DE2301351C3 - Stabilisierte Formmassen aus PoIyoxymethylenen - Google Patents
Stabilisierte Formmassen aus PoIyoxymethylenenInfo
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- DE2301351C3 DE2301351C3 DE19732301351 DE2301351A DE2301351C3 DE 2301351 C3 DE2301351 C3 DE 2301351C3 DE 19732301351 DE19732301351 DE 19732301351 DE 2301351 A DE2301351 A DE 2301351A DE 2301351 C3 DE2301351 C3 DE 2301351C3
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Description
HO
(CH2).,- CO- O
ist, in der R, einen Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
R2 ein Wasserstoffatom oder einen Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, A einen
zwei- bis sechswertigen, aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen und
m Null oder eine ganze Zahl von 1 bis 6 bedeutet und η der Wertigkeit von A entspricht, die Komponente
(b) ein Erdalkalisalz einer aliphatischen Mono-, Di- oder Tricarbonsäure mit 2 bis 9 Kohlenstoffatomen
oder einer araliphatischen oder aromatischen Carbonsäure mit 7 bis 9 Kohlenstoffatomen
ist und die Komponente (c) eine Verbindung der Formel
NC —NH-C —NH-R
Il
NH
ist, in der R ein Wasserstoffatom, eine Cyanogruppe, einen Alkylrest mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen,
einen Cycloalkylrest mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen oder einen Arylrest mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen
bedeutet, wobei der vorgenannte Alkyl-, Cycloalkyl- oder Arylrest jeweils mit 1, 2
oder 3 Hydroxygruppen substituiert sein kann, ir einer Menge von 0,01 bis 1 Gewichtsprozent, bezogen
auf das Polyoxymethylen.
2. Formmassen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente (b) der Stabilisatorkombination
ein Erdalkalisalz einer ein-, zwei- oder dreibasigen Hydroxycarbonsäure mit 2 bis 9 Kohlenstoffatomen ist.
Es ist bekannt, Polyoxymethylene, d. h. Homo- oder Copolymere des Formaldehyds oder von cyclischen
Oligomeren des Fo;maldehyds, z. B. Trioxan, durch Zusatz von Stabilisatoren gegen die Einwirkung von
Wärme und Sauerstoff zu stabilisieren. Insbesondere sind Formmassen auf der Basis von Oxymethylenpolymeren
bekannt, die als stabilisierenden Zusatz eine Kombination aus einem Metallsalz einer stickstofffreien
organischen Carbonsäure mit 2 bis 30 Kohlenstoffatomen und einem bestimmten phenolischen Anti-
(CH2L-CO-O-
in der R1 einen Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
R2 ein Wasserstoffatom oder einen Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, A einen zwei- bis
sechswertigen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, hi Null oder eine ganze
Zahl von 1 bis 6 bedeutet und η der Wertigkeit von A entspricht, und (2) 0,01 bis 3 Gewichtsprozent, bezogen
auf das Polyoxymethylen, Erdalkalisalzen von Carbonsäuren mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen
und/ oder Erdalkalihydroxiden besteht (vgl. DT-OS 20 43 498).
Aus dem genannten Stand der Technik geht nicht hervor, ob eine Kombination von Hydroxyphenylcarbonsäureestern
mit Erdalkalisalzen kurzkettiger Carbonsäuren möglicherweise eine besonders gute
Wirksamkeit aufweist.
