DE2407461C2 - Verfahren zur Herstellung von Alkylphosphinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Alkylphosphinen

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DE2407461C2 DE2407461A DE2407461A DE2407461C2 DE 2407461 C2 DE2407461 C2 DE 2407461C2 DE 2407461 A DE2407461 A DE 2407461A DE 2407461 A DE2407461 A DE 2407461A DE 2407461 C2 DE2407461 C2 DE 2407461C2
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    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Alkylphospinen der allgemeinen Formel
RnPH1-,,
worin R gleiche oder verschiedene Aiky!gruppen mit ι oder 2 C-Atomen und η eine ganze Zahl von I Hs 3 bedeutet.
Die erste bekannte Methode zur Darsiellung von Alkylphosphinen wurde von A. W. Hoffmann (u. a.
Chem. Ber. 4, 605 [1871]) durch Umsetzung von
A!kv!'Q£Üden Rl mil Phosphonium'OiUd !Π GeCTCr!V.'iiri
von ZnO erarbeitet:
2RJ + 2PHJ + ZnO
2 RPH2 ■ HJ + ZnJ, + H3O
Diesem Verfahren haftet jedoch der Nachteil an. daß von kostspieligen jodiden ausgegangen werden muß. Ferner kann die Reaktion nur im diskontinuierlichen Chargenansatz unter Druck in abgeschlossenen Gefäßen durchgeführt werden.
Auch durch Umsetzung von Alkylhalogeniden mit Alkali- oder Erdalkaliphosphiden lassen sich die entsprechenden Alkylphosphine darstellen (US-PS 24 37 797: R. I. Wagner. A. B. Burg. J. Am. Soc, 75. 3869 [1953]). Diese Arbeitsweise erfordert, daß in einem vorgeschalteten, separaten Ansatz in flüssigem Ammoniak durch Zugab-· von schwierig zu handhabendem, elementarem Alkali- oder Erdalkalimetall zunächst das Alkali- oder Erdalkaliphosphid hergestellt wird.
Ein neueres Verfahren geht von der Umsetzung von Kohlcnwasscrstoffhalogeniden mit dem Komplex PHi · Aldi .ms (F. Pass. E. Slcininger. H. Zorn. Monatsb. Chem. 9}. 2 JO [1962], DE-AS 11 26 867). Diese Arbeitsweise hat zur Voraussetzung, daß zunächst in einem vorhergehenden Prozeß der AlCIi- Komplex des PHi hergestellt werden muß. Zudem ist das Verfahren mit einem Verlust von AICI ι verbunden.
Ein häufig bcschrittencr Weg zur Herstellung von Alkvlphosphinen im l.abormaßstab ist die Reduktion von Alkylhalogenpliosphinen mit LiAlIIt(G. M. Kosolapoff, I.. Maicr. Organic Phosphorus Compounds. Wiley-Interschieni-e. VoI l.4[ll>72]).
Diese Arbeitsweise eignet sich .ms wirischaftlichen Cirundcn nicht fur die Herstellung von Organophosphine η im technischen Mallstab, da es neben den schwer zugänglichen Alkvlhalogenphosphinen von dein sehr kostspieligen I.iAII Ii ausgeht.
Überraschenderweise wurde nun gefunden, dall man Alkylphosphine der allgemeinen Formel RnPIIi.,,. udiin R gleiche oder verschiedene Alkylgruppen mit I oder 2 ( Atomen und /; eine L'anze /ahi von 1 bi> i b-, deutet. Ii* rsiellen V. .t π 11. :.u'iin man in einem Reaktor Alkvlhiili'L'ei.ul·.1 dei .iliL'ememen Funnel U\. worin K du1 obengenannte und X die I!eilenti hü: '.on Chlor "der Hi ofii l·· '.1IZ!. mit L'.isformigem Phosphor« as st \ Moli Ihm I !.'uiper.iiuren /'' 'si hen I no und will ( und 1 'πκ'μ. η Ins /Ii H.fi h.ir koMtiuu;'·!!: h über einen \ktr.kohle K.i'.ih sator oder feinverteilte Metalle der ersten oder achten Nebengruppe des periodischen Systems der Elemente, einzeln oder im Gemisch miteinander leitet und umsetzt
ίο und man dann die den Reaktor verlassenden Gase abkühlt und die anfallenden Alkylphosphoniumhalogenide (RnPH-I-HJX in an sich bekannter Weise zu den entsprechenden Alkylphosphinen hydrclisiert.
