DE236156C - - Google Patents

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DE236156C
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ball joint
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/38Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens oscillating in a circular arc in their own plane; Plansifters

Landscapes

  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5Od. GRUPPE
ROBERT KOERNER in BUDAPEST.
Kugelgelenk für Pendelstützen an Plansichtern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. November 1909 ab.
auf Grund der Anmeldung in Ungarn vom 20. Juni 1909 anerkannt.
Die Erfindung betrifft ein Kugelgelenk für
Pendelstützen von Plansichtern, die, um den Raum oberhalb des Sichters ausnützen zu können, auf vertikalen Stützpendeln gelagert
Um ein Umkippen dieser Pendelstützen zu verhüten, hat man bereits statt der Kugelgelenke Kreuzgelenke mit im rechten Winkel zueinander stehenden Abwälzungsflächen bzw. Wiegen angewendet oder auch schon die Pendelstützen mit besonderen Rollkörpern versehen, wobei zur Begrenzung des Ausschlages auch bereits die Lösung gewählt wurde, den Rollkörper sich mit seinem oberen Rand an der Unterseite eines nachstellbaren Deckels des feststehenden Lagergehäuses abrollen zu lassen.
Demgegenüber ist das vorliegende Kugelgelenk für Pendelstützen an Plansichtern dadurch gekennzeichnet, daß an der beweglichen Kugelgelenkhälfte eine Stützfläche und an der festen Kugelgelenkhälfte eine Widerlagerfläche ausgebildet sind, derart, daß sich die Stützfläche der oberen Gelenkhälfte auf der sie tragenden Widerlagerfläche der unteren Gelenkhälfte während des Betriebes freilaufend abwälzt und hierdurch das Spiel des Kugelgelenkes für den regelmäßigen Ausschlag begrenzt. Der Hauptvorteil dieser Ausbildung des Kugelgelenkes liegt darin, daß sich der Plansichter während seines Ganges ununterbrochen außer auf die Kugelpfanne auch seitlich auf die Hilfswiderlagerfläche stützt, während er sich ohne Beeinträchtigung seiner freien Beweglichkeit auf ihr abwälzt. Diese Hilfslaufflächen geben unter Entlastung der Kugelgelenkstützfläche dem Plansichter einen sicheren, stetigen.und ruhigen Gang, gleichzeitig das Spiel des Kugelgelenkes für den regelmäßigen und erwünschten Ausschlag begrenzend. Diese Abgrenzung kann nur beim Auftreten von übermäßigen, außerhalb des regelmäßigen Betriebes liegenden Kippmomenten überschritten werden. Um nun auch für letzteren Fall ein Umkippen der Pendel zu verhindern, ist das Kugelgelenk noch mit besonderen Sicherheitsanschlägen versehen, die bis zur Grenze der Bruchfestigkeit des Materials wirkungsvoll sind.
In den Fig. 1 bis 8 der Zeichnung ist das den Gegenstand der Erfindung bildende Kugelgelenk in mehreren Ausführungsformen dargestellt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 besteht das Kugelgelenk aus dem am Fuß 1 des Pendels 2 ausgebildeten Kugelzapfen 3 und aus der Pfanne 4, die den Kugelzapfen in gebräuchlicher Weise aufnimmt.
Gemäß der Erfindung geht nun der obere
Teil des Kugelzapfens 3 in eine ringförmige Stützfläche 5 über, die von dem unteren Rand einer auf den Pendelfuß 1 aufgeschobenen Kappe 6 gebildet wird. Mit der Stützfläche 5 wirkt eine ebenfalls ringförmige Gegenfläche 7 zusammen, welche den Rand der Pfanne 4 bildet und auf der sich die Stützfläche 5 während des Betriebes abwälzt. Um ein regelmäßiges Abwälzen der Stützfläche bei normalem Ausschlag des Pendels zu sichern, besitzt die Ringform der Stützfläche einen größeren Halbmesser als der Ausschlagkreis χ des Pendels, und die Stützfläche schließt mit der wagerechten Ebene einen Winkel ein, der gleich ist dem Ausschlagwinkel Ci1 des Pendels.
Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der vorbeschriebenen nur dadurch, daß hier der Fuß 1 des Pendels 2 zur Pfanne 4 ausgebildet und der Kugelzapfen als festgelagerter Teil ausgestaltet ist. Dieser baulichen Umkehrung entsprechend ist die Stützfläche 5 als Fortsetzung der Pfanne 4 und die Gegenfläche 7 als Rand des Kugelzapfens 3 ausgebildet.
Während des Betriebes kommt es häufig vor, daß der Plansichter, insbesondere beim Anlassen oder Abstellen oder bei einseitiger Belastung oder beim Anschlagen an ein Hindernis, aus der regelmäßigen Bahn gebracht wird und infolgedessen neben der kreisenden Bewegung auch eine gewisse Drehbewegung um den Kurbelzapfen ausführt. Die letztere wird selbstverständlich auch auf die Pendel * übertragen, wobei die oberen Gelenke derselben den regelmäßigen Ausschlag überschreiten und somit ein Umkippen des Plansichters um die äußeren Kippkanten der Stützflächen 5 herbeiführen.
