DE2347481C2 - Verfahren zum selektiven Ätzen einer bestimmten Schicht eines Al↓x↓Ga↓1↓↓-↓↓x↓As-Vielschichtkörpers - Google Patents
Verfahren zum selektiven Ätzen einer bestimmten Schicht eines Al↓x↓Ga↓1↓↓-↓↓x↓As-VielschichtkörpersInfo
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Description
dadurch gekennzeichnet, daß
— der Aluminiumgehalt (x\) der bestimmten Schicht (12) auf einen Wert zwischen 0 und 0,25
beschränkt wird und
— der Aluminiumgchalt fa) einer zur bestimmten
Schicht (12) benachbarten Schicht (11, 13) so gewählt wird, daß er um mindestens 0,020
denjenigen der bestimmten Schicht übersteigt (X7 - χι ^ 0.020).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aluminiumgehalt (χτ) der benachbarten
Schicht (11,13) den Aluminiumgehalt (x\) der bestimmten Schicht (12) um mindestens 0,085
[x2 — JTt >
r> 085] übersteigt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration des H2O2
innerhalb eines Bereiches von 10 Dis 70 Gew.-% der a Lösung gewählt wird.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration des
H2O2 zu 30 Gew.-% der Lösung gewählt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, to
dadurch gekennzeichnet, daß NH4OH als Stoff, der in wäßriger Lösung Hydroxidionen bildet, verwendet
wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lösung während ^
des Eintauchens der Einrichtung in die Lösung bewegt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung durch Drehung des
Vielschichtkörpers erzeugt wird, während dieser in der Lösung eingetaucht ist.
55
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum selektiven Ätzen einer bestimmten Schicht eines
AI1Ga] _ ,As-Vielschichtkörpers mit χ von 0 bis 0,7 der
im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art.
Vielschichtkörper unter Benutzung von AUGai _ ,As
mit X von 0 bis 0,7 haben sich von großer Bedeutung bei Halbleiterinjektionslasern, insbesondere bei jenen mit
Doppelheterostruktur (DH) erwiesen. Ein solcher DH-Laser umfaßt eine dünne n- oder p-GaAs-Schicht
zwischen einer n-AIGaAs-Schicht und einer p-AIGaAs-Schicht,
wobei die n-AIGaAs-Schicht auf der anderen Seite wieder von einer n-GaAs-Schicht zu Kontaktierungszwecken,
zur mechanischen Unterstützung, zur Wärmeabfuhr und dergleichen begrenzt ist Die
Lichtemission und die Injektion von Minoritätsladungsträgern in einem solchen DH-Laser sind auf die dünne
GaAs-Schicht (die deshalb auch als aktive Zone bezeichnet wird) beschränkt, was zu einer starken
Verringerung der für stimulierte Emission erforderlichen Stromdichte führt (siehe beispielsweise Panish und
Hayashi »A New Class of Diode Lasers«, Scientific American, 225 (1971), 32—40). Eine ähnliche Struktur
zur Verwendung als passiver Wellenleiter ist Gegenstand der eigenen gleichrangigen Patentanmeldung
P 23 47 802.6. Es handelt sich dabei wiederum um eine DH-Struktur aus einer n-GaAs-Schicht zwischen einer
p-AIGaAs-Schicht und einer n-AIGaAs-Schicht, die ihrerseits auf einem n-GaAs-Substrat aufgewachsen ist.
Die Schichten sind photolithographisch zum Erhalt einer Mesa-Struktur geätzt, um Licht in Moden
niedriger Ordnung im Wellenleiter übertragen zu können. Einer der damit erzielten Hauptvorteüe besteht
in der Möglichkeit, das Ganze in ein integriertes optisches System beispielsweise aus einem Licht-Emitter,
einem Phasenmodulator, einem Wellenleiter und einem Detektor einzubeziehen, wobei diese Bauelemente
sämtlich gleichzeitig erzeugt werden.