Die Erfindung betrifft nun Formmassen aus Polyoxymethylenen, enthaltend eine Stabilisatorkombination
aus (a) 0,05 bis 4 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polyoxymethylen, eines phenolischen Stabilisators,
(b) 0,01 bis 3 Gewichtsprozent, bezogen auf das PoIyox>methylen,
*ines Erdalkalisalzes einer Carbonsäure und (c) gegebenenfalls eines weiteren Costabilisators,
dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente (a) eine Verbindung der Formel
COO-
ist, in dc" R1 einen Alkylrest mit 1 bis 6, vorzugsweise
1 bis 4 Kohlenstoffatomen, R2 ein Wasserstoffatom oder einen Alkylrest mit 1 bis 6, vorzugsweise 1 bis
4 Kohlenstoffatomen, A einen zwei- bis sechswertigen, vorzugsweise zwei- bis vierwertigen, geradkettigen
oder verzweigten, aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 12, vorzugsweise 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
und m Null oder eine ganze Zahl von 1 bis 6, vorzugsweise
Null, 1 oder 2 bedeutet und η der Wertigkeit von
A entspricht, die Komponente (b) ein Erdalkalisalz einer aliphatischen Mono-, Di- oder Tri-Carbonsäure
mil 2 bis 9, vorzugsweise 3 bis 7 Kohlenstoffatomen oder einer araliphatischen oder aromatischen Carbonsäure
mit 7 bis 9 Kohlenstoffatomen ist und die Komponente (c) eine Verbindung der Formel
NC —NH-C —NH-R
NH
23 Ol
ein Wasserstoffatom, eine Cyanogruppe,
Alkylrest mit 1 bis 12, vorzugsweise 1 bis 6 Koh-,
einen Cycloalkylrest mit 6 bis 12, vorhlff d i Al
säure, Crotonsäure, Isocrotonsäure, Angelicasäure und Tiglinsäure, oder von
(2) araliphatischen Carbonsäuren mit 7 bis 9 Kohlen-Stoffatomen, z. B. Phenylessigsäure und Zimtr
säure, oder von
(3) aromatischen Carbonsäuren mit 7 bis 9 Kohlens*offatomen,
z. B. Benzoesäure.
Besonders geeignet sind die Erdalkalisalze von em-, zwei- oder dreibasigen Hydroxycarbonsäuren mit 2 bis
9, vorzugsweise 3 bis 7 Kohlenstoffatomen, z. B. die Calcium- und Magnesiumsalze der Milchsäure, Mandelsäure,
Äpfelsäure, Zitronensäure und Hydroxypivalinsäure sowie der Salicylsäure.
g Vorzugsweise enthalten die Formmassen noch Co-
Jr isßt sjch weder mit gebräuchlichen Lösungs- 15 stabilisatoren gegen den Einfluß von Wärme und
>t In aus dem Polyoxymethylen herauslösen, noch Sauerstoff, beispielsweise Polyamide, Amide mehrh«
fnrfiert sie bei thermischer Belastung aus dem Poly- basiger Carbonsäuren wie Malonsäurediamid, Harnethvlen
heraus so daß die erfindungsgeieäßen stoffe und Poly(N-vinyllactame). Insbesondere eignen
ff nnnnasien besonders für den Einsatz bei höheren sich als Costabilisatoren Guanidinverbindungen der
lemoeraturen oder in Berührung mit Lösungsmitteln ao Formel
eeeianet sind. Die verwendeten Stabilisatoren sind
toblos und verfärben die Polyoxymethylene auch bei
läneer dauerndem Einfluß von Wärme, Licht oder
«italischen Medien nicht oder nur relativ wenig.
eeeianet sind. Die verwendeten Stabilisatoren sind
toblos und verfärben die Polyoxymethylene auch bei
läneer dauerndem Einfluß von Wärme, Licht oder
«italischen Medien nicht oder nur relativ wenig.
n,r besondere Vorteil der erfindungsgemäßen *5
^massen liegt darin, daß sie sich besser als be-SfrormmaLn
im Spritzgießverfahren zu Form-SS mUsThlierenfreieS Oberflächen verarbeiten
Aus den erfindungsgemäßen Formmassen er-Sißtil mit völlig glatten und glänzen
Jrfoffatomen, y
? weise 6 bis 8 Kohlenstoffatomen oder einen Aryl-
* -Mt 6 bis 12, vorzugsweise 6 bis 8 Kohlenstoffjen
bedeutet, wobei der vorgenannte Alkyl-, oalkyl- oder Arylrest jeweils mit 1, 2 oder 3 Hyen
substituiert sein kann, in einer Menge nOl bis 1 Gewichtsprozent, bezogen auf das
Mvoxvmethylen.
