DE239668C - - Google Patents

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DE239668C
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winding
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sleeve
wedges
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/46Fastening of windings on the stator or rotor structure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT'.
PATENTSCHRIFT
- JVr 239668 KLASSE 21 el GRUPPE
Stoßsichere Wicklung für umlaufende Magnete. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Februar 1911 ab.
Um die Wicklung umlaufender Magnete bei Antrieben wechselnder Geschwindigkeit, insbesondere solchen mit starken Stößen, wie Explosionsmotoren oder Arbeitsmaschinen, sicher mit dem Träger zu verbinden, so daß sie die Massenwirkungen oder lebendigen Kräfte auszuhalten vermag, sind der Erfindung gemäß fest gelagerte Flachstäbe angeordnet, um welche die einzelnen Drahtlagen der Wicklung derart
ίο geschlungen werden, daß die mechanischen Stoßwirkungen durch unmittelbare Zugbeanspruchung der Drähte sicher aufgenommen werden. Hierdurch wird eine außerordentlich feste Verbindung auf einfache, billige und zuverlässige Weise hergestellt, ohne daß diese durch Wärme Wirkungen nachteilig beeinflußt werden kann.
Durch Keile, welche in der Ebene der hinter den Flachstäben verbleibenden Räume einge-. 20 paßt und einzeln oder sämtlich mit der Hülse in Verbindung gebracht werden, wird die Drahtwicklung fester zusammengefügt. Hierdurch entsteht auch ein ausgiebiger Reibungsschluß
. zwischen den Hülsenwänden der Wicklung und den Keilen, so daß die Wicklung durch die oben erwähnte Zugverbindung mit der Hülse oder dem Träger ein festes Ganze bildet.
Die Fig. 1 veranschaulicht ein Stück einer solchen Wicklung mit den Flachstäben für die Umschlingung. Die Fig. 2, 3 und 4 zeigen in Ansicht bzw. in. Schnitten eine in einer Hülse untergebrachte und mit derselben ein festes Ganze bildende Wicklung. Die Fig..5 zeigt eine Einzelheit. Die Fig. 6 und 7 sind Schnitte durch abgeänderte Ausführungsformen, und die Fig. 8 stellt im Schnitt einen Magnetkörper mit eingelagerter Hülse und Wicklung dar.
Um die Wicklung zu bilden, wird gemäß' Fig. ι der Draht α um- eine Reihe Flachstäbe b abwechselnd nach entgegengesetzten Seiten geschlungen. Die Flachstäbe b sind an einzelnen Stellen der ringförmigen Aussparung des Magnetkörpers oder in den zylindrischen Boden c einer spulenförmigen Hülse d fest oder auswechselbar eingesetzt und.liegen in einer Ebene parallel zu den Seitenflächen der Aussparung oder zu den Hülsenwänden. Sodann wird die Drahtwindung in der Aussparung bzw. in der Hülse weitergeführt und an einer anderen Stelle, vorteilhaft diametral gegenüber der Stelle der Umschlingung, um eine zweite Reihe ebenso angeordneter Flachstäbe b in gleicher Weise und in derselben Richtung geschlungen. Von da ab wird der Draht weiter an den Flachstäben der ersten Gruppe vorbeigeführt und nun" in einer entsprechenden Anzahl Windungen in der Aussparung bzw. Hülse bis zu den in einer anderen Ebene parallel zu den Windungen eingesetzten Flachstäben oder bis zur Seitenwand d der Aussparung bzw. Hülse geführt. Diese Seitenwand d kann, insbesondere bei großen Wicklungen, zur Aufnahme von an einzelnen Stellen des Umfangs anzubringenden Flach- ■ stäben b eingerichtet sein, indem in der Wand taschenartige Vertiefungen f hergestellt sind, die um die Breite je eines Flachstabes vonein-
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ander abstehen, und in denen die Flachstäbe unter Belassung eines der Drahtstärke entsprechenden Zwischenraumes. angeordnet werden. Ist auf diese Weise die unterste Lage Draht in der ganzen Breite der Aussparung oder der Hülse herumgewickelt, so wird in gleicher Weise die nächst höhere Drahtlage angebracht usf., bis die ganze Aussparung des Magnetkörpers oder die ganze Höhe der Hülse mit Drahtwindüngen angefüllt ist.
