DE2339814A1 - Faksimilesystem - Google Patents

Faksimilesystem

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DE2339814A1 DE19732339814 DE2339814A DE2339814A1 DE 2339814 A1 DE2339814 A1 DE 2339814A1 DE 19732339814 DE19732339814 DE 19732339814 DE 2339814 A DE2339814 A DE 2339814A DE 2339814 A1 DE2339814 A1 DE 2339814A1
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Takashi Fukushima
Yasuyuki Komura
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  • Storing Facsimile Image Data (AREA)
  • Compression, Expansion, Code Conversion, And Decoders (AREA)
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Description

DR. BERG DIPL.-INC. STAFF DIPL.-ING..SCHWABE DR. DR. SANDMAIR
PATENTANWÄLTE
8 MÜNCHEN 86, POSTFACH 86 02
Dr. Berg CHpl.-lng. Stapf, 8 München 86, P. O. Box 86 02
Ihr Zeichen Yourref.
Unser Zeichen Our ref. 8 MÜNCHEN 80 MauerkircherstraBe 45
6. AUG. 1973
Anwaltsakte 24
Kabushiki Kaisha Ricoh Tokyo/Japan
Faksimilesystem
Die Erfindung betrifft ein Faksimilesystem und insbesondere ein Faksimileübertragungssystem, in welchem die Abtastgeschwindigkeit einer Abtasteinrichtung und
VII/XX/Ktz
409808/0908
(0811)98 82 72 7043 3310
Telegramme: BERGSTAPFPATENT München TELEX: 05 24 560 BERG d Banken: Bayerische Vereinsbank München 453100 Hypo-Bank München 389 2623 Postscheck München 653 43 -808
ORIGINAL fHSPECTED
einer Aufnahmeeinrichtung unabhängig von der Datenübertragung^ geschwindigkeit beliebig gewählt werden kann und das Daten-Übertragungsband bzw. die -Übertragungsbandbreite beträchtlich vermindert werden kann.
Bei herkömmliehen Faksimilesystemen wird eine zu übertragende bzw. zu sendende Vorlage mit konstanter Abtastgeschwindigkeit abgetastet, um elektrische Signale zu erhalten, welche moduliert und über einen Übertragungsbzw. Sendekanal gesendet werden; die empfangenen Faksimile signale v/erden demoduliert, so daß die Vorlage mittels eines Aufnahme- bzw. eines Wiedergabegeräts wiedergegeben werden können, das mit derselben Geschwindigkeit abtastet, mit v/elcher der Faksimilesender sendet. Infolgedessen hängt die Abtastgeschwindigkeit vollkommen von der Überteigungs- bzw. Sendegeschwindigkeit ab. Wenn eine Telefonleitung von 2.400 Baud verwendet wird, erfordert das Abtasten einer Vorlage der Größe DIN A 4 ( 210 χ 297 mm) bei einem Auflösungsvermögen von 3 Zeilen/mm etwa 6 - 10 Minuten.
Um die Abtastgeschwindigkeit zu erhöhen, ist bereits ein System vorgeschlagen worden, mit welchem eine Vorlage mit hoher Geschwindigkeit abgetastet wird; die auf diese Weise erhaltenen, elektrischen Signale werden auf
- 3 409808/0908
ORIGINAL INSPECTED
ein Magnetband aufgezeichnet, und die auf dem Magnetband aufgezeichneten Faksimilesignale werden ausgelesen und über einen Übertragungs-bzw. Sendekanal mit dessen Übertragungsgeschwindigkeit übertragen. Ferner ist ein weiteres System vorgeschlagen worden, bei welchem die durch Abtasten einer Vorlage erhaltenen-, elektrischen Signale in digitale, kodierte Signale umgewandelt und in einem Pufferspeicher gespeichert v/erden, so daß eine Abtasteinrichtung, ein Sender oder ein Empfänger in Abhängigkeit von der Menge in dem Pufferspeicher gespeicherter Daten in Gang gesetzt oder angehalten wird. Das ersterwähnte Verfahren hat den Nachteil, daß der Übertragungswirkungsgrad nicht ausreicht, da die redundanten Daten übertragen werden. Ein weiterer Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß die Übertragung sogar bei einem kurzzeitigem Aussetzen oder Versagen des Bandtransportmechanismus einer Magnetbandspeichervorrichtung unterbrochen werden muß. Das zweite, oben erwähnte System hat den Nachteil, daß es im Aufbau kompliziert und die Start- sowie die Stopzeit, welche keine unmittelbare Beziehung zu der Übertragung haben, in der Übertragungszeit mit enthalten sind.
Die Erfindung soll daher ein verbessertes Faksimilesystem schaffen, welches die Abtastgeschwindigkeit unabhängig von der Übertragungsgeschwindigkeit beliebig
409808/0908 ~ 4 ~
wählen kann. Ferner soll ein Abtastsystem geschaffen werden, in welchem die beiden Abtasteinrichtungen in einem Faksimilesender und einem -empfänger fortlaufend mit einer konstanten Abtastgeschwindigkeit abtasten.
Darüber hinaus sollen mit dem Faksimilesystem die Daten fortlaufend mit einer konstanten Geschwindigkeit ohne irgendeine Unterbrechung von einem Faksimilesenaer zu einem Faksimile empfänger übertragen v/erden können. Ferner soll bei dem Faksimilesystem die Redundanz der Faksimilesignale wirksam verringert werden können.
