DE2339814B2 - Faksimilesystem - Google Patents
FaksimilesystemInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Faksimilesystem sowohl mit einem Faksimilesender als auch mit einem
Faksimileempfänger gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei herkömmlichen Faksimilesystemen wird eine zu übertragende bzw. zu sendende Vorlage mit konstanter
Abtastgeschwindigkeit abgetastet, um elektrische Signale zu erhalten welche moduliert und über einen
Übertragungs- oder Sendekanal gesendet werden; die empfangenen Faksimilesignale werden dann demoduliert,
so daß die Vorlage mittels seines Wiedergabegeräts wiedergegeben werden kann, das mit derselben
Geschwindigkeit abtastet, mit welcher der Faksimilesender sendet. Infolgedessen hängt die Abtastgeschwindigkeit
vollkommen von der Übertragungsbzw. Sendegeschwindigkeit ab. Wenn eine Telefonleitung
von 2400 Baud verwendet wird, erfordert das Abtasten einer Vorlage der Größe DIN A 4
(210 X 297 mm) bei einem Auflösungsvermögen von 3 Zeilen/mm etwa 6 bis 10 Minuten.
Um die Abtastgeschwindigkeit zu erhöhen, ist bereits ein System vorgeschlagen worden, bei welchem
eine Vorlage mit hoher Geschwindigkeit abgetastet wird; die auf diese Weise erhaltenen elektrischen
Signale werden auf einem Magnetband aufgezeichnet, und die auf dem Magnetband aufgezeichneten Faksimilesignale
werden ausgelesen und über einen Übertragungs- bzw. Sendekanal mit dessen Übertragungsgeschwindigkeit
übertragen. Ferner ist ein weiteres System vorgeschlagen worden, bei welchem die durch
Abtasten einer Vorlage erhaltenen, elektrischen Signale in digitale kodierte Signale umgewandelt und
Ln einem Pufferspeicher gespeichert werden, so daß eine Abtasteinrichtung, ein Sender oder ein Empfänger,
in Abhängigkeit von der Menge in dem Pufferspeicher gespeicherter Daten in Gang gesetzt
oder angehalten wird.
Das ersterwähnte Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß der Übertragungswirkungsgrad nicht ausreicht,
da die redundanten Daten übertragen werden, und daß die Übertragung sogar bei einem kurzzeitigen
Aussetzen oder Versagen des Transportmechanismus einer Magnetbandvorrichtung unterbrochen
werden muß. Das zweite, obenerwähnte System hat den Nachteil, daß es im Aufbau kompliziert und die
Start- sowie die Stoppzeit, welche keinj unmittelbare Beziehung zu der Übertragung haben, in der Übertragungszeit
mit enthalten sind.
Ferner ist aus der DT-AS 15 12 654 ein Faksimilesystem
zur Kodierung von graphischen Informationen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs bekannt.
Hierbei werden die graphischen Informationen durch Abtasten eines Schriftstückes nach einem vorbestimmten
Raster gewonnen und dann mit verringerter Redundanz in Form binärer, elektrischer Signale übertragen.
Hierbei wird in den kodierten Ausgangssignalen, wenn eine Folge mit einer vorbestimmten
Anzahl binärer Ziffern in dem binären Videosignalverlauf aus einer Information für weiße bzw. den
Untergrund kennzeichnende Teile des Schriftstückes besteht, eine einzelne Binärziffer eingesetzt, welche
die weiße bzw. die Untergrundinformation dieser Signalfolge kennzeichnet. Wird nun festgestellt, daß
diese Folge beispielsweise schwarze Informationen enthält, so wird sie in bestimmte Unterfolgen unterteilt,
wobei in den Ausgangssignalverlauf einzelne Binärziffern vorbestimmter Polarität eingesetzt werden,
durch welche die Art der Information in der jeweiligen Unterfolge gekennzeichnet wird.
Bei diesem bekannten Faksimilesystem werden also nacheinander Bitfolgen geprüft, wobei für jede Folge,
je nachdem, ob sie weiße oder schwarze Informationen enthält, zur Kennzeichnung eine einzelne Binärziffer
der einen bzw. der entgegengesetzten Polarität verwendet wird. Hierbei kann die Unterteilung
so lange fortgesetzt werden, bis die kleinste Gruppe ein einzelnes Bit enthält oder bis eine Weiterunterteilung
nicht mehr sinnvoll ist und die Verdichtung nicht mehr weiter erhöht werden kann.
Obwohl ferner bei einem Faksimilesender des aus der DT-AS 21 01 447 bekannten Systems zur Erzeugung
einer komprimierten Digitaldarstellung eines sichtbaren Bildes ein Tonbandgerät vorgesehen ist,
wird dieses Gerät nur dazu verwendet, die in Form eines elektrischen Impulszuges kodierten Faksimilesignale
zu speichern, wenn die Faksimilesignale nicht über den Übertragungskanal von dem Sender an die
Wiedergabeeinrichtung übertragen werden. Das heißt, das Bandgerät wird in dem Faksimilesender ausschließlich
in Verbindung mit der Übertragungsleitung, beispielsweise einer Telefonleitung, verwendet.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Faksimileübertragungssystem
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, bei welchem, obwohl die Daten
mit konstanter Geschwindigkeit ohne irgendeine Unterbrechung von einem Faksimilesender zu einem
-empfänger fortlaufend übertragen werden können, die Abtastgeschwindigkeit unabhängig von der Übertragungsgeschwindigkeit
beliebig wählbar ist. Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.
