DE233302C - - Google Patents

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DE233302C
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DE
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ring
swash plate
oscillating
rotary motion
bracket
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DENDAT233302D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H21/00Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides
    • F16H21/46Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides with movements in three dimensions
    • F16H21/52Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides with movements in three dimensions for interconverting rotary motion and oscillating motion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 233302 -. KLASSE 47h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. März 1910 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine . Vorrichtung zur Umwandlung einer schwingenden Bewegung in eine stetige Drehbewegung, bei welcher eine schiefwinklig auf eine Welle. aufgesetzte Scheibe von einem Kugellagerring umgeben ist, der mit Zapfen versehen ist, die in Lagern eines Gestells oder Bügels sitzen, wobei dieser Bügel seinerseits durch Zapfen getragen wird, die rechtwinklig zu den ersterwähnten Zapfen stehen. Bei Vorrichtungen dieser Art ist der Bügel mit daran befestigten Zugstangen ausgerüstet. Wenn die Zugstangen hin und her bewegt werden, so wird der Bügel in schwingende Bewegung versetzt, während die die Schiefscheibe tragende Welle eine Drehung erfährt. Umgekehrt wird eine Drehbewegung der Welle in eine schwingende Bewegung des Bügels und in eine hin und her gehende Bewegung umgesetzt.
Die vorliegende Erfindung hat eine Ausgestaltung von Vorrichtungen der genannten Art zum Gegenstande, durch welche namentlich die Kugellager, mittels deren die Schiefscheibe in ihrem Lagerring läuft, bequem eingestellt werden, können.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht der neuen Vorrichtung, teilweise im Schnitt, während
Fig. 2 einen Teil der Vorrichtung in Seitenansicht, ebenfalls teilweise im Schnitt, zeigt. α ist die Welle, welcher eine Drehbewegung erteilt werden soll; b ist eine schiefwinklig auf der Welle α befestigte Scheibe. Um den Umfang der Scheibe b herum ist ein Ring c angeordnet; zwischen diesem und der Scheibe b sind geeignete Gleitvprrichtungen vorgesehen. Der Ring c sitzt in einem Bügel e, welcher durch eine Antriebskraft in Schwingungen um eine Achse versetzt wird, welche rechtwinklig zur Welle α angeordnet ist und die Achse derselben schneidet. Der Winkel, um welchen der Bügel schwingt, ist gleich demjenigen, den ein beliebiger Punkt auf dem Ring während einer halben Umdrehung der Welle zurücklegt.
Die dem schwingenden Bügel übermittelte Kraft wird auf die Schiefscheibe b übertragen. In den einen Teil des Bügels β bildenden Lagern e1 sind Zapfen d gelagert. Innerhalb des Bügels kann sich die Schiefscheibe b frei drehen. Der Bügel seinerseits ist mit Zapfen e2 versehen, welche in festen Lagern f laufen und rechtwinklig zu den Zapfen d des Ringes c angeordnet sind.
Infolge dieser Anordnung können die Zapfen d frei in der kreisförmigen Bahn laufen, welche von dem schwingenden Bügel e beschrieben wird, und gleichzeitig um ihre eigenen Achsen schwingen. Die Lager e1, in welchen die Zapfen d sitzen, besitzen keinerlei Schwingbewegung. Sie bewegen sich lediglich in Kreisbögen, wenn die Zapfen e% in Schwingungen versetzt werden. Die Zapfen d können durch Hebel g, welche mit einem oder beiden Zapfen e2 verbunden sind, in Schwingbewegung versetzt werden. Durch diese wird auf die Welle a, auf welcher die Schiefscheibe b sitzt, eine Drehbewegung übertragen. .
Um die Bewegung auszugleichen, können auf der zu drehenden Welle α ein Paar Schief-Scheiben b befestigt werden, welche dann entgegengesetzt geneigt auf der Welle α sitzen,
und von denen jede mit der oben beschriebenen Vorrichtung versehen ist.
Die Vorrichtungen, welche in diesem Falle die Lager e1 der beiden Bügel e bewegen, bewirken, daß die Lager sich auf- der einen Seite nach auswärts, also voneinander weg, und auf der anderen Seite nach einwärts, also gegeneinander hin bewegen, so daß sie gegenseitig ihren Seitenschub aufnehmen. Zweckmäßiger-
\o weise sind die verschiedenen Zapfen und Lager mit Kugellagern ausgerüstet. Die Scheibe δ und der Lagerring c sind mit Kugellagern der folgenden Art ausgerüstet.
Es sind zwei Reihen von Kugeln h vorhanden. Der Lagerring c ist der Erfindung zufolge an seinem inneren Umfange beiderseits mit Kugelbahnen i für die beiden Kugelreihen h ausgerüstet, während die Schiefscheibe δ eine Kugelbahn δ1 für die eine der beiden Kugelreihen h 'besitzt und ein nachstellbarer Ring δ2, der mit der Schiefscheibe δ verschraubt ist, eine Kugelbahn δ3 für die zweite Kugelreihe h besitzt. Ein kegelförmiger .Feststellring k, welcher in eine kegelförmige Aussparung des . 25 Ringes δ2 eingepaßt ist, kann durch Augen δ4, Schraubenbolzen b5 und Muttern δβ so gesichert werden, daß eine Entschraubung des Stellringes δ2 aus der Schiefscheibe δ nicht stattfinden kann. Der einstellbare Ring δ2 und der Feststellring k sind mit einander zugeordneten Vorsprüngen und Aussparungen versehen, so daß keinerlei Drehung des Ringes δ2 stattfinden kann. Wenn der Ring δ2 eingestellt werden soll, so werden die Muttern δβ so weit gelöst, daß der Feststellring k aus dem Ring δ2 herausgehoben werden kann, so daß die ineinandergreifenden Teile die Drehung des Ringes δ2 nicht mehr verhindern. Wenn darauf der Ring δ2 eingestellt worden ist, wird der Feststellring k wieder aufgesetzt, so daß die Vorsprünge und Aussparungen der beiden Ringe ineinandergreifen, und die Muttern bB werden wieder festgezogen. Den Hebeln g wird ihre hin und her gehende Bewegung durch Antriebsglieder / erteilt, welche von einer Kraftquelle in beliebiger Weise angetrieben werden.
Wenn die Antriebskraft dazu benutzt wird, der Welle α eine fortlaufende Drehbewegung zu erteilen, so erfolgt eine Umsetzung derselben in eine den Gliedern / erteilte hin und her gehende Bewegung.