Gemäß der Erfindung werden die Videosignale,d.h. die durch Abtasten einer Abtastzeile mit hoher Geschwindigkeit erhaltenen Videosignale Bit für Bit oder Flächenelement für Flächenelement mit den Faksimile-oder Videosignalen der vorhergehenden Zeile verglichen, um Delta-Signale zu erhalten. Die Delta-Signale werden dann kodiert und komprimiert bzw. verdichtet. Die auf diese Vieise erhaltenen, kodierten und komprimierten bzw. verdichteten Datensignale v/erden in einer Speichereinrichtung, wie beispielsweise einer Magnetband-Speichereinrichtung über einen Pufferspeicher eingespeichert* Die aus der Speichereinrichtung über den Pufferspeicher ausgelesenen, kodierten und komprimierten Signale
_ c _ 409808/0908
werden über einen Übertragungs- bzw. Sendekanal gesendet. In ahnlicher Weise v/erden die empfangenen kodierten und komprimierten bzw. verdichteten Signale über einen Pufferspeicher in einer Speichereinrichtung gespeichert; die über den Pufferspeicher aus der Speichereinrichtung ausgelesen, kodierten und verdichteten bzw. komprimierten Signale werden an einen Dekodierer übertragen, wo sie in die Videosignale dekodiert werden. Gemäß der Erfindung kann die Abtastgeschwindigkeit des Faksimilesystems unabhängig von der Übertragungsgeschwindigkeit beliebig gewählt v/erden, und die Einrichtung kann fortlaufend betrieben werden.
Gemäß einem v/eiteren Merkmal der Erfindung werden, wenn die Menge der in einem Pufferspeicher gespeicherten Daten einen vorbestimmten Wert überschreitet, die Videosignale der nächsten Abtastzeile und der nachfolgenden Abtastzeilen als mit den Signalen der vorhergehenden Zeile vollständig identisch betrachtet. Folglich braucht die Kapazität des Pufferspeichers nicht erhöht zu werden, und es kann eine wirksame Kodierung und Verdichtung der Videosignale erreicht werden.
Gemäß der Erfindung wird somit, um Faksimile- oder Videosignale zu erhalten, eine Vorlage mit einer.von der
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Übertragungsgeschwindigkeit unabhängigen Abtastgeschwindigkeit abgetastet; die auf diese Weise von benachbarten Abtastzeilen erhaltenen Videosignale werden Bit für Bit miteinander verglichen, so daß die Videosignale dann kodiert und komprimiert bzw. verdichtet werden können. Die kodierten und komprimierten Signale v/erden dann zeitweilig über einen Pufferspeicher in eine Speichereinrichtung eingespeichert, und die von der Speichereinrichtung über den Pufferspeicher ausgelesenen, kodierten und verdichteten Signale werden dann übertragen bzw. gesendet. In einem Faksimileempfänger werden die empfangenen, kodierten und verdichteten Signale über einen Pufferspeicher in einer Speichereinrichtung gespeichert, und die über den Pufferspeicher aus der Speichereinrichtung ausgelesenen, kodierten und verdichteten Signale werden dann dekodiert und einem Aufnahmegerät zugeführt, welches unabhängig von der Übertragungsgeschwindigkeit mit einer vorgegebenen Abtastgeschwindigkeit abtastet.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine in 16 χ 1280 Flächenelemente unterteilte Vorlage;
409808/0908 " 7 "
23398H
Fig. 2 die durch Abtasten der in Fig. 1 dargestellten Vorlage erhaltenen Faksimile- oder Videosignale;
Fig. 3 die Wiedergabe der aus den in Fig. 2 dargestellten Videosignale wiedergegebenen Vorlage;
Fig. 4 die aus den in Fig. 2 dargestellten Videosignalen erhaltenen Delta-Signale;
Fig. 5 die Wiedergabe der aus den in Fig. 4 dargestellten Delta-Signalen wiedergegebenen Vorlage;
Fig. 6 ein Beispiel der kodierten und verdichteten
Signale der in Fig. 4 dargestellten Delta-Signale;
Fig. 7 ein Blockschaltbild, eines Faksimilesystems gemäß der Erfindung;
Fig. 8 ein im einzelnen wiedergegebenes Blockschaltbild eines Faksimilesenders des Systems; und
Fig. 9. ein ins einzelne gehendes Blockschaltbild eines Faksimileempfängers des Systems.
In Fig. 1 ist eine Vorlage in 16 χ 1280 Flächenelemente
■ - 8 409808/0908
unterteilt, wobei die schwarzen Flächenelemente durch die Signale "1" und die weißen Flächenelemente durch die Signale "0" wiedergegeben sind, so daß die Faksimileoder Videosignale, wie in Fig. 2 dargestellt, erhalten werden. Aus diesen Videosignalen kann die Vorlage, wie in Fig. 3 dargestellt ist, wiedergegeben werden. Die in Fig. 2 dargestellten Videosignale v/erden von Abtastzeile zu Abtastzeile und von Flächenelement zu Flächenelement so miteinander verglichen, daß wenn das ein Flächenelement darstellende Videosignal mit dem das entsprechende Flächenelement der vorhergehenden Abtastzeile darstellenden Videosignal übereinstimmt, es durch eine "0" dargestellt wird, während es, wenn es nicht übereinstimmt, durch eine "1" dargestellt wird.