Hierbei ist bei dem Faksimilesystem gemäß der Erfindung sowohl im Sender wie auch im Empfänger jeweils
eine Speichereinrichtung, vorzugsweise ein Magnetbandspeicher, vorgesehen, mittels welcher die kodierten
und verdichteten Signale eines Pufferspeichers zeitweilig gespeichert und diese gespeicherten
ίο Signale dann bei dem Faksimilesender über den Pufferspeicher
und eine Steuereinrichtung an den Übertragungskanal bzw. bei dem Faksimileempfänger über
den Pufferspeicher an einen Dekodierer übertragen werden. Eine bevorzugte Ausführungsfom der sowohl
im Sender als auch im Empfänger vorgesehenen Speichereinrichtung ist dem Unteranspruch 2 entnehmbar.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung des Faksimilesystems nach der Erfindung sind sowohl
der Faksimilesender als auch der -empfänger mit
ao einer Uberwachungs- oder Monitoreinrichtung ausgerüstet,
mittels welcher die an den Pufferspeicher übertragenen, kodierten und verdichteten Signale geprüft
werden, um dadurch zu verhindern, daß das Fassungsvermögen des Pufferspeichers überschritten wird
und dieser überläuft. Um dies zu verhindern, erzeugt die Uberwachungs- oder Monitoreinrichtung, unmittelbar
bevor beispielsweise der Pufferspeicher des Senders überläuft, ein elektrisches Steuersignal, welches
einer Vergleichs- und Kodiereinrichtung zuge-
führt wird, wobei die zu verarbeitenden Videosignale einer Abtastzeile so betrachtet werden, als würden sie
mit den Videosignalen der vorhergehenden Abtastzeile vollständig übereinstimmen. Ähnlich wie die
Überwachungseinrichtung in dem Sender arbeitet dann auch die entsprechende, im Empfänger vorgesehene
Überwachungseinrichtung. Diese Arbeitsweise ist in der folgenden Beschreibung als »Wiederholungsund
Verdichtungsvorgang« bezeichnet.
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand von bevorzugten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine in 16 ·1280 Flächenelemente unterteilte
Vorlage,
F i g. 2 die durch Abtasten der in F i g. 1 dargestellten Vorlage erhaltenen Faksimile- oder Videosignale,
F i g. 3 die Wiedergabe der aus den in F i g. 2 dargestellten Videosignale wiedergegebenen Vorlage,
F i g. 4 die aus den in F i g. 2 dargestellten Video-Signalen erhaltenen Delta-Signale,
F i g. 4 die aus den in F i g. 2 dargestellten Video-Signalen erhaltenen Delta-Signale,
F i g. 5 die Wiedergabe der aus den in F i g. 4 dargestellten Delta-Signalen wiedergegebenen Vorlage,
F i g. 6 ein Beispiel der kodierten und verdichteten Signale der in Fig. 4 daigestellten Delta-Signale,
F i g. 7 ein Blockschaltbild eines Faksimilesystems gemäß der Erfindung,
F i g. 8 ein im einzelnen wiedergegebenes Blockschaltbild eines Faksimilesenders des Systems und
F i g. 9 ein ins einzelne gehendes Blockschaltbild eines Faksimileempfängers des Systems.
In Fig. 1 ist eine Vorlage in 16 · 1280 Flächenelemente unterteilt, wobei die schwarzen Flächenelemente
durch die Signale »1« und die weißen Flächenelemente durch die Signale »0« wiedergegeben
sind, so daß die Faksimile- oder Videosignale, wie in Fig. 2 dargestellt, erhalten werden. Aus diesen
Videosignalen kann die Vorlage, wie in Fig. 3 dargestellt ist, wiedergegeben werden. Die in Fig. 2
dargestellten Videosignale werden von Abtastzeile zu eingespeichert, zu dem Pufferspeicher 12 zurück und
Abtastzeile und von Flächenelement zu Flächende- von dort an die Sende-Steuereinheit 15 übertragen,
ment so miteinander verglichen, daß wenn das ein von welcher die kodierten Signale über einen Sende-Flächenelement
darstellende Videosignal mit dem kanal L gesendet werden. Die Abtastgeschwindigkeit
das entsprechende Flächenelement der vorhergehen- 5 der Abtasteinrichtung IO ist hierbei von der Ubertraden
Abtastzeile darstellenden Videosignal überein- gungsgeschwindigkeit unabhängig, und eine Übertrastimmt,
es durch eine »0« dargestellt wird, während gungsunterbrechung infolge von kurzzeitigen Ausfäles,
wenn es nicht übereinstimmt, durch eine »1« dar- len der Abtasteinrichtung 10, der Magnetband-Speigestellt
wird. chereinrichtung 12 usw. kann vermieden werden.
Auf diese Weise werden die sogenannten, in F i g. 4 io da die Übertragung der kodierten Signale zu der
dargestellten Delta-Signale erhalten. Magnetband-Speichereinrichtung 13 ebenso wie die
Die Impulssignale der Abtastzeile 4, die durch Übertragung von der Magnetband-Speichereinrich-
strichpunktierte Linien wiedergegeben sind, werden tung 13 zu der Sende-Steuereinheit 15 über den Puf-
später noch erläutert. In Fig. 5 ist das aus den in ferspeicher 12durchgeführt werden.
