DE2331920B2 - Anlage zur Herstellung von künstlichem Fischrogen aus Eiweißstoffen - Google Patents

Anlage zur Herstellung von künstlichem Fischrogen aus Eiweißstoffen

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Description

Aus der DE-AS 1692684 ist bereits, eine Anlage zur Herstellung von künstlichem Fischrogen aus Ei weißstoffen bekannt, wie sie im Oberbegriff des Pa tentanspruchs 1 beschrieben ist.
Bei der bekannten Anlage ist die Vorrichtung zur Zubereitung wäßriger Lösungen oder Suspensionen von Eiweißstoffen als beheizbarer Behälter mit einem Rührwerk ausgebildet, aus dem die Lösungen bzw. Suspensionen durch eine Zufuhreinrichtung zu der Vorrichtung zum Formen von Körnern gelangt. Die Zufuhreinrichtung besteht im wesentlichen aus beweglichen Düsen, durch die ein ununterbrochener Lösungs- oder Suspensionsstrahl unter Druck in die Formflüssigkeit geleitet wird.
Die Vorrichtung zum Formen von Körnern ist als zylindrisches Gefäß ausgeführt, das mit der mit der Lösung oder Suspension aus Eiweißstoffen nicht mischbaren Form flüssigkeit gefüllt ist. Das zylindrische Gefäß enthält einen Fülltrichter und einen kegelförmigen Boden, die durch ein zum Abführen der geformten Körner dienendes Rohr miteinander verbun-
den sind.
Das zylindrische Gefäß steht über das Rohr mit der Vorrichtung zum Abtrennen der Körner von der Formflüssigkeit in Verbindung, die ihrerseits aufeinanderfolgend mit der Vorrichtung zur N°.chbearbeitung der Körner mit wäßrigen Lösungen verschiedener Stoffe und mit der Vorrichtung zum Vermischen der Körner mit Geschmacks- und Aromastoffen verbunden ist.
Die Vorrichtung zum Abtrennen der Körner von der Formflüssigkeit und die Vorrichtung zur Nachbearbeitung der Körner sind ähnlich ausgeführt. Sie stellen im wesentlichen zylindrische Gefäße mit innen konzentrisch angebrachten Siebzylindern und in den Boden eingebauten Gefäßen mit Ablaßventilen dar.
Die Behälter zur Nachbearbeitung der Körner sind mit Rührwerken versehen.
Die Vorrichtung zum Vermischen der Körner mit Geschmacks- und Aromastoffen ist als schräg angeordnete Drehtrommel mit inneren Längsrippen ausgeführt. Der vordere Teil der Trommel ist siebartig·
Die bekannte Anlage weist eine Reihe von Mangeln auf, die auf die konstruktive Ausführung ihrer einzelnen Vorrichtungen zurückzuführen sind.
Die Vorrichtung zum Abtrennen der Körner von der Formflüssigkeit und die Vorrichtung zur Nachbearbeitung der Körner arbeiten periodisch, wodurch die Leistung der Anlage beschränkt ist und die Reagenzien unvollständig ausgenutzt werden. Die perio- j» dische Arbeitsweise kompliziert außerdem die Regulierung und Automatisation der gesamten Anlage und erfordert eine ständige Überwachung ihrer Funktion, insbesondere bei Dauerbetrieb. Diese Mängel haben eine verhältnismäßig geringe Leistung der Anlage zur si Folge. Andererseits ist der Verbrauch an Reagenzien und Energie verhältnismäßig hoch.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Anlage besteht darin, daß die Körner durch Brechung des Strahls der Ausgangslösung oder -suspension der Eiweißstoffe in Tropfen in dem abgekühlten flüssigen Medium erfolgt, was zur Bildung von Körnern mit unterschiedlicher Größe führt. Für die Gewinnung gleichmäßig großer Körner muß die Zufuhrgeschwindigkeit der Lösung oder Suspension in Form eines Strahls, der in einzelne Tropfen aufgetrennt wird, genau reguliert werden, insbesondere bei Veränderung der Beschaffenheit des Ausgangsrohstoffes bzw. bei Veränderung der Zusammensetzung der Ausgangslösung. Dies führt zu einer Senkung der Leistung der so Vorrichtung zum Formen von Körnern.
Bei der bekannten Anlage werden die Körner von der Formflüssigkeit in einem Behälter mit perforierten Wänden getrennt, wobei die Flüssigkeit von der Oberfläche der Körner lediglich auf Grund ihres Ge- » wichts abfließt, was sehr lange dauert und zugleich unzureichend vollständig ist.
Da die Körner sehr lange in der Vorrichtung zum Abtrennen von der Formflüssigkeit gehalten werden müssen, ist es nicht möglich, sie kontinuierlich und e>o gleichmäßig zur weiteren Bearbeitung weiterzuleiten, was eine zyklische Arbeitsweise der Anlage notwendig macht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anlage zur Herstellung von künstlichem Fischrogen h5 aus Eiweißstoffen zu schaffen, mit der gleichmäßig große Körner bei zufriedenstellender Ausnutzung der Reagenzien und bei gutem Wirkungsgrad kontinuierlich hergestellt und bearbeitet werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei der Anlage der gattungsgemäßen Art durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Dosiervorrichtung ermöglicht eine kontinuierliche Zuführung und Dosierung der Ausgangslösung oder -suspension der Eiweißstoffe in Form von Tropfen mit streng vorgegebener Größe, die in die Formflüssigkeit eingeleitet werden. Dies schließt nach dem Anlauf der Anlage die Bildung von Körnern unterschiedlicher Größe aus. Weiter braucht bei Anwendung der erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung die Zufuhrgeschwindigkeit der Ausgangslösung nicht geregelt zu werden, wodurch der Durchsatz erhöht wird. Da erfindungsgemäß die Vorrichtung zur Nachbearbeitung der Körner einen endlosen Förderer enthält, der die verschiedenen Behälter durchläuft und die gelochten Becher aufweist, können die Körner kontinuierlich nachbearbeitet werden. Durch den Förderer wird auch die Regelung des Nachbearbeitungsprozesses vereinfacht, weil lediglich die Zufuhrgeschwindigkeit der zu bearbeitenden Lösungen und Suspensionen reguliert zu werden braucht, so daß sie effektiver ausgenutzt werden können. Durch den Förderer wird auch die Leistung der gesamten Anlage gesteigert.
Bevorzugte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Anlage sind Gegenstand der Patentansprüche 2 bis 8.
An Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 das Gesamtschema einer Anlage zur Herstellung von künstlichem Fischrogen,
Fig. 2 die Gesamtansicht einer Vorrichtung zur Zubereitung von Lösungen,
Fig. 3 die Gesamtansicht eines Filters,
Fig. 4 die Gesamtansicht einer Dosiervorrichtung mit außenseitiger Anbringung der Scheibe (Achsenlängsschnitt),
Fig. 5 die Gesamtansicht einer Dosiervorrichtung mit innenseitiger Anbringung der Scheibe (Achsenlängsschnitt),
Fig. 6 den Schnitt VI-VI der Fig. 4,
Fig. 7 die Gesamtansicht einer Vorrichtung zum Formen von Körnern (Vorderansicht),
Fig. 8 den Axialschnitt der Fig. 7,
Fig. 9 die Gesamtansicht einer Zentrifuge zum Abtrennen der Körner von der Formflüssigkeit,
Fig. 10 die Gesamtansicht einer Vorrichtung zum Aussortieren der Körner nach der Größe,
Fig. 11 die Gesamtansicht einer Vorrichtung zur Bearbeitung der Körner mit Wasserlösungen,
Fig. 12 den Schnitt XII-XII der Fig. 11,
Fig. 13 den Schnitt XIII-XIII der Fig. 11,
Fig. 14 den Schnitt XIV-XIV der Fig. 13, und
Fig. 15 die Gesamtansicht des Abflußförderers (Seitenansicht).
Die Anlage zur Herstellung körniger Produkte enthält eine Vorrichtung 1 (Fig. 1) zur Zubereitung von Lösungen und Suspensionen aus Eiweißstoffen, die mit einer Rohrleitung 2 durch ein Filter 3 kommuniziert, und eine Rohrleitung 4 mit zwei Sammelbehältern 5, die ihrerseits durch eine Rohrleitung 6 mit einem Kollektor 7 verbunden sind.
Der Kollektor 7 ist mit Dosiervorrichtungen 8 verbunden, die zur dosierten Zuführung der Lösung oder
Suspension in die Formflüssigkeit, die sich in einer Vorrichtung 9 zum Formen der Körner befindet, vorgesehen sind. Die Vorrichtung 9 ist mit einer Rohrleitung 10 versehen, die zum Austragen der Körner aus der Vorrichtung 9 dient; sie steht mit einer Vorrichtung 11 zum Abtrennen der Körner von der Formund Förderflüssigkeit in Verbindung.
Hinter der Vorrichtung 11 ist eine mit dieser durch eine Schrägrinne 12 kommunizierende Vorrichtung 13 zum Aussortieren der Körner nach Größen angeordnet.
Durch eine Rohrleitung 14 ist die Vorrichtung 13 mit einer Vorrichtung 15 zur Nachbearbeitung der Körner mit Wasserlösungen verschiedener Stoffe verbunden. Die Vorrichtung 15 ist durch eine Rohrleitung 16 und durch einen Abflußförderer 17 mit einer Vorrichtung 18 zum Vermischen der bearbeiteten Körner mit Geschmacks- und Aromastoffen verbunden.
Die Vorrichtung 1 (Fig. 2) zur Zubereitung von Lösungen und Suspensionen aus Eiweißstoffen stellt ein hermetisch abzuschließendes Gefäß 19 dar, das mit einem Rührwerk 20 versehen ist. Außenseitig enthält das Gefäß 19 einen Wassermantel 21 zur Anwärmung und Temperaturregelung der zuzubereitenden Lösung.
Zum Antrieb des Rührwerks 20 ist ein Getriebemotor 22 vorgesehen, der mit dem Rührwerk 20 mittels einer Klauenkupplung 23 verbunden wird. Der Antrieb des Rührwerks 20 ist auf einem drehbaren Untersatz24 aufgestellt, was es ermöglicht, diesen vor dem Gefäß 19 beim Schließen seines Deckels 25 seitlich wegzuführen. Die Anwärmung erfolgt mittels elektrischer Heizelemente 26, die im unteren Teil des Wasserraums des Mantels 21 angebracht sind. Das Gefäß 19 enthält in seinem oberen Teil einen Rohransatz 27 zur Zuführung von Druckluft zum letzteren und im unteren Teil einen Rohransatz 28 mit einem Hahn 29 zum Ablassen der fertigen Lösung aus dem Gefäß 19.
Das Gefäß 19 ist durch die Rohrleitung 2 (Fig. 1) mit dem Filter 3 verbunden, das zum Filtrieren der Lösung oder Suspension aus Eiweißstoffen gedacht ist.
Das Filter 3 (Fig. 3) ist in Form eines hermetisch abzuschließenden zylinderförmigen Gefäßes 30 ausgeführt, das mit einem Wassermantel 31 versehen ist. Innerhalb des Gefäßes 30 ist ein Tragrost 32 und ein Filtersieb 33 angeordnet.
Das Filter 3 ist mittels der Rohrleitung 4 mit den Sammelbehältern 5 (Fig. 1) verbunden. Die Sammelbehälter 5 dienen zur Temperaturregelung der abgefilterten Lösung oder Suspension. Zur Sicherung des kontinuierlichen Betriebes der Anlage sind zwei Behälter vorgesehen.
Die Sammelbehälter 5 sind in einen gemeinsamen Wassermantel 34 eingeschlossen, der zur Temperaturregelung der Lösung dient. Die Anwärmung erfolgt mittels elektrischer Heizelemente (nicht gezeigt), die im unteren Teil des Wasserraums des Mantels 34 angeordnet sind. Die Deckel 35 der Sammelbehälter 5 werden hermetisch abgeschlossen, da das Auslalsscn der Lösung aus den Behältern 5 unter einem Luftdruck von etwa O1I atü erfolgt, die unter Zuhilfenahme eines Kompressors 36 durch ein Druckluftsy-Mem gedrückt wird. Die Sammelbehälter 5 sind durch die Rohrleitung 6 mit dem Kollektor 7 verbunden, der ein hehei/hiires RoIn mit Rohransätzen darstellt.
durch die die Lösung oder Suspension in die Dosiereinrichtung 8 (Fig. 4, 5) zugeleitet wird.