Die derart hergestellte Wicklung ist an den Umschlingungsstellen durch die Flachstäbe b sicher festgehalten, und diese letzteren nehmen die durch die Stoßwirkungen auf die Drahtwindungen übertragenen Zugspannungen auf, wodurch auf einfache, billige und zuverlässige Weise eine außerordentlich feste Verbindung hergestellt ist, die durch die Dehnungswirkungen der Stromwärme in keiner Weise nachteilig beeinflußt werden kann.
Der Raum zwischen zwei Gruppen von in derselben Ebene liegenden Flachstäben, welcher von Draht freigelassen wird, dient zur Aufnahme von Keilen g und h (Fig. 2 bis 4), die vom äußeren Umfang gegen den Boden der Aussparung oder Hülse in die Zwischenräume . der benachbarten Drahtlagen eingetrieben werden.
Die längeren Keile g dringen mit ihren inneren, schmäleren Enden in Vertiefungen des Bodens der Aussparung oder in Löcher des Hülsenbodens c ein und dienen zufolge ihrer dadurch geschaffenen festen Verbindung mit dem Magnetkörper oder der Hülse als Mitnehmer- und Preßorgäne; die kürzeren Keile h wirken nur durch ihren Preßdruck. Beide zusammen bewirken ein noch festeres Zusammenfügen der Wicklungslagen und zufolge des auf die Seitenwände der Aussparung bzw. der Hülse ausgeübten Reibungsdruckes eine unbewegliche Einlagerung der Wicklung in ihrem Träger.
Wie aus den Schnittfiguren ersichtlich, können je nach der Breite der Aussparung oder dem Abstand der Hülsenwände voneinander solche Flachstab- und Keügruppen in beliebiger Zahl angeordnet werden; zwischen je zwei solchen in verschiedenen Ebenen liegenden Gruppen von Flachstäben und zugehörigen Keilen erscheint dann je ein Teil der Wicklung untergebracht.
Die Flachstäbe zweier in benachbarten Ebenen liegender Gruppen können auch durch Ver-. bindungsstücke i zu Bügeln ausgestaltet sein, wie dies Fig. 7 veranschaulicht. Ferner können die Flachstäbe b (Fig. 6) bzw. auch die Keile g (Fig. 4) hohl ausgebildet und an den Enden geschlitzt oder gelocht sein, um durch die infolge der Schleuderwirkung durch, sie austretende Luft zur Kühlung und Lüftung der Wicklung beizutragen.
Um die Flachstäbe b in ihrer gegenseitigen Lage sicher festzuhalten, werden die Reihen derselben an jeder Verschlingungsstelle durch quer über die Breite der Aussparung oder der Hülse gelegte Bleche oder auch einzelne Deckstreifen k (Fig. 5) überdeckt, welche mit Einkerbungen j versehen sein können, in die die einander zugekehrten Kanten der Flachstäbe eingreifen. Ihre schmäleren, gegebenenfalls ab-, gesetzten Enden legen sich in Ausnehmungen der Ränder der Aussparung im Magnetkörper oder der Hülsenseitenwände ein, um nach entsprechender Befestigung versteifende Querverbindungen am Wicklungsumfang zu bilden.
Zwischen den äußeren Enden der Keile g, h können ebensolche Bleche oder Deckstreifen zwecks Abstützung der Wicklung angebracht werden (Fig. 4), welche die Keilränder umfassen und festhalten. Auch können, wie aus Fig. 2 ersichtlich, zu beiden Seiten jedes der Mitnehmerkeile g Deckstreifen k? angeordnet werden, welche sich gegen die Seitenwände abstützen und die Keile zwischen sich festhalten.