Auf diese Weise werden die sogenannten, in Figur 4 dargestellten Delta-Signale erhalten.
Die Impulssignale der Abtastzeile 4, die durch strichpunktierte Linien wiedergegeben sind, werden später noch erläutert. In Fig. 5 ist das aus den in Figur 4 dargestellten Delta-Signalen wiedergegebene Bild gezeigt. Das wMergegebene Bild unterscheidet sich in den durch gestrichelte Linien dargestellten Flächenelementen teilweise von dem in Fig. 3 dargestellten Bild.
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Der Grund hierfür wird ebenfalls später angegeben. Die Durchlauflängen bzw. die run-lengths der in Pig. dargestellten Delta-Signale können in Form von drei parallelen Bits kodiert werden, wie in Fig. 6 dargestellt. (Hierbei sind nur die kodierten Signale von 5 Abtastzeilen, und zwar von derO-ten bis zur 4-ten Abtastzeile dargestellt).
Das erste Bit ist das Unterscheidungs-Bit welches das Koinzidenzsignal "O" oder das Nicht-Koinzidenzsignal "1" darstellt; die zweiten und dritten Bits stellen die Durchlauflänge bzw. die run-length des Koinzidenz- oder Nicht-Koinzidenzsignals "O" oder "1" dar. Beispielweise zeigt die folgende Gruppe von Kodewerten A
Unterscheidungsbit: 0001 erstes Informationsbit: 0000 zweites Informationsbit: 1011
J-A-J
an, daß die Durchlauflänge bzw. die run-length der Koinzidenzsignale "0" 17 Bits (010001) ist und daß dann das Nicht-Koinzidenzsignal mit einer Durchlauflänge bzw. run-length von einem Bit (01) folgt. Die Kodewerte
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- ΊΟ -
in dem mit IxEG bezeichneten Block stellen das Ende jeder Abtastzeile dar. Die Kodewerte in dem Block, der durch die "Wiederhol- und Verdichtungs"-Abtastzeile bezeichnet ist, werden im einzelnen später noch beschrieben.
In Fig. 7 ist das Blockschaltbild des IFaksimilesystems gemäß der Erfindung dargestellt. Eine Faksimilesendeeinrichtung weist eine Abtasteinrichtung 10, einen
tr
Vergleicher und Kodierer 11, einen Pufferspeicher 12, eine Magnetbandspeichereinheit 13» einen Monitor oder ein Kontrollgerät 14, und eine Sende-Steuereinheit 15 auf. Eine Faksimile-Empfangsstatation v/eist eine Faksimilesignal-Empfangssteuereinheit 16, einen Pufferspeicher 17 j eine Magnetband-Speichereinheit 18, einen Dekodierer 19» einen Monitor bzw. ein Kontrollgerät 20 und ein Aufnahmegerät 21 auf.
Die Vorlage (Fig. 1) wird mit einer vorbestimmten Abtastgeschwindigkeit mittels der Abtasteinrichtung abgetastet, und die Videosignale (Fig. 2) v/erden dem Vergleicher-Kodierer 11 zugeführt, so daß die Delta-Signale (Fig. 4) und dann die kodierten und komprimierten bzw. verdichteten Signale (Fig. 6) erhalten werden. Die kodierten Signale werden dem Pufferspeicher 12 zuge-
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führt, an die Magnetband-Speichereinrichtung 13 übertragen und in ihr eingespeichert, zu dem Pufferspeicher
12 zurück und von dort an die Sende-Steuereinheit 15 übertragen, von welcher die kodierten Signale über einen Sendekanal gesendet werden. Die Abtastgeschwindigkeit der Abtasteinrichtung 10 ist hierbei von der Übertragungsgeschwindigkeit unabhängig, und eine Übertragungsunterbrechung infolge von kurzzeitigen Ausfällen der Abtasteinrichtung 10, der hagnetband-Speichereinrichtung 12 usw. können vermieden v/erden, da die Übertragung der kodierten Signale zu der Magnetband-Speichereinrichtung
13 ebenso wie die Übertragung der Magnetband-Speichereinrichtung 13 zu der Sende-Steuereinheit 15 über den Pufferspeicher 12 durchgeführt v/erden.
In ähnlicher Weise werden die empfangenen, kodierten Signale einmal über den Pufferspeicher 17 in der Magnetband-Speichereinheit 18 gespeichert und dann über den Pufferspeicher 17 an den Dekodierer 19 übertragen. Die gespeicherten Signale v/erden dann mittels des Dekodierers 19 in die Videosignale dekodiert, v/elche zur Wiedergabe dem Aufnahmegerät 21 zugeführt v/erden. In der Faksimile-Empfangseinrichtung ist die Abtastgeschwindigkeit des Aufnahmegeräts 21 unabhängig von der Übertragungsgeschwindigkeit gewählt, und der Datenfluß
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in der Empfangseinrichtung wird ebenso wie bei der Sendeeinrichtung nicht unterbrochen.
In Abhängigkeit von der Art einer zu übertragenden Vorlage können .die kodierten Signale manchmal die Kapazität des Pufferspeichers 12 übersteigen, so daß die normale Datenübertragung unterbrochen wird. Diese Schwierigkeit kann in einfacher Weise dadurch gelöst werden, daß die Kapazität des Pufferspeichers 12 vergrößert wird; dies Verfahren ist aber nicht wirtschaftlich, da es bei den üblichen Vorlagen sehr selten vorkommt, daß die kodierten Signale die Kapazität des Pufferspeichers 12 'übersteigen.
