DE2361972C2 - Federspeicherantrieb für elektrische Schaltgeräte - Google Patents
Federspeicherantrieb für elektrische SchaltgeräteInfo
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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- H01H3/22—Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
- H01H3/30—Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using spring motor
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- Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
- Actuator (AREA)
Description
\\. Die Erfindung betrifft einen Federspeicherantrieb für
[; elektrische Schaltgeräte gemäß dem Oberbegriff von
f; Patentanspruch 1.
I:
Ein solcher Federspeicherantrieb ist aus der DE-OS
ί 11 59 542 bekannt. Bei diesem Antrieb werden die
[:'; Kontaktordnungen der elektrischen Schaltgeräte durch
L Antriebsfedern betätigt, welche über Hebelsysteme von
|i· den hydraulisch wirkenden Kolben-Zylinder-Einheiten
[.-:'■ aufgeladen werden. Ein derartiger Antrieb ist wegen der
; Kraftübertragung von einem hydraulischen auf ein
kompliziertes mechanisches System verhältnismäßig ■:- aufwendig und darüber hinaus für kurzunterbrechende
Aus-Ein-Aus-Schaltfolgen nicht geeignet.
Es ist Aufgabe der Erfindung den gaUungsgeniaßcn
Fedcrspcicherantrieb derart wcilei/ubilden, daß die
Anzahl der mechanisch bewegten lilcmente minimal ist und gleichzeitig kurzuntcrbrecliende Aus-F.in-Aiis-Schaltfolgcn
ausgeführt werden können.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale von Patenanspruch 1 gelöst. Der erfindungsgemäße Federspeicherantrieb zeichnet sich nicht durch
eine geringe Anzahl mechanisch bewegter Elemente und die Fähigkeit kurzunterbtechende Aus-Ein-Aus-Schaltzyklen durchzuführen aus, sondern weist darüber
hinaus auch noch den weiteren Vorteil auf, daß er eines hydraulischen Druckzustandes nur während einer
kurzen Arbeitsphase bedarf.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Federspeicherantriebs ergeben sich aus
den Merkmalen der Patentansprüche 2 bis 4.
Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Im einzelnen zeigt
F i g. 1 einen mechanisch-hydraulischen Federspeicherantrieb für elektrische Schalter mit zwei
gesteuerten Steuerventilen im hydraulischen Gestänge in Grundstellung,
Fig. 2 bis 4 dazu drei charakteristische weitere Stellungen.
In den Figuren sind einander entsprechende Teile mit den gleichen Bezugshinweisen versehen. In Fig. 1 ist
mit 1 ein Hyraulikzylinder bezeichnet. In letzterem ist das kolbenartige bewegliche Widerlager 2 für die
Einschaltfeder 3 gleitend geführt. Das Widerlager 2 ist im Zylinder 1 quasidicht und verdrehungssicher
angeordnet. Es besitzt ein mittig angeordnetes Muttergewinde zur Aufnahme einer selbs'.hemmungsfreien
Gewindespindel la, welche ihrerseits im Bodenteil des Zylinders 1 drehbar gelagert ist. Die Spindel la trägt am
unteren Ende den Klinkenhebel \b, welcher mit einer z. B. elektromagnetisch betätigbaren Halteklinkeneinrichtung 12 zusammenwirkt. Der Raum unterhalb des
Widerlagers 2 ist mit 4 und das obere feste Widerlager der Feder 3 mit 13 bezeichnet. In analoger Weise ist die
aus den Teilen I1 la, Ib, 2, 3, 4, 12 und 13 bestehende
Einschaltspeicheranordnung nochmals als Ausschaltspeicheranordnung Γ ... 13' vorhanden. Hierbei ist
lediglich mit Teil 2' noch die Stange 14 verbunden, welche z. B. als Betätigungsglied in an sich bekannter
Weise an ein nicht näher dargestelltes Schaltgerät angelenkt ist. Das Widerlager 2 ist mit einem Glied 15
fest verbunden. Letzteres besitzt einen Stößel 10, welcher entgegen einer Rückstellkraft nach links
verschiebbar ist. Das Glied 15 ist bei 16 verschiebbar gelagert und besitzt an seinem oberen Ende eine Kulisse
10a, durch welche ein Hilfsschalter 18 betätigt werden kann. In analoger Weise ist mit dem Wicierlager 2' das
bei 16' gelagerte Glied 15' verbunden, welches den gefederten Stössel 10' trägt. Hierbei ist am oberen Ende
des Gliedes 15' keine Kulisse vonnöten. Die beiden hydraulischen Arbeitsräume 4,4' sind miteinander durch
das hydraulische Gestänge 5, 6, 5' verbunden unicr Zwischenschaltung der als Dreiwegventile ausgebildeten
Steuerventile 7, T. Dabei ist das Ventil 7 dami die
Leitung 5 mit dein Raum 4, durch die Leitung G mit dar
Ventil T und durch die Leitung 6' mit der hydraulikdruckerzeugenden
Pumpeinrichtung 11 verbunden. Das Ventil 7' ist mittels der Leitung 5' mit dem Raum 4' und
über den Stutzen 6" mit der Umgebung verbunden. Mit 6'" ist der Ansaugstutzen der Pumpe 11 bezeichnet. Bei
diesem Ausführungsbeispiel sind zumindest die Teile 1, Γ, 7, T von Öl umgeben. Das Steuerventil 7 besitzt ein
Betäligungsglicd 8, das bei 17 gelagert is;, im c^.\:ich
des Zusammenwirkens mil dem Stößel 10 ist Tjü C>
al.-. Kulisse ausgebildet, desgleichen an seinem obu cn Ii;i<.k
3,'i, w(i es mit dem Hilfssehalur 19 /usani:neiiail."_i;u. in
analoger Weise besitzt das Steuerventil '" das
Betätigungsglied 9, welches bei 17' gelagert ist und im Bereich des Stößels 10' als Kulisse ausgebildet ist. Teil 9
benötigt am oberen Ende keine weitere Kulisse.