^£ Menge der Komponenten (a) und (b) beträgt
MS vorzugsweise 0,1 bis 2 Gewichtsprozent, be-
^n auf das Polyoxymethylen.
nie erfindungsgemäß verwendete Stabilisatorkombi-Jr isßt jh eder mit gebräuchlichen Lösungs NC —NH-C —NH-R
nie erfindungsgemäß verwendete Stabilisatorkombi-Jr isßt jh eder mit gebräuchlichen Lösungs NC —NH-C —NH-R
NH
. „„,„«„ρ
in der R ein Wasserstoffatom, eine Cyanogruppe,
einen Alkylrest mit 1 bis 12, vorzugsweise1 bis 6, Kohlenstoffatomen,
einen Cycloalkylrest mit 6 b.s 12, verzugsweise
6 bis 8 kohlenstoffatomen oder emen Ar^-
rest mit 6 bis 12, vorzugsweise 6 bis 8 Kohlen stoff
wöbe, der■ vorgenannte Alkyl ,
us den erfindgg
Spritzgußteile mit völlig glatten und glänzen- 30 atomen bedeutet, wöbe, der■ vorgenan
Eä. Zum Teil sind aSch die mechanische Cycloalkyl- oder Arylrest jeweils mit 1. 2
h di dl bttiert sein kann z
und der Reibungskoeffizient durch die Sreie Oberfläche verbessert. Dies kann bei
S TeUen, die hohen Bdastungen ausgesetzt
Vil i
z. B.
droxylgruppen substituiert sein kann
guanidin, N-Cyano-N'-methylguanidin, N-Cyano-
AnS π TeUen, die hohen Bdastungen ausgesetzt N'-äthylguanidin N-Cyano-N^.so-propylguan.din
■Λ oder bei wartungsfreien Lagern von Vorteil sein. 35 N-Cyano-N'-tert-butylguanidin N-Cyano-N -dode
$ i;fden im Rahmen der Erfindung in der Stabili- cylguanidin, N-Cyano-N'-cyclohex^guan.d.r^ NjCy-
, Aceton oder Me-
Als Erdalkalisalze eignen sich Magnesium-, Calcium-, Strontium- und Banumsalze
von
(1) gesättigten oder ungesättigten, aliphatischen Mono-,
Di- oder Tricarbonsäuren mit 2 bis 9, vorzugsweise
3 bis 7 Kohlenstoffatomen, ζ B. von EssWure Propionsäure, Buttersäure, Valerian-St
Capronsäure, önanthsäure, Capiylsäutc
3«
sicren a ^^ d Formay
oder acyclischen Ohgom^^^^^^
6o z; B; durch veresterung oder Verätherung, blockier
.in^und Copolym- ^^g^scychscher,
υ .gome c , meren in der Hauptweise
Tr oun vj« [0J 'mit mindestens zwei,
valeuzkette υ^Λ'^ι^!™ζΤ chbarten Kohlenstoff-
Soiomeimumteil in den
——-
23 Ol
Als Verbindungen, die für die Copolymerisation mit Formaldehyd oder cyclischen Oligomeren des Formaldehyds,
vorzugsweise Trioxan, geeignet sind, werden vor allem cyclische Äther und/oder cyclische Acetale
und/oder lineare Polyacetale verwendeL Vornehmlich eignen sich cyclische Äther mit D bis 5 Ringgliedern,
vorzugsweise Epoxide, ferner cyclische Acetale mit 5 bis 11, vorzugsweise 5 bL· 8 Ringgliedern, insbesondere
cyclische Formaie von α,ω-DioIcn mit 2 bis 8,
vorzugsweise 2 bis 4 Kohlenstoffatomen in der Kette, deren Kohlenstoff kette in Abständen von 2 Kohlenstoffatomen
durch ein Sauerstoffatom unterbrochen sein kann, sowie lineare Polyforirale.