Claims (1)

  1. Patent-AnsPRUCH :
    Vorrichtung zur Umwandlung einer schwingenden in eine stetige Drehbewegung oder einer Drehbewegung in eine schwingende Bewegung mit einer schiefwinklig auf der sich drehenden Welle befestigten Scheibe, welche von einem ringförmigen, durch Kugellager mit ihr verbundenen Gleitstück umgeben ist, das in dem die schwingende Drehbewegung ausführenden Teil drehbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das die Schiefscheibe δ umgebende ringförmige Gleitstück c zwischen zwei Kugelreihen gehalten wird, für deren eine eine Kugelbahn in der Schiefscheibe b, und für deren andere eine Bahn in einem einstellbaren, mit der Schiefscheibe verschraubbaren Einstellring δ2 vorgesehen ist, der seinerseits durch einen gegenüber der Schiefscheibe undrehbaren kegelförmigen Feststellring k gegen unbeabsichtigte Verstellung gesichert werden kann, indem dieser Feststellring in eine kegelförmige Aussparung des Einstellringes eingesetzt ist und mit diesem durch ineinandergreifende Teile undrehbar verbunden werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4817630A (en) * 1985-06-04 1989-04-04 Schintgen Jean Marie Control cable for a biopsy forceps
EP0398152A3 (de) * 1989-05-19 1991-07-24 Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG Zapfwellengetriebene Rüttelegge
US5419339A (en) * 1992-04-09 1995-05-30 Symbiosis Corporation Flexible microsurgical instrument having ground distal coil portion

Cited By (3)

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