DE240356C - - Google Patents

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DE240356C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D69/00Semi-permeable membranes for separation processes or apparatus characterised by their form, structure or properties; Manufacturing processes specially adapted therefor
    • B01D69/04Tubular membranes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^Patentschrift
- JVi 240356 KLASSE 12 d. GRUPPE
JEAN MALFlTANO in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. März 1910 ab.
In mikrobiologischen und chemischen Laboratorien u. dgl. werden häufig Membranen in Rohr- oder Sackform aus Kollodium, GeIa- '- tine oder einer anderen Masse benutzt, die außerordentlich zerbrechlich ist und den geringsten Druckwirkungen nicht zu widerstehen vermag.
Vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung derartiger Filter und ίο besteht im wesentlichen darin, daß ein der Form des das Filter aufnehmenden Rohres entsprechender und mit einem Wulst versehener Dorn in die betreffende zur Herstellung der Membran dienende Masse bzw. Lösung eingetaucht wird, wonach der so überzogene Dorn nach vorherigem Einschneiden der Membran in Höhe des Wulstes in das Rohr eingeschoben und die Membran in diesem nach Herausziehen des Dornes durch eine Luftverdünnung festgehalten wird.
In der Zeichnung sind die zur Herstellung der Membran dienenden Mittel beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι einen Längsschnitt durch den Dorn, Fig. 2 das zur Aufnahme der Membran dienende Rohr und
Fig. 3 im Schnitt das Einführen der Membran in das Rohr mit Hilfe des Dornes.
E ist der Dorn, der in Kollodium oder Gelatine oder irgendein anderes zur Bildung einer porösen Membran B geeignetes Material eingetaucht wird, und zwar bis über einen am Dorn befindlichen Wulst g. Nach dem Herausziehen des Dornes läßt man das überschüssige Material abtropfen. Dann gibt man dem Dorn eine drehende Bewegung, damit das an seiner Wandung anhaftende Material eine einheitliche und regelmäßige Schicht bildet. Man kann auch den Dorn etwas geneigt halten und während der Drehung das zur Membranbildung benutzte Material darübergießen. Es ist zweckmäßig, daß an der Stelle, wo der Wulst sich befindet, die Schicht dicker ist; man kann zu diesem Zwecke mehrere Lagen übereinander legen. Wenn das Material sich gesetzt hat, taucht man den Dorn in geeignete Flüssigkeiten, um der Membran B die gewünschte Konsistenz zu geben. Man kann diese Flüssigkeiten auch über die Membran gießen, während der Dorn gedreht wird. Dann macht man beim Wulste g einen kreisförmigen Einschnitt und biegt die Ränder h der Membran ab. Darauf setzt man den Dorn in das Innere einer Filtervorrichtung A ein, die aus einem kannelierten oder mit Papier oder Leinen oder mit einem Netzwerke ausgekleideten Rohr besteht, das den Abfluß der filtrierten Flüssigkeit ermöglicht. Man schlägt dann die Ränder h der Membran S über die Öffnung des Rohres A derart über, daß sie die Außenkante des Rohres A umgeben und sich gegen sie legen. Durch Ansaugen von Luft mittels eines am Rohr A angeordneten Röhrchens α macht sich die Membran B von dem nunmehr wieder aus dem Rohr A herauszunehmenden Dorn E frei und legt sich wegen ihrer Ausdehnungsfähigkeit gegen die Innenfläche des Rohres A derart an, daß sie sich
auf die Vorsprünge der Kannelierungen dieses Rohres Oder der Netzfalten oder auf das Auskleidungspapier oder die Auskleidungsleinwand auflegt. Dort, wo die Oberfläche des Rohres gleichmäßig und ununterbrochen ist, legt sich die Membran ganz dicht an, so daß man die Mündung durch einen Druckstopfen schließen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Rohroder Sackfiltern aus Kollodium und ähnlichen empfindlichen Membranen aus ursprünglich gallertartiger Masse, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Form des das Filter aufnehmenden Rohres entsprechender und mit einem Wulst versehener Dorn in die betreffende zur Herstellung der Membran dienende Masse bzw. Lösung eingetaucht wird, wonach der so überzogene Dorn nach vorherigem Einschneiden der Membran in Höhe des Wulstes in das Rohr eingeschoben und die Membran in diesem beim Herausnehmen des Dornes durch eine Luftverdünnung festgehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE240356C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1156051B (de) * 1960-09-28 1963-10-24 Millipore Filter Corp Verfahren zur Herstellung eines Membranfilters
USD969029S1 (en) 2022-05-05 2022-11-08 Horizon Trailers Llc Trailer box

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1156051B (de) * 1960-09-28 1963-10-24 Millipore Filter Corp Verfahren zur Herstellung eines Membranfilters
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