Infolgedessen ist gemäß der Erfindung der Monitor bzw. das Kontrollgerät 14 vorgesehen, um die in den Pufferspeicher 12 übertragenen Signale zu prüfen und zu kontrollieren. Unmittelbar bevor der Pufferspeicher überläuft, wird ein Steuersignal von dem Monitor oder Kontrollgerät 14 an den Vegleicher und Kodierer 11 übertragen, so daß die Videosignale einer zu verarbeitenden Abtastzeile als mit den Videosignalen der vorhergehenden Abtastzeilen vollkommen identisch angesehen v/erden können. Hierdurch kann die Bitanzahl der an den Pufferspeicher 12 zu übertragenden, kodierten
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-M -
Signale verringert werden, so daß der Überlauf verhindert werden kann. Diese Betriebsweise wird in der vorliegenden Beschreibung als die "WiederhoTungs- und Verdientungs"-Operation bezeichnet.
Bei dieser "Wiederholungs- und Verdichtungs"-Operation v/erden zwei Impulse der vierten Äbtastzeile gelöscht, v/ie durch die gestrichelten Linien in Fig. 4- dargestellt ist; die kodierten Signale der vierten Abtastzeile können ferner komprimiert oder verdichtet werden, v/ie in dem "Wiederholungs- und Verdichtungs"-Block in Fig. 6 dargestellt ist. Die Folge dieser "Wiederholungsund Verdichtungs"-Operation bei dem wiedergegebenen Bild ist eine Abweichung oder Verzerrung gegenüber dem ursprünglichen Bild, wie durch die durch gestrichelte Linien in Fig. 5 wiedergegebenen Flächenelemente gezeigt ist. Diese "Wiederholungs- und Verdichtungs"-Operation beruht auf der beobachteten Tatsache, daß die Videosignale nicht nur von benachbarten Abtastzeilen, sondern auch von einige Abtastzeilen äuseinanderliegenden Abtastzeilen sehr ähnlich sind. Wenn daher das Auflösungsvermögen in Richtung der Hilfsabtastung auf eine Hälfte verringert ist, kann die Vorlage in ausreichender Weise wiedergegeben werden.
Der Monitor 20 in der Faksimile-Empfangseinrichtung 409808/0908 -14-
arbeitet im wesentlichen in derselben Weise wie der vorbeschriebene Monitor 14. Das heißt, unmittelbar bevor der Überlauf des Pufferspeichers 17 stattfindet, liegt von dem Monitor 20 das Steuersignal an dem Dekodierer 19 an, so daß die kodierten Signale einer zu dekodierenden Abtastzeile als vollständig gleich mit denen der vorhergehenden Abtastzeile betrachtet werden können und die Videosignale, die den Signalen der vorhergehenden Abtastzeile gleich sind, wiedergegeben v/erden können.
Anhand von Fig. 8 wird nunmehr im einzelnen die Faksimile-Sendeinrichtung beschrieben. Die durch Abtasten einer Vorlage erhaltenen Videosignale v/erden in eine Schmitt-Schaltung 101 eingegeben, so daß die Videosignale, welche die schwarzen und weiten Flächenelemente darstellen in die Signale "1" bzw. "O" quantisiert werden. Die quantisierten Signale v/erden nicht nur in ein Schieberegister 102 sondern auch in einen Vergleicher 104 eingegeben. Das Schieberegister 102, welches die Kapazität hat, um die Bitanzahl einer Abtastzeile zu speichern, wird zum Speichern der quantisierten Videosignale der vorhergehenden Abtastzeile verwendet. Das Verschieben des Schieberegisters 102 nach rechts ist mit der Abtastung synchronisiert. Der Inhalt des Schieberegisters 102 wird über ein
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Oder-Glied IO5 an den Vergleicher 104 übertragen, wo es mit den quantisierten, von der Schmitt-Schaltung 101 unmittelbar gelieferten Video-Signalen der nächsten (neuen) Abtastzeile"verglichen wird.
Wenn mit der Abtastung begonnen ist, werden Signale "O" an das Oder-Glied 103 angelegt, um in Vergleicher 104 gespeicherte Signale "O" zu haben, so daß alle Flächenelemente der ersten Abtastzeile als weiß betrachtet werden können. In dem Vergleicher werden die Signale der alten oder vorhergehenden und der neuen oder nächsten Abtastzeile Bit für Bit (oder Flächenelement für Flächenelement) verglichen, so daß wenn die entsprechenden Signale miteinander übereinstimmen, der Vergleicher 104 das Signal "0" abgibt, wenn sie aber nicht übereinstimmen, er das Ausgangssignal "1" abgibt. Der Vergleicher kann beispielsweise eine exclusive Oder-schaltung sein.
