DE228024C - - Google Patents

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DE228024C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F9/00Complete machines for making continuous webs of paper
    • D21F9/04Complete machines for making continuous webs of paper of the cylinder type

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  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Hinter der bekannten Abgautschwalze der Siebzylinder ist gewöhnlich ein Spritzrohr vorgesehen, das zum Offenhalten der Siebtuchmaschen dient. " Mit Rücksicht auf dieses Spritzrohr sowie um das Abgautschen der Stoffschicht vom Siebtuch herbeizuführen, ist es bei den bekannten Einrichtungen unmöglich gewesen, den Wasserstand außerhalb des Zylinders über den höchsten. Teil des Zylinders
ίο und gewöhnlich nicht einmal so hoch steigen zu lassen. Für die Leistungsfähigkeit der Maschine ist es aber von Vorteil, den Wasserstand höher zu halten. Um dies zu ermöglichen, ist nach der vorliegenden Erfindung auf jeder Seite des Spritzrohres oder dessen Stelle eine Stauvorrichtung vorgesehen, welche das Hineinfließen des Wassers in den zwischen diesen Stauvorrichtungen gebildeten Raum verhindert. Die Erfindung ist in den Zeichnungen in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
In Fig. i, welche einen Querschnitt durch den Siebzylinder und Trog darstellt, ist 1 der im Trog 2 rotierende Siebzylinder; 3 ist die Abgautschwalze und 4 das hinter derselben vorgesehene Spritzrohr. Eine Oberansicht dieser Einrichtung ist in Fig. 8 dargestellt.
Die eine der auf jeder Seite des Spritzrohres . vorgesehenen Stauvorrichtungen kann aus der
3.0 Abgautschwalze 3 gebildet sein, die dann an den Endflächen gegen die Trogwandung abgedichtet wird. Die zweite Stauvorrichtung kann aus einem Brett 5 gebildet sein, dessen untere Kante den ganzen Zylinder entlang mit einer aus Leder oder einem anderen zweckmäßigen Material gebildeten Packung 6 ausgestattet ist, die gegen den Zylinder schleift. Der Wasserstand im Troge 2 kann dann bis über den Siebzylinder gehoben werden, ohne daß das Wasser in den von den Stauvorrichtungen gebildeten Raum 7 fließen kann, wo es die Tätigkeit des Spritzrohres stören sowie das Abgautschen der Stoffbahn vom Zylinder verhindern würde. Um bei dem in der vorliegenden Einrichtung angewendeten hohen Wasserstand insbesondere bei Pappenmaschinen zu veranlassen, daß sich das Abnahmetuch 8 gegen den Zylinder 1 anlegt, ehe es die Walze 3 erreicht, ist im Trog 2 eine Leitrolle 81 vorgesehen, um welche das Tuch 8 läuft.
Anstatt die Abgautschwalze 3 als Stauvorrichtung auszubilden, kann, wie in Fig. 2 dargestellt, auch auf dieser Seite des Spritzrohres und vor der Walze 3 ein Staubrett 10 vorgesehen sein, das ähnlich wie das Brett 5 (Fig. 1) mit Packung ausgestattet ist. Die auf dem Abnahmetuch 8 bzw. auf dem Siebzylinder 1 schleifenden Dichtungen der genannten Bretter können zweckmäßig in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise angeordnet sein.
Bei Siebzylindern zur Reinigung des von den Papiermaschinen fließenden Abwassers wird gewöhnlich kein endloses Tuch, wie das in Fig. ι dargestellte, zum Aufnehmen und Wegfördern des Stoffes benutzt, sondern die Abgautschwalze ist nur mit einem Manchon bezogen. Mit dieser Filzwalze zusammenwirkend ist sodann ein Schaber 11 (Fig. 4) zum Ab-
schaben des Stoffes angebracht. Dieser Schaber kann unterhalb des Stoffwasserspiegels vorgesehen sein. Der abgeschabte Stoff nebst dem Wasser wird durch das Rohr 12 abgezogen, um weiter auf bekannte Weise verwertet zu werden.
Als Stauvorrichtung kann auch anstatt des Brettes 5 (Fig. 1) an dessen Stelle eine Walze,' ähnlich der auf der anderen Seite des Spritzrohres befindlichen, vorgesehen sein, wie in Fig. 5 dargestellt.
Als Stauvorrichtungen können auch mehrere Walzen übereinander, wie in Fig. 6 dargestellt, vorgesehen sein, oder man kann auch, wie in Fig. 7 veranschaulicht, oben auf der Walze 3 ein Staubrett ähnlicher Art wie das in Fig. 7 dargestellte Brett 5 anordnen.
Die in Fig. 7 dargestellte Ausführungsform, die besonders für Pappenmaschinen geeignet ist, kann zur Reinigung von Abwasser dadurch geeignet gemacht werden, daß, wie die gestrichelte Linie 15 zeigt, ein kurzes endloses Tuch über die Walzen 3 und 14 geleitet wird. Die neue Einrichtung ist für alle Siebzylinder verwendbar.
Mittels der beschriebenen Einrichtungen kann der Wasserstand bis oberhalb des oberen Teiles des Zylinders gehoben werden, ohne daß die Tätigkeit des Spritzrohres beeinträchtigt wird, und ohne daß die Walze 3 darin gehindert wird, die Stoffschicht vom Zylinder aufzunehmen. Mit dem gehobenen Wasserstand wird der Druck am Zylinder und somit die. Leistungsfähigkeit der Maschine gesteigert.
Die Anordnung ermöglicht auch eine Steigerung der Umlaufgeschwindigkeit der Maschine, so daß auch hierdurch die Leistungsfähigkeit derselben erhöht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Siebzylinder für Rundsiebpapier-, -pappen- und -Entwässerungsmaschinen der Papier- und Zellulosefabrikation, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des üblichen, über dem Siebzylinder angeordneten Spritzrohres gegen den Siebzylinder und die Tragwände abgedichtete Stauvorrichtungen angeordnet sind, um den Wasserstand im Stoffkasten außerhalb des Siebzylinders bis über den Siebzylinder heben zu können.
    Hierzu t Blatt Zeichnungen.
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