DE2320526A1 - Schaltungsanordnung zum ueberwachen von datensignalen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum ueberwachen von datensignalen

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DE2320526A1
DE2320526A1 DE19732320526 DE2320526A DE2320526A1 DE 2320526 A1 DE2320526 A1 DE 2320526A1 DE 19732320526 DE19732320526 DE 19732320526 DE 2320526 A DE2320526 A DE 2320526A DE 2320526 A1 DE2320526 A1 DE 2320526A1
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Germany
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error
signal
data
voltage
circuit arrangement
Prior art date
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Pending
Application number
DE19732320526
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English (en)
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Hartwig Dr Ing Jass
Max Dipl Ing Proegler
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L1/00—Arrangements for detecting or preventing errors in the information received
    • H04L1/20—Arrangements for detecting or preventing errors in the information received using signal quality detector

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Transmission In General (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Überwachen von Datensignalen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Überwachen der empfangenen Datensignale auf aufgetretene Ubertragungsfehler.
  • Das Feststellen von Übertragungsfehlern bei der Datenübertragung, insbesondere über Funkstrecken kann auf der Empfangsseite durch Prüfen der Form der übermittelten Signale erfolgen. Es ist bekannt, (H. Unterberger: "Fehl ers ic herung durch Prüfen der Signalform", Nachrichtentechnische Fachberichte, VDE-Verlag, Berlin, Band 37, 1969, 5. 421 bis 430) für die Prüfung der Signalform sowohl Amplituden- als auch Zeittoleranzdetektoren einzusetzen, durch die der Pegel und das zeitliche Auftreten der Signalbits auf Unter- und berschreitungen überwacht werden. Diese Detektoren geben ein Störsignal ab, wenn die Abweichungen vom Sollwert bestimmte Grenzen überschreiten.
  • Besonders wirksam sind Detektoren, die ausschliesslich zur Fehlererkennung für jeweils einen ganzen Datenblock, der beispielsweise aus 256 Nachrichtenbits bestehen kann, verwendet werden. Der Detektor stellt dabei die Fehler fest und entscheidet, ob ein ganzer Datenblock gestört ist, so dass eine Wiederholung des Blocks eingeleitet werden kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Anzahl der Fehler, die in den aufeinanderfolgenden Datenblöcken auftreten, festzustellen und jeden gestörten Datenblock durch ein Fehlersignal zu bezeichnen. Es sind dabei durch den Stördetektor Störeinflüsse zu überwachen, die für das Auftreten von Übertragungsfehlern massgeblich sind.
  • Die Erfindung und ihre Weiterbildung sind durch die in den Patentansprüchen beschriebenen Merkmale gekennzeichnet, Durch diese beschriebenen Massnahmen wird der Vorteil erreicht, dass der Stördetektor nicht nur das empfangene Datensignal auf den zeitlichen Eintritt der Polaritätswechsel und die Einhaltung der vorgeschriebenen Signalspannung, sondern auch den Empfangsträger auf seinen MindestpegeL und auf die Einhaltung des Frequenz- bzw. Phasenhubes der Modulation überwacht. Es werden daher durch den Stördetektor die von additiven Störungen und die von durch Mehrwegeempfang hervorgerufenen multiplikativen Störungen verursachten Übertragungsfehler erfasst. Es sind dabei die Ansprechempfindlichkeiten des Stördetektors für alle Parameter einstellbar. Insbesondere erlaubt die Einstellbarkeit des über«-achenden Zeitfensters die genae Prüfung der Form der Datensignale. Alle Fehlermeldungen werden getrennt über eine Blockdauer integriert und jedes Integral mit einer Schwelle verglichen. Die Ergebnisse dieser Vergleiche der einzelnen Störparameter werden durch eine ODER-Schaltung zusammengefasst, so dass eine Störanzeige für die Abgabe des Fehlersignals ausreicht.
  • Die Erfindung wird an Schaltbildern erläutert.
