die Membran 2°
und einem Kanal 6d für die Membran 2a. Diese
Kanäle erstrecken sich von Entlastungsöffnungen in den verschiedenen Membrankammern
aus durch das Gehäuse nach außen und sind mit Rohren 21 bzw. 22 und 23 verbunden,
die in den Boden der Entlastungskammer führen, so daß alle Membrankammern mit der
Entlastungskammer, verbunden sind und das Druckmedium aus jeder Membrankammer in
die Entlastungskammer gelangen und der Wirkung des in dieser befindlichen Druckes
.unterworfen werden kann.
Der belastete Kolben 7 in der Entlastungskammer bewirkt einen normalen Druck des
Mediums in der Membrankammer, der genügt, um bei normalen Drucken der Welle diese zu stützen. Wenn der Druck der Welle
in irgendeiner Richtung anormal wird, wodurch eine größere Bewegung der Membran als gewöhnlich erforderlich wird, wird der
Druck in der Membrankammer durch den Übertritt des Mediums in die Entlastungskammer
entgegen dem beweglichen Druckkolben in dieser entlastet, wodurch der Kolben
nach außen gedrückt wird. Wenn der Druck auf die Membran entlastet ist,1 wird das Medium
wiederum durch den belasteten Kolben zurückgedrückt. Der Rauminhalt der Entlastungskammer
wird auf diese Weise selbsttätig vergrößert und verkleinert, je nachdem das Medium in die Entlastungskammer oder
aus dieser heraus strömt.
Auf diese Weise ist die Gefahr des Bruches der Membran und anderer Teile beseitigt, die
in dem Falle, wenn das Druckmedium in der Membrankammer eingeschlossen ist und nicht
aus ihr heraustreten kann, vorhanden ist.
In Fig. 2 ist eine abgeänderte Form der Entlastungskammer dargestellt. Bei dieser ist
der belastete Kolben durch eine Luftsäule er- · setzt, und die Kammer ist am äußeren Ende
geschlossen und hat eine birnenförmige Gestalt. Das Prinzip der Entlastungskammer
ist dasselbe wie bei der oben beschriebenen Ausführungsform. Das Medium aus der
Membrankammer tritt in das untere Ende der Entlastungskammer ein und steigt darin entgegen
dem Druck der Luft in der Kammer. Dieser Druck ist so groß, daß er genügt, um
das Medium in der Membrankammer unter einen solchen Druck zu setzen, daß es dem auf
die Membran ausgeübten Druck widerstehen kann. Das Innere der Luftkammer wird durch
ein Zuführungsrohr 24 mit Luft versorgt, das am Kopf der Kammer eintritt und mit einem
Ventil 25 versehen ist. Ein Druckmesser 26 kann angeordnet werden, um den Druck in der
■ Entlastungskammer anzuzeigen.
ίο In Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform
der Entlastungskammer dargestellt. Hier ist die Kammer durch eine horizontal nachgiebige
Membran 27 in eine obere Druckkammer 28 und eine untere Kammer 29, die die eigentliehe
Entlastungskammer bildet, geteilt. Das Medium tritt in die Entlastungskammer 29 ein und drückt auf die Membran 27, entgegen
dem Luftdruck in der oberen Kammer 28. Die letztere ist mit einem Luftzuleitungsrohr 30
versehen, das ein Absperrventil 31 und einen Druckmesser 32 zum Anzeigen des Druckes in
der Luftkammer besitzt.
Die Membrankammern werden (Fig. 1) durch eine Zuführungsleitung 33 von irgendeiner
geeigneten Stelle aus mit dem Druckmedium versorgt, das so in die Membrankammern
gedrückt wird, daß es diese und die von ihnen nach der Entlastungskammer führenden
Leitungen ausfüllt. Das Medium wird so lange eingedrückt, bis der Druck, der durch
den belasteten Kolben (Fig. 1) oder die Luftsäule (Fig. 2) oder die Druckluftmembran
(Fig. 3) erzeugt wird, genügt, um den Wellendruck aufzunehmen. Ein Druckmesser
34 wird in das Zuleitungsrohr 33 eingeschaltet, um den Druck in dem System zu messen.
Aus vorstehendem ist ersichtlich, daß das auf die Membranen wirkende Druckmedium
unter einem beständigen gleichmäßigen Druck steht infolge der Wirkung des belasteten
Kolbens bzw. der Druckluftkammern, und daß dieser Druck weder abhängig ist von dem
Druck, noch durch diesen beeinflußt wird, der durch die die Belastung aufnehmenden Organe
erzeugt wird. Es ist ferner ersichtlich, daß die Druckregelungsvorrichtung derart ist,
daß sie nachgibt, wenn die Neigung besteht, den Druck im System unzulässig zu vergrößern,
wodurch der Druck auf die Membranen entlastet und jede Gefahr des Bruches der Membranen oder anderer Teile verhindert
wird.
Claims (2)
1. Aus mehreren Einzellagern zusammengesetztes Kugel-, Rollen- oder Gleitlager
nach Patent 215797, bei dem zwischen den Druck- und Stützflächen eine
oder mehrere ein Druckmedium enthaltende Membrankammern eingeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das
Druckmedium unter dem Einfluß eines konstanten äußeren Druckes steht, gegen dessen Wirkung es bei Vergrößerung des
Lagerdruckes aus der betreffenden Membrankammer entweichen kann.
2. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Membrankammer
mit einer Entlastungskammer in Verbindung steht, in der ein Druckorgan wirksam ist.
■3. Lager nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Volumen
der Entlastungskammer entsprechend dem infolge der Schwankungen des Lagerdruckes
zu- oder abströmenden Druckmedium veränderlich ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE240960C true DE240960C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=500290
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT240960D Expired DE240960C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE240960C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2618517A (en) * | 1947-05-21 | 1952-11-18 | Covel Mfg Co | Spindle-construction |
| US2636790A (en) * | 1949-04-29 | 1953-04-28 | James A Mcnally | Resiliently mounted thrust bearing |
| DE915401C (de) * | 1952-01-24 | 1954-07-22 | Star Kugelhalter Ges M B H Deu | Offener oder geschlossener Toleranzausgleichsring aus federndem Werkstoff |
| DE1191183B (de) * | 1958-02-05 | 1965-04-15 | Napier & Son Ltd | Axiallager mit einem die Lagerachse umgreifenden, selbsteinstellenden Lagerring |
| DE1210681B (de) * | 1961-04-21 | 1966-02-10 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Lager fuer den Triebflansch von Axialkolbenmaschinen (Pumpen oder Motoren) |
| DE4021053A1 (de) * | 1990-06-29 | 1992-01-09 | Mannesmann Ag | Axial-radiallager fuer eine welle |
-
0
- DE DENDAT240960D patent/DE240960C/de not_active Expired
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| DE4021053A1 (de) * | 1990-06-29 | 1992-01-09 | Mannesmann Ag | Axial-radiallager fuer eine welle |
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