Unabhängig davon, ob der Vielschichtkörper als aktives Bauelement der vorstehend beschriebenen Art
oder als passiver Wellenleiter verwendet wird, ist es wünschenswert, die Abmessungen der GaAs-Zone so
klein wie möglich zu halten. Im aktiven Bauelement werden dadurch hohe Stromdichten bei niedrigem
Gesamtstromfluß und deshalb eine längere Lebensdauer ermöglicht. Die verringerte Fläche verkleinert
außerdem die Kapazität und ermöglicht so einen Betrieb bei höheren Frequenzen. Beim passiven
Wellenleiter ermöglicht eine kleine Fläche eine Übertragung von Moden niedriger Ordnung oder selbst
einer einzelnen Ordnung. Obwohl die Dicke der Schicht durch epitaktisches Wachstum aus flüssiger Phase sehr
klein gehalten werden kann, kann die Breite der Schicht nicht so leicht gesteuert werden. Die Ätzung einer
Mesa-Struktur allein kann nicht adäquat sein, da die Breitenabmessung durch die bei lithographischen
Methoden mögliche Zeichnungsschärfe begrenzt wird. Außerdem ist es oft wünschenswert, die GaAs-Zone auf
Dimensionen zu verringern, welche die nachfolgende Kontaktierung auf einer Mesastruktur unmöglich
werden läßt.
Es besteht daher in solchen Fäljen das Bedürfnis nach einem Verfahren zur selektiven Ätzung eines bestimmten
Materials in einer Struktur, während andere Materialien dieser Struktur im wesentlichen unbetroffen
bleiben.
Aus J. Electrochem. Soc. 117 i(l970), Nr. 8, S. 1094-1097,
ist es bekannt, dicke, p-leitende GaAs-Substrate unter dünnen η-leitenden GaAsi _ ,P.-Schichten (x
zwischen 0 und 1) elektrolytisch abzuätzen, wenn mit wäßriger NaOH-Lösung als Elektrolyt gearbeitet wird.
Dabei werden auch Schichten aus InP, In1Ga! - .P und
AljGai _ ,As als erfolgreich ätzbar erwähnt. Der Zweck
dieser Ätzung wird dort in erster Linie darin gesehen, die Güte der η-Seite des pn-Überganges oder dessen
Tiefe beurteilen zu können.
Aus IBM Techn. Discl. Bull. 12(1966) 427 ist es ferner
bekannt, η-leitendes GaAs mit einer wäßrigen Lösung von H2O2 und NH4OH zu ätzen. Diese Lösung ist bei
Einstellung ihres pH-Wertes auf 7 auch dafür bekannt, als Poliermittel für GaAs und p-AI,Gai _ ,As dienen zu
können (vgl. J. Electrochem. Soc. 118 (1971), Nr. 8,
S, 1346-1350),
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, für das AIGaAs-System ein Verfahren zur
selektiven Ätzung einer bestimmten Schicht eines aus zwei oder mehreren Schichten zusammengesetzten
Vielschichtkörpers bereitzustellen, wobei jede Schicht eine Zusammensetzung entsprechend der allgemeinen
Formel AUGa, _ ,As mit χzwi5chen 0 und 0,7 hat, um so
insbesondere die Herstellung von DH-Strukturen einfacher und genauer reproduzierbar in der Breitenabmessung
gestalten zu können und dabei die Kontaktierung von Mesastrukturen nicht zu beeinträchtigen.
Gernäß der Erfindung ist diese Aufgabe für das
Verfahren der vorausgesetzten Art mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Mit dem erfindungsgemaßen Verfahren läßt sich, wie nachstehend noch im einzelnen beschrieben wird, ein
Vielschichtkörper, beispielsweise ein DH-Laser oder ein passiver Wellenleiter mit einer Breite seiner aktiven
Zone bzw. der lichtleitenden Schicht von etwa 1 Mikrometer ohne Schwierigkeiten herstellen, wobei
die Möglichkeit einer gegebenenfalls erforderlichen Kontaktierung erhalten bleibt
Besondere Ausführungsarten des erfindungs'- emäßen
Verfahrens sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet und nachstehend anhand der Zeichnung im
einzelnen erläutert. Es zeigen
F i g. 1 und 2 jeweilige Querschnitte durch ein Beispiel eines AUGai _ »As-Vielschichtkörpers vor und nach
dessen Behandlung im vorliegenden Verfahren und
Fig.3 ein Diagramm zur Darstellung der Ätzgeschwindigkeit
von AIXJa1 _ ,As-Schichten als Funktion
der Aluminium-Konzentration.