Um dies zu vermeiden, werden gemäß der Erfindung besondere Sicherheitsanschläge angeordnet, die in den Fig. 3 bis 8 in mehreren Ausführungsformen dargestellt sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist der Kugelzapfen 3 mit einem Anschlag 8 versehen, der in den hohlen Fuß 1 des Pendels hineinragt, und dessen Außenfläche ähnlich geformt ist wie die Innenfläche des Fußes 1, nur ist der Halbmesser r der Krümmungsfläche des Anschlages kleiner als der Halbmesser R der inneren Krümmungsfläche des Fußes i. Der Längenunterschied zwischen diesen Halbmessern ist derart gewählt, daß das Pendel seinen regelmäßigen Ausschlag frei ausführen kann, sobald aber dieser überschritten wird und das Pendel umkippen will, die Innenfläche des Fußes 1 gegen den Anschlag 8 stößt und somit das Umkippen verhindert wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist anstatt des inneren Anschlages der äußere Anschlag 8 angeordnet, der den Fuß des Pendels glockenartig" umschließt und in gleicher AVeise wirkt, wie der vorhin beschriebene innere Anschlag.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist ein als Fortsetzung der Stützfläche ausgebildeter Anschlagring· 8 angeordnet, der mit einem feststehenden Kranz 9 zusammenwirkt.
Die in Fig. 6 dargestellte Ausführungsform ist der in Fig. 3 dargestellten ähnlich, nur ist b.ier der Kugelzapfen 3 am Fuße des Pendels angeordnet, und der Anschlag 8 greift in eine Vertiefung 10 der Pfanne 4.
Die in Fig. 7 veranschaulichte Ausführungsform unterscheidet sich von der soeben beschriebenen dadurch, daß hier der Kugelzapfen 3 hohl ausgebildet ist und eine Vertiefung 10 besitzt, in die der Anschlag 8 eingreift.
Fig. 8 zeigt schließlich ein Pendel, dessen ähnlich wie in Fig. 3 ausgebildetes Gelenk mit einer besonderen Kappe II gegen den Zutritt von Staub oder anderen Verunreinigungen geschützt ist.
Es ist bei den eingangs erwähnten Kreuzgelenken für Pendelstützen bereits bekannt, den beweglichen Teil mit einer Schutzkappe zu versehen, zum Zwecke, ein Eindringen von Verunreinigungen zwischen die Abwälzungs- go flächen des Kreuzgelenkes zu verhüten. Bei dem vorliegenden Kugelgelenk hat die Schutzkappe 11 außerdem noch die Aufgabe, zu verhindern, daß die Mühlenarbeiter mit den Fingern oder den Zehen zwischen die sich aufeinander abwälzenden Umfangsstützflächen der beiden Kugelgelenkteile geraten und der Gefahr des Abquetschens ausgesetzt sind. Zur Erzielung dieser Wirkung ist es notwendig, daß die Schutzkappe 11 an den feststehenden iOc Gelenkteilen angeordnet ist und mit ihrem Hals- bzw. oberen Rand sich anpassend an den Kugelgelenkumfang" des oberen beweglichen Gelenkteiles anschließt, so daß oberhalb der sich aneinander abwälzenden Ringfläche, wie Fig. 8 zeigt, nur ein schmaler konzentrischer Spalt verbleibt.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Gelenk kann selbstverständlich auch bei der oberen Gelenkverbindung des Pendels u0 oder auch an beiden Enden desselben angeordnet und in seinen baulichen Einzelheiten innerhalb des Rahmens der Erfindung vielfach abgeändert werden.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Kugelgelenk für Pendelstützen an Plansichtern, dadurch gekennzeichnet, daß an der beweglichen Kugelgelenkhälfte (3) eine Stützfläche (5) und an der festen Kugelgelenkhälfte eine Widerlagerfläche
    Q __„
    (7) ausgebildet sind, derart, daß sich die Stützfläche der oberen Gelenkhälfte auf der sie tragenden Widerlagerfläche der unteren Gelenkhälfte während des Betriebes freilaufend abwälzt und hierdurch das Spiel des Kugelgelenkes für den regelmäßigen Ausschlag begrenzt.
  2. 2. Kugelgelenk nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine aus einem Ringe
    ίο der einen Gelenkhälfte bestehende Stützfläche und eine aus einem Kranz der anderen Gelenkhälfte bestehende Gegenfläche, wobei die Stützfläche mit der Gegenfläche einen Winkel bildet, der dem Ausschlagwinkel des Pendels gleich ist.
  3. 3. Kugelgelenk nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen an der einen Gelenkhälfte angeordneten Anschlag (8), welcher bei Überschreitung des regelmäßigen Ausschlages gegen eine übereinstimmende Gegenfläche der anderen Gelenkhälfte stößt.
  4. 4. Kugelgelenk nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der an der einen Gelenkhälfte angeordnete Anschlag in einen Hohlraum der anderen Gelenkhälfte hineinragt.
  5. 5. Kugelgelenk nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag der einen Gelenkhälfte als Anschlagring ausgebildet ist, der bei Überschreitung des regelmäßigen Ausschlages mit einem Kranz der anderen Gelenkhälfte zusammenwirkt.
  6. 6. Kugelgelenk nach Anspruch 1 bis 5 mit das Eindringen von Verunreinigungen verhütender Schutzhaube, dadurch gekennzeichnet, daß letztere (11) an der feststehenden Gelenkhälfte angeordnet ist und sich mit ihrem oberen Rand an die Kugelform der beweglichen Gelenkhälfte anschließt, um die Gefahr des Einquetschens zwischen den Stützflächen der Gelenkhälften zu verhüten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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