Es empfiehlt sich, daß man pro Mol Phosphorwasser-
J5 stoff mindestens 0,1 Mol des Alkylhalogenids einsetzt. Die Umsetzung wird insbesondere bei Normaldruck durchgeführt. Die Ausgangskomponenten leitet man am besten mit einer solchen Geschwindigkeit über den Katalysator, daß ihre Koniaktzeil mit dem Katalysator 0.1 bis 60 see betragt. Vorzugsweise werden die Ausgangskomponenten gemischt und auf eine Temperatur von etwa 15OX" aufgeheizt, bevor man sie über den Katalysator leitet. Im allgemeinen wird die Umsetzung der Ausgangskomponenten im Katalysator bei Temperaturen zwischen 200 und 350 C durchgeführt. Die Umsetzung kann sowohl in einem Festbett· als auch in einem Fließbettreaktor durchgeführt werden. Als Katalysator eignet sich vorzugsweise Aktivkohle mil einer BETObcrfläche von mehr als lOm-'/g.
vi Arbeitet man in einem f-csibcttreak'or, so sollte die Aktivkohle mit einer Korngröße von I bis IO mm eingesetzt werden. Arbeitel man dagegen in einem Fliellbettrcaktor. so verwendet man zvveckmälligerwcise feingemahlene Aktivkohle. Als feinvcrtciltc Metalle
r> der ersten oder achten Nebengruppe des Periodischen Systems der Elemente kommen in erster Linie Gold. Platin oder Palladium in Betracht. Diese Metalle können auch auf Trägern aufgetragen sein, die sich unter den Rciktionsbcdingungcn inert verhallen, wie z.H. AbOi
mi oder SKK
Die den Reaktor verlassenden Gase können auf die s:ew unst hie Temperatur ■ diese ist in der Regel etwa 2D C alu'L'kiihlt werden. Führt man die Abkühlung stufenweise durch, so lallt sich dabei eine Trennung der
·■ · entstandenen Phosphine bzw. Phosphoniumhalojeiikl·. erzielen Aus den bei der Abkühlung nicht kondensierten (",äsen lassen sieh die Alk ν !phosphine mit Hilfe von Säulen, vorzugsweise 'von wallrurcr Salzsäure, unter
Bildung der entsprechenden Alkylphosphoniumverbip.-dungen auswaschen. Durch Erhöhen des pH-Wertes der erhaltenen sauren Lösungen der Alkylphesphoniumverbindungen mit Hilfe basischer Substanzen, vorzugsweise mit wäßrigen Basen, können die Alkylphosphoniumverbindungen hydrolisiert und die Alkylphosphine
RCI + PH3
RCI + RPH2 RCl + R2PH
[R1PH2J+ [R3PH]+ Cl
freigesetzt werden. Die den Reaktor passierenden, nicht umgesetzten Ausgangsstoffe werden zweckmäQigerweise in den Reaktionsprozeß zurückgeführt.
Die Bruttogleichungen für die im Reaktor ablaufenden Reaktionen sind wie folgt anzunehmen:
RPH2 + HCI
R2PH + HCl
R3P + HCl
Entsprechend diesen Gleichungen lassen sich je nach dem Verhältnis von Alkylchlorid zum Phosphorwasserstoff im Reaktionsgemisch bevorzugt entweder die Mono-, die Di- oder die Trialkylphosphine darstellen. (
Naturgemäß spielt die Verweiizeit des Reaktionsgemisches am Katalysator eine Rolle sowohl für den Gesamtumsatz an Alkylphosphinen als auch für die Verteilung von Mono-, Di- und Tricrganophosphin.en am Gesamtumsatz, wobei bei langen Verweilzeiten ein größerer Anteil von Di- und Trialkylphosphinen entsteht.