Die Wirkungsweise der neuen Anordnung ist folgende:
Bei der in Fig. 1 gezeigten Grundstellung sind die Ein- und die Ausschaltfeder 3, 3' entspannt. Das an die
Stange 14 angekuppelte Schaltgerät befindet sich in Ausschaltstellung. Die beiden Hilfsschalter 18, 19 sind
geschlossen. Sie sind elektrisch in Serie geschaltet und liegen in einem Stromkreis, welcher für die Ingangsetzung
der Pumpeinrichtung 11 sorgt. Dadurch wird Drucköl über Leitung 6', Ventil 7 und Leitung 5 in den
Raum 4 unterhalb deb Widerlagers 2 gefördert, welches dadurch in die Stellung gemäß F i g. 2 gebracht wird. In
dies -T Lage ist die Einschaltfeder 3 gespannt, der Klinkenhebel \b mittels der Halteklinkeneinrichtung 12
verriegelt, das Betätigungsglied 8 und damit das Steuerventil 7 in die untere Grenzlage geschoben und
die Hilfsschalter 18, 19 in Offenstellung gebracht, wodurch die Pumpe Il stillgesetzt worden ist. Jetzt
kann, ausgehend von der Stellung gemäß F i g. 2, der
Federspeicherantrieb zum Zwecke des EinschaUens des Schaltgerätes ausgelöst werden. Hierzu wird der
Klinkenhebel \b durch eine elektrische hnpulsgabe an die Haltekünkeneinrichiung 12 freigegeben, wodurch
sich das Widerlager 2 unter der Wrikung der Feder 3 in
die Lage gemäß Fig. 3 bewegen kann. Hierdurch wird folgendes bewirkt:
a) das Öl im Raum 4 wird unter Druck gesetzt '\nd gelangt über 5, 7, 6, 7', 5' in den Raum 4', wodurch
das Widerlager 2' unter gleichzeitigem Spannen der Ausschallfeder .3' in die Lage gemäß F i g. 3
gebracht wird,
b) das Ventil 7 wird in seine obere und das Ventil T
wird in seine untere Grenzlag-' gesteuert,
c) der Klinkenhebel 16'wird mittels der Halteklinkeneinrichtung
12' verriegelt,
d) der Raum 4' wird über 5', T, 6" mit der Umgebung
verbunden und schließlich die Hilfsschalter 18, 19 geschlossen.
Dadurch beginnt die Pumpe 11 zu arbeiten. Sie fördert
Drucköl in den Raum 4 und bringt dadurch das Widerlager 2 unter gleichzeitigem Spannen der
Einschaltfeder 3 in die Stellung gemäß F i g. 4, wobei die Teile 7, 8, 10, 15, 18, 19 genau wie beim Stellungsübergang
von Fig. 1 nach Fig. 2 wirken. In der Stellung
gemäß F i g. 3 könnte eine Entladung der Ausschaltfeder 3' und damit ein Ausschalten des Schaltgerätes jederzeit
erfolgen, gleichviel in welcher Stellung das Widerlager 2 der Feder 3 sich befindet, d. h. entweder zu Beginnn
(F i g. 3), am Ende (F i g. 4) oder während des Spannvorganges. Die Auslösung einer allfälligen Ausschaltung
erfolgt in analoger Weise wie vorstehend für das Auslösen der Einschaltung beschrieben. Hierbei arbeiten
die Teile li'und 12' auf der Ausseite. Erfolgt jedoch keine Ausschaltauslösung, so ergibt sich die Situation
gemäß F i g. 4. Hierbei sind beide Federn 3, 3' gespannt und das Schaltgerät befindet sich in der Stellung »Ein«.
In dieser Ausganssituation kann der Federspeicher eine Schaltfolge Aus-Ein-Aus. d.h. einen sogenannten
KU-Zyklus durchführen.