F i g. 4 dargestellten Delta-Signalen wiedergegebene 15 In ähnlicher Weise werden die empfangenen, ko-
BiId gezeigt. Das wiedergegebene Bild unterscheidet dienen Signale einmal über den Pufferspeicher 17 in
sich in den durch gestrichelte Linien dargestellten der Magnetband-Speichereinheit 18 gespeichert und
Flächenelemerrten teilweise von dem in F i g. 3 dar- dann über den Pufferspeicher 17 an den Dekodierer
gestellten Bild. 19 übertragen. Die gespeicherten Signale werden
Der Grund hierfür wird ebenfalls später angegeben, ao dann mittels des Dekodierers 19 in die Videosignale
Die Durchlauflängen der in F i g. 4 dargestellten dekodiert, welche zur Wiedergabe dem Aufnahme-Delta-Signale
können in Form von 3 parallelen Bits gerät 21 zugeführt werden. In der Faksimile-Empkodiert
werden, wie in F i g. 6 dargestellt. (Hierbei fangseinrichtung ist die Abtastgeschwindigkeit des
sind nur die kodierten Signale von 5 Abtastzeilen, Aufnahmegeräts 21 unabhängig von der Übertra-
und zwar von der Oten bis zur 4ten Abtastzeile, dar- 35 gungsgeschwindigkeit gewählt, und der Datenfluß in
gestellt.) der Empfangseinrichtung wird ebenso wie bei der
Das erste Bit ist das Unterscheidungs-Bit, welches Sendeeinrichtung nicht unterbrochen,
das Koinzidenzsignal »0« oder das Nicht-Koinzi- In Abhängigkeit von der Art einer zu übertragen-
denzsignal »1« darstellt; die zweiten und dritten Bits den Vorlage können die kodierten Signale manchmal
stellen die Durchlauflänge des Koinzidenz- oder 30 die Kapazität des Pufferspeichers 12 übersteigen, so
Nicht-Koizidenzsignals »0« oder »1« dar. Beispiels- daß die normale Datenübertragung unterbrochen
weise zeigt die folgende Gruppe von Kodewerten A wird. Diese Schwierigkeit kann in einfacher Weise
dadurch gelöst werden, daß die Kapazität des Puf-
T7„t„~M,»-H„„„ci,;t· nnm ferspeichers 12 vergrößert wird; dies Verfahren ist
Unterscheidungsbit 0001 ^ abef mcht wirtschaftlich? da es bei den übHchen Vor.
Erstes Informationsbit: 0000 lagen sehr selten vorkommt, daß die kodierten
Zweites Informationsbit: 1011 Signale die Kapazität des Pufferspeichers 12 über-
I -<- A ->-1 steigen.
Infolgedessen ist gemäß der Erfindung der Moni-
an, daß die Durchlauflänge der Koinzidenzsignale 40 tor bzw. das Kontrollgerät 14 vorgesehen, um die in
»0« 17 Bits (010001) ist und daß dann das Nicht- den Pufferspeicher 12 übertragenen Signale zu prüfen
Koinzidenzsignal mit einer Durchlauflänge von 1 Bit und zu kontrollieren. Unmittelbar bevor der Puffer-(01)
folgt. Die Kodewerte in dem mit LEC bezeich- speicher 12 überläuft, wird ein Steuersignal von dem
neten Block stellen das Ende jeder Abtastzeile dar. Monitor oder Kontrollgerät 14 an den Vergleicher
Die Kodewerte in dem Block, der durch die »Wieder- 45 und Kodierer 11 übertragen, so daß die Videosignale
hol- und Verdichtungs«-Abtastzeile bezeichnet ist, einer zu verarbeitenden Abtastzeile als mit den Videowerden
im einzelnen später noch beschrieben. Signalen der vorhergehenden Abtastzeilen vollkom-
In Fig. 7 ist das Blockschaltbild des Faksimile- men identisch angesehen werden können. Hierdurch
systems gemäß der Erfindung dargestellt. Eine kann die Bitanzahl der an den Pufferspeicher 12 zu
Faksimilesendeeinrichtung weist eine Abtasteinrieb- 5° übertragenden, kodierten Signale verringert werden,
tung 10, einen Vergleicher und Kodierer 11, einen so daß der Überlauf verhindert werden kann. Diese
Pufferspeicher 12, eine Magnetbandspeichereinheit 13, Betriebsweise wird in der vorliegenden Beschreibung
einen Monitor oder ein Kontrollgerät 14 und eine als die »Wiederholungs- und Verdichtungs«-Opera-
Sende-Steuereinheitl5 auf. Eine Faksimile-Empfangs- tion bezeichnet.
station weist eine Faksimilesignal-Empfangssteuer- 55 Bei dieser »Wiederholungs- und Verdichtungs«-
einheit 16, einen Pufferspeicher 17, eine Magnetband- Operation werden zwei Impulse der vierten Abtast-
-Speichereinheit 18, einen Dekodierer 19, einen Mo- zeile gelöscht, wie durch die gestrichelten Linien in
nitor bzw. ein Kontrollgerät 20 und ein Aufnahme- F i g. 4 dargestellt ist; die kodierten Signale der viergerät
21 auf. ten Abtastzeile können ferner komprimiert oder ver-
Die Vorlage (Fig. 1) wird mit einer vorbestimm- 60 dichtet werden, wie in dem »Wiederholungs- und
ten Abtastgeschwindigkeit mittels der Abtasteinrich- Verdichtungs«-Block in Fig. 6 dargestellt ist. Die
tung 10 abgetastet, und die Videosignale (F i g. 2) Folge dieser »Wiederholungs- und Verdichtungs«-
werden dem Vergleicher-Kodierer 11 zugeführt, so Operation bei dem wiedergegebenen Bild ist eine Ab-
daß die Delta-Signale (F i g. 4) und dann die kodier- weichung oder Verzerrung gegenüber dem urspriing-
ten und komprimierten bzw. verdichteten Signale 65 liehen Bild, wie durch die durch gestrichelte Linien
(F i g. 6) erhalten werden. Die kodierten Signale wer- in F i g. 5 wiedergegebenen Flächenelemente gezeigt
den dem Pufferspeicher 12 zugeführt, an die Magnet- ist Diese »Wiederholungs- und Verdichtungs«-Opeband-Speichereinrichtung
13 übertragen und in ihr ration beruht auf der beobachteten Tatsache, daß die
<* 8
Videosignale nicht nur von benachbarten Abtast- zung durchgeführt wird. Beispielsweise entspricht
zeilen, sondern auch von einige Abtastzeilen ausein- eine Gruppe 2 Bits.