Das in Fig. 1 gezeigte Bauelement besitzt ein n-GaAs-Substrat 10, auf dem eine AIGaAs-Schicht 11
aufgewachsen ist. Auf dieser ist eine n-GaAs-Schicht 12 aufgewachsen, gefolgt von einer p-AIGaAs-Schicht 13.
Alle drei Schichten können nach bekannten Flüssigphasen oder Molekularstrahl-Epilaxieverfahren erzeugt
werden. Die Schichten werden zur Ausformung einer Mesa-Struktur geätzt, wie gezeigt. Wenn beispielsweise
angenommen wird, daß die GaAs-Schicht 12 als Wellenleiter benutzt werden soll, ist ihre Dicke in der
Größenordnung von 1 μτη und die Breite ungefähr 5 μπι.
Die AlGaAs-Schichten 11 und 13, welche die Strahlung
auf den Wellenleiter eingrenzen, sind ungefähr 2 μιη
dick.
Wie erwäiint, ist es wünschenswert, den Querschnitt
der GaAs-Zone 12 auf eine Abmessung einzuengen, die gewöhnlich nicht mit photolithographischen Techniken
und einer nachfolgenden Kontaktierung verträglich ist. Hierzu wird nun die GaAs-Schicht im vorliegenden
Verfahreti selektiv geätzt, während die AIGaAs-Schichten
11 und 12 relativ unbeeinirächtigt bleiben.
Das Bauelement wird in eine wäßrige Lösung von 30 Gew.-% H2O2 eingetaucht, die auf einen pH-Wert
von 7 durch Zufügung von ungefähr 1 m! konzentrierter NH4OH in 700 ml Lösung eingestellt ist. Die H2O2-Konzentration
von 30 Gew.-% ist bequem, weil kommerziell erhältlich. Die H2O2-Konzentration kann aber auch im
Bereich von 10—70% liegen. Die Einstellung des pH-Wertes kann auch durch andere Hydroxydionen
liefernde Stoffe erfolgen. NH4OH wird deshalb bevorzugt, weil es keine Kationen enthält, welche das
GaAs-Material vergiften könnten. Der pH-Wert der Lösung sollte zwischen 6 und 8 liegen, da anderenfalls
die GaAs/AIGaAi-Orenzflächc nicht genügend definiert
wird. Die Ätzung von reinem GaAs erfolgt mit etva I μΐτι/h im ruhenden Ätzmittel, Im bewegten
Äivrniittel werden etwa 6 μηι/h erzielt und glattere
Ätzoberflächen erhalten. Dieses ist vermutlich auf eine Bildung dünner Oxydschichten bei ruhendem Ätzmittel
zurückzuführen, während eine Bewegung dieses Oxyd wegspült. Die im ruhenden Ätzmittel auf der Oberfläche
gebildeten Oxydhäute führen ferner zu allmählich abnehmender Ätzgeschwindigkeit. Die Bewegung kann
durch zahlreiche Mittel erfolgen, beispielsweise Rühren
oder Drehen des Bandenendes im Ätzmittel. Im vorliegenden Beispiel wird der Vielschichtkörper in der
Nähe des Randes einer Quarzscheibe von etwa 5 cm Durchmesser befestigt und so in der Lösung bewegt,
daß die Längsdimension der Mesa-Gebilde senkrecht zum Durchmesser waren. Während der Ätzung rotiert
die Scheibe in einem geneigten Becher mit einem Ätzmittel, und zwar bei ungefähr 60 Umdrehungen pro
Minute.
Die erhaltene Struktur ist in Fig.2 gezeigt. Nach
ungefähr 20 Minuten in bewegter Ätzlösung ist die Schicht 12 aus GaAs auf eine Breite von genau 1 μιτι
verringert, während die danebenlieppnden Schichten
von AIGaAs im wesentlichen unbeeir.trächtigt geblieben
sind. Der Wellenleiter ist nun in dtr Lage, eine Einzelmodenstrahlung zu übertragen. Zusätzlich kann
ein Ohm'scher Kontakt ohne die Notwendigkeit der Maskierung angebracht werden. Da der p-n-Obergang
zwischen den Schichten 12 und 13 vom Rand der Mesa-Struktur zurückversetzt ist, kann das Metall über
die gesamte Oberfläche des Mesa-Gebildes aufgedampft werden, ohne daß der Übergang kurzgeschlossen
wird. Zwar wurde bisher die Ätzung einer Zone aus reinem GaAs in einem Vielschichtkörper beschrieben,
es wird jedoch darauf hingewiesen, daß die aktive Zone beispielsweise eines DH-Lasers geringe Al-Anteile
enthält und das Verfahren auch auf solche Strukturen anwendbar ist. Die Ätzgeschwindigkeit ist eine Funktion
der Konzentration des Aluminium in der Schicht. Dieses ist im Diagramm nach F i g. 2 dargestellt.
DH-Laser mit unterschiedlichen Al-Konzentrationen in
der aktiven p-Zone wurden in eine ruhende Ätzlösung gestellt, und nach 15 Minuten entnommen. Der Ätzgrad
jeder aktiven Zone wurde durch Elektronenabtastmikroskopaufnahmen geschätzt und die Ätzgeschwindigkeit
in 0,1 nm/min wurde auf eine halblogarithmische Skala als Funktion der Aluminiumkonzentra:iqn der
aktiven Zone aufgetragen. Man sieht, daß die Ätzgeschwindigkeit eine nichtlineare Funktion der Aluminiumkonzentration
ist, und zwar ergibt sich eine größere Abhängigkeit bei niedrigen Konzentrationen, während
sie für Konzentrationen größer als χ = 0,25 fast konstant wird. Die maximale, in einer aktiven Zone
gewünschte Aluminiiimkonzentration beträgt χ - 0,2
Innerhalb dieses Bereiches ist es möglich, zahlreicht Vielschichtkörper zu konstruieren, wobei die Aluminiumkonzentration
der zu ätzenden Schicht von der höheren Konzentration der angrenzenden Schichten so
weit verschieden ist, daß das jeweils gewünschte unterschiedliche Ätzverhalten für die betrachtete
bo Vorrichtung erhalten wird. In den meisten Fällen ist ein
Unterschied in den Ätzgeschwindigkeiten von mindestens 10:1 vorzuziehen, was bedeutet, daß hierfür die
Differenz zwischen der Aluminiumkonzentration der zu ätzenden Schicht und der benachbarten Schicht
to mindestens ungefähr 0,085 sein muß. In manchen Fällen
kann jedoch auch ein Unterschied in den Ätzgeschwindigkeiten von nur 2 : ! ausreichen und die zugehörige
Mindestdifferenz der betrachteten Aluminiumkon/en-
tration ist ungefähr 0,C2.
Die beschriebenen Ätzvorgänge sind bei Raumtemperatur durchgeführt worden. Eine Erwärmung der
Lösung führt zu einer Zunahme der Ätzgeschwindigkeit,
ader das selektive Ätzverhalten des Systems wird beibehalten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Verfahren zum selektiven Ätzen einer bestimmten Schicht eines Vielschichtkörpers aus zwei oder
mehr Schichten, wobei
— jede Schicht eine Zusammensetzung gemäß der allgemeinen Formel AI»Gai - «As mit * von 0
bis 0,7 aufweist und
— der Vielschichtkörper während einer Zeitdauer, die zum Ätzen der bestimmten Schicht ausreicht,
mit einer wäßrigen Lösung von H2O2 und
eines in wäßriger Lösung Hydroxidionen bildenden Stoffes mit einem pH-Wert von 6 bis
8 als Ätzlösung in Berührung gebracht wird,
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