Die Dosiereinrichtung 8 (Fig. 4, 5) enthält eine zylindrische Kammer 38 mit einer verdickten Scheibe
j 39. Die Scheibe 39 kann an der Außenseite (Fig. 4) oder an der Innenseite (Fig. 5) des Bodens 40 der Kammer 38 angebracht werden. Am Boden 40 der Kammer 38 sind auf einem konzentrischen Kreis Öffnungen 41 ausgeführt. In der Scheibe 39 sind Kanäle
in 42 ausgeführt. Bei der Anbringung der Scheibe 39 an der Außenseite des Bodens 40 der Kammer 38 (Fig. 4) wird die Scheibe 39 mittels einer außerhalb der Kammer 38 angebrachten Feder 43 durch eine Welle 44 und einen Keil 45 dicht an den Boden 40 angedrückt. Unter Zuhilfenahme derselben Einzelteile wird die Scheibe 39 vom Antrieb 46 zum Drehen gebracht, wodurch sich die Öffnungen 41 am Boden 40 (Fig. 4, 6) aufeinanderfolgend mit den Öffnungen 42 der Scheibe 39 decken.
:o Bei der Anbringung der Scheibe 39 an der Innenseite des Bodens 40 der Kammer 38 (Fig. 5) wird die Scheibe 39 mit der innerhalb der Kammer 38 angebrachten Feder 43 und durch den Druck der Lösung oder der Suspension, die der Kammer 38 durch den Rohransatz 47 zugeführt werden, an den Boden 40 der Kammer 39 angedrückt. Die Drehung der Scheibe 39 erfolgt auf die gleiche Weise wie bei ihrer Anbringung an der Außenseite des Bodens 40, d. h. vom Antrieb 46 durch die Welle 44 und den Keil 45. Die
jo Kanäle 42 an der Scheibe 39 sind unter einem Winkel zu ihrer Drehachse ausgeführt, wobei ihre Austritte zur Drehachse gerichtet sind. Hierdurch wird die Ausgangslösungoder -suspension zwangsläufig der Formflüssigkeit zugeführt.
ii Die Dosiervorrichtungen 8 (Fig. 1) sind im oberen Teil der Vorrichtung 9 (Fig. 1, 7, 8) zum Formen von Körnern angeordnet. Oberhalb der Vorrichtung 9 sind der Kollektor 7 zur Zuführung der Lösung oder Suspension zu der Dosiervorrichtung 8 und der Antrieb 46 der Dosiervorrichtung 8 vorgesehen.
Der Kollektor 7 (Fig. 1,7,8) stellt ein mittels eines Wassermantels anzuwärmendes Rohr mit Rohransätzen dar, durch die die Lösung oder Suspension durch weiche Schläuche den Behältern der Dosiervorrichtung 8 zugeleitet wird.
Die Vorrichtung 9 enthält ein Gefäß 48 (Fig. 7), innerhalb dessen Gehäusekühler 49 mit in ihnen zirkulierender Kühlsole angeordnet sind. Die Gehäusekühler 49 sind an der Vorderwand des Gefäßes 48
,ο befestigt, die zwecks bequemer Handhabung bei der Desinfektion seines inneren Raumes zum öffnen auf Bändern ausgeführt sind. Im unteren Teil des Gefäßes 48 ist ein Rohr 50 zur Zuführung der Flüssigkeit vorgesehen, die die geformten Körner aus dem Gefäß
■35 48 durch die Rohrleitung 10 in die Vorrichtung 11 (Fig. 1) zum Abtrennen der Körner von der Formflüssigkeit austrägt. Für den gleichen Zweck ist im unteren Teil der Rohrleitung 10 ein Rohransatz 51 (Fig. 7) ausgeführt.
Mi Die Vorrichtung 11 (Fig. 1) zum Abtrennen der Körner von der Formflüssigkeit besteht aus zwei Teilen: aus einer Zentrifuge 52 (Fig. 1, 9) und einer Siebtrommel 53 (Fig. I)1 die miteinander durch einen Rohransatz 54 (Fig. 9) kommunizieren.
h-, Die Zentrifuge 52 enthält eine um eine vertikale Achse drehbare perforierte, sich nach oben erweiternde kegelförmige Siehtrommel 55. An der Außenseite der Trommel 55 sind in ihrem oberen und tinte-
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jo
ren Teil ringförmige Aufnahniegefäße 56 bzw. 57 angeordnet, von denen das obere Aufnahmegefäß 56 zum Sammeln und Austragen von Körnern durch den Rohransatz 54 und das untere Aufnahmegefäß 57 zum Sammeln und Abführen der Formflüssigkeit durch ei- ■> nen Rohransatz 58 in einen Behälter 59 (Fig. 1) vorgesehen sind. Das obere Aufnahmegefäß 56 (Fig. 9) hat einen Deckel 60 mit Trichtern 61 und 62, die für die Zuleitung der Körner in die Trommel 55 bzw. von Wasser zum Austragen der Körner aus dem Aufnahmegefäß 56 vorgesehen sind.
Die Siebtrommel 53 (Fig. 1) ist drehbar auf einer schräg aufgestellten Rohrweite 63 ausgeführt, durch die in die Trommel 53 Waschwasser zugeleitet wird. Die Stirnseiten der Trommel 53 haben in ihrem Zentrum Öffnungen, durch die die Beschickung von Körnern in die Trommel und die Entleerung erfolgen.
Die Körner werden entlang der drehbaren Trommel 53 durch ihre Neigung fortbewegt. Sie werden unter Zuhilfenahme von Schaufeln (nicht gezeigt), die an der Stirnseite der Trommel 53 auf der Austragseite befestigt sind, und der Schrägrinne 12, die die Körner in die Vorrichtung 13 zum Aussortieren nach Größen zuleitet, ausgetragen.
Die Vorrichtung 13 (Fig. 1,10) zum Aussortieren von Körnern dient zur Aussonderung der Körner aus dem gesamten Körnerstrom, die einen größeren als den maximal vorgegebenen Durchmesser haben, die beim Anfahren und Einstellen der Anlage in den Betriebszustand sowie bei Störungen desselben entstehen können.
Die Vorrichtung 13 stellt einen Rüttelrost 65 dar, der aus Latten gebildet wird und unter Einwirkung eines Exzenterrüttlers 66 vibriert. Die Latten sind am Rahmen parallel zueinander in Abständen befestigt, deren Größe dem maximal zulässigen Körnerdurchmesser entspricht.