Die auf diese Weise erhaltenen Delta-Signale werden in eine Abfrageschaltung 106 eingespeist, so daß die Delta-Signale bei der Frequenz der von einem Impulsgenerator 105 gelieferten Taktimpulse abgefragt werden können. Die Ausgangsimpulse der Abfrageschaltung 106 werden einem Binärzähler Ί07 zugeführt, so daß die
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Durchlauflängen bzw. die run-lengthsder übereinstimmenden und der nicht-übereinstimmenden Bits gezählt werden. Die Stelle, an v/elcher eine Reihe übereinstimmender Bits sich in eine Reihe nicht-übereinstimmender Bits oder umgekehrt ändert, wird als die"Kode-Änderungsstelle" bezeichnet und wird dadurch festgestellt, daß der Ausgang des Vergleichers 104 mittels einer Differenzierschaltung 108 gefühlt wird. Der Ausgang der Differenzierschaltung 108 wird an den Zähler 107 und dessen Ausgang an eine logische Einheit 110 angelegt, wo die Serien-Parallelumsetzung durchgeführt wird. Beispielsweise entspricht eine Gruppe 2 Bits.
Der Ausgang der logischen Einheit 110 wird an eine Vorstufe oder ein erstes Pufferregister 114A oder 114B über ein erstes Verknüpfungsglied 113 übertragen, welches die Übertragung des Ausgangs der logischen Einheit 110 an das erste Pufferregister 114A oder 114B umschaltet. Die Bitanzahl in jeder Gruppe wird entsprechend dem Signal von einer Entscheidungsschaltung 109 für eine Gruppenbitanzahl bestimmt. Der Ausgang des Vergleichers 104 wird über eine Leitung 111 auch an eine Entscheidungsschaltung 112 für ein Unterscheidungsbit übertragen, so daß die Koinzidenz- und die NichtKoinzidenz-Unterscheidungsbits gebildet und über das erste Verknüpfungsglied 113 an den Puffer 114A oder 114B
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angelegt v/erden. Auf diese Weise werden· die in 3?ig. dargestellten komprimierten bzw. verdichteten, kodierten Signale erhalten. Der Zähler 107 wird entsprechend dem Ausgangssignal^von der Differenzierschaltung 108 gelöscht, um dadurch das Zählen der nächsten Durchlauflänge bzw. des nächsten run-length zu starten.
Die ersten Pufferregister 114A und 114B dienen der Sicherung des Betriebs eines Pufferspeichers 116. Wenn beispielsweise der Ausgang des Pufferregisters 114A an den Pufferspeicher 116 übertragen wird, wird der Ausgang der logischen Einheit 110 über das Verknüpfungsglied 11J an das Puffer register 114B übertragen. Die Kapazitäten der Pufferregister 114A und 114B sind so gewählt, daß sie synchron mit dem Pufferspeicher 116 selbst dann betrieben werden können, wenn der Vergleicher 104 den Ausgang mit der maximalen Frequenz abgibt. Der Ausgang des Pufferregisters 114A oder 114B wird über ein Verknüpfungsglied 115» welches die Informationsübertragung von dem Pufferregister 114A- zu dem Pufferregister 114B oder umgekehrt schaltet, an den Pufferspeicher übertragen.
Der Pufferspeicher 116 weist ein dynamisches Schiebe-
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register, beispielsweise eine Verzögerungsleitung auf, und die Adressenänderung wird durch einen Zähler
122 überxi/acht. Die Schreibadresse wird durch einen Zähler 123 angezeigt. Die Ausgänge der Zähler 122 und
123 werden mittels eines zweiten Vergleichers 124 verglichen, so daß wenn sie miteinander übereinstimmen, das Verknüpfungsglied 115 betätigt wird, um den Inhalt des Pufferregisters 114A oder 114-B an die durch den Zähler 123 gewählte Adresse des Pufferspeichers 116 zu übertragen. In ähnlicher Weise wird die auszulesende Adresse mittels eines Zählers 125 ausgewählt, und wenn der Inhalt des Zählers 125 mit dem des Zählers 122 übereinstimmt, wird ein Verknüpfungsglied 117 entsprechend dem Ausgang eines Vergleichers 125 betätigt, so daß der Inhalt des Pufferspeichers 116, welche in der mittels des Zählers 125 ausgewählten Adresse gespeichert ist, an ein zweites Pufferregister 118A oder 118B übertragen wird, welches den Pufferregistern 114-A und 114B ähnlich ist. Die Inhalte der Pufferregister 118A und 118B werden, abwechselnd über eine Verknüpfungsschaltung 119 an eine Parallel-Serien-Umsetzschaltung 120 übertragen; die in Serie kodierten Signale werden nacheinander über eine Entscheidungs- oder Wähleinrichtung 121 und eine das Schreiben steuernde Einrichtung 128 in einer Magnetband-Speichereinrichtung 129 eingespeichert.
409808/0908 " 19 "
23398U
Im allgemeinen unterscheiden sich die Inhalte des Zählers 125 zum Adressenschreiben und des Zählers 125 zum Adressenlesen nicht stark voneinander, so daß in Abhängigkeit von dem Inhalt einer zu übertragenden Vorlage der Überlauf des Pufferspeichers 116 wegen der Zunahme der dem Pufferspeicher 116 zuzuführenden, kodierten Signale vorkommt. Eine Entscheidungsschaltung 127 überwacht ständig die Inhalte der Zähler 12$ und 125, so daß wenn der Unterschied zwischen deren Inhalte einen vorbestimmten Wert überschreitet, die Entseheidungsschaltung 127 das Steuersignal an den Vergleicher 104 abgibt. Der Vergleicher 104 vergleicht dann nicht die ouantisierten Videosignale der alten und neuen Abtastzeile^ sondern gibt nur die Koinzidenzsignale "O" ab. Auf diese Weise können die kodierten Signale wie bereits in Verbindung mit Fig. 7 beschrieben in der Zahl vermindert werden.
