DE22867C - Spiralbohrer-Schleifapparat - Google Patents

Spiralbohrer-Schleifapparat

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Publication number
DE22867C
DE22867C DENDAT22867D DE22867DA DE22867C DE 22867 C DE22867 C DE 22867C DE NDAT22867 D DENDAT22867 D DE NDAT22867D DE 22867D A DE22867D A DE 22867DA DE 22867 C DE22867 C DE 22867C
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DE
Germany
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twist drill
grinding
drill
drill grinder
hand lever
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Active
Application number
DENDAT22867D
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English (en)
Original Assignee
E. BRÜCKNER in Düsseldorf, Oberbilk, Hotel Taunus
Publication of DE22867C publication Critical patent/DE22867C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/24Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of drills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
EMIL BRÜCKNER in DÜSSELDORF-OBERBILK. Spiralbohrer-Schleifapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. September 1882 ab.
Der durch beiliegende Zeichnung dargestellte Apparat hat den Zweck, Spiralbohrer genau auf Mitte und, durch Herstellung sinkender Kegelmantelfiächen auf dem Schneidkantenrücken, auch schnittfrei zu schleifen.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus einem mit kreisförmiger Basis versehenen zweiäugigen Lagerbock A. Derselbe zeigt im vorderen Auge behufs - spielfreier Lagerung der Hohlspindel B eine verstellbare, konische Büchse, im hinteren, stärker ausgebildeten Lagerauge aber eine erweiterte Ausdrehung und das Stellstiftgehäuse C. Die eben genannte Ausdrehung nimmt die in Fig. 5 dargestellte, durch den vorgeschraubten Ring D drehbare, aber axial unverschiebliche Umschaltungshülse E auf. Die Drehung der letzteren ist nur dann behindert, wenn der Stellstift C in eines der beiden diametral gegenüberstehenden Theillöcher F, Fig. 5, einspringt. In der nunmehr gebildeten cylindrischen Höhlung lagert sich dreh- und verschiebbar die mit selbstcentrirender Einspannvorrichtung versehene Hohlspindel B, auf welcher der Handhebel H und der Gleitbacken J unverrückbar befestigt wird. Letzterer führt sich genau in der spiralförmigen Nuth G der Schalthülse, so der Hohlspindel bei einer Drehung die der Curve entsprechende Bewegung ertheilend. Der Handhebel H, dessen Nabe gleichzeitig als Feder- und Stellstiftgehäuse ausgebildet ist, kann nach Bedarf durch den Stellstift K mit der Schalthülse gekuppelt werden, während bei zurückgezogenem Stellstift die Drehung des Hebels (und somit der Hohlspindel) lediglich durch den in eine kreisförmige Nuth L der Schalthülse eingreifenden Stift M begrenzt ist. Die Spiralfeder N stützt sich einerseits gegen die Stirnfläche der Schalthülse, andererseits gegen den Handhebel und bewirkt dadurch ein constantes Andrücken des Gleitbackens, gegen die hintere Fläche der Spiralnuth. Der ganze Apparat wird auf einem Kreuzschlitten durch die beiden Schrauben Q in gebräuchlichem Spitzen winkel befestigt und kann somit parallel oder senkrecht zu der Schleiffläche bewegt werden.
Die Handhabung des Apparates ist folgende:
Nachdem sowohl Schalthülse als Handhebel mit Hülfe der Stellstifte C und K in ganz bestimmter Lage fixirt sind, wird der zu schleifende Spiralbohrer concentrisch zur Apparatachse eingespannt und mit Hülfe der Schraubenspindeln R und 5 parallel bezw. senkrecht zur Schleifachse bewegt. Ist hierdurch eine ebene Fläche an den Kegelmantel angeschliffen worden, so dreht man (ungefähr in der Stellung I, Fig. 4) nach Zurückziehen des Stiftes K den Handhebel so lange in der Richtung von a nach b bezw. Ci1 nach blt als es der Stift M erlaubt, und erhält so einen von der Kegelbasis bis zur Spitze gleich grofsen Schnittkantenwinkel, ohne die hervortretende Schneide selbst zu beschädigen.
Nach dem nunmehr beendeten Anschleifen der Schneide führt man den Bohrer mit seiner Spitze ungefähr auf Stegbreite über die Schleiffläche hinaus (in die punktirte Stellung II der Fig. 4) und erreicht durch Drehung des Hebels in der Richtung von α nach c bezw. von Ci1 nach C1, Fig. 2, ein vollkommenes Hinterschleifen des Schneidkantenrückens. Der Bohrer
selbst nimmt hiernach die (ausgezogene) Stellung II der Fig. 4 ein.
Entfernt man jetzt den Bohrer vollständig von der Schleiffläche, kuppelt den Handhebel mit der Schalthülse und dreht nach Hebung des Stellstiftes C die Hülse um i8o°, so ist auch die andere Seite des Bohrers in die zum Schleifen erforderliche Lage gebracht. Das Schleifen dieser zweiten Schneide kann bei Anwendung eines Schleifringes (wie in der Zeichnung angenommen) auf der anderen Seite der Schleifachse erfolgen, ohne dafs hierdurch die beiden Schneidkanten des Bohrers verschieden würden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der dargestellte Spiralbohrer-Schleifapparat, besonders gekennzeichnet durch die Combination der Umschaltungshülse E mit dem Handhebel H zur Herstellung sinkender Kegelmantelflächen oder schnittfreier Schneidkanten des Bohrers.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT22867D Spiralbohrer-Schleifapparat Active DE22867C (de)

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DENDAT22867D Active DE22867C (de) Spiralbohrer-Schleifapparat

Country Status (1)

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DE (1) DE22867C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2449459A (en) * 1946-03-30 1948-09-14 Harig Mfg Company Perforator grinding fixture
FR2563139A1 (fr) * 1984-04-24 1985-10-25 Danton Jean Appareil pour l'affutage de forets

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US2449459A (en) * 1946-03-30 1948-09-14 Harig Mfg Company Perforator grinding fixture
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