Unter dem Rüttelrost 65 und an seinem Ende sind Schrägrinnen 67 und 68 aufgestellt. Unter dem Rost 65 ist die Rinne 67 mit einem unter ihr aufgestellten Trichter 69 angebracht, der die Körner in das Rohr 14 leitet, in dem sie durch den Wasserstrom in die Vorrichtung 15 (Fig. 1) für die Nachbearbeitung von Körnern mit Wasserlösungen übertragen werden.
Die Körner mit einem größeren als dem erforderlichen Durchmesser strömen über den Rost 65 und werden durch die Rinne 68 in einen Sammelbehälter 70 geleitet.
Über dem Rüttelrost 65 sind Rohre (nicht gezeigt) zur Berieselung des Rostes 65 angebracht, was die Fortbewegung der Körner auf ihm und ihren weiteren Transport unterstützt.
Notwendigenfalls können die Körner in mehr als zwei Größenfraktionen sortiert werden; der Rost 65 kann aus Latten gebildet werden, die fächerartig auseinanderlaufen. Dabei soll die Anzahl von Rinnen unter dem Rost und ihre Anordnung den Größenfraktionen der Körner entsprechen.
Die Vorrichtung 15 (Fig. 1, 11) zur Nachbearbeitung der Körner mit Wasserlösungen verschiedener bo Stoffe besteht aus einer Reihe von Behältern 71, die mit dem in der vertikalen Ebene geführten endlosen Kettenförderer 72 verbunden sind, der durch die Behälter mit Lösungen perforierte Becher 73 zur Förderung der Körner trägt. Im ersten und im letzten der b? im Strom des Produktes liegenden Behälter gibt es Vorrichtungen 74 und 75 zur Beschickung bzw. Entlecruim der Becher von den Körnern bei ihrer konti-
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55 nuierlichen Bewegung.
Die Kette 76 (Fig. 12, 13) des Förderers 72 läufl um eine Reihe von Sternrädern 77 (Fig. 11, 13) herum und bildet vertikale Stränge des Förderers 72. die in Behälter 71 (Fig. 10) mit Lösungen getauehl sind. Auf den Gliedern 78 (Fig. 12, 13) der Kette 76 sind horizontale Stifte 79 starr befestigt. Auf diese sind die Böden 80 der Becher 73 mittels in ihnen befestigter Büchsen 81 aufgesetzt. Die Becher 73 sind mil perforierten Wänden und sich zum Austritt zu verengenden Hälsen ausgebildet. Außer den Bechern sine auf den Stiften 79 Federn 82 aufgesetzt, die geger die Böden der Becher 73 drücken, wodurch die Becher 73 ihrerseits mit ihren Hälsen gegen die aller gemeinsame Deckel-Platte 83 drücken, die in den Zonen der Be- und Entladung der Becher 73 gegenübei ihren Hälsen Fenster 84 (Fig. 13, 14) aufweist.
Jede Be- und Entladevorrichtung 74 und 7( (Fig. 13) stellt eine auf einer Achse 86 mit dem Sternrad 77 des Kettenförderers 72 (Fig. 11) starr befestigte und im unteren Teil des ersten bzw. letzten Behälters 71 angebrachte Scheibe 85 dar, die an die Deckel-Platte 83 (Fig. 13) angrenzt, die die Scheibe 85 von den Hälsen der Becher 73 abtrennt.
An der der Deckel-Platte 83 anliegenden Seite is· die Scheibe 85 mit radial ablaufenden Kanälen 88 ml· Austrittsöffnungen 89 versehen. Die Austrittsöffnungen 89 der Kanäle 88 sind an der Scheibe 85 so angebracht, daß sie bei der Bewegung des Fließförderer! durch das Fenster 84 an der Deckel-Platte 83 hintereinander mit den Hälsen der Becher 73 gedeckt werden.
Für die Zuleitung der Körner in die Beschickungsvorrichtung 74 oder zum Austragen derselben aus dei Entleerungsvorrichtung 75 ist in der Wandung 90 de; ersten und des letzten der im Strom des Produkts liegenden Behälter 71 koaxial zur Scheibe 85 ein Rohransatz 91 befestigt, der frei mit seinem einen Ende in die Zentralbohrung 87 der Scheibe 85 hineinpaßt In der Beschickungsvorrichtung 74 ist der Rohransat; 91 mit seinem zweiten Ende mit der Rohrleitung 14 (Fig. 1), die die Körner der Beschickungsvorrichtung 74 zuführt, und in der Entleerungsvorrichtung 75 mi' der Rohrleitung 16 (Fig. 1), die die Körner aus ihi auf den Abflußförderer 17 (Fig. 1) herausführt, verbunden.
Der Förderer 17 (Fig. 1,15) ist zum Abfangende! Körner beim Abfließen der sie hinaustragenden Flüssigkeit bestimmt. Der Förderer 17 (Fig. 15) besteh aus einem Rohrrahmen 92, an dessen Enden eine Antriebstrommel 93 und eine Spanntrommel 94 montier sind. Das Tragorgan des Förderers 17 ist das perfo rierte Förderband 95, dessen oberer Strang zwischer den Trommeln 93 und 94 mittels einer Rinne 96 mi Rostboden und dichten Seitenwänden gehalten wird
Für die vollständige Entleerung des perforierter Förderbandes 95 von den Körnern gehört zum Förderer 17 ein Gebläse 97, das die Luft einem Rohrstutzei 98 mit Längsschlitz zuführt, der über dem unterer Strang des siebartigen Förderbandes 85 derartig befestigt ist, daß die aus dem Schlitz heraustretende Lufi durch den unteren Strang des siebartigen Förderbandes 95 durchtritt und dabei die anhaftenden Körnei wegbläst.
Vom Förderer 17 gelangen die Körner durch einer Trichter 99 in die Vorrichtung 18 zum' Vermischetder mit Wasserlösungen bearbeiteten Körner mit Geschmacks- und Aromastoffen.
Die Vorrichtung 18 (F i g. 1) ist in Form einer schräg aufgestellten Drehtrommel mit inneren Längsrippen ausgeführt, die mit Vorrichtungen 100 und 101 für die Zuführung trockener bzw. flüssiger Stoffe versehen wird.