anderliegenden Abtastzeilen sehr ähnlich sind. Wenn Der Ausgang der logischen Einheit 110 wird an
daher das Auflösungsvermögen in Richtung der Hilfs- eine Vorstufe oder ein erstes Pufferregister 114 A
abtastung auf eine Hälfte verringert ist, kann die Vor- 5 oder 114 B über ein erstes Verknüpfungsglied 113
lage in ausreichender Weise wiedergegeben werden. übertragen, welches die Übertragung des Ausgangs
Der Monitor 20 in der Faksimile-Empfangseinrich- der logischen Einheit 110 an das erste Pufferregister
tung arbeitet im wesentlichen in derselben Weise wie 114 A oder 114 B umschaltet. Die Bitanzahl in jeder
der vorbeschriebene Monitor 14. Das heißt, unmittel- Gruppe wird entsprechend dem Signal von einer Entbar
bevor der Überlauf des Pufferspeichers 17 statt- io Scheidungsschaltung 109 für eine Gruppenbitanzahl
findet, liegt von dem Monitor 20 das Steuersignal an bestimmt. Der Ausgang des Vergleichers 104 wird
dem Dekodierer 19 an, so daß die kodierten Signale über eine Leitung 111 auch an eine Entscheidungseiner zu dekodierenden Abtastzeile als vollständig schaltung 112 für ein Unterscheidungsbit übertragen,
gleich mit denen der vorhergehenden Abtastzeile be- so daß die Koinzidenz- und die Nicht-Koinzidenztrachtet
werden können und die Videosignale, die den 15 Unterscheidungsbits gebildet und über das erste VerSignalen
der vorhergehenden Abtastzeile gleich sind, knüpfungsglied 113 an den Puffer 114/4 oder 114 B
wiedergegeben werden können. angelegt werden. Auf diese Weise werden die in
An Hand von F i g. 8 wird nunmehr im einzelnen F i g. 6 dargestellten komprimierten bzw. verdichteten,
die Faksimile-Sendeeinrichtung beschrieben. Die kodierten Signale erhalten. Der Zähler 107 wird entdurch
Abtasten einer Vorlage erhaltenen Videosignale ao sprechend dem Ausgangssignal von der Differenzierwerden
in eine Schmitt-Schaltung 101 eingegeben, so schaltung 108 gelöscht, um dadurch das Zählen der
daß die Videosignale, welche die schwarzen und wei- nächsten Durchlauflänge zu starten.
Ben Flächenelemente darstellen, in die Signale »1« Die ersten Pufferregister 114/1 und 114 B dienen
Ben Flächenelemente darstellen, in die Signale »1« Die ersten Pufferregister 114/1 und 114 B dienen
bzw. »0« quantisiert werden. Die quantisierten Signale der Sicherung des Betriebs eines Pufferspeichers 116.
werden nicht nur in ein Schieberegister 102, sondern 25 Wenn beispielsweise der Ausgang des Pufferregisters
auch in einen Vergleicher 104 eingegeben. Das 114 A an den Pufferspeicher 116 übertragen wird,
Schieberegister 102, welches die Kapazität hat, um wird der Ausgang der logischen Einheit 110 über das
die Bitanzahl einer Abtastzeile zu speichern, wird Verknüpfungsglied 113 an das Pufferregister 114 B
zum Speichern der quantisierten Videosignale der übertragen. Die Kapazitäten der Pufferregister 114 A
vorhergehenden Abtastzeile verwendet. Das Verschie- 30 und 114 B sind so gewählt, daß sie synchron mit dem
ben des Schieberegisters 102 nach rechts ist mit der Pufferspeicher 116 selbst dann betrieben werden
Abtastung synchronisiert. Der Inhalt des Schiebe- können, wenn der Vergleicher 104 den Ausgang mit
registers 102 wird über ein Oder-Glied 103 an den der maximalen Frequenz abgibt. Der Ausgang des
Vergleicher 104 übertragen, wo es mit den quantisier- Pufferregisters 114 A oder 114 B wird über ein Verten,
von der Schmitt-Schaltung 101 unmittelbar ge- 35 knüpfungsglied 115, welches die Informationsüberlieferten
Video-Signalen der nächsten (neuen) Ab- tragung von dem Pufferregister 114 A zu dem Puffertastzeile
verglichen wird. register 114 B oder umgekehrt schaltet, an den Puf-
Wenn mit der Abtastung begonnen ist, werden Si- ferspeicher 116 übertragen.