Die derart hergerichtete Wicklung kann mit einer Band- oder Drahtbandage umgeben werden, um ihr noch mehr Halt zu geben. Bei Verbindung mit einer Hülse kann diese an ihrem äußeren Umfange von einem Bande I umschlossen und an der Bodenfläche durch einen die Befestigungsstellen für die Flachstäbe und gegebenenfalls auch für die längeren Keile abdeckenden Belag η bedeckt sein.
Zwecks Befestigung der die Wicklung enthaltenden Hülse in der Aussparung des Magnetkörpers sind, wie Fig. 8 zeigt, Schrauben 0 vorgesehen, welche durch Bohrungen des Magnetkörpers m frei hindurchgehen und in gelochte Keilnasen -p eintreten, die am inneren Umfang der Hülse vorstehen. Diese Art der Verbindung sichert eine gewisse Federung in der Lagerung der Wicklung bei jedem auftretenden Stoß, indem die Wicklung samt der Hülse innerhalb der Aussparung des Magnetkörpers eine durch die Stoßwirkung hervorgerufene geringe Bewegung ausführen kann.
Die Flachstäbe können aus Isoliermaterial, z. B. Fiber, oder aus einem mit isolierendem Stoffe überzogenen Metall bestehen; sie können mit dem Träger (Hülse oder Magnetkörper) in irgendeiner Weise, z. B. durch Verlötung, Vernietung oder Verschraubung, fest oder auswechselbar verbunden sein, wobei, wenn sie bügeiförmig ausgestaltet sind (vgl. Fig. 7), ihr Stegteil i in entsprechende Aussparungen des Magnetkörpers eingelagert wird.
Die Seitenwände der Aussparung im Magnetkörper bzw. der Hülse sind vorteilhaft etwas geneigt angeordnet, so daß der zur Aufnahme der Wicklung bestimmte Raum gegen die Ränder hin sich verengt, was zur Folge hat,
daß bei Erwärmung der Wicklung diese bei ihrer Ausdehnung noch fester gepreßt wird.

Claims (7)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Stoßsichere Wicklung für umlaufende Magnete, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Schicht der Drahtwicklung einzelne Windungen des Drahtes um senkrecht zur Wicklungsachse stehende Flachstäbe abwechselnd nach entgegengesetzten Seiten geschlungen sind, so daß die bei Stoßen oder Geschwindigkeitsänderungen auftretenden, den Draht unmittelbar auf Zug beanspruchenden Massenwirkungen der Wicklung von diesen Flachstäben aufgenommen werden, während die in der Ebene der Flachstäbe zwischen ihnen von Draht freibleibenden Räume durch Keile ausgefüllt / sind, die ganz oder zum Teil in den Wicklungsträger (Magnetkörper oder eine besondere Hülse) hineinragen, so daß einerseits die Wicklung in sich einen erhöhten Halt bekommt und anderseits durch das Anpressen der Wicklung an die Seitenwände des Trägers der letztere mit der Wicklung zu einem festen Ganzen vereinigt wird.
  2. 2. Wicklung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachstäbe aus Isoliermaterial oder aus einem mit isolierendem Stoffe überzogenen Metall bestehen und mit dem Wicklungsträger verbunden sind.
  3. 3. Wicklung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachstäbe oder die Keile zur rascheren Abführung der Stromwärme und zur Lüftung hohl sind.
  4. 4. Wicklung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in verschiedenen Ebenen liegenden Flachstäbe an ihren inneren Enden durch Stege verbunden sind, •welche an dem Wicklungsträger befestigt sind.
  5. 5. Wicklung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die am äußeren Umfang der Wicklung liegenden Enden der Flachstäbe oder der Keile durch quer angebrachte, in die Trägerseitenwände eingreifende Bleche oder Deckstreifen festgehalten werden.
  6. 6. Wicklung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiten wände des Wicklungsträgers nach außen hin gegeneinander geneigt sind, so daß die Wicklung bei Erwärmung und Ausdehnung recht fest zusammengepreßt wird.
  7. 7. Wicklung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Traghülse in der Aussparung des Magnetkörpers elastisch angebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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