Insbesondere sind Verbindungen der Formel
15 CH2 — (CHR)x — [O — (CH2yy — O
geeignet, in der R ein Wasserstoffaiom, einen Alkylrest
mit 1 bis 6, vorzugsweise 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, der mit 1 bis 3 Halogenatomen, vorzugsweise Chloratomen,
substituiert sein kann, einen Alkoxymethylrest mit 2 bis 6, vorzugsweise 2 bis 4 Kohlenstoffatomen,
einen Phenylrest oder einen Phenoxymethylrest bedeutet, .v eine ganze Zahl von 1 bis 3, wobei y
gleich Null ist, y eine ganze Zahl von 1 bis 3 ,wobei χ
gleich Null und ζ gleich 2 ist, und ζ eine ganze Zahl
von 3 bis 6, vorzugsweise 3 oder 4 darstellt, wobei .v
gleich Null und y gleich 1 ist.
Als cyclische Äther werden z. B. Äthylenoxid und Epichlorhydrin sowie Propylenoxid, Styroloxid, Cyclohexenoxid,
Oxacyclobutan, Phenylglycidyläther und Butandioldiglycidyläther eingesetzt, während als cyclische
Formale beispielsweise 1,3-Dioxolan, 1,3-Dioxepan
und 1,3,6-Tiroxocan sowie 4-Chlormethyl-l ,3-dioxolan,
1,3-Dioxonan und I,3-Dioxacyclohepten-(5J verwendet werden.
Die erfindungsgemäß verwendeten Polyoxymethylene sind makromolekular; die Werte ihrer reduzierten
spezifischen Viskosität (RSV), gemessen bei 1403C an einer 0,5gewichtsprozentigen Lösung des Polymeren
in y-Butyrolacton, das 2 Gewichtsprozent Diphenylamin
als Stabilisator enthält, betragen 0,3 bis 3,0, vorzugsweise 0,5 bis 2 dl/g. Die Kristallitschmelzpunkte
der vorgenannten Polyoxymethylene liegen im Bereich von 150 bis 1800C.
Die erfindungsgemäßen Formmassen lassen sich durch alle für thermoplastische Kunststoffe üblichen
Verfahren, z. B. durch Spritzgießen, Strangpressen, Extrusionsblasen, Schmelzspinnen oder Tiefziehen,
verarbeiten. Sie eignen sich zur Herstellung von Halbzeug und Fertigteilen wie Formkörpern, z, B. Bändern,
Stäben, Borsten, Fäden, Fasern, Platten, Filmen, Folien, Rohren oder Schläuchen, sowie Haushaltsartikeln,
z. B. Schalen' oder Bechern und Maschinenteilen, z. B. Gehäusen oder Zahnrädern. Die erfinduiigsgemäßen
Formmassen sind insbesondere zur Herstellung von Spritzguß-Formteilen geeignet, die
Aussparungen, Verrippungen oder Löcher aufweisen, durch die das Fließen der geschmolzenen Masse in der
Form gestört wird.