Es ist unerheblich, ob dem Phosphorwasserstoff beispielsweise CO2, N2, HCI, H.O-Dnmpf oder andere gegenüber dem Reaktorgemisch inerte Gase beigemischt sind.
Beim Auswaschen der den Reaktor verlassenden, nicht kondensierten Gase mit Säuren passiert nicht umgesetzter PhospVrwasserstoff als Gas die entstehende saure Alkylphosphoniumsalzlösung. Nicht verbrauchtes Alkylhaiogenid entweicht, wenn es unter den gegebenen Bedingungen gasförmig vorliegt, ebenfalls. Flüssig vorliegende Alkylhalogcnide .rennen sich als /weite flüssige Phase von der wäßrigen, sauren Alkylphosphoniumsalzlösung.
Die nicht umgesetzten, die Säurelösung passierenden Ausgangssubstanzen können ebenfalls in den Reaktor zurückgeführt werden.
Aufgrund der unterschiedlichen Basizität der primären, sekundären und tertiären Phosphine läßt sich bei der Hydrolyse der sauren Alkylphosphoniumsalzlösungcn durch stufenweise Anhebung des pH-Wertes der Lösungen bereits eine Trennung der Alkylphosphine voneinander herbeiführen.
Die auf die allgemein beschriebene Ausführtingsform naturgemäß nicht beschränkte Erfindung ermöglicht z. 15. die kontinuierliche Darstellung technischer Mengen von Alkylphosphinen auf der Basis der leicht zugänglichen Halogenide RX und des einfachsten l'hosphins. des Phosphorwassersloffes PII1. der u. a. bei der Herstellung von Natriumhvpophosphit in technischen Mengen als Nebenprodukt anfällt. Die crfindungsgcmaß hergestellten Alkylphosphine sind wichtige Ausgangsstoffe /.ur Herstellung von llarnmschutzmitlcln, Pliarma/etitika ti. ;i.
B c i s ρ i c I I
/ur Darstellung der Methylphosphinc CHiPII.-. (( Mi) I'll und (( 110:1 wurden über eine Zeitspanne wiii ") I i;:t'M kontinuierlich .?"> I l'lli'h im (icnnsch mn 2")i( HiC l/h in einem Vnrcrlntzer auf l'">f) (' vorgeheizt lind sodann duR h '.'inen im; Aktiv kohle (Koniirroüc: ca. 2."> mm; IiI I Oberfläche e-i IHK) m'/e) als K.it.iksator L't-'lui; ii I 'jstbft11 f.:,iktor bei einer Temperatur von 280 ( nid Nnrmakl· nek mil einer Verwcilzeit von 17 see hindurchgeleitet. Die den Reaktor verlassenden heizen Reaktionsgase aus CH3PH,. (CH3J2PH, (CH3J3P, HCI sowie nicht umgesetztes PH3 und CH3CI wurden durch ein Gefäß, das eine Temperatur von 60°C besaß, geführt. Hier kondensierten im wesentlichen die Alkylphosphoniumsalze (CHi)2PH · HCl und (CH3J3P ■ HCl neben geringeren Mengen (CH3)PH2 ■ HC! aus. Das nicht kondensierte auf 60=C temperierte Gasgemisch durchlief anschließend einen Waschturm, durch den im Kreislauf konzentrierte Salzsäurelösung gepumpt wurde. Dabei wurden aus dem Gasgemisch die restlichen Mengen (CHi)2PH und (CHj))P sowie das Hauptprodukt der Reaktion CHiPH2 in Form der Alkylphosphoniumehloride ausgewaschen.