  • Fig. 1 zeigt das schematische Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels des Stördetektors. In Fig. 2 ist ein anderes Ausführungsbeispiel der Anordnung für die Überwachung des Frequenz- bzw. Phasenhubes dargestellt, Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Zeitgebers, der zur Erzeugung der Fenstersignale dient.
  • Der in Fig. 1 dargestellte Stördetektor enthält für die Überwachung der einzelnen Störparameter getrennte Prüf- und Integrationswege.
  • Der Vergleicher Ki vergleicht die Regelspannung RS des hier nicht dargestellten Trägerfrequenz-Empfangsteils mit der Schwellenspannung US1. Die Ausgangsspannung des Vergleichers sei 0 V, solange die Regelspannung grösser ist als die Schwellenspannung US1. Diese-Schwellenspannung soll dabei in dem Bereich liegen, in dem die Regelspannung RS absinkt, sobald der Empfangspegel in die Nähe der Grenzempfindlichkeit des Empfängers kommt, dann gibt der Vergleicher Ki seine Fehleranzeige ab. Der Integrator Jil integriert die Schwellenunterschreitungssignale des Ausgangs des Vergleichers, die den Unterschreitungen des zulässigen Empfangspegels entsprechen, nach der Zeit. Die Integrationszeit entspricht dabei der Dauer eines Datenblocks, weil nämlich beim Ende jedes Datenblocks über die Leitung TL durch ein Löschsignal der Integratorinhalt auf 0 zurückgesetzt wird. Die Ausgangsspannung des Integrators J11 wird im Vergleicher K41 mit der Schwellenspannung US4i verglichen. Es wird ein Fehlersignal über die ODER-Schaltung dem Ausgang STD zugeführt, sobald die einer bestimmten Anzahl Fehleranzeigen innerhalb eines Datenblocks entsprechende Schwelle überschritten ist. Die Aufsummierung der Fehleranzeigen beginnt im Integrator bei jedem Datenblock von O an aufwärts.
  • Für die Überwachung des zeitlichen Auftretens der Nulldurchgänge des Datensignals, entsprechend der Feststellung von Telegrafieverzerrungen, wird die Demodulatorspannung DS des nicht dargestellten Empfangsteiles, die vorzugsseise zwischen +1 V und -1 V liegt, durch den Verstärker Y1 auf die Spannung + 1 W, beispielsweise + 12 V verstärkt. Jeder Nulldurchgang der Spannung | W| wird im Vergleicher K2 durch Vergleich mit der Spannung US2 = O V festgestellt und versteilert. Die monostabilen Kippstufen ME1 und MK2 erzeugen aus Jeder positiven und jeder negativen Flanke je einen einheitlichen positiven Impuls, dessen Breite beispielsweise 1/20 bis 1/5 einer Bitbreite betragen kann. Mit Hilfe eines vom Zeitgeber ZG gelieferten Fenstersignals ZF1 wird geprüft, ob die Nulldurchgänge der Modulatorspannung DS Abweichungen von ihren Sollzeitpunkten haben. Das Fenster kann symmetrisch zur Sollmitte der Datenbits liegen oder derart, dass die Flanke vorzugsweise die richtige Lage zum Fenster hat; es wird durch den Zeitgeber ZG aus dem synchronisierten Empfangsbittakt TB abgeleitet. Impulse, die während des Fensters auftauchen, werden als Fehler gewertet und als Fehleranzeige dem Integrator J12 zugeleitet und dort während der Dauer jedes Datenblocks aufsummiert. Im Vergleicher K42 wird die Integratorausgangsspannung mit der Schwellenspannung US42 verglichen. Bei Schwellenüberschreitungen erfolgen Fehlersignale.
