DE233C - Schulbank mit pendelndem Sitz - Google Patents

Schulbank mit pendelndem Sitz

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DE233C
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Description

1877.
■'VW ι
MEISTER-VEREIN in PRÜM. Schulbank mit pendelndem Sitz.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Juli .1877 ab.
Die Eigenthümlichkeit dieser Construction besteht in der beweglichen Sitzbank, welche, auf Zapfen ruhend, je nachdem die Person sich aufrichtet oder niedersetzt, allein durch diese Thätigkeit, zurück- oder vorfällt und aus der Vorrichtung, welche den durch den Widerfall entstehenden Schall dämpft.
. Es wird durch diese Einrichtung bei Schulbänken die Schwierigkeit der Distanz gehoben, indem, je nach der Wahl der Mafse und Axenstellung, beim Stehen des Schülers eine gröfsere oder geringere Plusdistanz und bei dem Sitzen desselben eine Minusdistanz erreicht wird.
Die beiliegende Zeichnung stellt die Anwendung pendelnder Sitze bei Schulbänken dar. Es ist eine Schulbank für Knaben im Alter von 10 bis 12 Jahren, in der Gröfse von ca. 136 cm gewählt mit einer Distanz von -j- 8 cm beim Stehen und ■— 3 cm beim Sitzen des Schülers. Selbstverständlich sind diese Dimensionen veränderlich, je nach der Gröfse der Schüler, sowie auch, je nachdem etwa ein freiwilliges Rückfallen des Sitzes oder ein Festhalten der vorderen Lage bezweckt wird.
Das einfache Princip besteht in der pendelnden Bewegung des Sitzes auf einer Axe, deren Zapfen sich in einem Lager, oder, wie in der Zeichnung, deren Lager sich auf feststehenden Zapfen bewegen.
Die Subconstruction der Sitze, welche bis jetzt in Holz ausgeführt ist, beabsichtigt der Verein späterhin in Eisen anzufertigen.
Bei dem vorn Aufsetzen, vorzüglich aber bei dem Zurückfallen des Sitzes entsteht ein heftiger Schall, welcher störend und belästigend wirken würde. Zur Dämpfung desselben ist eine Vorrichtung angebracht, welche die Bewegung an ihren beiden Enden verlangsamt. An den Docken zu beiden Seiten unterhalb des Sitzes sind Leisten von hartem Holze befestigt, welche für das Aufliegen der Sitzplatte an beiden Enden kurze, gerade Flächen besitzen, die durch eine elliptisch gebogene Fläche verbunden sind. Ueber jede dieser Leisten hin schiebt sich eine bewegliche, gerade Schiene, ebenfalls von hartem Holze, zwischen welcher und der Sitzplatte, an diese befestigt, eine starke Druckfeder liegt. Die Feder schliefst sich an den Enden und öffnet sich in der Mitte der Bewegung, und durch die Hemmung am Schlüsse des Vor- und Rückfall ens wird der Schall aufgehoben.
Die beiliegende Zeichnung einer Volksschulbank mit pendelnden Sitzen stellt dar in:
Fig. ι den Querschnitt bei vorliegendem Sitze und mit einer Minusdistanz von 3 cm; Fig. 2 den Querschnitt bei rückliegendem Sitze und mit einer Plusdistanz von 8 cm; Fig. 3 die Vorderansicht bei vorliegendem Sitze; Fig. 4 die Ansicht von oben. Die ausgezogenen Linien geben hier die Lage des Sitzes im Zurückliegen, die punktirten Linien im Vorliegen an; Fig. 5 die Vorrichtung der Schalldämpfung in den verschiedenen Stellungen; Fig. 6 die Construction des Zapfens mit dem darüber beweglichen Zapfenlager.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE000000000233DA 1877-07-02 1877-07-02 Schulbank mit pendelndem Sitz Expired - Lifetime DE233C (de)

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  • 1877

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