gnale »0« an das Oder-Glied 103 angelegt, um im Der Pufferspeicher 116 weist ein dynamisches
Vergleicher 104 gespeicherte Signale »0« zu haben, 4° Schieberegister, beispielsweise eine Verzögerungsieiso
daß alle Flächenelemente der ersten Abtastzeile tung, auf, und die Adressenänderung wird durch einen
als weiß betrachtet werden können. In dem Ver- Zähler 122 überwacht. Die Schreibadresse wird durch
gleicher werden die Signale der alten oder vorher- einen Zähler 123 angezeigt. Die Ausgänge der Zähgehenden
und der neuen oder nächsten Abtastzeilen ler 122 und 123 werden mittels eines zweiten Ver-Bit
für Bit (oder Flächenelement für Flächenelement) 45 gleichers 124 verglichen, so daß, wenn sie miteinanverglichen,
so daß, wenn die entsprechenden Signale der übereinstimmen, das Verknüpfungsglied 115 bemiteinander
übereinstimmen, der Vergleicher 104 das tätigt wird, um den Inhalt des Pufferregisters 114 A
Signal »0« abgibt, wenn sie aber nicht übereinstim- oder 114 B an die durch den Zähler 123 gewählte
men, er das Ausgangssignal »1« abgibt. Der Verglei- Adresse des Pufferspeichers 116 zu übertragen. In
eher kann beispielsweise eine exclusive Oder-Schal- 50 ähnlicher Weise wird die auszulesende Adresse mittung
sein. tels eines Zählers 125 ausgewählt, und wenn der In-
Die auf diese Weise erhaltenen Delta-Signale wer- halt des Zählers 125 mit dem des Zählers 122 überden
in eine Abfrageschaltung 106 eingespeist, so daß einstimmt, wird ein Verknüpfungsglied 117 entspredie
Delta-Signale bei der Frequenz der von einem chend dem Ausgang eines Vergleichers 126 betätigt,
Impulsgenerator 105 gelieferten Taktimpulse abge- 55 so daß der Inhalt des Pufferspeichers 116, welcher in
fragt werden können. Die Ausgangsimpulse der Ab- der mittels des Zählers 125 ausgewählten Adresse
frageschaltung 106 werden einem Binärzähler 107 zu- gespeichert ist, an ein zweites Pufferregister 118 A
geführt, so daß die Durchlauflängen der übereinstim- oder 118 B übertragen wird, welches den Pufferregimenden
und der nicht übereinstimmenden Bits ge- stern 114/1 und 114 B ähnlich ist. Die Inhalte der
zählt werden. Die Stelle, an welcher eine Reihe über- 60 Pufferregister 118 A und 118 B werden abwechselnd
einstimmender Bits sich in eine Reihe nicht überein- über eine Verknüpfungsschaltung 119 an eine Parstimmender
Bits oder umgekehrt ändert, wird als die allel-Serien-Umsetzschaltung 120 übertragen; die in
»Kode-Änderungsstelle« bezeichnet und wird dadurch Serie kodierten Signale werden nacheinander über
festgestellt, daß der Ausgang des Vergleichers 104 eine Entscheidimgs- oder Wähleinrichtung 121 und
mittels einer Differenzierschaltung 108 gefühlt wird. 65 eine das Schreiben steuernde Einrichtung 128 in einer
Der Ausgang der Differenzierschaltung 108 wird an Magnetband-Speichereinrichtung 129 eingespeichert,
den Zähler 107 und dessen Ausgang an eine logische Im allgemeinen unterscheiden sich die Inhalte des
Einheit 110 angelegt, wo die Serien-Parallel-Umset- Zählers 123 zum Adressenschreiben und des Zählers
ίο
125 zum Adressenlesen nicht stark voneinander, so 138 B wird über eine Verknüpfungsschaltung 139
daß in Abhängigkeit von dem Inhalt einer zu über- an den Pufferspeicher 140 übertragen; der Ausgang
tragenden Vorlage der Überlauf des Pufferspeichers des Pufferspeichers 140 wird über eine Verknüpfungs-116
wegen der Zunahme der dem Pufferspeicher 116 schaltung 141 an zweite Pufferregister 142 A oder
zuzuführenden, kodierten Signale vorkommt. Eine 5 142 B übertragen. Der Ausgang der zweiten Puffer-Entscheidungsschaltung
127 überwacht ständig die register 142 A oder 142 B wird über eine Verknüp-Inhalte
der Zähler 123 und 125, so daß, wenn der fungsschaltung 143 an einen Parallel-Serien-Umset-Unterschied
zwischen deren Inhalte einen vor- zer 144 übertragen; die umgesetzten Signale werden
bestimmten Wert überschreitet, die Entscheidungs- gesteuert von einer das Einschreiben steuernden Einschaltung
127 das Steuersignal an den Vergleicher io heit 145 in einer Magnetband-Speichereinrichtung
104 abgibt. Der Vergleicher 104 vergleicht dann nicht 146 eingespeichert. Wenn die Daten einer Vorlage
die quantisierten Videosignale der alten und neuen gespeichert sind, erfolgt entsprechend dem Steuer-Abtastzeilen,
sondern gibt nur die Koinzidenzsignale signal von einer Steuereinheit 147 das Zurückspulen
»0« ab. Auf diese Weise können die kodierten Signale des Magnetbandes mit hoher Geschwindigkeit Bei
wie bereits in Verbindung mit Fig. 7 beschrieben in i5 Beendigung der Rückspülung werden die in der Mader
Zahl vermindert werden. gnetband-Speichereinrichtung 146 gespeicherten Da-
Wenn die Daten einer Vorlage in der Magnetband- ten entsprechend dem Steuersignal von einer Steuer-Speichereinrichtung
129 gespeichert werden, wird das einheit 148 über die Auswahlschaltung 135 an den
Steuersignal von einer Steuereinheit 130 angelegt, so Serien-Parallel-Umsetzer 136 übertragen, so daß die
daß das Zurückspulen mit hoher Geschwindigkeit 20 ausgelesenen Signale wieder in parallele 3-Bit-Signale
durchgeführt werden kann. Nach Beendigung der umgewandelt werden, die über das Verknüpfungs-Rückspulung
werden die Daten über eine das Lesen glied 143 übertragen werden
steuernde Einheit 131 an einen Serien-Parallel-Um- Der Pufferspeicher 140 ist ein dynamisches Schiesetzer
132 übertragen so daß die Daten in die Form beregister, beispielsweise eine Verzögerungsleitung,
von parallelen 3-Bit-Signalen umgewandelt werden. a5 und die Adresse wird mittels eines Zählers 149 über-Der
Ausgang des Senen-Parallel-Umsetzers 132 wird wacht. Ein Zähler 150 für die Schreibadresse, ein
über das Verknüpfungsglied 113, das erste Pufferreg!- Vergleicher 151 zum Vergleichen der Inhalte der
ster IUA oder 1145 und das Verknüpfungsglied Zähler 149 und 150, ein Zähler 152 für die Lese-115
an den Pufferspeicher 116 übertragen. Der Aus- adresse und ein Vergleicher 153 zum Vergleichen der
gang des Pufferspeichers 116 wird über das Ver- 30 Inhalte der Zähler 152 und 153 sind denen des Fakknupfungsgl.ed
117, das zweite Pufferreg.ster 118 A similesenders ähnlich, so daß hier keine weitere BeoderllSB
und das Verknüpfungsglied 119 an den Schreibung dieser Einrichtungen erforderlich ist.
