DE23488C - Defibreur für Zuckerrohr - Google Patents

Defibreur für Zuckerrohr

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DE23488C
DE23488C DENDAT23488D DE23488DA DE23488C DE 23488 C DE23488 C DE 23488C DE NDAT23488 D DENDAT23488 D DE NDAT23488D DE 23488D A DE23488D A DE 23488DA DE 23488 C DE23488 C DE 23488C
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DE
Germany
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rollers
defibreur
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sugar
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DENDAT23488D
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SOCIETE ANONYME DES ANCIENS ETABLISSEMENTS CAIL UND A. FERRON in Paris
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B10/00Production of sugar juices
    • C13B10/02Expressing juice from sugar cane or similar material, e.g. sorghum saccharatum
    • C13B10/06Sugar-cane crushers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Harvesting Machines For Specific Crops (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Defibreur für Zuckerrohr.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Defibreur für Zuckerrohr, welcher so placirt ist, dafs ihn das Rohr passiren mufs, bevor es in die Zuckermühle gelangt. Dieser Apparat besteht aus zwei Walzen mit schraubenförmig verlaufender Riffelung. Die Rohrstücke werden mit den Enden voran in denselben eingeführt und infolge der Rotation der Walzen in ihrer ganzen Länge gespalten. Hierdurch ist es ermöglicht, die zum Zerquetschen des Rohres in der Mühle erforderliche Kraft beträchtlich herabzumindern . und gleichzeitig die Extraction des Saftes zu erleichtern, sowie die Ausbeute zu erhöhen.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht einen solchen Defibreur in:
Fig. ι in Seitenansicht,
Fig. 2 im Grundrifs und
Fig. 3 in Vorderansicht.
CC sind die Walzen. Dieselben bestehen aus Gufseisen, Bronze, Gufsstahl oder sonstigem passenden Material und erhalten vortheilhaft dieselbe Länge wie die Walzen der Zuckermühle, mit welcher der Apparat zusammen arbeiten soll. Ihre schraubenförmige Riffelung zeigt der in Fig. 4 und 5 dargestellte Querschnitt. Wie ersichtlich, hat dieser Querschnitt ungefähr die Gestalt eines rechtwinkligen Dreiecks, und die Anordnung ist so getroffen, dafs infolge der Rotation der Walzen die Gewinde eine Reihe gewundener Schneiden bilden, welche ähnlich wie Scheeren wirken. Läfst man die Walzen mit gleicher Geschwindigkeit rotiren, so wird das Zuckerrohr parallel zu seiner Länge in gerader Richtung zerspalten; rotiren aber die Walzen mit verschiedener Geschwindigkeit, so geht die Spaltung in einer mehr oder weniger langgestreckten Spirale vor sich.
Man kann, wie auch auf der Zeichnung dargestellt ist, die Walzen C zur Hälfte mit rechtem, zur Hälfte mit linkem Gewinde versehen und diese Gewinde durch eine Nuth trennen, welche bestimmt ist, eine Scheide aufzunehmen, um das Rohr zwischen den Schneiden der Walzen zu erhalten.
Die Walzen lagern mit ihren Zapfen in den Ständern A und erhalten ihre Bewegung durch Vermittelung der Räder B D von der Welle d aus, und ihre relative Geschwindigkeit ist bestimmt durch die Zahnräder P P, welche je nach der Art der Spaltung, die man hervorbringen will, gleiche oder verschiedene Durchmesser besitzen. F ist die Zuführung für das Rohr und G die Abführung. Erstere unterscheidet sich nicht von den bei gewöhnlichen Zuckermühlen gebräuchlichen Zuführungsvorrichtungen, und letztere bildet eine schiefe Ebene, auf welcher das zerspaltene Rohr direct in die Mühle H gelangt.
Um den Ein- und Austritt des Rohres zu erleichtern, empfiehlt es sich, die Walzen C nicht ganz senkrecht über einander anzuordnen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein direct vor der Zuckermühle aufgestellter Defibreur für Zuckerrohr, welcher sich charakterisirt durch zwei mit geringem Zwischenraum über einander angeordnete Walzen, welche mit gleicher oder verschiede-
    ner Geschwindigkeit rotiren, und welche auf ihrem Umfange mit schraubenförmig verlaufender, schneidender Riffelung versehen sind, um das sie (in einer zur Länge der Walzen rechtwinkligen Richtung) passirende Zuckerrohr zu zerspalten.
    Die besondere Form und Anordnung besagter Gewinde, wie sie durch Fig. 4 und 5 veranschaulicht ist.
    Die allgemeine Anordnung, wie solche auf der Zeichnung veranschaulicht ist, insbesondere aber die Anbringung von entgegengesetzten Riffelungen, welche auf den Walzen durch eine Scheide getrennt sind, damit die Rohrstücke ihre longitudinale Richtung während ihres Durchganges durch den Apparat beibehalten.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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