DE229079C - - Google Patents

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DE229079C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/16Control arrangements for fluid-driven presses
    • B30B15/18Control arrangements for fluid-driven presses controlling the reciprocating motion of the ram

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 229079-KLASSE 5Ba. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Mai 1908 ab.
Die selbsttätige An- und Abstellung der Danapfsteuerung bei dampfhydraulischen Pressen erfolgt bisher meist in der Weise, daß am Preßkopf der hydraulischen Presse ein Anschlag befestigt ist, der eine mit dem Dampfsteuergestänge verbundene Stange durch einen oberen und einen unteren Anschlag auf der Stange in den gewünschten Endlagen des Preßkopfes verschiebt, wodurch die Umkehr
ίο der Bewegung des Dampfkolbens herbeigeführt wird. Ähnliche Einrichtungen können ferner bekanntlich auch in der Weise angeordnet werden, daß die Umsteuerung unmittelbar von dem Dampfkolben des Treibapparates aus eingeleitet wird, statt von dem Preßkopf aus.
Die erstgenannte Einrichtung hat den Nachteil, daß die Anfangslage des Dampfkolbens im Treibapparat nicht mit ausreichender Genauigkeit durch die obere Lage des Preßkopfes eingehalten wird, da die Hubbegrenzung des Dampf kolbens für seine Anfangslage, die immer die gleiche sein soll, nicht durch diesen selbst, sondern durch hydraulische Übertragung vom Preßkopf her erfolgt. Die untere Lage des Preßkopfes wird jedoch hierbei stets richtig eingehalten, da der Preßkopf seine untere Lage selbst festlegt, unabhängig vom Dampf kolben.
Wird dagegen im zweiten Falle die Hubbegrenzung lediglich durch den Dampfkolben bewirkt, so ist zwar die Anfangslage des Dampfkolbens immer ausreichend sicher einzuhalten, nicht aber die Endlage des Preßkopfes, da diese nun nicht von ihm selbst, sondern von dem Dampfkolben eingestellt wird und damit gleichfalls wieder von Zufälligkeiten in der hydraulischen Übertragung zwischen beiden abhängt.
Die vorliegende Erfindung bringt nun dadurch eine neue vorteilhafte Gestaltung der selbsttätigen Stellsteuerung für dampfhydraulische Pressen zur Geltung, daß die Umschaltung der Dampfsteuerung sowohl vom Preßkopf als auch von dem Dampfkolben des Treibapparates bewirkt wird, und zwar erfolgt in der unteren Stellung die Umsteuerung durch den Preßkopf, wenn derselbe die richtige Endlage erreicht hat, während in der oberen Stellung die Umsteuerung durch den Dampfkolben des Treibapparates erfolgt, wenn derselbe seine richtige Anfangslage erreicht hat.
Erreicht wird dadurch, daß der Dampfkolben stets von seiner Anfangslage aus den Hub beginnt, also mit geringstem schädlichen Dampfraum und geringstem Dampfverbrauch, während der Preßkopf stets in seiner richtigen, der Dicke des Werkstückes entsprechenden unteren Lage umsteuert und somit stets bis zur gleichen, vorher eingestellten Hubgrenze arbeitet.
In der Figur ist α der Kolben des Treibapparates, b der Preßkopf der hydraulischen Presse, c eine Umsteuerstange, auf welcher der untere einstellbare Anschlag d für den Preßkopf angebracht ist und mit welcher der obere Anschlag e für den Dampfkolben a mittels eines ausgeglichenen Hebels verbunden ist. Die Umsteuerstange c ist ferner durch einen auch von Hand bewegbaren Hebel f und einem Gestänge g mit der Dampfsteue-

Claims (1)

  1. rung h verbunden. Erreicht der Preßkopf den vorher entsprechend der Dicke des zu pressenden Werkstückes eingestellten unteren Anschlag d, wie in der Figur angedeutet, so wird die Umsteuerstange c verschoben, und die Dampfsteuerung h wird umgeschaltet, d. h. auf Abdampf gestellt, so daß der Dampf aus dem Zylinder k durch die Kanäle I und m nach dem Abdampfrohr p entweicht; gleichzeitig wird der obere Anschlag e aus der Endlage i in die Anfangslage k verstellt. Infolge der Abdampfstellung der Steuerung h wird der Preßkopf (durch die in der Figur nicht angegebenen Rückzugszylmder des Preßkopfes) gehoben und damit auch der Dampfkolben a seiner Anfangslage zugeführt. Hier verschiebt der Dampfkolben den Anschlag e aus der Lage k nach der Lage i, bewegt damit gleichzeitig das Stellgestänge c, f, g und bringt die Dampfsteuerung h wiederum in die Stellung auf Dampfeinströmung zum Dampfkolben a, indem der Schieber η den Kanal I für Frischdampf öffnet. Dadurch wird der Dampfkolben aus seiner Anfangslage wieder vorgetrieben und ebenso der Preßkopf b, bis dieser wiederum durch Anschlag an den Mitnehmer d in der Endlage zur Umkehr gezwungen wird und so das Spiel sich wiederholt. Auf diese Weise tritt ein selbsttätiges Arbeiten des Preßkopfes stets bis zu einer bestimmten Endlage und ein Beginn des Hubes stets aus der gleichen Anfangslage des Dampfkolbens des Treibapparates ein. Der Anschlag d kann auch zweckmäßig derart eingerichtet werden, daß er selbst während des Arbeitens der Presse beliebig eingestellt oder verstellt werden kann.
    Pate ν t-An spRu c η :
    Selbsttätige Stellsteuerung für dampfhydraulische Pressen, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsteuerung des Treibapparates für die veränderliche Endlage des Preßkopfes (b) beim Vorhube durch diesen selbst mittels einstellbaren Anschlages (d) erfolgt, dagegen für die Endlage des Preßkopfes beim Rückhube durch den KoIr ben (a) des Treibapparates mittels eines Anschlages (e), zum Zwecke, stets die gleiche, jeweils eingestellte Endlage des vorgetriebenen Preßkopfes (b) und stets die gleiche Anfangslage des Treibkolbens (a) sicher herbeizuführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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