DE2331908B2 - Magnetron mit einem abstimmbaren koaxialen hauptresonator - Google Patents
Magnetron mit einem abstimmbaren koaxialen hauptresonatorInfo
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Description
eicht zuläßt.
Es ist daher vorteilhafter, einen abstimmbaren koaxialen Hauptresonator für ein Magnetron in der
eingangs erwähnten Weise auszubilden, d. h. im Resonanzhohlraum in Umfangsrichtuiig beabstandete S
Bereiche modifizierter elektrischer Feldstärke zu schaffen, die zur periodischen Änderung der Abstimmung
von einem oder mehreren Abstimmgliedern durchlaufen werden. Hier brauchen die Abstimi:iglieder.
um periodisch in Bereiche unterschiedlicher elektrischer !t>
Feldstärke zu gelangen, nicht in radialer Richtung bewegt oder bezüglich der Radien des Resonators
verschieden ausgerichtet zu wei den, sondern sie können auf einer mit der Resonatorachse konzentrischen
Kreisbahn umlaufen, was in mechanischer Hinsichi '5 wesentlich einfacher ist und in Übereinstimmung mit
der koaxialen Konstruktion des ganzen Magnetrons zu crinem wesentlich kompakteren Aufbau führt.
Bei einem aus der USA.-Patenu.:hrift 34 12 285
gekannten Magnetron dieser An werden die Bereiche
modifizierter elektrischer Feldstärke durch feststehende Zylindersegmente au«; feldkon/entrierendem Material gebildet, die sich über diskrete Bogenstücke in
l'mfangsrichtung etwa mitten /wischen der /ylindn
sehen Außenwand und der zylindrischen Innenwand de*· 2S
koaxialen Resonators erstrecken. Hie beweglicher Abstimmglierler in Form ähnlich ausgebildeter Segmeii
te laufen bei ihrer Bewegung an den festen Segmenten vorbei, und ihr frequenzvermindernder Einfluß soll am
niedrigsten sein, wenn sie winkelmaßig mit dcii festen
Segmenten ausgerichtet sind. d. h. gerade an den lester. Segmenten vorbeilaufen. Wenn die beweglichen Glie
der winkelmäßig versetzt zu den festen Segmenten lieeen. sollen sie die Resonalorfrequenz am meisten
vermindern
Fs ist jedoch nicht anzunehmen, daß man mit einer derartigen Anordnung einen zufriedenstellenden Abstimmbetrieb
erreicht. Wenn der bekannte koaxiale Resonator wie angegeben im Hon-Modus schwingt,
erstrecken sich die festen feldkonzentrierenden Segmente
längs der Ringzone maximaler elektrischer Feldstärke, was die Gefahr hoher Verluste mit sich
bringt. Es ist auch zu bezweifeln, daß die festen feldkonzentrierenden Segmente am Ort einer an sich
schon hohen Feldlinienkonzentration zu einer solchen Modifizierung· der elektrischen Feldstärke führen, die
den frequenzvermindernden Einfluß der beweglichen Abstimmelemente in der Nachbarschaft der festen
Segmente geringer sein läßt als zwischen den Segmenten. Vielmehr ist zu befürchten, daß durch die in
der USA.-Patentschrift 34 12 285 beschriebene Ausbildung und Lage der feldkonzentrierenden Segmente die
Anregung anderer Schwingungstypen gegenüber dem eigentlich gewünschten Hon-Modus begünstigt wird.
Die Aufgabe der Erfindung besteht da'in, ein Magnetron mit einem abstimmbaren koaxialen Hauptresonator
der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß er eine zuverlässige periodische Abstimmung
ermöglicht, ohne daß hohe Verlustleistungen und die Gefahr ungewollter Schwingungstypen in Kauf genom- ff
men werden müssen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelös1..
daß die Bereiche modifizierter elektrischer Feldstärke durch einen oder mehren: leitende Radialvorsprünge areiner
der zylindrischen Wandungen des Hauptresonn 'V
tors gebildet sind, die sich über jeweils ein vorgegebenes Bogenstück und so weit in den Resonanzhohlraum
hinein erstrecken, daß die zwischen den Resonatorwandungen hindurchlacfenden elektrischen Feldlinien einer
elektromagnetischen Hohlraumresonanz durch den zwischen jedem Vorsprung und der gegenüberliegenden
Resonatorwand gebildeten Engpaß treten, und daß das Abstimmelement aus einem dielektrischen Material
besteht.
Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung liegen die das elektrische Feld modifizierenden Elemente als Vorsprünge
einer Resonalorwand nicht im Bereich maximaler elektrischer Feldstärke. Sie konzentrieren
das elektrische Feld nicht in sieh sondern drängen es gleichsam in den zwischen ihnen und der gegenüberliegenden
Resonatorwand gebildeten Engpaß. D. h., die elektrischen Feldlinien werden im Bereich der Vorsprünge
von der einen Resonatorwand fort auf die andere Resonatorwand hin konzentriert, d. h. die
Feldkonzentration findet im Medium des Hohlraums statt, welches am wenigsten verlustbehaftet ist. Die
Gefahr einer Modenwandlung durch die Vorsprünge ist gering, da die Vorsprünge erfindungsgemäß nur so weit
in den Hohlraum reichen, daß das Hindurchtreten der elektrischen Feldlinien durch den Engpaß gewährleistet
ist. d. h. daß sich die Vorsprünge nicht mit einem Bereich hoher Feldstärke schneiden und dadurch elektrische
Feldlinien auf ihnen enden können.
In einer vorteilhaften Ausführungslorm der Erfindung
ist das drehbare Glied ein Zylinder aus Dielektrikum, dessen Umfang durch die Engpasse an den Vorsprüngen
läuft, und ist jedes Abstimmelemeni ein Abschnitt in der
Wand des Zylinders, der aus einem Material mn wesentlich höherer Dielektrizitätskonstante als der
restliche Teil des Zvlinders besteht. Diese Ausbildung des Drehgliedes und der Abstimmelemcnte als kompakter
Zylinder führt zu einem geringen Gasreibungswider stand, was besonders hohe Abstimmgeschwindigkeiten
zuläßt. Bei ihrer Wanderung durch die Engpässe sind die Abstiinmelemente einer erhöhten Feldstärke ausgesetzt,
so daß ihr frequenzmindernder Einfluß jeweils am stärksten ist (d. h. die Resonatorfrequenz am niedrigsten
ist), wenn sie in einer mit den Vorsprüngen ausgerichteten Stellung sind.
Gemäß einer anderen Ausführungslorm der Erfindung kann man jeden Vorsprung mit einem in
Unifangsrichtung des Hauptresonators verlaufenden Schlitz versehen und dabei jedes Abstimmelement am
Drehglied so anordnen, daß es bei Drehung des Drehgliedes durch den Schlitz hindurchläuft. Da das
elektrische Feld am Ort der Vorsprünge von der die Vorsprünge tragenden Resonatorwand fortgedrängt
wird, treffen die Abslimmelemente in den Schlitzen praktisch auf einen feldfreicn Raum, während sie im
Bereich zwischen den Vorsprüngen eine noch merkliehe elektrische Feldstärke vorfinden. Bei dieser Ausführungsform
ist somit der frequenzmindernde Einfluß der Abstimmelemente am größten (d. h. die Resonatorircquenz
am niedrigsten), wenn die Abstimnieleniente in einer nicht mit den Vorsprüngen ausgerichteten
Stellung stehen.
Bei der letztgenannten Ausführungsform kann das Drchglied vorzugsweise einen Flansch oder eine
Scheibe bilden, die mit ihrem äußeren Bereich durch die
Schlitze in den Vorsprüngen geht, wobei jedes Abstimmelement ein Abschnitt des Flansches oder der
Scheibe ist. der aus einem Material mit wesentlich höherer Dielektrizitätskonstante als der restliche Teil
besteht. Diese Ausbildung führt zu einem niedrigen Gasreibungswiderstand beim Drehen der Abslimmelemente.
Die Erfindung wird nachstehend an Ausführungsbeispielen anhand von Zeichnungen näher erläutert.
F i g. 1 und 2 zeigen in zueinander senkrechten Schnittansichten eines Magnetrons mit koaxialem
Hauptresonator den Verlauf der elektrischen und magnetischen Feldlinien und die Ströme für eine
Hou-Rcsonatorschwingung, wobei Abslimmeinrichlungen
aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht eingezeichnet sind.
zeigen zwei zueinander senkrechte einer ersten Ausführungsform der
Fig. 3 und 4
Schnittansichten
Erfindung.
Schnittansichten
Erfindung.
F i g. 5 und 6
Schnittansichten
Schnittansichten
zeigen zwei zueinander senkrechte einer zweiten Ausführungsform der
einer 90" dazu versetzten Stellung, wo sie auf eine
höhere Feldstärke in den Engpässen treffen. In der Stellung nach F i g. i ist somit der vermindernde Einfluß
der Elemente auf die Resonanzfrequenz am niedrigsten,
d. h. die Resonanzfrequenz ist hier am höchsten. Wenn sich das Drehglied um 90" gedreht hat und die Elemente
52 auf das stärkere Feld in den Engpässen ι reffen, dann ist ihr frequenzmindernder Einfluß am stai Ksten, d. h. die
Resonatorfrequenz ist hier am niedrigsten.
Man kann die beweglichen Abstimmclementc 52 auch als einzelne oder getrennte Glieder ausbilden, d. h. die
anderen Teile des Zylinders 5 können fortgelassen werden. In diesem Fall ist es zweckmäßig, die
voreilendcn und nacheilenden Kanten der Glieder 52 zuzuspitzen oder in anderer Weise so zu korturicren.
daß sich bei ihrer Bewegung ein möglichst geringer Luftwiderstand ergibt.
In den F i g. 3 und 4 sind nur zwei einwärts gerichtete
Vorsprünge 41 und nur zwei dielektrische Absiimmele-
Erfindung.
In den Figuren sind gleiche oder entsprechende Teile
jeweils mit den denselben Bezugszahlen bezeichnet.
Gemäß den F i g. 1 und 2 hat ein koaxiales Magnetron eine axiale Kathode 1. eine innere Anode 2, die den
Koppelraum umgibt, radiale Flügel 3, die von der Anode 20 mente dargestellt. Die Anzahl der Vorsprünge und/ oder
2 zu der Kathode nach innen vorspringen, sowie eine der dielektrischen Abstimmclementc kann jedoch
äußere koaxiale Wand 4, die mit der Anode 2 einen erhöht werden mit der Folge, daß die Anzahl der
koaxialen ringförmigen Resonanzhohlraum (Hauptre- zyklischen Abstimmungsänderungen bei einer Lmurcsonator)
umschließt. Die Richtung des elektrischen hung des Drchgliedes zunimmt. Allerdings kann hierbei
Feldes im Resonanzhohlraum ist durch den gestrichcl- 25 die Variationsbreite der Resonatorfrequenz kleiner
ten Pfeil Ein Fig. 1 dargestellt; die Richtung des werden, weil bei einer erhöhten Anzahl von Vorsprun-Magnetfeldcs
ist durch den gestrichelten Pfeil B in
F i g. 2 dargestellt: und die Richtungen der Ströme in der
Anode 2 und der Außenwand 4 des Haupthohlraums
sind durch die gestrichelten Pfeile / dargestellt. Das 30
elektrische Feld hat eine maximale Intensität etwa in
der Mitte zwischen der Anode 2 und der Außenwand 4.
Wie aus der Darstellung hervorgeht, haben weder die
elektrischen Feldlinien noch die Stromflußlinien irgendwelche axiale Komponenten. 35
F i g. 2 dargestellt: und die Richtungen der Ströme in der
Anode 2 und der Außenwand 4 des Haupthohlraums
sind durch die gestrichelten Pfeile / dargestellt. Das 30
elektrische Feld hat eine maximale Intensität etwa in
der Mitte zwischen der Anode 2 und der Außenwand 4.
Wie aus der Darstellung hervorgeht, haben weder die
elektrischen Feldlinien noch die Stromflußlinien irgendwelche axiale Komponenten. 35
Die F i g. 1 und 2 zeigen das Magnetron ohne Abstimmeinrichtung für den Resonator, d. h. die
elektrische Feldstärke verteilt sich gleichmäßig um den Umfang.
Um nun im Resonanzhohlraum in Umfangsrichtung beabstandete Bereiche modifizierter elektrischer Feldstärke
zu schaffen, sind gemäß den F i g. 3 und 4 an der Außenwand 4 des Haupthohlraums zwei gleiche
entgegengesetzt angeordnete und nach innen gerichtete Vorsprünge 41 vorgesehen, so daß die innere Oberfläehe
der Außenwand 4 nach innen abgestuft ist. An den Stellen dieser Vorsprünge 41 ist der den elektrischen
Feldlinien dargebotene Querschnitt reduziert, d. h. zwischen den Vorsprüngen 41 und der gegenüberliegenden
inneren Resonatorwand 2 ist ein Engpaß für die elektrischen Feldlinien gebildet. In diesem Engpaß sind
die elektrischen Feldlinien dichter, so daß dort eine erhöhte Feldstärke vorhanden ist.
Im Resonanzhohlraum ist ein Drehglied in Form eines
Zylinders 5 aus dielektrischem Material angeordnet, der 55 und 4 können mehr als zwei Vorsprünge und/oder
auf einer Stirnscheibe 51 angeordnet ist oder dieser dielektrische Abstimmelemente vorgesehen sein. Für
angeformt ist. Der Zylinder 5 hat diametral gegenüber- einen Hochgeschwindigkeitsbetrieb können irgendwelliegende Abschnitte 52 aus einem Material, welches die ehe geeignete Mittel vorgesehen werden, beispielsweise
wesentlich höhere Dielektrizitätskonstante als der Verstärkungsringe, um eine Bewegung der dielektriübrige Teil des Zylinders aufweist Der Zylinder 5 ist 60 sehen Abstimmelemente nach außen unter Einwirkung
koaxial mit den Resonatorwänden 2 und 4 so der Zentrifugalkraft zu verhindern, falls die dielektriangeordnet daß sein Umfang durch die Engpässe sehen Abstimmelemente getrennte Körper darsteilen,
zwischen den Vorsprüngen 41 und der inneren Die sich über ein bestimmtes Bogenstück des
Die Abschnitte 52 höherer Dielektrizitätskonstante 65 ge 41 seien vorzugsweise wie vorstehend beschrieben
bilden die beweglichen Abstimmelemente für den an der zylindrischen Außenwand des Resonators
Resonator. In der in F i g. 3 gezeigten Stellung liegen die angeordnet. Sie können sich jedoch auch an der
Elemente 52 in Bereichen geringerer Feldstärke als in Innenwand des Resonators befinden.
gen die Unterschiede zwischen minimaler und ma>dnia
ler Feldstärke in der Bahn der Abstimmelemente mein
mehr so ausgeprägt sind.
Bei der in den F i g. 5 und b dargestellten Ausiülv rungsform ist die Außenwand des Haupihohirjunis
wiederum mit nach innen gerichteten Vorsprüngen 41 versehen, die jedoch in Umfangsrichtung veriauicnue
Radialvcriiefungen oder Schlitze 42 autweisen. Das
Drehglied hat hier die Form eines Flansci.es 6, dessen
vorspringender Rand segmeniförmige Maschnine öl
aufweist, die eine wesentlich höhere Diciekiri/.iia^kuiistantc
als der übrige Teil des Flansches haben unu .tu!
diese Weise die dielektrischen Abslimmelemente bilden.
Der Flansch sitzt derart an einem Trag/>linder t>2 aiii
einer Stirnscheibe 63, daß der vorspringende Rand mn den Abslimmelemcntcn 61 durch die Schlitze 42 lauti.
Man kann die Teile des Flansches -/-wischen den dielektrischen Abstimmelementen 61 auch fonlassen.
Wenn sich die dielektrischen Abstinimelemcnie bl
innerhalb der Schlitze 42 befinden, dann haben sie den
geringsten Effekt auf die Resonanzfrequenz des Hohlraums, da hier praktisch kein elektrisches leid
vorhanden ist. Wenn sich jedoch das Drehgüed um ^O
aus der in F i g. 5 gezeigten Stellung gedreht nat. befinden sich die Abstimmelemente 61 in Bereichen
elektrischer Feldstärke, so daß hier ihr Einfluß auf die Resonanzfrequenz am höchsten ist.
Ähnlich wie bei der Ausführungsform nach den F ι g.
Claims (4)
1. Magnetron mit einem koaxialen Hauptresonator, dessen Resonanzhohlraum in Umfangsrichtung
beabstandete Bereiche modifizierter elektrischer Feldstärke aufweist und mindestens ein Abstimmelement enthält, welches derart an einem drehbaren
Glied angeordnet ist, daß es bei Drehung des Gliedes nacheinander die beabstandeien Bereiche
des Resonanzhohlraums durchläuft, um die Abstimmung des Resonators periodisch zu ändern, d a -durch gekennzeichnet, daß die Bereiche
modifizierter elektrischer Feldstärke durch einen oder mehrere leitende Radialvorsprünge (41) an
einer der zylindrischen Wandungen (z. B. 4) des Hauptresonators gebildet sind, die sich über jeweils
ein vorgegebenes Bogenstück und so weit in den Resonanzhohlraum hinein erstrecken, daß die
zwischen den Resonatorwandungen (4, 2) hindurch- *° laufenden elektrischen Feldlinien einer elektromagnetischen
Hohlraumresonanz durch den zwischen jedem Vorsprung und der gegenüberliegenden
Resonatorwand (z. B. 2) gebildeten Engpaß treien. und daß das Abstimmelement (52 oder 61) aus einem *5
dielektrischen Material besteht.
2. Magnetron nach Anspruch 1. dadurch gekenn zeichnet, daß das drehbare Glied (5) ein Zylinder aus
Dielektrikum ist, dessen Umfang durch die Engpässe zwischen den Vorsprüngen (41) läuft, und daß jedes
Abstimmelement ein Abschnitt (52) der Wand de-Zylinders
ist, der aus einem Material mit wesentlich höherer Dielektrizitätskonstante als der restliche
Teil des Zylinders besteht (F i g. 3 und 4).
3. Magnetron nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, daß jeder Vorsprung (41) einen in
Umfangsrichtung des Hauptresonators verlaufenden Schlitz (42) aufweist und daß jedes Abstiinmele
ment (61) am Drehglied (62) so angeordnet ist. daß es bei Drehung des Drehgliedes durch den Schlitz
hindurchläuft.
4. Magnetron nach Anspruch 3. dadurch gekenn
zeichnet, daß das Drehglied (62) einen Flansch oder eine Scheibe bildet, die mit ihrem äußeren Bereich
durch die Schlitze (42) in den Vorsprüngen (41) geht und daß jedes Abstimmelement ein Abschnitt (61)
des Flansches oder der Scheibe ist, der aus einem
Material mit wesentlich höherer Dielektrizitätskon stantc als der restliche Teil besteht.
50
Die Erfindung betrifft ein Magnetron mit einem koaxialen Hauptresonator, dessen Resonanzhohlraum
in Umfangsrichtung beabstandete Bereiche modifizierter elektrischer Feldstärke aufweist und mindestens ein
Abstimmelement enthält, welches derart an einem drehbaren Glied angeordnet ist, daß es bei Drehung des
Gliedes nacheinander die beabstandetcn Bereiche des Kcsonanzhohlraums durchläuft, um die Abstimmung des
Resonators periodisch zu ändern.
Auf manchen technischen Gebieten wie z. B. beim sogenannten irequenzbewegüchen Radar sind Magnetrons
mit einem Hauptresonator erwünscht, dessen Resonanzfrequenz sich periodisch und schnell ändern
läßt. Es sind verschiedene Möglichkeiten bekann!, eine
periodische Verstimmung des Resonators durch Veränderung der Lage oder Orientierung irgendwelcher
Ahstimmelemente im oder am Resonanzhohlraum herbeizuführen. So kann man beispielsweise eine
Stirnwand des koaxialen Hohlraums in einer Richtung parallel zu der Achse des Magnetrons vor und zurück
beweeen um die Hohlraumabstimmung zu varneren.
Bei anderen Methoden wird die Tatsache ausgenutzt, daß ein in den Resonanzhohlraum eingebrachter
Körper aus dielektrischem Material die Resonanzfre quenz um so stärker herabsetzt, je mehr er von
elektrischen Feldlinien durcndrungen wird. Da beim
H01 rSchwingungsmodus eines koaxialen Hohlraumre
sonators die Verteilung der elektrischen Feldstärke normalerweise rotationssymmetrisch ist und das elektri
sche Feld somit nur an Orten unterschiedlicher Radien verschieden stark sein kann, gehen viele bekannte
Abstimmechanismen dahin, die dielektrischen Korper
in einem solchen Feld in radialer Richtung zu bewegen:
Aus der USA.-Patenischrift 34 35 284 ist es beispielsweise
bekannt, stabförmige dielektrische Körper aus dem Bereich niedriger elektrischer Feldstärke in der
Nähe der zylindrischen Resonalorwand in den Bereich
höherer elektrischer Feldstärke mitten zwischen den Resonatorwänden ^u bringen, indem man sie entweder
mittels eines Gelenkhebelwerks von der Wand her m den Resonanzraum hineinschwenkt oder auf einer
bezüglich der Resonatorachse exzentrischen Kreisbahn bewegt. Ein anderer, in der Deutschen Auslegeschrih
->0 56 ^98 beschriebener Vorschlag gehl dahin, inner
halb des koaxialen Hohlraums eine Vielzahl von Flugein aus dielektrischem Material vorzusehen, die um Achsen
parallel zur Resonatorachse gedreht werden können, so
daß sie periodisch einmal quer und einmal längs zu den elektrischen Feldlinien ausgerichtet sind. Die einzelnen
Drehachsen lieeen ;iuf einem imaginären Kreis in der
Mitte zwischen'der äußeren und der inneren Hohlraumwand,
wo die Feldstärke maximal ist. In ihrer Längsstellung liegen die Flügel praktisch vollständig im
Bereich hoher Feldstärke, während in der Querstellung nur ein kleiner Teil iedes Flügels in diesem Bereich liegt.
In der Längsstellung der Flügel wird daher die Frequenz
des Hohlraums stärker reduziert als in der Querstellung. Somit wird bei Drehung der Flügel die Hohlraumfrequenz
periodisch varriert. wobei ein maximaler Frequenzhub erhalten wird, wenn alle Flügel synchron
gedreht werden.
Die vorstehenden Ausführungsformen haben jedoch verschiedene Nachteile. Das periodische Hin- und
Herbewegen einer Stirnwand des Resonators oder das periodische Verschwenken von Abstimmgliedern stößt
bei schnellen Abstimmgeschwindigkeiten von z. B. mehr als 200 Perioden je Sekunde auf Schwierigkeiten, weil
sich hier sehr hohe Beschleunigungen ergeben, die zu starken mechanischen Beanspruchungen der sich
bewegenden Teile führen. Auch sind hier ebenso wie bei einer exzentrischen Drehung von Abstimmgliedcrn
oder bei einer Bewegung von vielen Flügeln im Resonanzhohlraum relativ komplizierte Antriebsmittel
und Getriebe notwendig. Auch erfordern die beschriebenen Vorrichtungen mechanische Durchführungen an
den Resonaiorwänden. die schwer abzudichten sind, um
ein Austreten von Störstrahlung oder Gasdruck zu verhindern. Insbesondere bei Hochleistungsmagnetrons
ist es nämlich häufig erforderlich, das Innere des Hauptresonators unter Druck zu setzen. Ein solcher
Druck kann unter Umständen auch den bewegten Abstimmgliedern einen beträchtlichen Gasreibungswiderstand
entgegensetzen, der insbesondere bei der oben beschriebenen flügelartigen Ausbildung der
Abstimmclemente schnelle Abstimmgeschwindigkeiten
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2922772 | 1972-06-22 | ||
| GB2922772A GB1383114A (en) | 1972-06-22 | 1972-06-22 | Magnetrons |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2331908A1 DE2331908A1 (de) | 1974-01-03 |
| DE2331908B2 true DE2331908B2 (de) | 1976-10-07 |
| DE2331908C3 DE2331908C3 (de) | 1977-05-12 |
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Also Published As
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| AU5725873A (en) | 1975-01-09 |
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| JPS4952571A (de) | 1974-05-22 |
| CH573173A5 (de) | 1976-02-27 |
| DE2331908A1 (de) | 1974-01-03 |
| GB1383114A (en) | 1975-02-05 |
| FR2189931B1 (de) | 1977-05-13 |
| SE388503B (sv) | 1976-10-04 |
| AU470315B2 (en) | 1976-03-11 |
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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