Die den Waschturm passierenden nicht umgesetzten
jo Anteile an PHi und CHiCI wurden in den Reaktionsprozeß zurückgeführt.
Nachdem die konzentrierte Salzsäurelösung im Waschturm eine genügende Konzentration an Alkylphosphoniumchlorirf besaß, wurde die alkylphosphoniumchloridhaltige salzsaure Lösung ohne Unterbrechung des Reaktionsprozesses abgezogen und im entsprechenden Maße durch frische konzentrierte Salzsäure ersetzt.
Aus der erhaltenen salzsauren Lösung von vornehmlieh Monomethylphosphoniumchlorid ν iirde in an sich bekannter Weise durch Verdünnen mit H2O das Monomethylphosphin CHiPH2 mit einer Reinheit von >99% gewonnen. In der restlichen salzsauren Lösung wurden nach Zugabe von wäßriger NaOH-Lösung bis zu einem pH-Wert von 12 1,5 Gew.-% eines Gemisches von (CHi)2PH und (CH3)jP in bezug auf CHiPH. freigesetzt. Diese wurden aus der wäßrigen Lösung abdestilliert.
Aus der bei 60" C kondensierten flüssigen Phase von
V) Mcthylphosphoniumchloriden wurden durch schrittweise Zugabe von wäßriger NaOH-Lösung zunächst 7 Anteile CH)PH2 sodann 72 Anteile (CHi)2PH und 21 Anteile (Cl I j}iP gewonnen.
Die so erhaltenen Mengen an (CH-.)jPH und (CHi)iP wurden mit den aus der Salzsäuren, wäßrigen Lösung gewonnenen vereinigt und destillaliv getrennt.
Insgesamt wurden bei diesem Versuch aus ΪΟ36 g PIIi. 5 5 32 g CH1PII2. 248 g (CH O2PII und H> g (CH j),!» erhalten. Bei einem einmaligen Durchsatz des Ursprüngen lieh eingesetzten Gasgemisches aus PHi und CIhCI wurde ein Umsatz von 25% PH) zu CH1PH.., von 0.8% PI I1 zn (( Il (I'll und win 0.2t - Pl 1, zu (Cl I ,)iP erzielt.
Ii e i s |) ic I 2
fc'i I '. vu ι η :·η PIIi und ( 11,( I im MnI wi li.ih ms I : I In: ι ."■" ( ur I NornialdriK k mit einer Vrrueilzeii von I M1C '°!'er die Aktivkohle des Beispiels I iielcil·.·!. Λιιμ.ιγ,κίι verlief der Versuch i'emal! lieisniel 1. Bei
einmaligem Durchgang des Aiisgangsgasgemisches wurden aus 281 g PHj 12 g CH3PH2 entsprechend einem Umsau von 3% erhalten. (CHj)3PH und (CHj)3P waren nur in Spuren nachweisbar.
Beispiel 3
Es wurden PH3 und CHjCI im Molverhältnis 1 :1 bei 325°C und Normaldruck mit einer Verweilzeit von 10 see über die Aktivkohle des Beispiels 1 geleitet. Ansonsten wurde der Versuch gemäß Beispiel 1 durchgeführt. Bei einem einmaligen Durchgang des Aur>gangsgasgemisches wurden aus 305 g PHj 125 g CH3PH1 (29% PHj-Umsatz), 28 g (CH3)2PH (5% PHj-Umsatz) und 10 g (CHj)3P (1,4% PHj-Umsatz) erhalten.
Beispiel 4
Es wurden PH3 und CH3CI im Molverhältnis 1 :2 bei 275°C und Normaldruck mit einer Verweilzeit von
18 see über die Aktivkohle des Beispiels 1 geleitet. Ansonsten wurde der Versuch gemäß Beispiel I durchgeführt. Bei einem einmaligen Durchgang des Ausgangsgasgemisches wurden aus 260 g PH3 102 g CH3PH2 (28% PHj-Umsatz), 21 g (CHj)2PH (4,4% PH3-Umsatz) und 7,5 g (CHj)3P (1,3% PH3-Umsatz) erhalten.
Beispiel 5
Es wurden PH1 und CHiCl im Molverhältnis 1 : 10 bei 275°C und 0,2 bar Druck mit einer Verweilzeit von
19 see über die Aktivkohle des Beispiels 1 geleitet. Ansonsten wurde der Versuch gemäß Beispiel 1 durchgeführt. Bei einem einmaligen Durchgang des Ausgangsgasgemisches wurden aus 134 g PH3 1 g CH3PH2 (0,5% PHj-Umsatz), 39 g (CHj)2PH (16% PHj-Umsatz) und 18 g (CH3)3P (6% PH3-Umsatz) erhalten.
Beispiel 6
Es wurden PH3 und C2HsBr im Molverhältnis 1 :1 bei 250°C und Normaldruck mit einer Verweilzeit von 5 see über die Aktivkohle des Beispiels 1 geleitet. Ansonsten wurde der Versuch gemäß Beispiel 1 durchgeführt. Bei einem einmaligen Durchgang des Ausgangsgasgemisches wurden aus 212 g PH3 11g C2H5PH2 (2,8% PHj-Umsatz) erhalten.
Beispiel 7
Es wurden PH3 und CH3CI im Molverhältnis i : 1 bei 3500C und Normaldruck mit einer Verweilzeit von 5 see über Platin als Katalysator geleitet. Das Platinmeall war in feinverteilter Form auf einem Al2Oj-Träger aufgetragen. Ansonsten wurde der Versuch gemäß Beispiel 1 durchgeführt. Bei einem einmaligen Durchgang des Ausgangsgasgemisches wurden aus 100 g PH3 7 g CHjPH2 (4,7% PHj-Umsatz) erhalten. (CHj)2PH und (CH3)3P waren in kleinen Mengen nachweisbar.
Beispiel P
Unter ansonsten gleichen Bedingungen wie im Beispiel 7 wurde als Katalysator feinverteiltes Goldmetall auf einem SiO2-Träger eingesetzt. Bei einem einmaligen Durchgang des Aus°angsgasgemisches wunien aus 100 g PH3 4 g CH3PH2 (2,7% PHj-Umsatz) erhalten. (CH3J2 PH und (CHj)3 P waren in Spuren nachweisbar.
Beispiel 9
Unter ansonsten gleichen Bedingungen wie im Beispiel 7 wurde als Kataysator feinverteiltes Palladiummetal! auf einem SiO2-Träger eingesetzt. Bei einem einmaligen Durchgang des Ausgangsgasgemisches wurden aus 149 g PH3 17,9 g CH3PH2 (8,5% PH3-Umsatz) erhalten (CHj)3P waren in kleinen Mengen nachweisbar.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von im wesentlichen aus primären Phosphinen bestehenden Gemischen von Alkylphosphinen der allgemeinen Formel
    R„PH)_„,
    worin R gleiche oder verschiedene Alkylgruppen mit 1 oder 2 C-Atomen und η eine ganze Zahl von 1 bis 3 bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man in einem Reaktor Alkylhalogenide der allgemeinen Formel RX, worin R die obengenannte und X die Bedeutung von Chlor oder Brom besitzt.
    mit gasformigem Phosphorwasserstoff bei Temperaturen zwischen 100 und 600° C und Drucken bis zu 19,6 bar kontinuierlich über einen Aktivkohle-Katalysator oder feinverteilte Metalle der ersten oder achten Nebengruppe des Periodischen Systems der Elemente, einzeln oder im Gemisch miteinander leitet und umsetzt, und daß man dann die den Reaktor verlassenden Gase abkühlt und die anfallenden Alkylphosphoniumhalogenide
    (RnPH^ -n) X in an sich bekannter Weise zu den entsprechenden Aikylphosphinen hydrolisiert.
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