  • Die verstärkte Demodulatorspannung W wird zusätzlich für die Uberwachung des Frequenz- bzw. Phasenhubes des Empfangssignals ausgenutzt. Da der Diskriminator des nicht dargestellten Empfangsteils zwei auf die beiden unterschiedlichen Ablagen des Trägersignals abgestimmte Band filter aufweist, auf deren Ausgangsspannungen durch Differenzbildung die Spannung DS entstanden ist, müssen, solange der Empfangspegel über der Grenzempfindlichkeit liegt, Uber- und Unterschreitungen bestimmter Sollwerte der Spannung W als Fehler angesehen werden. Für diese Auswertung befinden sich die Schalter S1 und S2 in den gezeigten Stellungen 1. Die Auswertung führen für die beiden unterschiedlichen Polaritäten der Spannung W die Vergleicher E31, K32 durch Vergleich mit den Schwellenspannungen US31, US32 durch. Jede Schwellenunter- oder Überschreitung ruft eine Fehlerspannung hervor. Im Integrator J13 werden jedoch nur diejenigen Fehlerspannungen als Fehleranzeigen berücksichtigt, die während des vom Zeitgeber ZG bestimmten Fensters ZF2, und zwar vorzugsweise während der Soll-Bit-Mitte, auftreten. Das Fenster ZF2 ist daher in seiner Breite einstellbar und soll höchstens so breit eingestellt werden1 dass die von den in den Sollzeitpunkten auftretenden Nulldurchgängen bewirkten Abweichungen keine Fehleranzeigen auslösen. Der Vergleicher K43 vergleicht den während jedem Datenblock erzeugten Ausgangswert des Integrators J13 mit der Schwellenspannung US43 und gibt bei Uberschreitungen Fehlersignale ab. Diese Frequenz-bzw. Phasenhubüberwachung entspricht der Prüfung der Mindestöffnung des "auges', die bekanntlich ein Mass für die Qualität der Übertragung ist.
  • In der Stellung 2 der Schalter S1 und S2 werden wahlweise die Minimal- und Maximalöffnungen des Auges überwacht und es werden die Signalverzerrungen, die ein Schliessen des Auges herbeiführen, angezeigt. Es werden hierbei die Ausgangsspannungen DSl und DS2 der Bandfilter des nicht dargestellten Empfangsdiskriminators, deren Differenz die vorher genannte Demodulatorausgangsspannung DS ergab, nach Absiebung von Trägerrestspannungen dem Verstärker Y2 zugeführt, wo sie gewichtet miteinander addiert -und verstärkt werden zur Summenspannung USV.
  • Die beiden Komparatoren geben dann eine Fehlerspannung ab, wenn die Abweichung der Summenspannung USV beim Vergleich mit den Schwellenspannungen US31, US32 Toleranzüberschreitungen ergeben. Die dabei bewirkte Polaritätsumkehr wird durch den Inverter IVl ausgeglichen. Die während des Fensters ZF2 auftretenden Fehleranzeigen werden im Integrator J13 jeweils über einen Datenblock integriert und im Vergleicher E43 mit der Schwellenspannung US43 verglichen.
  • Die Ausgänge der 3 Vergleicher E41, K42, K43 sind über eine ODER-Schaltung zum Fehlersignal-Ausgang STD zusammengefasst.
  • Der die beiden Vergleicher K31, E32 enthaltende Teil A der Fig. 1-kann auch in Weiterbildung gemäss Fig. 2 ausgeführt sein. Zur Ableitung des Betrages der Spannungen W und USV sind diese Spannungen selbst und ihre Inversion in der aus den beiden Dioden Dl, D2 und dem Widerstand Ri bestehenden ODER-Schaltung zusammengefasst und dem Vergleicher K33 zu-- geführt. Der Vergleicher K32 der Fig. 1 entfällt hier. Durch Einpegelung des Verstärkungsgrades des Inverters IV2 können Unsymmetrien der Summenspannung USV kompensiert werden.
  • In Fig. 3 ist die Schaltung des Zeitgebers ZG dargestellt.