Wenn die Daten e;Lner Vorlage in der Magnetband-Speichereinrichtung 129 gespeichert werden, wird das Steuersignal von einer Steuereinheit I30 angelegt, so'daß das Zurückspulen mit hoher Geschwindigkeit durchgeführt werden kann. Nach Beendigung der Rückspülung werden die Daten über eine das Lesen steuernde
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Einheit 131 an einen Serien-Parallel-Umsetzer 132 übertragen, so daß die Daten in die Form von parallelen 5-Bit-Signalen umgewandelt werden. Der Ausgang des Serien-Parallel-Umsetzers 132 wird über das Verknüpfungsglied 113, das erste Pufferregister 114-A oder 114-B und das Verknüpfungsglied 115 an den Pufferspeicher 116 übertragen. Der Ausgang des Pufferspeichers 116 wird über das Verknüpfungsglied 117? das zweite Pufferregister 118A oder 118B und das Verknüpfungsglied 119 an den Parallel-Serien-Umsetzer 120 übertragen und in die Seriensignale umgewandelt. Die auf diese Weise erhaltenen Seriensignale werden dann über die Entscheidungseinrichtung 121 und eine Übertragungs-Steuereinheit 133 an den Kanal L übertragen.
Die Übertragungsgeschwindigkeit kann beliebig gewählt werden und die Übertragung kann ohne Unterbrechung der Datenauslesung aus der Magnetband-Speichereinrichtung fortgesetzt werden, selbst wenn im Augenblick die Betriebsweise, die sich wieder erholen kann, sprunghaft bzw. unregelmäßig ist. Wenn ein Einschreiben und ein Auslesen aus dem Pufferspeicher 116 möglich ist, kann dies sofort unter Steuerung der Vergleicher 124 und 126 durchgeführt werden. Die ständige und wirksame Übertragung ist nur auf Grund einer zeitweiligen Unterbrechung des
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23398H
Auslesens aus der Hagnetband-Speichereinrichtung 129 oder des Einlesens in diese Einrichtung möglich, sogar v/enn ein Aussetzen vorkommt.
Als nächstes wird im einzelnen anhand Pig.9 die i'aksimile-Empfangseinrichtung beschrieben. Die über den Kanal I» übertragenen bzw. gesendeten Daten v/erden mittels einer Empfangssteuereinheit 134 empfangen und einer Auswahlschaltung 135 zugeführt, deren Ausgang mittels eines Serien-Parallel-Umsetzers 136 in ein paralles 3-Bit-Signal umgewandelt wird. Das parallele Signal wird über eine Verknüpfungsschaltung 137 an eine Vorstufe oder an ein erstes Pufferregister 138A oder 138B übertragen. Wie bei der Sendeeinrichtung sind die Kapazitäten der ersten Pufferregister 138A und 138B so gewählt, daß die Geschwindigkeit des Serien-Parallel-Umsetzers 136 synchron mit der eines Pufferspeichers 140 ist. Hiedurch können die Daten fortlaufend empfangen v/erden.
Der Ausgang der ersten Pufferregister 138A oder 138B wird über eine Verknüpfungsschaltung 139 an den Pufferspeicher 140 übertragen$ der Ausgang des Pufferspeichers 140 wird über eine Verknüpfungsschaltung 141 an zweite Pufferregister 142A oder 142B übertragen.
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Der Ausgang der zweiten Pufferregister 142 A oder 142 B wird über eine Verknüpfungsschaltung 143 an einen Paräll-Serien-Umsetzer 144 übertragen; die umgesetzten Signale werden gesteuert von einer das Einschreiben steuernden Einheit 145 in einer Magne,tband-Speichereinrichtung 146 eingespeichert. Wenn die Daten einer Vorlage gespeichert sind, erfolgt entsprechend dem Steuersignal von einer Steuereinheit 147 das Zurückspulen des Magnetbandes mit hoher Geschwindigkeit. Bei Beendigung der Rückspülung werden die in der Magnetband-Speichereinrichtung 146 gespeicherten Daten entsprechend dem Steuersignal von einer Steuereinheit 148 über die Auswahlschaltung 135 an den Se-rien-Parallel-Umsetzer 136 übertragen, so daß die ausgelesenen Signale wieder in parallele 3-Bit-Signale umgewandelt werden, die über das Verknüpfungsglied 143 übertragen werden.
Der Pufferspeicher 140 ist ein dynamisches Schieberegister, beispielsweise eine Verzögerungsleitung, und die Adresse wird mittels eines Zählers 149 überwacht. Ein Zähler 150 für die Schreibadresse, ein Vergleicher I5I zum Vergleichen der Inhalte der Zähler 149 und 15Oj ein Zähler 152 für die Leseadresse und ein Vergleicher zum Vergleichen der Inhalte der Zähler 152 und 153
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sind denen des Faksimilesenders ähnlich, so daß hier keine weitere Beschreibung dieser Einrichtungen erforderlich ist.