Ein wesentlicher Vorteil der neuen Anordnung besteht darin, daß sie nur während einer kurzen
Arbeitphase eines hydraulischen Druckzustandes bedarf. Dadurch brauchen an die hydraulischen Elemente
keine hohen Anforderungen bezüglich Dichtigkeit gestellt zu werden. So können z. B. zwischen gleitenden
Teilen relativ hohe Spaltverluste zugelassen werden,
wodurch sich eine preisgünstige Herstellung ergibt.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Federspeicherantrieb für elektrische Schaltgerät mit einer hydraulikdruckerzeugenden Pumpeinrichtung, mit Anordnungen, bei denen in über Ventiie hydraulisch betätigten Kolben-Zylinder-Einheiten der Kolben jeweils das Spanen einer im gleichen Zylinder geführten Feder bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder (1, 1') zweier Kolben-Zylinder-Einheiten (I12, Γ, 2') mit jeweils im Zylinder geführten Federn (3, 3') über Ventile (7, 7') so verbunden sind, daß nach dem hydraulischen Spannen der Einschaltfeder (3) in der ersten Kolben-Zylinder-Einheit (1, 2) und nach Auslösen einer Verklinkungseinrichtung (12) für den Kolben (2) die Hydraulikflüssigkeit unter dem Druck der Einschaltfeder (3) in den Raum (4') unter dem Kolben (2') der zweiten Kolber-Zylinder-Ei.iheit (V, 2') gepreßt wird und dabei die mit dem Kolben (2') verbundene Schaltstange (14) gegen die Wirkung der in diesem Zylinder (V) geführten Ausschaltfeder (3') in die Einschaltstellung bewegt wird und daß nach Erreichen der Endstellung und Wirksamwerden eines Verklinkungsmittels (12') über die Ventile (7, T) der Raum (4') unter dem Kolben (2') der zweiten Kolben-Zylinder-Einheit (V, 2') entleert wird und die Einschaltfeder (3) in der ersten Kolben-Zylinder-Einheit (1, 2) wieder hydraulisch gespannt wird.
- 2. Federspeicherantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (7, T) als Dreiwegeventil ausgebildet ist und ein als Kulisse ausgebildetes Betätigungsglied (8, 9) besitzt, auf welches ein mit dem Arbeitskolben verbundener Stößel (10,10') einwirkt.
- 3. Federspeicherantrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied (8) einen Kulissenteil (Sa) aufweist, welcher der Steuerung einer hydraulikdruckerzeugenden Pumpeinrichtung (11) dient.
- 4. Federspeicherantrieb nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekannzeichnet, daß der Antriebskolben (2), der das bewegliche Widerlager für die Einschaltfeder (3) bildet, eine Kulisse (1Oa^ aufweist, welche der Steuerung der Pumpeinrichtung (11) dient.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH1624173A CH566639A5 (de) | 1973-11-19 | 1973-11-19 |
Publications (2)
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| DE2361972C2 true DE2361972C2 (de) | 1982-12-23 |
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| DE (2) | DE7344180U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3447132A1 (de) * | 1984-12-22 | 1986-07-03 | BBC Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie., Baden, Aargau | Hydraulikeinrichtung |
| DE3709988A1 (de) * | 1987-03-26 | 1988-10-06 | Bbc Brown Boveri & Cie | Hydraulischer oder pneumatischer antrieb zur betaetigung des beweglichen schaltkontaktes eines mittel- und/oder hochspannungs-leistungsschalters |
| DE9420996U1 (de) * | 1994-12-21 | 1996-04-18 | Siemens AG, 80333 München | Speicherantrieb für einen elektrischen Leistungsschalter mit einem Ruhestromauslöser |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
| FR2628566A1 (fr) * | 1988-03-09 | 1989-09-15 | Alsthom | Dispositif de commande d'un disjoncteur |
| FR2746540B1 (fr) * | 1996-03-22 | 1998-04-24 | Gec Alsthom T & D Sa | Commande pour disjoncteur a haute tension |
Family Cites Families (1)
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|---|---|---|---|---|
| CH379865A (de) * | 1958-11-22 | 1964-07-15 | Asea Ab | Hydraulische Spannvorrichtung an Federantrieb |
-
1973
- 1973-11-19 CH CH1624173A patent/CH566639A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1973-12-13 DE DE19737344180 patent/DE7344180U/de not_active Expired
- 1973-12-13 DE DE19732361972 patent/DE2361972C2/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2361972A1 (de) | 1975-05-22 |
| DE7344180U (de) | 1975-11-13 |
| CH566639A5 (de) | 1975-09-15 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| OF | Willingness to grant licences before publication of examined application | ||
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: BBC BROWN BOVERI AG, BADEN, AARGAU, CH |
|
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: DERZEIT KEIN VERTRETER BESTELLT |
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