Parallel-Senen-Umsetzer 120 übertragen und in die Eine Entscheidungseinrichtung 154 vergleicht die Senen-Signale umgewandelt^ Die auf diese Weise er- Inhalte der Zähler 150 und 152, um einen Unterhaltenen Senensignale werden dann über die Ent- 35 schied zwischen der Schreib- und der Leseadresse scheidungseinnchtung 121 und eine Übertragungs- festzustellen. Wenn keine Daten in den Pufferspei-Steueremheit 133 an den Kanal L übertragen eher 140 eingeschrieben werden können, wird das
Parallel-Senen-Umsetzer 120 übertragen und in die Eine Entscheidungseinrichtung 154 vergleicht die Senen-Signale umgewandelt^ Die auf diese Weise er- Inhalte der Zähler 150 und 152, um einen Unterhaltenen Senensignale werden dann über die Ent- 35 schied zwischen der Schreib- und der Leseadresse scheidungseinnchtung 121 und eine Übertragungs- festzustellen. Wenn keine Daten in den Pufferspei-Steueremheit 133 an den Kanal L übertragen eher 140 eingeschrieben werden können, wird das
Die übertragungsgeschwindigkeit kann behebig ge- Steuersignal von der Entscheidungseinrichtung 154
wählt werden, und die übertragung kann ohne Unter- erzeugt, so daß das Einlesen der Daten von der Mabrechung
der Datenauslesung aus der Magnetband- 40 gnetband-Speichereinrichtung 146 zeitweilig unter-Speichereinnchtung
129 fortgesetzt werden, selbst brachen wird. Wenn ein Einschreiben η den Pufferwenn
im Augenblick die Betriebsweise, die sich wie- speicher 140 wieder möglich wird, wird das Steuerder
erholen kann sprunghaft bzw. unregelmäßig ,st. signal durch die Entscheidungseinrichtung 154 er-
^^^^ίΖ^^^^ί 45 SSS^^4^
Aresens aus der Magnetb^SpeichereinricLng ^ίο^Α^Γ ηΐ£ΚΡΑ?Κ
Als nächstes wird im einzelnen an Hand von F ig. 9 ϊΞΑ&ίϊίΐ T^ ***** **
ie Fa^eEmpfangseinricht bhrib Di iÄ
ie Fa^eEmpfangseinricht bhrib Di iÄ
die Fa^e-Empfangseinrichtung beschrieben. Die ^Äffi-f l^^TSf
^^^^^ ÄT ^^S durchgeführt
Wie bei der Send^inrichtung sind die Kapazitäten SSH^SSf^Sf £J Si
der ersten Pufferregister 138 A und 138 B so gewählt welche auf Sri Tl+ ^ ?■' S"
daß die Geschwindigkeit des Serien-ParJel-Urn- Ä^fiÄf^i
setzers 136 synchron mit der eines Pufferspeichers 65 zSer lg
5 f
e^ten Pufferspeicher 138. oder iSS^^SS^SfSi S
e^ten Pufferspeicher 138. oder iSS^^SS^SfSi S
11 12
heißt, während eines Zeitintervalls von einer Kode- fungsschaltung 164 dient dann zur Wiedergabe der
Änderungsstelle zu der nächsten Kode-Änderungs- weißen Flächenelemente der ersten Abtastzeile,
stelle werden die kodierten Binärsignale, welche die Wenn die Daten noch nicht in den Pufferspeicher Koinzidenz- oder die Nicht-Koinzidenz-Durchlauf- 140 eingeschrieben worden sind, wird das Steuersignal länge darstellen, in dem Speicher 158 gespeichert. 5 von der Entscheidungseinrichtung 154 an die Ver-Das Auslesen aus dem zweiten Pufferregister 142 A knüpfungsschaltung 164 angelegt. Die Verknüpfungsoder 142 B wird zeitweilig unterbrochen, und es wird schaltung 164 wird dann so betätigt, um den Ausdie Dekodierung in den Videosignalen in einer Weise gang des Schieberegisters 161 an den Kodierer 165 durchgeführt, wie im folgenden noch beschrieben unabhängig von dem Ausgangssignal der Kode-Entwird. ίο Scheidungsschaltung 162 zu übertragen, um dem Fall Die Videosignale der alten Abtastzeile sollen nun- zu begegnen, wenn keine Daten in den Pufferspeicher mehr in einem Schieberegister 161 gespeichert sein. 140 eingeschrieben worden sind. Wenn die Wieder-Der Inhalt des Zählers 158 wird nacheinander ent- gäbe der Vorlage in der vorbeschriebenen Weise sprechend den Taktimpulsen eines Taktimpulsgene- durchgeführt ist, gibt die Steuereinheit 147 das Steuerrators 159 subtrahiert, und das Auslesen des Schiebe- 15 signal an die Magnetband-Speichereinrichtung 146 registers wird synchron mit den Taktimpulsen durch- ab, so daß das Band mit hoher Geschwindigkeit zur geführt, bis der Inhalt des Zählers 158 »0« wird. Einspeicherung der Daten einer nächsten Vorlage Hierbei wird dann ein Symbol an dem »0«-Detektor rückgespult wird.