Eine Entscheidungseinrichtung 154 vergleicht die Inhalte der Zähler 150 und 152, um einen Unterschied zwischen der Schreib- und der Leseadresse festzustellen. Wenn keine Daten in den Pufferspeicher 140 eingeschrieben werden können, wird das Steuersignal von der Ent sch ei dung s einrichtung 154- erzeugt, so daß das Einlesen der Daten von der Magnetband-Speichereinrichtung 146 zeitweilig unterbrochen wird. Wenn ein Einschreiben in den Pufferspeicher 140 wieder möglich wird, wird das Steuersignal durch die Entscheidungseinrichtung 154 erzeugt, und das Lesen der Daten aus der Magnetband-Speichereinrichtung 146 wieder aufgenommen.
Das Abtasten des Faksimileausgangs wird fortwährend durchgeführt, und die Ausgangsdaten werden in Abhängigkeit von der Abtastgeschwindigkeit angefordert. Dies ist aber nur der Fall, wenn die Daten noch nicht in den Pufferspeicher 140 eingeschrieben worden sind. In diesem Fall gibt die Entscheidungseinrichtung 154 das Steuersignal an eine Verknüpfungsschaltung 164 ab, so daß der "Wiederholungs- und Verdichtungs-"Betrieb
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durchgeführt v/erden kann.
Von dem parallen 3-Bit-Signal wird ein die Koinzidenz oder die Nicht-Koinzidenz darstellendes Bit durch eine Differenzierschaltung 155 differenziert und an einen eine Kode-Änderungsstelle feststellenden Detektor 156 angelegt, so daß die Kode-Änderungsstelle in den Koinzidenz- und den Nicht-Koinzidenz-Signalen festgestellt werden kann. Die Bitgruppe, welche aus zwei Bits besteht und die Durchlauflänge bzw. den run-length darstellt, wird über eine logische Einheit 157 an einen Zähler 158 übertragen. Die Anzahl Bitgruppen, welche die an den Zähler 158 zu übertragende Durchlauflänge bzw. den run-length darstellen, wird entsprechend dem Steuersignal von dem Detektor 156 bestimmt. D.h., während eines ZeitIntervalls von einer Kode-Änderungsstelle zu der nächsten Kode-Änderungsstelle v/erden die kodierten Binärsignale, welche die Koinzidenz-oder die Nicht-Koinzidenz-Durchlauflänge bzw. den runlength darstellen, in dem Speicher 158 gespeichert. Das Auslesen aus dem zweiten Pufferregister 142A oder 14-2B wird zeitweilig unterbrochen, und es wird die Dekodierung in den Videosignalen in einer Weise durchgeführt, wie im folgenden noch beschrieben wird.
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Die Videosignale der alten Abtastzeile sollen nunmehr in einem Schieberegister 161 gespeichert sein. Der Inhalt des Zählers 158 wird nacheinander entsprechend den Taktimpulsen eines Taktimpulsgenerators 159 subtrahiert, und das Auslesen des Schieberegisters wird synchron mit den Taktimpulsen durchgeführt, bis
158
der Inhalt des Zählers "0" wird. Hierbei wird dann ein Symbol an dem "0"-Detektor angezeigt.· Das Unterscheidungsbit von der Verknüpfungsschaltung 14J wird an eine Kode-Entscheidungsschaltung 162 angelegt.
V/enn das Unterscheidungsbit "0" festgestellt wird, wird der Ausgang des Schieberegisters 161 über die Verknüpfungsschaltung 164 und einen Dekodierer 165 an ein nicht dargestelltes Aufnahmegerät übertragen. Wenn das Unterscheidungsbit "1" festgestellt wird, wird der Ausgang des Schieberegisters 101 durch eine Nicht-Schaltung 163 umgekehrt und dann über die Verknüpfungsschaltung 164 und den Dekodierer 165 an cLas Aufnahmegerät übertragen. V/enn der Inhalt des Zählers 158 Null wird, wird der Inhalt eines der Pufferregister 142 A oder 142B aus-gelesen; der Unterscheidungskode wird dann an die Differenzierschaltung 155 angelegt, während die eine Durchlauflänge bzw. einen run-length
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darstellende Bitgruppe an den Zähler 158 angelegt wird. Wenn jedoch mittels des Detektors 156 die Kodeünderungsstelle festgestellt wird, werden die vorbeschriebenen Operationen periodisch wiederholt. Der Ausgang der Verknüpfungsschaltung 164 wird dann viledev zu dem Schieberegister 161 zurückgeleitet und damit die Signale der alten Abtastzeile verwendet. Der Ausgang "0" an der Verknüpfungsschaltung 164- dient dann zur Wiedergabe der weißen !Flächenelemente der ersten Abtastzeile .
Wenn die Daten noch nicht in den Pufferspeicher 14-0 eingeschrieben worden sind, wird das Steuersignal von der Entscheidungseinrichtung 154 an die Verknüpfungsschaltung 164- angelegt. Die Verknüpfungsschaltung 164-wird dann so betätigt, um den Ausgang des Schieberegisters 161 an den Kodierer 165 unabhängig von dem Ausgangssignal der Koäe-Entscheidungsschaltung 162 zu übertragen, um dem Fall zu begegnen, wenn keine Daten in den Pufferspeicher 14-0 eingeschrieben worden sind. Wenn die Wiedergabe der Vorlage in der vorbeschriebenen Weise durchgeführt ist, gibt die Steuereinheit 14-7 das Steuersignal an die Magnetband-Speichereinrichtung 14-6 ab, so daß das Band mit hoher Geschwindigkeit zur Einspeicherung der Daten einer nächsten
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Vorlage rückgespult wird.