| Beispiel | Magnesiumsalz | Gewichtsverlus* | nach | Gelbwerl | nachher | Oberfliichen- |
| der | vorher | qualität von | ||||
| 45 min (%) |
120 min (%) |
12,2 | Pormlcilcn | |||
| A | Stearinsäure | 0,82 | 3,3 | 0,8 | 14,0 | starke Schlieren |
| B | Rizinolsäure | 0,66 | 2,5 | 1,6 | 23,0 | desgl. |
| C | Arachinsäure | 0,72 | 2,9 | 3,5 | 18,9 | desgl. |
| 1 | Essigsäure | 0,80 | 3,1 | 0,4 | 17,4 | keine Schlieren |
| 2 | Propionsäure | 0,61 | 2,8 | 1.8 | 13,8 | desgl. |
| 3 | Capronsäure | 0,92 | 3,5 | 0,4 | 12.2 | desgl. |
| 4 | Pelargonsäure | 0,84 | 3,1 | 0,1 | 14,9 | desgl. |
| 5 | Milchsäure | 0,75 | 2,9 | 0,7 | 18,3 | desgl. |
| 6 | Apfelsäure | 1,05 | 3,7 | 1,2 | 25,0 | desgl. |
| 7 | Hydroxypivalinsäure | 1.22 | 4,1 | 1,4 | 10.0 | desgl. |
| 8 | Malonsäure | 1,17 | 4,3 | 0,1 | 11,4 | desgl. |
| 9 | Adipinsäure | 0,97 | 3.5 | 0.1 | 25,0 | desgl. |
| 10 | Salizylsäure | l,01 | 3,9 | 0,4 | 17,1 | desgl. |
| 11 | Zimtsäure | 1,05 | 4,0 | 1.8 | 15,2 | desgl. |
| 12 | Mandelsäure | 0,91 | 3,4 | 0,0 | dcscl. | |
Beispiele 1 bis 12
und Vergleichsbeispiele Λ bis C
und Vergleichsbeispiele Λ bis C
Hin acctylicrtcs Formaldehyd - Homopolymcres
(RSV-Wcrt: 0,90 dl/g) wird mit 1,0 Gewichtsprozent Tetrakis - \ß - (3,5 - di - tert. butyl - 4 - hydroxy - phenyl)-propionyl
- oxymethyl] - methan und 0,2 Gewichtsprozent eines Magnesiumsalzes der in Tabelle I aufgeführten
Säuren innig vermischt und auf einem handelsüblichen Extruder granuliert. An dem getrockneten
Granulat wird der Gewichtsverlust nach 45- b/w. 120minütigcin Erhitzen der Probe in Luft bei 230 C
Bei- Erdalkalisalz spie!
23 Ol
bestimmt. Ferner werden aus dem Granulat vor und Tabelle nach 30minütigem Erhitzen in einer abgeschlossenen
Form auf 23O0C 2,5 mm dicke, runde Preßplatten mit einem Durchmesser von 4,5 cm hergestellt; anschließend
wird die Gelbfärbung der Platten in einem Differenzialcolorimeter (Colomaster-Gerät der Fa. Manufacturing,
Engineering and Equipment Corp., Hatboro, Pa., USA) bestimmt (Gelbwerte).
Weiterhin werden aus dem Granulat auf einer handelsüblichen Spritzgießmaschine (Massetemperatur:
2000C; Werkzeugtemperatur·. 800C; Spritzdruck und
Nachdruck: 45 bar; Kolbenvorlaufgeschwindigkeit: mittel) tropfenförmige Platten gespritzt, die zur Prüfung
einer etwaigen Schlierenbildung während des Spritzvorgangs besonders geeignet sind. Das Formteil,
das aus einer erfindungsgemäß mit einer Mischung aus 1,0 Gewichtsprozent Tetrakis-[ß-(3,5-di-tert. butyl-4-hydroxyphenyl)-propionyl-oxymethyl]-methan
und 0,2 Gewichtsprozent des Magnesiumsalzes der Apfelsäure stabilisierten Polyoxymethylen-Formmasse hergestellt
wird, zeigt keine Schlieren, während das Formteil, das aus einer mit einer Mischung aus 1,0 Gewichtsprozent
Tetrakis-[/?-(3,5-di-tert. butyl-4-hydroxyphenyl) - propionyl - oxymethyl] - methan und
0,2 Gewichtsprozent Calciumstearat stabilisierten gleichen Formmasse hergestellt wird, deutlich erkennbare
Schlieren aufweist. Die Ergebnisse der Versuche sind aus Tabelle 1 ersichtlich.