Außer den oben beschriebenen Hauptvorrichtungen ist die Anlage zur Herstellung von künstlichem Fischrogen (Fig. 1) mit einer Reihe von Hilfsvorrichtungen versehen, zu denen gehören: ein System 104 für die Zirkulation der Flüssigkeit, die die Körner aus dem Apparat 9 für ihre Formung herausträgt, ein System 105 für die Zirkulation von Wasser, das der Vorrichtung 13 zum Aussortieren der Körner zugeführt wird und das die letzteren in die Vorrichtung 15 zur Nachbearbeitung mit Wasserlösungen austrägt, und ein System 106 für die Zirkulation der Kochsalzlösung, die die Körner aus der Vorrichtung 15 auf den Förderer 17 bringt. Die Systeme 104, 105 und 106 bestehen entsprechend aus dem Sammelbehälter 59 für die Flüssigkeit, die die Körner transportiert, aus dem Sammelbehälter 107 für Wasser, aus dem Sammelbehälter 108 für Salzlösung; aus Zirkulationspumpen 109,110 bzw. 111, aus Wärmeaustauschern 112, 113 bzw. 114 und den Rohrleitungen, die die genannten Teile der Systeme untereinander verbinden.
Außerdem ist die Anlage mit einer Vorrichtung 115 zur Zubereitung von Gerblösung versehen, die eine Einrichtung 116 zur Zubereitung der Gerblösung, einen Behälter 117 und einen Wärmeaustauscher 118 zur Abkühlung der Gerblösung enthält.
Die Anlage enthält ebenfalls einen Behälter 119 zur Zubereitung von Eisenchlorid, einen Behälter 120 zur Zubereitung der Kochsalzlösung und einen Wärmeaustauscher 121 zur Wasserkühlung.
Die Anlage zur Herstellung von künstlichem Fischrogen hat folgende Funktionsweise.
In das Gefäß 19 (Fig. 1, 2) der Vorrichtung 1 zur Zubereitung von Lösungen werden 78 Gewichtsteile 0,4%iger wäßriger Ätznatronlösung mit einer Temperatur von etwa 20° C eingegossen. Die Bunker 102 dieser Vorrichtung werden mit fein vermahlenem Kasein bzw. mit Gelatine gefüllt.
Danach wird der Getriebemotor 22 des Rührwerks 20 angetrieben, und bei kontinuierlichem Vermischen der Ätznatronlösung schüttet man ununterbrochen aus dem Bunker 102 fünfzehn Gewichtsteile Kasein hinein. Das Vermischen dauert bis zur Quellung der Kaseinkörner 40 bis 50 Minuten.
Dann werden die Heizelemente 26 (Fig. 2) eingeschaltet. Das Gemisch wird auf 60 bis 70° C angewärmt und während 1-1,5 h unter andauerndem Vermischen bis zur vollständigen Auflösung des Kaseins bei dieser Temperatur gehalten.
Wenn sich das Kasein aufgelöst hat, schüttet man aus dem zweiten Bunker 102 beim Vermischen ununterbrochen sieben Gewichtsteile fein zerkleinerte Speisegelatine in das Gefäß 19, wonach man das Vermischen der Lösung während 15 bis 20 Minuten bis zur Gewinnung einer homogenen zähflüssigen Lösung fortsetzt.
Dann wird der Getriebemotor 22 des Rührwerkes 20 abgeschaltet und die Klauenkupplung 23 getrennt. Den Getriebemotor 22 führt man auf dem drehbaren Untersatz 24 von dem Gefäß 19 zur Seite und schließt den Deckel 25 des Gefäßes 19 hermetisch ab.
Durch die Druckluft, die mittels des Kompressors 36 durch den Rohransatz 27 in das Gefäß 19 gepreßt wird, wird die Lösung über die Rohrleitung 2 aus dem Gefäß 19 durch das Filter 3 in die Sammelbehälter 5 hineingedrückt.
Nach der Auffüllung mit Lösung werden die Sam-
"> melbehälter mit den Deckeln 35 hermetisch abgeschlossen, und in einen der Sammelbehälter 5 tritt unter Zuhilfenahme des Systems 37 die Luft unter einem Druck von etwa 0,1 bis 0,5 atü ein. Demzufolge gelangt die Lösung aus dem Sammelbehälter 5 über die Rohrleitung 6 zum Kollektor 7 und aus ihm in die Kammern der Dosiervorrichtung 8.
In Abhängigkeit von der erforderlichen Korngröße wird der Druck der Luft, die den Sammelbehältern 5 zugeführt wird, und damit auch der Druck der Lösung
is in den Kammern der Dosiervorrichtungen zwischen 0,1 bis 0,5 atü, und die Umdrehungszahl der Scheiben der Dosiervorrichtung 8 im Bereich von 300-500 U/ min gewählt.
Gleichzeitig mit dem Beginn der Zuführung der
2(i Lösung in die Kammern der Dosiervorrichtung 8 schaltet man den Antrieb 46 der Scheiben 39 ein, so daß die letzteren in Drehung versetzt werden. Daher werden, wenn sich die Öffnungen 42 in den Scheiben 39 mit den Öffnungen 41 in den Böden der Kammer 38 decken, die dosierten Portionen der Lösung aus den Kammern der Dosiervorrichtung 8 in das die Körner formende Medium ausgegeben. Als Formflüssigkeit verwendet man Pflanzenöl, z. B. Maisöl.
Außer durch den Überdruck der Lösung, der in den
jo Kammern 38 durch den Luftdruck geschaffen wird, wird der Austritt der Lösung aus den Kammern 38 durch die Anordnung der Öffnungen 42 unter einem Winkel zur Drehachse der Scheiben 39 gefördert, die bei Drehung mit einer Geschwindigkeit von etwa
j5 500 U/min als Läufer von Schleuderpumpen arbeiten und die Lösung aus den Kammern 38 im Moment der Deckung der Öffnungen 41 in den Böden 40 mit den Öffnungen 42 in den Scheiben 39 absaugen.
Vor dem Beginn der Formung der Körner werden das Gefäß 48 der Vorrichtung 9 zur Formung der Körner und die Rohrleitung 10 als kommunizierende Röhren mit Formflüssigkeit bis zu ihrer Abflußhöhe vom oberen Ende der Rohrleitung 10 gefüllt, die ungefähr um 100 bis 150 mm unter den Austrittsöffnungen der Scheiben 39 oder der Böden 40 der Kammer 39 der Dosiervorrichtung 8 liegt.
Während der Formung der Körner soll jedoch der obere Stand der Formflüssigkeit im Gefäß 48 um 10 bis 15 mm höher als die obengenannten Austrittsöffnungen gehalten werden. Das wird dadurch erreicht, daß durch die Zirkulation der Formflüssigkeit im System 104 unter Zuhilfenahme der Pumpe 109 im unteren Teil des Gefäßes 48 der Vorrichtung 9 durch den Rohransatz 50 ein Druckgefälle der Formflüssigkeit geschaffen wird, die im Gefäß 48 gerade bis zur erforderlichen Höhe steigt.