Soweit bisher die übertragung und Wiedergabe einer Vorlage beschrieben v:orden ist, kennen, wenn die Steuersignale von der Steuereinheit 147 wiederholt abgegeben werden, die Daten in dem Speicher 146 wiederholt bzw. oft wiedergegeben werden, so daß viele Kopien erhalten werden können. Wenn ferner eine Anzahl Empfangsstationen an die Steuereinheit 130 in der Sendeeinrichtung angeschaltet sind, können allein bei Abtasten einer Vorlage ständig Daten an die Empfangsstation übertragen bzw. gesendet werden.
Selbstverständlich können auch verschiedene Änderungen und Abwandlungen vorgenommen v/erden. Beispielsweise können in der Übertragungseinrichtung Pufferspeicher zwischen die Abtasteinrichtung und die Magnetband-Speichereinrichtung und zwischen die Magnetband-Speichereinrichtung und die Übertragungsleitung geschaltet sein. Dasselbe gilt für die Empfangseinrichtung. Um den Überlauf der Pufferspeicher in den Sonde- und Empfangseinrichtungen zu verhindern, kann ferner der Ausgang einer Abtastleitung statt der oben beschriebenen "Wiederholung- und Verdichtung" unterdrückt oder unterbrochen werden.
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Claims (4)

23398H Patentansprüche
1. Faksimilesystem gekennzeichnet durch (A) einen Faksimilesender mit
einer Einrichtung (10) zum Abtasten einer Vorlage, um die Videosignale zu erhalten, einer Einrichtung (11), um die Delta-Signale durch Vergleichen Bit für Bit der Videosignale einer Abtastzeile mit denen der vorhergehenden Abtastzeile zu erhalten,
einer Einrichtung zum Kodieren und Verdichten der Delta-Signale,
einem Pufferspeicher (12;116) zum Steuern des Datenflusses der kodierten und verdichteten Signale,
einer Speichereinrichtung (13;129) zum zeitxveiligen Speichern der kodierten und verdichteten Signale,
einer Einrichtung (128) zum Einschreiben der kodierten und verdichteten Signale über den Pufferspeicher (12;116) in die Speichereinrichtung (13;129), und
einer Einrichtung (131) zum Auslesen der kodierten und verdicheten Signale der Reihe nach aus der Speichereinrichtung (13;129) und zum
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Übertragen über den Pufferspeicher an einen Übertragungskanal (L); und durch · (B) einen Faksimileempfänger mit einer Einrichtung (16;134) zum Empfang der kodierten und verdicheteten, über den Übertragungskanal (L) übertragenen Signale, einer Speichereinrichtung (18;146) zum zeitweiligen Speichern der empfangenen, kodierten und verdichteten Signale,
einem Pufferspeicher (17;140) zum Steuern des Datenflusses der empfangenen kodierten und ver-dichteten Signale,
einem Dekodierer (19;165) zum Umwandeln der empfangenen kodierten und verdichteten Signale in die ursprünglichen Videosignale, einer Einrichtung (145) zum Einschreiben der empfangenen kodierten und verdichteten Signale . über den Pufferspeicher (17;140) der Reihe nach in den Speicher (146) und
einer Einrichtung (148) zum Auslesen der kodierten und verdichteten Signale aus der Speichereinrichtung (146) und zum Übertragen der kodierten und verdichteten Signale über den Pufferspeicher (140) der Reihe nach an den Dekodierer (165).
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2. Faksimilesystem nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
eine Monitor- oder Kontrolleinrichtung (14-) zum Überwachen der Datenmenge, welche in dem Pufferspeicher (12) in dem Faksimilesender gespeichert ist, um das Steuersignal zu erzeugen, wenn die .Datenmenge in dem Pufferspeicher (12) einen vorbestimmten Wert erreicht, und durch eine Einrichtung (15)» welche auf das Steuersignal in der Weise anspricht, daß die erhaltenen Videosignale, nachdem das Steuersignal erzeugt ist, als mit den Videosignalen der vorhergehenden Abtastzeile bei Feststellung der Delta-Signale als vollständig identisch betrachtet v/erden können.
3« Faksimilesystem nach Anspruch 1,gekennzeichnet durch
eine Einrichtung zur Wiedergabe der Videosignale der vorhergehenden Abtastzeile, wenn die in dem Pufferspeicher in dem Faksimileempfänger gespeicherte Datenmenge kleiner als ein vorherbestimmter Wert ist.
4. Faksimilesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet', daß die Speicherein-
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richtung sowohl in dem Faksimilesender als auch in dem -empfänger Magnetband-Speichereinrichtungen (129, 146) sind.
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Leerseite
DE19732339814 1972-08-05 1973-08-06 Faksimilesystem Expired DE2339814C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP7860972 1972-08-05
JP47078609A JPS5149526B2 (de) 1972-08-05 1972-08-05

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2339814A1 true DE2339814A1 (de) 1974-02-21
DE2339814B2 DE2339814B2 (de) 1976-04-15
DE2339814C3 DE2339814C3 (de) 1976-12-23

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Publication number Publication date
DE2339814B2 (de) 1976-04-15
JPS4936212A (de) 1974-04-04
GB1438546A (en) 1976-06-09
FR2195134B1 (de) 1979-09-28
US3895184A (en) 1975-07-15
JPS5149526B2 (de) 1976-12-27
FR2195134A1 (de) 1974-03-01

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