DE238362C - - Google Patents

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DE238362C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B13/00Brushes with driven brush bodies or carriers
    • A46B13/001Cylindrical or annular brush bodies

Landscapes

  • Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— Μ 238362 KLASSE 9. GRUPPE
BERTHA GRETHEL und EMIL GRETHEL in BÜHLERTHAL, Baden.
Rotationsbürste mit um Ringe geschlungenen Borsten. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1910 ab.
Bei den bisherigen für Reinigungs- und Polierzwecke in Anwendung kommenden Rotationsbürsten, bei denen die Borsten durch auf die Bürstennabe aufschiebbare Ringe geschlungen sind, verlaufen die Borstenenden entweder radial oder, falls die Borsten in Büscheln auf die Ringe aufgereiht sind, derart, daß die Büschelenden sich gegenseitig kreuzen. Dadurch erstrecken sich aber die zwischen den einzelnen Bürstenreihen und gegebenenfalls auch die zwischen den Borstenbüschelschenkeln gebildeten Hohlräume vollständig oder nahezu bis zum Bürstenumfang. Dies hat aber ein ungleichmäßiges Angreifen der Bürste an dem zu behandelnden Gegenstand zur Folge.
Der Gegenstand der Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Mißstände dadurch, daß die Borsten geschlängelt verlaufen und spreizenartig nach dem Bürstenumfang zu streben, wodurch die vorhandenen Borstenzwischenräume zur Ausnutzbarkeit der Bürste auf ein Mindestmaß beschränkt sind.
In der Zeichnung ist der Erfmdungsgegenstand in einer Ausführungsform zur Darstellung gebracht.
Fig. ι zeigt denselben in der Ansicht in teilweisem Schnitt bei Angabe des Verlaufes einiger Borsten, während
Fig. 2 den zugehörigen Grundriß zur Hälfte im Mittelschnitt veranschaulicht.
Die Bürstennabe besteht aus einer durchbohrten Ansatzhülse α mit Klemmschraube b. Auf den Hülsenhals c dieser Nabe sind Ringe d aufgeschoben, die als Borstenhalter dienen. Die Borsten e verlaufen hierbei gemäß Fig. ι (links oben) durch die lichte Öffnung der Ringe d. Sie sind dadurch gewissermaßen eingehängt, und es läuft der eine Borstenschenkel, vom Umfange der Bürste kommend, von vorn in die Ringöffnung, während der andere, diese hinten verlassend, nach dem Bürstenumfang hin strebt. Auf diese Weise sind die Borsten e in entsprechender Anzahl zu Kränzen f zusammengesetzt (gruppiert). In dieser Zusammensetzung sind die Ringe d mit den Borstenkränzen f je nach der erforderlichen Breite der Bürsten in kleiner oder größerer Anzahl auf den Hals c der Bürstennabe α aufgeschoben und werden durch eine auf diesen Hals aufgeschraubte Mutter oder — wie gezeichnet — durch eine aufgesetzte und vernietete Ringscheibe h gegenseitig festgelegt. Als Stützflächen dienen bei dieser gegenseitigen Festpressung einerseits der Ansatz i der Nabe α und andererseits die eine Stirnfläche der Mutter oder Ringscheibe h.
Die Rotationsbürste wird in dieser Zusammensetzung auf einen in raschen Umlauf versetzbaren Wellendorn aufgeschraubt oder aufgesteckt und durch Anziehen der Klemmschraube b auf diesem sowohl gegen Verschieben als auch gegen Eigendrehung gesichert.
Bei abgenutzter Bürste g können die durch die Ringe d gehaltenen Borstenkränze f durch Abschrauben der Mutter oder Lösen und Abnehmen der den Zusammenhalt dieser Kränze bewirkenden Ringscheibe h vom Nabenhals c abgenommen und bei Wiederverwendbarkeit der Ringe d zur Erneuerung durch andere ersetzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: Rotationsbürste mit um Ringe geschlungenen Borsten, dadurch gekennzeichnet, daß die Borsten einzeln geschlängelt und spreizenartig nach dem Bürstenumfang zu verlaufen, wodurch die Hohlräume zur Ausnutzbarkeit der Bürste auf ein Mindestmaß beschränkt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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