r,
Gewichtsverlust
(7o)
Gelbwert
vorher nachher
D Calcium- 2,8 1,1
rizinoleat
13 Calciumlactat 2,6 0,8
13 Calciumlactat 2,6 0,8
17,1
15,8
15,8
Beispiel 13
und Vergleichsbeispiel D
und Vergleichsbeispiel D
Ein Copolymeres aus 98 Gewichtsprozent Trioxan und 2 Gewichtsprozent Äthylenoxid (RSV-Wert:
0,82 dl/g) wird mit 0,5 Gewichtsprozent 1,6-Bis- Tabelle
[ß - (3,5 - di - tert.butyl - 4 - hydroxyphenyl) - propionyl-
oxyj-hexan und 0,1 Gewichtsprozent eines Erdalkali- Beisalzes
innig vermischt und auf einem handelsüblichen 40 spiel Extruder granuliert. An dem getrockneten Granulat
wird der Gewichtsverlust nach 120minütigem Erhitzen der Probe auf 2300C in Luft bestimmt. Ferner werden
die Gelbwerte vor und nach 30minütigem Erhitzen gemäß Beispielen 1 bis 12 bestimmt. 45 E
Weiterhin werden aus dem Granulat unter den in den Beispielen 1 bis 12 genannten Bedingungen Ventilteller
gespritzt, deren Oberflächenbeschaffenheit untersucht wird. Die aus der erfindungsgemäßen Formmasse
hergestellten Ventilteller zeigen eine glatte, ein- 50 wandfreie Oberfläche, während die Ventilteller gemäß
Vergleichsbeispiel D in der Nähe des Loches feine Risse aufweisen, die die Ventilteller funktionsunfähig
Ein Copolymeres aus 98 Gewichtsprozent Trioxan und 2 Gewichtsprozent Äthylenoxid (RSV-Wert:
0,82 dl/g) wird mit 0,5 Gewichtsprozent 1,6-Bis- iß - (3,5 - di ·· tert.butyl - 4 - hydroxyphenyl) - propionyloxy]-hexan,
0,1 Gewichtsprozent Calciumlactat und 0,02 Gewichtsprozent Cyanoguanidin innig vermischt
und auf einem handelsüblichen Extruder granuliert. An dem getrockneten Granulat wird der Gewichtsverlust
nach 120minütigem Erhitzen einer Probe in Luft auf 2300C bestimmt; er beträgt 2,2°■'„. Ferner werden die
Gelbwerte vor und nach 30minütigem Erhitzen gemäß Beispielen 1 bis 12 bestimmt; sie betragen 0,6 bzw. 12,4.
Aus dem Granulat hergestellte Formteile zeigen
a5 eine glatte, schlierenfreie Oberfläche.
Beispiel 15
und Vergleichsbeispiel E
und Vergleichsbeispiel E
Ein Copolymeres aus 98 Gewichtsprozent Trioxan und 2 Gewichtsprozent Äthylenoxid (RSV-Wert:
0,82 dl/g) wird jeweils mit den nachstehend angegebenen Stabilisatoren innig vermischt und auf einerr
handelsüblichen Extruder granuliert. An dem ge· trockneten Granulat wird der Gewichtsverlust nact
45minütigem bzw. 120minütigem Erhitzen der Probi auf eine Temperatur von 23O°C unter Luft 'cstimmt
30 Stabilisatorkombination
Art
Art
Menge
Gewichtsverlust ("/„) nach
45 min 120 min
(Gewichtsprozent)
Äthylenglykol-bis- 0,7
(3,5-di-t.butyl-
4-hydroxybenzyl)-
äther
Calciumlactat 0,2
Äthyienglykol-bis- 0,7
(3,5-di-t.butyl-
4-hydroxybenzoe-
säure)-ester
Calciumlactat 0,2
2,3 8,9
2,3 8,9
0,7 2,0
0,7 2,0
Claims (1)
1. Stabilisierte Formmassen aus Polyoxymethyleuen,
enthaltend eine Stabilisatorkombination aus (a) 0,05 bis 4 Gewichtsprozent, bezogen auf
:da^ Polyoxymethylen, eines phenolischen Stabilisators,
(b) 0,01 bis 3 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polyoxymethylen, eines Erdalkalisalzes einer
Carbonsäure und (c) gegebenenfalls einen weiteren Costabilisator, dadurch gekennzeichnet,
daß die Komponente (a) eine Verbindung der Formel
oxydans aus der Gruppe der Paraüisphenole, Paratrisphenole
und Paratetrakisphenole enthalten (vgl. US-PS 34 84 4(X)).
Es ist ferner bekannt, daß sich Formmassen aus Polyoxymethylenen durch Zusatz eines Stabilisatorsystems
stabilisieren lassen, die aus (1) 0,005 bis 4 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polyoxymethylen, Verbindungen
der Formel
Priority Applications (21)
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|---|---|---|---|
| DE19732301351 DE2301351C3 (de) | 1973-01-12 | Stabilisierte Formmassen aus PoIyoxymethylenen | |
| CA189,610A CA1004796A (en) | 1973-01-12 | 1974-01-07 | Stabilized molding composition based on poly(oxymethylenes) |
| NL7400170A NL177125C (nl) | 1970-09-02 | 1974-01-07 | Werkwijze voor het bereiden van gestabiliseerde vormmaterialen uit polyoxymethylenen, alsmede gevormde voortbrengselen, vervaardigd uit de gestabiliseerde vormmaterialen. |
| AU64281/74A AU474449B2 (en) | 1973-01-12 | 1974-01-08 | Stabilized molding composition based on poly (oxymethylenes) |
| GB80174A GB1419040A (en) | 1973-01-12 | 1974-01-08 | Stabilized osymethylene polymers |
| CH24074A CH569757A5 (de) | 1973-01-12 | 1974-01-09 | |
| DD175915A DD108761A6 (de) | 1973-01-12 | 1974-01-09 | |
| DK10174A DK135953C (da) | 1973-01-12 | 1974-01-09 | Stabiliserede formmasser af polyoxymethylener |
| IT19292/74A IT1046713B (it) | 1973-01-12 | 1974-01-10 | Masse per formatura stabilizzate di poliossimetileni |
| FI62/74A FI62321C (fi) | 1973-01-12 | 1974-01-10 | Stabiliserade formmassor av polyoximetylener |
| JP49006119A JPS49104940A (de) | 1973-01-12 | 1974-01-11 | |
| SE7400352A SE413776B (sv) | 1973-01-12 | 1974-01-11 | Stabiliserad pressmassa av polyoximetylen innehallande en stabilisatorkomposition av en fenol, ett jordalkalisalt och en guanidinforening |
| BR74190A BR7400190D0 (pt) | 1973-01-12 | 1974-01-11 | Massas de moldacao estabilizadas de polioximetilenos e processo para a preparacao de corpos moldados |
| SU7401991231A SU581879A3 (ru) | 1973-01-12 | 1974-01-11 | Термостабильна формовочна композици |
| NO740084A NO141721C (no) | 1973-01-12 | 1974-01-11 | Stabiliserte formmasser av polyoksymetylener |
| PL1974168052A PL90957B3 (en) | 1973-01-12 | 1974-01-11 | Stabilized osymethylene polymers[gb1419040a] |
| AT22474*#A AT332647B (de) | 1973-01-12 | 1974-01-11 | Stabilisierte formmasse aus polyoxymethylenen |
| FR7401127A FR2324668A2 (fr) | 1970-09-02 | 1974-01-14 | Matieres a mouler stabilisees a base de poly-(oxymethylenes) |
| BE139775A BE809707R (fr) | 1973-01-12 | 1974-01-14 | Matieres a mouler stabilisees a base de polyoxymethylenes |
| US05/582,301 US3969292A (en) | 1973-01-12 | 1975-05-30 | Stabilized molding compositions based on poly(oxymethylene) |
| JP59178550A JPS6084348A (ja) | 1973-01-12 | 1984-08-29 | 安定化ポリオキシメチレン系成形用組成物 |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2043498A DE2043498C3 (de) | 1970-09-02 | 1970-09-02 | Stabilisierte Formmassen aus Polyoxymethylenen |
| DE19732301351 DE2301351C3 (de) | 1973-01-12 | Stabilisierte Formmassen aus PoIyoxymethylenen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2301351A1 DE2301351A1 (de) | 1974-08-08 |
| DE2301351B2 DE2301351B2 (de) | 1975-11-20 |
| DE2301351C3 true DE2301351C3 (de) | 1977-03-17 |
Family
ID=
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