stelle werden die kodierten Binärsignale, welche die Wenn die Daten noch nicht in den Pufferspeicher Koinzidenz- oder die Nicht-Koinzidenz-Durchlauf- 140 eingeschrieben worden sind, wird das Steuersignal länge darstellen, in dem Speicher 158 gespeichert. 5 von der Entscheidungseinrichtung 154 an die Ver-Das Auslesen aus dem zweiten Pufferregister 142 A knüpfungsschaltung 164 angelegt. Die Verknüpfungsoder 142 B wird zeitweilig unterbrochen, und es wird schaltung 164 wird dann so betätigt, um den Ausdie Dekodierung in den Videosignalen in einer Weise gang des Schieberegisters 161 an den Kodierer 165 durchgeführt, wie im folgenden noch beschrieben unabhängig von dem Ausgangssignal der Kode-Entwird. ίο Scheidungsschaltung 162 zu übertragen, um dem Fall Die Videosignale der alten Abtastzeile sollen nun- zu begegnen, wenn keine Daten in den Pufferspeicher mehr in einem Schieberegister 161 gespeichert sein. 140 eingeschrieben worden sind. Wenn die Wieder-Der Inhalt des Zählers 158 wird nacheinander ent- gäbe der Vorlage in der vorbeschriebenen Weise sprechend den Taktimpulsen eines Taktimpulsgene- durchgeführt ist, gibt die Steuereinheit 147 das Steuerrators 159 subtrahiert, und das Auslesen des Schiebe- 15 signal an die Magnetband-Speichereinrichtung 146 registers wird synchron mit den Taktimpulsen durch- ab, so daß das Band mit hoher Geschwindigkeit zur geführt, bis der Inhalt des Zählers 158 »0« wird. Einspeicherung der Daten einer nächsten Vorlage Hierbei wird dann ein Symbol an dem »0«-Detektor rückgespult wird.
angezeigt. Das Unterscheidungsbit von der Verknüp- Soweit bisher die Übertragung und Wiedergabe
fungsschaltung 143 wird an eine Kode-Entscheidungs- 20 einer Vorlage beschrieben worden ist, können, wenn
schaltung 162 angelegt. die Steuersignale von der Steuereinheit 147 wiederWenn
das Unterscheidungsbit »0« festgestellt wird, holt abgegeben werden, die Daten in dem Speicher
wird der Ausgang des Schieberegisters 161 über die 146 wiederholt bzw. oft wiedergegeben werden, so
Verknüpfungsschaltung 164 und einen Dekodierer daß viele Kopien erhalten werden können. Wenn
165 an ein nicht dargestelltes Aufnahmegerät über- 25 ferner eine Anzahl Empfangsstationen an die Steuertragen.
Wenn das Unterscheidungsbit »1« festgestellt einheit 130 in der Sendeeinrichtung angeschaltet
wird, wird der Ausgang des Schieberegisters 101 sind, können allein bei Abtasten einer Vorlage ständurch
eine Nicht-Schaltung 163 umgekehrt und dann dig Daten an die Empfangsstation übertragen bzw.
über die Verknüpfungsschaltung 164 und den Deko- gesendet werden.
dierer 165 an das Aufnahmegerät übertragen. Wenn 30 Selbstverständlich können auch verschiedene Ander
Inhalt des Zählers 158 Null wird, wird der Inhalt derungen und Abwandlungen vorgenommen werden,
eines der Pufferregister 142/4 oder 142 B ausgelesen; Beispielsweise können in der Übertragungseinrichder
Unterscheidungskode wird dann an die Differen- tung Pufferspeicher zwischen die Abtasteinrichtung
zierschaltung 155 angelegt, während die eine Durch- und die Magnetband-Speichereinrichtung und zwilauflänge
darstellende Bitgruppe an den Zähler 158 35 sehen die Magnetband-Speichereinrichtung und die
angelegt wird. Wenn jedoch mittels des Detektors 156 Übertragungsleitung geschaltet sein. Dasselbe gill
die Kode-Änderungsstelle festgestellt wird, werden für die Empfangseinrichtung. Um den Überlauf dei
die vorbeschriebenen Operationen periodisch wieder- Pufferspeicher in den Sende- und Empfangseinrichholt.
Der Ausgang der Verknüpfungsschaltung 164 tungen zu verhindern, kann ferner der Ausgang einei
wird dann wieder zu dem Schieberegister 161 zu- 40 Abtastleitung statt der oben beschriebenen »Wiederriickgeleitet
und damit die Signale der alten Abtast- holung- und Verdichtung« unterdrückt oder unterzeile
verwendet. Der Ausgang »0« an der Verknüp- brachen werden.