Die Pumpe 109 schleudert außerdem beim Abziehen der Formflüssigkeit aus dem Behälter 59 diese zur Abkühlung auf 4 bis 6° C durch den Wärmeaus-
bo tauscher 112, und leitet sie unter gleichzeitiger Zuführung zur Vorrichtung 9 durch den Rohransatz 51 in die Rohrleitung 10.
Die Zuleitung der Formflüssigkeit in den unteren Teil der Vorrichtung 9 und in die Rohrleitung 10 schafft in der Rohrleitung 10 den Strom der Formflüssigkeit, der aus ihrem oberen Ende abfließt.
Im Betrieb nehmen die von der Dosiervorrichtung 8 unmittelbar in die Formflüssigkeit gelangenden
Lösungsportionen infolge der Oberflächenspannungskräfte in ihr die Form kugelförmiger Körner an, die allmählich in die unteren abkühlbaren Schichten der Fonnflüssigkeit absinken. Dabei erfolgt im Ergebnis der Abkühlung der Körner die Umwandlung der flüssigen Eiweißlösung zum Gel.
Die Abkühlung der Formflü'ssigkeit in der Vorrichtung 9 erfolgt mit Hilfe des Kühlmittels, das durch die in die Formflüssigkeit getauchten Kühler 49 zirkuliert.
Die durch den Strom der Formflüssigkeit in den unteren Teil der Vorrichtung 9 absinkenden Körner werden in die Rohrleitung 10 mitgerissen und durch diese in die Einrichtung 11 zur Absonderung der Körner von der Formflüssigkeit hinausgetragen, wobei sie zuerst zum Trichter 61 der Zentrifuge 52 gelangen, die sie in die kegelförmige perforierte Drehtrommel 55 richtet.
Infolge der Zentrifugalkräfte, die bei der Drehung der Trommel 55 entstehen, strömt die Formflüssigkeit durch ihre perforierte Wand und wird in das untere ringförmige Aufnahmegefäß 57 zurückgeschleudert, aus dem sie durch den Rohransatz 58 aus der Vorrichtung 11 in den Behälter 59 zugeleitet wird. Losgelöst von der Formflüssigkeit steigen die Körner an der kegelförmigen Wand der Trommel 55 bis zu ihrem ooeren Rand und werden in das obere ringförmige Au;-nahmegefäß 56 zurückgeschleudert, aus dem sie mit dem durch den Trichter 62 in das Aufnahmegefäß 56 eintretenden Wasserstrom durch den Rohransatz 54 in die Siebtrommel zum Reinwaschen der Körner von den Resten der Formflüssigkeit herausgebracht werden.
In der Siebtrommel 53 werden durch ihre geringe Neigung und bei ihrer ununterbrochenen Drehung die reichlich mit Wasser durch ihre Rohrwelle 63 berieselten Körner entlang der Siebtrommel 53 fortgetrieben. Das Wasser fließt nach dem Reinwaschen der Körner in den Unterboden 64 ab.
Die von der Formflüssigkeit reingewaschenen Körner werden beim Anströmen der Hinterwand der Trommel von den auf ihr befestigten Schaufeln (nicht gezeigt) mitgerissen und von diesen in die Rinne 12 zurückgeschleudert, die sie in die Vorrichtung 13 zum Aussortieren der Körner abführt.
Der Einsatz der Zentrifuge 52 in der Vorrichtung 11 zum Abtrennen der Körner von der Formflüssigkeit ermöglicht eine kontinuierliche Absonderung der Körner und ihre kontinuierliche Zuleitung in die Beschickungsvorrichtung 74 der Vorrichtung 15 zur Nachbearbeitung der Körner mit Wasserlösungen.
Die Körner werden in dieser Vorrichtung aussortiert, weil trotz der Gewinnung von Körnern mit gleichmäßiger Größe durch den Einsatz der Dosiervorrichtung 8 während des Anfahrens der Anlage, wenn sie ihre normale Arbeitsweise noch nicht erreicht hat, in geringen Mengen die Bildung von Körnern mit Abweichungen von den erforderlichen Größen möglich ist.
Sehr kleine Körner werden durch das Sieb der Trommel 53 mit dem Waschwasser weggetragen. Zur Auslese zu großer Körner ist die Trennvorrichtung 13 vorgesehen.
In der Vorrichtung 13 werden die Körner unter reichlicher Berieselung mit Wasser dem schräg aufgestellten Rüttelrost 65 mit Längsschlitzcn zugeführt, deren Breite so berechnet ist, daß Körner mit vorgesehener Größe durch die Schlitze fallen und zur Auf-
nahmerinne 67 gelangen, die unter dem Rost angebracht ist. Körner mit größeren Abmessungen als den vorgegebenen, rutschen über den Rost 65 herab, ohne durch die Schlitze durchzufallen, und gelangen in die Rinne 68, die am Ende des Rostes 65 aufgestellt ist, und werden durch diese in den Sammelbehälter 70 geleitet.
Zur Senkung des Verbrauches an Kaltwasser, das zum Fortbewegen der Körner in der Abtrennvorrichtung 13 verwendet wird, und ?u ihrer Weiterbeförderung in die Becher 73 ist in der Anlage das System 105 zur Zirkulation des Wassers vorgesehen, das nach der Förderung der Körner in die Becher 73 aus diesen in den ersten im Strom des Produktes liegenden Behälter 71 gelangt und aus ihm durch die Rohrleitung in den Sammelbehälter 107 abfließt. Weiter wird das Wasser mittels der Zirkulationspumpe 110 durch die Rohrleitungen dem Wärmeaustauscher 113 zugeführt, in dem es auf 4-6° C abgekühlt wird, worauf es zur Berieselung der Körner in die Abtrennvorrichtung 13 eintritt.
Die Körner mit vorgegebener Größe werden von der Rinne 67 durch den Wasserstrom in den Trichter 69 abgespült, der unten mit dem Rohr 14 endet, in dem die Körner durch den Rohransatz 91 zur Zentralbohrung 87 der Scheibe 85 der Beschickungsvorrichtung 74 gelangen, die im ersten im Strom des Produktes liegenden Behälter 71 der Vorrichtung 15 zur Nachbearbeitung der Körner mit Wasserlösungen angeordnet ist.
Aus der Zentralbohrung 87 werden die Körner mit dem Wasserstrom durch die Kanäle 88 der Drehscheibe 85, deren Austrittsöffnungen 89 sich in diesem Moment durch das Fenster 84 in der Deckel-Platte 83 mit den Hälsen der sich stetig bewegenden Becher 73 decken, in die letzteren hinausgebracht.
Das die Körner transportierende Wasser strömt aus den Bechern 73 durch ihre perforierten Wände in den ersten im Strom des Produktes liegenden Behälter 71 und weiter durch die Rohrleitung des Systems 105 für die Wasserzirkulation in den Sammelbehälter 107. Damit dient der erste im Strom des Produktes liegende Behälter 71 der Vorrichtung 15 zur Aufnahme der Beschickungsvorrichtung 74 und zur Beschickung der perforierten Becher 73 mit Körnern. Aus dem ersten im Strom des Produktes liegenden Behälter 71 werden die mit Körnern gefüllten Becher 73 hintereinander mittels des Förderers 72 durch sämtliche übrigen Behälter der Vorrichtung 15 gefördert, die mit Wasserlösungen für die Bearbeitung der Körner gefüllt sind. Der zweite und der dritte in der Bewegungsrichtung des Produktstromes liegende Behälter sind mit Gerblösung gefüllt.
Für die Zubereitung der Gerblösung füllt man in die Vorrichtung 116 (Fig. 1) 8,5 kg trockene Teeblätter und übergießt sie mit 150 I Heißwasser, wonach auf 100° C erwärmt und diese Temperatur während einer Stunde gehalten wird. Dann gießt man den Extrakt in den Behälter 117 und leitet ihn unter Zuhilfenahme der Dosierpumpe 103 durch den Wärmeaustauscher 118 bei einer Temperatur von 4 bis 6° C in den zweiten und dritten in der Bewegungsrichtung des Produktes liegenden Behälter 71 der Einrichtung 15.
Die Länge des Beförderungsweges der Becher 73 mit den Körpern in der Gerblösung ergibt bei einer Geschwindigkeit des Flieiifördercrs 72 von 0,2 m/min eine Gerbdauer der Körner von 20 Minuten.
Der vierte und der sechste in der Bewegungsrichtung des Produktes liegende Behälter 71 sind mit Waschwasser mit einer Temperatur von 4 bis 6° C gefüllt, das diesen aus der Wasserleitung durch den Kühler 121 zugeführt wird. Das Waschen der Körner dauert ungefähr 5 Minuten.
Der fünfte in der Bewegungsrichtung des Produktes liegende Behälter 71 ist mit 0,1 %iger wäßriger Eisenchlorid-Lösung gefüllt. Diese Lösung wird im Behälter 119 zubereitet und dient zur Graufärbung der Körner innerhalb fünf Minuten.
Die vorgegebene Konzentration der Lösungen in den Behältern 71 wird je nach dem Durchwandern der Becher 73 mit Körnern durch sie mittels Zugabe frischer Portionen von Lösungen in bestimmter Menge mit Hilfe von Dosierpumpen 103 in die Behälter 71 aufrechterhalten.
Der siebente in der Bewegungsrichtung des Produktes liegende Behälter 71 ist mit konzentrierter, auf 4 bis 6= C abgekühlter Kochsalzlösung gefüllt. Das Einsalzen der Körner in dieser Lösung erfolgt innerhalb 2.5 bis 3 Minuten. Die Kochsalzlösung wird in einem Behälter 120 zubereitet und periodisch dem siebenten Behälter 71 zur Aufrechterhaltung ihrer Konzentration sowohl im Behälter als auch im System 106 für ihre Zirkulation zugeführt.
Im siebenten Behälter erfolgt außer dem Einsalzen der Körner gleichzeitig auch die Entladung der Becher 73 durch Ausbringen der Körner auf den Förderer 17 mit Hilfe der im System 106 zirkulierenden Kochsalzlösung, die dem Behälter mit der Pumpe 111 durch den Wärmeaustauscher 114 zugeführt wird. Mittels der Pumpe 111 wird der Stand der Salzlösung im Behälter 71 'oher als ihr Abflußstand aus der Rohrleitung lld gehalten. Infolgedessen dringt die Salzlösung durch die perforierten Wände der im Behälter befindlichen Becher 73 in diese.
Die Lösung aus den Bechern, deren Hälse sich in diesem Moment durch das Fenster 84 in der Deckel-Platte 83 mit den Austrittsöffnungen 89 der Radialkanäle 88 der Drehscheibe 85 decken, reißt die in ihnen enthaltenen Körner mit und fördert diese über die Radialkanäle in die Zentralbohrung 87 der Scheibe 85. Aus der Bohrung 87 tritt die Lösung mit den Körnern durch den Rohransatz 91 in die Rohrleitung 16 (Fig. 1) ein und fließt zusammen mit den Körnern auf den Förderer 17 ab.
Der Einsatz des die Behälter 71 durchlaufender Förderers 72 in der Vorrichtung 15 zur Bearbeitunj der Körner ermöglicht es, die Körner in Wasserlösungen verschiedener Stoffe bei abwechselnden "> Durchwandern der mit Körnern gefüllten Becher 72 des Förderers 72 durch alle Behälter 71 zu bearbeiten.
Auf dem Förderer 17 erfolgt die Absonderung der Salzlösung von den Körnern und der infolge des Ein-
iii Salzens aus den Körnern austretenden Feuchtigkeit. Die Flüssigkeiten fließen durch das siebartige Band 95 des Förderers 17 in das Aufnahmegefäß 108 des Systems 106 für die Zirkulation der Salzlösung ab. und die gegerbten, gefärbten und eingesalzenen Körner rollen von dem siebartigen Band 95 des Förderers
17 in den Trichter 99 ab, der sie in die Vorrichtung
18 zum Vermischen mit Geschmacks- und Aromastoffen zuleitet.
Bei der Absonderung der Körner von den Flüssigketten bleibt ein Teil von ihnen am siebartigen Band 95 des Förderers 17 haften. Zum Abiösen desselben wird dem Rohransatz 98 von dem Gebläse 97 Lufl zugeführt, deren Strom beim Austreten aus dem Schlitz des Rohransatzes 97 durch den unteren Strang
2ϊ des siebartigen Bandes 95 die auf dem Band 95 haftenden Körner in den Trichter 99 bläst.
η die Vorrichtung 18 werden die Körner durch eine TJr (nicht gezeigt) in die Stirnwand einer Drehtrommel (nicht gezeigt) geleitet. Gleichzeitig und auf die gleiche Weise strömen aus den Dosiereinrichtungen 100 und 101 trockene und flüssige Stoffe, die infolge der Drehung der Trommel mit den Körnern vermisch! werden. Zur besseren Vermischung der Körner mil Geschmacks- und Aromastoffen tragen die inneren
r> Längsrippen der Trommel bei. Infolge der Neigung der Trommel werden die Körner während ihrer Vermischung entlang der Trommel weiter befördert und treten aus ihr durch ihre offene Stirnseite in Form körnigen Kaviars heraus, der anschließend ausgewogen und verpackt wird.
Bei kontinuierlichem Betrieb der Anlage und kontinuierlicher Zuführung der Ausgangsstoffe sowie zui Bearbeitung von Kaviarkörnern werden die Zubereitungsprozesse solcher Komponenten wie: Lösung füi
die Bildung der Körner, der Gerblösung, der Farblösung und der Lösung zum Einsalzen der Körner wiederholt.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Anlage zur Herstellung von künstlichem Fischrogen aus Eiweißstoffen, mit einer Vorrichtung zur Zubereitung wäßriger Lösungen oder Suspensionen von Eiweißstoffen, einer Vorrichtung zur Dosierung der Lösungen oder Suspensionen von Eiweißstoffen in einzelne Portionen, einer Vorrichtung zum Formen von Körnern aus den dosierten Portionen in einer gekühlten Flüssigkeit, die sich mit den wäßrigen Lösungen der Eiweißstoffe nicht vermischt, einer Vorrichtung zum Abtrennen der Körner von der Formflüssigkeit, einer Vorrichtung zur Nachbearbeitung der Körner, einer Vorrichtung zum Vermischen der Körner mit Geschmacks- und Aromastoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (8) zur Dosierung der Lösungen oder Suspensionen von Eiweißstoffen eine Kammer (38) enthält, in deren Boden auf einem konzentrischen Kreis öffnungen
(41) vorgesehen sind, eine drehbare Welle (44) mit einer auf ihr befestigten und dicht an den Boden der Kammer angedrückten verdickten Scheibe (39) mit Kanälen (42), die sich bei der Drehung der Scheibe (39) nacheinander mit den öffnungen im Boden der Kammer decken, daß die Vorrichtung (11) zum Abtrennen der Körner von der Formflüssigkeit in Form einer Zentrifuge (52) und einer drehbaren Siebtrommel (53) ausgeführt ist, daß die Vorrichtung (15) zur Nachbearbeitung der Körner eine Reihe von Behältern (71) enthält, die hintereinander mit einer wäßrigen Lösung von Gerbstoffen, mit Wasser, mit einer wäßrigen Lösung von Farbstoffen und einer wäßrigen Lösung von Kochsalz gefüllt sind, und einen endlosen Förderer (72), der die Behälter durchläuft und gelochte Becher (73) aufweist, sowie eine Einrichtung zur Beschickung (74) und Entleerung (75) der Becher, die im ersten bzw. letzten, im Strom der Körner befindlichen Behälter (71) angeordnet sind.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verdickte Scheibe (39) innerhalb oder außerhalb der Kammer (38) und die Kanäle
(42) auf einem konzentrischen Kreis in der Scheibe angeordnet sind, so daß sich bei der Drehung der Scheibe (39) die Aus- bzw. Eingänge der Kanäle (42) in der Scheibe (39) und die Öffnungen im Boden der Kammer (38) decken, wobei die Kanäle (42) in der Scheibe unter einem Winkel zur Drehachse gerichtet sind und die Ausgänge der Kanäle (42) in Richtung von der Drehachse weg verlaufen.
3. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (72) in Form einer Kette (76) mit starr auf ihren Gliedern (78) befestigten Stiften (79) ausgeführt ist, auf die je eine Feder (82) und ein Becher (73) mit seinem Boden aufgesetzt sind, der mit seinem offenen Hals mittels einer Feder (82) an eine allen Bechern (73) gemeinsame Deckel-Platte (83) angedrückt wird, die Fenster (84) in der Zone der Beschickungsvorrichtung (74) und der Entleerungsvorrichtung (75) aufweist, die sich mit den Hälsen der Becher (73) decken.
4. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Beschickungsvorrichtung (74)
und Entleerungsvorrichtung (75) eine auf einer Achse mit dem Sternrad (77) des Kettenförderers (72) starr befestigte und im unteren Teil des Behälters (71) angebrachte Scheibe (85) darstellt, die an die Deckel-Platte (83) angrenzt, die sie von den Hälsen der Becher (73) abtrennt, und die an der der Deckel-Platte (83) entgegenliegenden Seite eine Zentralbohrung (87) für die Zu- bzw. Abführung der Körner aufweist, von der im Körper der Scheibe (85) Radialkanäle (88) mit Austrittsöffnungen (89) an der an der Deckel-Platte (83) anliegenden Seite der Scheibe (85) abgehen, die sich bei der Bewegung des Förderers (72) durch das Fenster (84) in der Deckel-Platte (83) nacheinander mit den Hälsen der Becher (73) decken.
5. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrifuge (52) eine kegelförmige, auf einer vertikalen Achse drehbare, sich nach oben erweiternde Siebtrommel (55) enthält, die im oberen und im unteren Teil außenseitig Aufnahmegefäße (56 bzw. 57) mit Rohransätzen (54 bzw. 58) aufweist, von denen das obere Aufnahmegefäß (56) zum Sammeln und Austragen der Körner und das untere Aufnahmegefäß (57) zum Sammeln und Abführen der Formflüssigkeit bestimmt sind.
6. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der drehbaren Siebtrommel (53) zusätzlich eine Vorrichtung (13) zum Aussortieren der Körner angeordnet ist.
7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (13) zum Aussortieren der Körner in Form eines schräg aufgestellten Rüttelrostes (65) aus fächerartig auseinanderlaufenden Latten ausgeführt ist, die Schlitze mit veränderlichem Querschnitt bilden.
8. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (13) zum Aussortieren der Körner einen Rüttelrost (65) aus parallel angeordneten Latten darstellt, die Schlitze mit konstantem Querschnitt bilden.
DE2331920A 1973-06-20 1973-06-22 Anlage zur Herstellung von künstlichem Fischrogen aus Eiweißstoffen Granted DE2331920B2 (de)

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