  • Er enthält ein z-stufiges Schieberegister SR, das durch den schnellen Takt TS, der das z-fache des synchronisierten Bittaktes TB beträgt, weitergeschaltet wird. Dabei wird das Register laufend auf seiner Eingangsseite E durch den Bit takt TB mit "1" gefüllt. Die monostabilde Kippstufe MK3 leitet an den Bitgrenzen vom Bittakt TB kurze Löschimpulse für das Register ab. Es wird daher jeweils beim Beginn eines Datenzeichens gelöscht und sofort mit "1 rt gefüllt. Der Schalter S3 erlaubt die Verbindung einer der Anfangsstufen des Schieberegisters mit dem ersten Eingang des UND-Tores Tl und der Schalter 54 die Verbindung einer der Endstufen des Schieberegisters über den Inverter IV2 mit dem zweiten Eingang des UND-Tores. Der Ausgang des UND-Tores liefert ein Fenstersignal, dessen relative Anfangslage durch den Schalter S3 und dessen Endlage durch den Schalter S4 einstellbar ist. Die Fenstersignale ZFl und ZF2 benötigen unterschiedliche Anfangs- und Endlagen, so dass für das in Fig. 1 gezeigte Ausführungsbeispiel beim Zeitgeber zwei Sätze Schalter S3, S4 vorzusehen sind.
  • Es besteht an sich die Möglichkeit, im Schaltbild Fig. 1 Einsparungen an Schaltmitteln vorzunehmen. Anstatt die Fehleranzeigen den Integratoren Jii, J12, J13 getrennt zuwuführen, können sie auch in einer nicht dargestellten ODER-Schaltung mit getrennten Einstellgliedern vor ihrer Integration gewichtet zusammengefasst werden, um dann gemeinsam einem Integrator und einem Vergleicher zur Bildung des Fehlersignals zugeführt zu werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche
    Schaltungsanordnung zum Überwachen der empfangenen Datensignale auf aufgetretene Übertragungsfehler, bei der der Pegel und der Frequenz- bzw. Phasenhub des empfangenen Trägersignals auf unzulässige Abweichungen und die Signalform der Daten auf zeitliche Verzerrungen geprüft werden und bei der die Anzahl der während jedes übertragenen Datenblocks aufgetretenen Fehleranzeigen für die Auslösung eines Fehlersignals ausgenutzt werden, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zeitgeber (ZG) vorgesehen ist, der in der Sollzeit des Auftretens der Datenbits Fenstersignale (ZFi, ZF2) erzeugt, während deren Zeiten aus aufgetretenen Polaritätswechseln sowie Schwellenunter- und Überschreitungen des Frequenz- bzw. Phasenhubes des Empfangssignals Fehlersignale erzeugbar sind, für deren Erfassung Integratoren (Jil, J12, J13) vorgesehen sind, durch die aus der Anzahl der aufgetretenen Fehleranzeigen Summenspannungen ableitbar sind, die periodisch durch ein mit den empfangenen Datenblocks synchronisiertes Steuersignal (TL) löschbar sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die durch das Steuersignal (TL) periodisch löschbaren Summenspannungen der Integratoren (juli, J12, J13) Spannungsvergleichern (K41, K42, £43) zugeführt sind, die beim Überschreiten der Summenspannung über eine Spannungsschwelle (US41, US42, US43) die Datenblöcke als gestört kennzeichnende Fehlersignale (STD) abgeben.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitgeber (ZG) ein getaktetes Schieberegister (SR) enthält, dessen Taktfrequenz gleich einem der Stufenzahl des Schieberegisters entspredenden Vielfachen (z) der Datenperiode ist und dessen Eingang (E) synchron mit der Datenperiode setzbar ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8030418B2 (en) 2006-09-05 2011-10-04 Si Group, Inc. Modified hydrocarbylphenol-aldehyde resins for use as tackifiers and rubber compositions containing them

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US8030418B2 (en) 2006-09-05 2011-10-04 Si Group, Inc. Modified hydrocarbylphenol-aldehyde resins for use as tackifiers and rubber compositions containing them

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