Hierzu 9 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Faksimilesystem mit einem Faksimilesender mit einer Einrichtung zum Abtasten einer Vorlage,
um elektrische Videosignale zu erzeugen, einer Einrichtung, um durch Vergleichen der Videosignale
einer Abtastzeile Bit für Bit mit denen der vorhergehenden Abtastzeile Delta-Signale zu
erhalten, einer Einrichtung zum Kodieren und Verdichten der Delta-Signale, einem Pufferspeicher
zum Steuern des Datenflusses der kodierten und komprimierten Signale und einer Einrichtung
zum Übertragen der kodierten und verdichteten Signale über den Pufferspeicher an einen Übertragungskanal
und mit einem Faksimileempfänger mit einer Einrichtung zum Empfang der kodierten
und verdichteten, über den Ubertragungskanal übertragenen Signale, einem Pufferspeicher zum
Steuern des Datenflusses der empfangenen, kodierten und verdichteten Signale, einem Dekodierer
zum Umwandeln der empfangenen, kodierten und verdichteten Signale in die ursprünglichen
Videosignale und einer Einrichtung zum Übertragen der kodierten und verdichteten Signale
über den Pufferspeicher der Reihe nach an den Dekoder, gekennzeichnet durch eine mit dem Pufferspeicher (12, 116) in dem
Faksimilesender verbundene Speichereinrichtung (13) zum zeitweiligen Speichern der kodierten
und verdichteten Signale von dem Pufferspeicher (12; 116) und zum Übertragen der gespeicherten,
kodierten und verdichteten Signale über den Pufferspeicher (12; 116) und die Steuereinrichtung
(15, 133) an den Übertragungskanal (L) und durch eine mit dem Pufferspeicher (17; 140) in
dem Faksimileempfänger verbundenen Speichereinrichtung (18) zum zeitweiligen Speichern der
empfangenen, kodierten und verdichteten Signale von dem Pufferspeicher (17; 140) und zum Übertragen
der gespeicherten, kodierten und verdichteten Signale über den Pufferspeicher (17; 140)
an den Dekodierer (19).
2. Faksimilesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl in dem Faksimilesender
als auch in dem -empfänger die Speichereinrichtung (13 bzw. 18) folgende Einrichtungen
aufweist: eine mit dem Pufferspeicher (12; 116 bzw. 17; 140) verbundene Steuereinrichtung
(128 bzw. 145) zum Einschreiben, eine Speichereinrichtung (129 bzw. 146), in welche mittels der
Steuereinrichtung (128 bzw. 145) eingeschrieben ist, um zeitweilig die kodierten und verdichteten
Signale von dem Pufferspeicher (12; 116 bzw. 17; 140) zu speichern, und eine mit der Speichereinrichtung
(129 bzw. 146) verbundene, das Lesen steuernde Einrichtung (131 bzw. 148), um nacheinander
aus der Speichereinrichtung (129 bzw. 146) die gespeicherten, kodierten und verdichteten
Signale auszulesen und um die ausgelesenen, kodierten und verdichteten Signale von der Speichereinrichtung
(129 bzw. 146) über den Pufferspeicher^; 116) und die Steuereinrichtung (15;
133) an den Übertragungskanal (L) bzw. über den Pufferspeicher (17; 140) an den Dekodierer (19;
165) zu übertragen.
3. Faksimilesystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung
(129 bzw. 146) sowohl in dem Faksimilesender als auch in dem -empfänger jeweils eine Magnetband-Speichereinrichtung
aufweist.
4. Faksimilesystem nach Anspruch I4 dadurch
gekennzeichnet, daß der Faksimilesender ferner eine Monitoreinrichtung (14) zum Überwachen
der in dem Pufferspeicher (12; 116) gespeicherten Datenmenge aufweist, um ein elektrisches Steuersignal
zu erzeugen, wenn die Kapazität des Pufferspeichers (12; 116) überschritten ist, wobei das
Steuersignal der Vergleichs- und Kodiereinrichtung (11) zugeführt wird, wodurch die Videosignale
einer zu verarbeitenden Abtastzeile als vollständig identisch mit den Videosignalen der
vorhergehenden Abtastzeile betrachtet werden.
5. Faksimilesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Faksimileempfänger ferner
eine Monitoreinrichtung (20) zum Überwachen der in dem Pufferspeicher (17; 140) gespeicherten
Datenmenge aufweist, um ein elektrisches Steuersignal zu erzeugen, wenn das Fassungsvermögen
des Pufferspeichers (17; 140) überschritten ist, wobei das Steuersignal dem Dekodierer
(19; 165) zugeführt wird, wodurch die kodierten Signale einer zu dekodierenden Abtastzeile
als vollständig identisch mit den kodierten Signalen der vorhergehenden Abtastzeile betrachtet
werden, um so Videosignale wiederzugeben, welche denen der vorhergehenden Abtastzeile
entsprechen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP7860972 | 1972-08-05 | ||
| JP47078609A JPS5149526B2 (de) | 1972-08-05 | 1972-08-05 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2339814A1 DE2339814A1 (de) | 1974-02-21 |
| DE2339814B2 true DE2339814B2 (de) | 1976-04-15 |
| DE2339814C3 DE2339814C3 (de) | 1976-12-23 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0006351A1 (de) * | 1978-06-21 | 1980-01-09 | Xerox Corporation | Verfahren zur Verarbeitung von Bilddaten |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0006351A1 (de) * | 1978-06-21 | 1980-01-09 | Xerox Corporation | Verfahren zur Verarbeitung von Bilddaten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS4936212A (de) | 1974-04-04 |
| GB1438546A (en) | 1976-06-09 |
| FR2195134B1 (de) | 1979-09-28 |
| US3895184A (en) | 1975-07-15 |
| DE2339814A1 (de) | 1974-02-21 |
| JPS5149526B2 (de) | 1976-12-27 |
| FR2195134A1 (de) | 1974-03-01 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: SCHWABE, H., DIPL.-ING. SANDMAIR, K., DIPL.-CHEM. DR.JUR. DR.RER.NAT., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |