DE2265037B2 - Vorrichtung zum Schmieren der Kette eines Förderers, insbesondere eines Kreisförderers - Google Patents
Vorrichtung zum Schmieren der Kette eines Förderers, insbesondere eines KreisförderersInfo
- Publication number
- DE2265037B2 DE2265037B2 DE19722265037 DE2265037A DE2265037B2 DE 2265037 B2 DE2265037 B2 DE 2265037B2 DE 19722265037 DE19722265037 DE 19722265037 DE 2265037 A DE2265037 A DE 2265037A DE 2265037 B2 DE2265037 B2 DE 2265037B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- chain
- conveyor
- profile
- compressed air
- spray nozzles
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000001050 lubricating effect Effects 0.000 title claims description 10
- 239000007921 spray Substances 0.000 claims description 26
- 239000000314 lubricant Substances 0.000 claims description 20
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 claims description 15
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 3
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 8
- 238000005461 lubrication Methods 0.000 description 5
- 239000003921 oil Substances 0.000 description 4
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 3
- 239000000443 aerosol Substances 0.000 description 2
- 239000010687 lubricating oil Substances 0.000 description 2
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 2
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000005242 forging Methods 0.000 description 1
- 238000011990 functional testing Methods 0.000 description 1
- 239000004519 grease Substances 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G45/00—Lubricating, cleaning, or clearing devices
- B65G45/02—Lubricating devices
- B65G45/08—Lubricating devices for chains
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Spray Control Apparatus (AREA)
- General Details Of Gearings (AREA)
Description
45
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schmieren der an einem Tragprofil geführten Kette eines
Förderers, insbesondere eines Kreisförderers mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1.
Schmiervorrichtungen dieser Art sind bekannt so
(Prospekt »Woerner« öler- und Fetterfabrik Eugen Woerner 1969). Dort sind Kettenförderer mit
Tragrollen gezeigt, die an Tragprofilen abrollen. Die Kettenbolzen selbst werden über Sprühdüsen mit
Schmieröl versorgt, und zwar jeweils dadurch, daß abhängig von der Kettenteilung Druckluft zu den
Sprühdosen stoßweise geführt wird und dadurch Schmieröl auf den Kettenbolzen und den umgebenden
Teilen verteilt wird. Die Sprühdüsen sitzen unmittelbar an Magnetventilen und es ist daher nicht möglich, die
Sprühdüsen nahe genug an die Kette bzw. an deren Kettenbolzen heranzuführen. Die Versorgungsleitungen
für die Druckluft sind außerdem verhältnismäßig lange, weil die entsprechenden Luftsteuerventile zentral
angeordnet sind. Die Kettenteilung schließlich wird durch einen mechanisch von einem Kettenantriebsrad
betätigten Schalter erfaßt, der die entsprechenden Druckluftimpulse auslöst. Diese Einrichtung ermöglicht
es daher nicht, scharf voneinander getrennte Druckluftimpulse jeweils genau dann zu erzeugen, wenn die
Kettenbolzen an den Sprühdosen vorbeilaufen. Der Schmierstoffbedarf ist daher verhältnismäßig groß.
Es sind zwar auch Schmiereinrichtungen bekannt (DE-GM 18 17 787), bei denen über Verbindungsleitungen
von einem zentralen Steuerschrank aus Schmiermittel auf Fördereinrichtungen gespritzt wird. Das
Problem, wie Sprühmittel möglichst nahe an die Kettenglieder einer Förderkette heranzubringen ist, um
eine einwandfreie Schmierung bei minimalen Schmierstoffverbrauch zu erreichen, wird dort nicht angesprochen.
Schließlich ist es bei anderen Schmiereinrichtungen, die zum Besprühen von Gesenken benutzt werden,
bekannt (Schmiertechnik, 10. Jgg. Mai/Juni, Nr. 3, 1963,
Seite 153), einen ausfahrbaren Düsenträger an einer teleskopartig ausgebildeten Leitung vorzusehen, der
nach dem Entfernen eines Schmiedeteiles und nach dem Ausblasen des Zunders eine Vorwärtsbewegung in
Axialrichtung ausführen kann und daher an eine bestimmte Stelle zwischen Unter- und Obergesenk
gefahren werden kann. Nach dem Besprühen wird der Dosenträger wieder eingezogen. Der Einsatz solcher
Schmiereinrichtungen für Kettenförderer würde den Nachteil aufweisen, daß die Kettenglieder des Förderers
nur aus größerem Abstand besprüht werden könnten, weil die am Teleskoprohr angebrachte
Sprühdose wegen der sich bewegenden Teile nicht nahe genug an db zu schmierenden Teile der Kette
herangeführt werden könnte. Ein Besprühen von der Seite würde den Nachteil aufweisen, daß die Kettenbolzen
der Ketten nicht direkt erreicht werden, so daß auch deshalb wieder eine zu große Schmierstoffmenge
versprüht werden müßte.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine exakte Dosierung des Schmiermittels
und ein exaktes Ansprühen der Kettenbolzen zu erreichen, damit auch bei höheren Kettenförderergeschwindigkeiten
mit möglichst wenig Schmiermittelaufwand ein maximaler Schmiereffekt erreicht werden
kann. Zur Lösung dieser Aufgabe weist die Erfindung die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1
auf. Dadurch wird der Vorteil erreicht, daß trotz des Einsatzes eines an sich die Zugänglichkeit zu den
Kettenbolzen versperrenden aber sehr stabilen Doppel-T-Profils für die Tragrollen des Kettenförderers eine
unmittelbare Schmiermittelzufuhr zu den Kettenbolzen ermöglicht ist. Da das Luftsteuerelement unmittelbar
über dem Doppel-T-Profil liegt, können kurze Steuerleitungen verwirklicht werden, die das exakte Einhalten
von Sprühimpulsen ermöglichen, weil die Versorgungsleitungen nur sehr kurz sind und nicht zu Schwingungen
neigen. Ein einwandfreier Sprühschmiervorgang wird dadurch auch bei höheren Laufgeschwindigkeiten
gewährleistet.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. Unteranspruch 2
weist dabei den Vorteil auf, daß eine Baueinheit im Herstellwerk fertiggestellt werden kann, so daß die
Montagearbeiten an der Baustelle selbst verringert werden. Außerdem lassen sich Fehlerquellen ausschalten,
da die Baueinheit schon beim Hersteller einer Funktionsprobe unterzogen werden kann. Vorteilhaft
ist dabei, daß für die Förderer schon ein dem Tragprofil entsprechendes Profilstück vorgesehen ist, das die
Baueinheit aufnimmt. Die gesamte Baueinheit läßt sich harmonisch an einer beliebigen Stelle im Förderer
eingliedern.
Bei bekannten Vorrichtungen zum Schmieren von Ketten eines Förderers werden alle Bestandteile
ortsfest im Bereich des Förderers montiert Wenn in einem Betrieb mehrere derartige Förderer vorhanden
sind, so ist der Anschaffungsaufwand für diese
Vorrichtungen zum Schmieren relativ hoch, während noch hinzukommt, daß diese Vorrichtungen alle
gewartet werden müssen, damit ihre Funktionsfähigkeit erhalten bleibt Unteranspruch 2 bringt daher auch noch
den Vorteil mit sich, daß der überwiegende Teil der Bestandteile der Vorrichtung auf einem Wartungswagen
installiert sind. Es muß daher nicht für jede Schmiervorrichtung eine Schmierstoffpumpe und hierfür
bestimmte Vorratsbehälter sowie deren Schalt- und Steuereinrichtungen vorgesehen werden. Es ist ohne
weiteres möglich, mit einem derartigen Wartungswagen mehrere Förderer turnusmäßig abzuschmieren. Günstig
ist es, nach den Merkmalen des Unteranspruches 3, Schnellverschlußkupplungen zum Anschluß des Wartungswagens
vorzusehen. Günstig ist es auch, die Anschlußplatte nach den Merkmalen des Unteranspruches
4 auszugestalten, denn dann wird die Möglichkeit geschaffen, von der Anschlußplatte her den Wartungswagen mit der zu seinem Betrieb notwendigen Energie
zu versorgen.
In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsformen beispielsweise dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Schaltplan für eine erfindungsgemäße Vorrichtung,
F i g. 2 eine schematisch dargestellte Einzelheit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig.3 eine perspektivische Ansicht einer für einen
Kreisförderer bestimmten Vorrichtung,
Fig.4 eine Einzelheit der Fig.3 in größerem
Maßstab und
Fig.5 eine Ansicht einer Schmiervorrichtung für einen Bodenförderer.
Um eine Kette 1 einer Fördereinrichtung, beispielsweise eines Kreisfö-xlerers oder eines Bodenförderers,
zu schmieren, werden im Bereich der Kette 1 to wenigstens zwei Sprühdüsen 2 angeordnet. Die
Sprühdüsen 2 werden mit Schmierstoff versorgt, der mit Hilfe von Druckluftimpulsen aus den Sprühdüsen 2
versprüht wird.
Die Schmierstoffversorgung der Sprühdosen 2 erfolgt über eine Schmierstoffpumpe 3, die einen wechselseitig
mit Druckluft beaufschlagbaren Kolben 4 enthält. Der Kolben 4 der Schmierstoffpumpe 3 wird über ein
Magnetventil 5 mit Druckluft versorgt, das an ein in F i g. 1 nur angedeutetes Druckluftnetz 6 angeschlossen
ist. Vor dem Magnetventil 5 sind in der Druckluftleitung ein Wasserabscheider 7 und ein ölzerstäuber 8
angeordnet. Hinter dem ölzerstäuber 8 schließt eine Abzweigung an, die über ein mit einem Manometer
versehenes Druckminderventil 9 zu einem Magnetventil 10 führt, das die Sprühdosen 2 mit Druckluftimpulsen
versorgt. Das Magnetventil 10 wird möglichst dicht bei den Sprühdosen 2 angeordnet, damit die Luftleitungen
zwischen dem Magnetventil 10 und den Sprühdüsen 2 kurz gehalten werden können, so daß eine schnelle
Folge scharf voneinander getrennter Druckluftimpulse verwirklicht werden kann.
Um die Kettenbolzen der Kette 1 mit den Sprühdüsen 2 möglichst genau zu treffen, so daß eine wirkungsvolle
Schmierung ohne zu großen Schmierstoffverbrauch erhalten wird, muß das Magnetventil 10 exakt in
bestimmten Zeitabständen geschaltet werden, die durch die Kettenteilung und die Kettengeschwindigkeit
bestimmt werden. Um diese Werte zu erfassen, wird eine elektrische Schalteinrichtung 11 vorgesehen. Diese
elektrische Schalteinrichtung 11 enthält eine Lichtschranke 12, die quer zur Förderrichtung der Kette 1
angeordnet ist. Eine derartige Lichtschranke 12 eignet sich insbesondere für einen Kreisförderer, da bei diesem
Ketten vorgesehen sind, die aus in der Seitenansicht massiv wirkenden Gliedern und diese verbindenden
oberen und unteren Laschen gebildet sind. Mit Hilfe der Lichtschranke 12 ist leicht der Zeitpunk: zu erfassen, an
welchem eines der massiv wirkenden Kettenglieder in den Bereich der Lichtschranke 12 gelangt. Die
elektrische Schalteinrichtung 11 enthält ferner ein Zeitschaltwerk, beispielsweise ein einstellbares Zeitrelais,
durch welches die Einschaltdauer des Magnetventils 10 und damit die Dauer des Schmiervorgangs bestimmt
werden, kann.
Die an das üblicherweise vorhandene Wechselstromnetz angeschlossene elektrische Schalteinrichtung 11
steuert auch das Magnetventil 5, das den Kolben 4 der Schmierstoffpumpe 3 wechselweise mit Druckluft
beaufschlagt.
Wenn eine Lichtschranke aus baulichen oder sonstigen Gründen nicht im Bereich der Kette 1
angebracht werden kann, was meistens bei Bodenförderern der Fall ist, so kann eine Einrichtung entsprechend
F i g. 2 vorgesehen werden. Hierbei wird mit einem Kettenrad 13 eine Scheibe 14 drehfest verbunden, die
mit Laschen oder Nocken 15 o. dgl. versehen ist, die im Abstand der Kettenteilung angeordnet sind. Diesen
Nocken 15 liegt ein Näherungsschalter 16 gegenüber, der aufgrund der sich durch das Vorbeilaufen der
Nocken 15 ändernden Felder einen Schaltvorgang auslöst. Dieser Näherungsschalter 16 wird an die
elektrische Schalteinrichtung 11 der F i g. 1 angeschlossen,
die die Magnetventile 5 und 10 steuert.
In den Fig.3 und 4 ist eine zu einer Baueinheit
zusammengefaßte Schmiervorrichtung dargestellt, die für den Einbau in einen Kreisförderer bestimmt ist. Die
Kette 1 des Kreisförderers wird mit Bügeln 17 und Rollen 18 auf dem unteren Gurt eines I-Profils geführt,
das das Tragprofil bildet. Ein Profilstück 19 eines derartigen Tragprofils dient bei der Ausführungsform
nach F i g. 3 und 4 als tragendes Element für die gesamte Schmiervorrichtung. Dieses Profilstück 19, das über an
seiner Oberseite angeschweißte Laschen 20 in das Tragprofil des Kreisförderers eingebaut werden kann,
trägt auf seiner Oberseite eine elektrische Schalteinrichtung 11, an die eine Lichtschranke 12 angeschlossen ist.
Hierzu sind zwei von der Oberseite des Profilstückes 19 nach unten in den Bereich der Kette geführte Bügel 21
vorgesehen, die eine Lampe bzw. eine Fotozelle tragen, die einander im Bereich der Kette 1 gegenüberliegend
angeordnet sind. Die elektrische Schalteinrichtung 11 ist
dann an das unmittelbar auf dem Profilstück 19 angeordnete Magentventil 10 angeschlossen, das
seinerseits mit zwei Verteilern 22 verbunden ist, die über Versorgungsleitungen 23 mit den Sprühdüsen 2
verbunden sind. Die Sprühdüsen 2 sind unterhalb des unteren Quersteges des Profilstückes 19 über der Kette
1 angeordnet, so daß sie direkt auf die vertikal gerichteten Bolzen der Kette 1 gerichtet sind. Sie sind
dabei annähernd in einem der Kettenteilung entsprechenden
Abstand leicht schräg zueinander angeordnet. Die Versorgungsleitungen sind durch das Profilstück 19
hindurchgeführt, das im Bereich seines Mittelsteges mit entsprechenden Aussparungen versehen ist, die beidseits
durch eine Blechlasche 24 abgedeckt sind. Der
Bereich der Sprühdüsen 2 wird durch ein Gehäuse 25 abgedeckt, wie aus F i g. 3 zu erkennen ist. Dieses
Gehäuse 25 besitzt einen um ein Scharnier abklappbaren Teil, der bei der Darstellung nach F i g. 4 geöffnet ist.
Auf dem Profilstück 19 können auch die Schmierstoffpumpe 3, das ihr zugeordnete Magnetventil 5 und
zugehörige Schmiermittelvorratsbehälter angeordnet werden, die in F i g. 3 und 4 nicht dargestellt sind. Diese
Teile werden jedoch entsprechend F i g. 5 auf einem verfahrbaren Wartungswagen 26 angeordnet, der über
flexible Leitungen 27 an die übrigen ortsfest installierten Teile angeschlossen werden kann. Die ortsfest installierten
Teile, die elektrische Schalteinrichtung 11, die Lichtschranke 12, das Magnetventil 10 und die
Sprühdosen 2 mit ihren Verteilern sind über nicht dargestellte Leitungen an eine Anschlußplatte 28
angeschlossen. Die Leitungen 27 des Wartungswagens 26 können an diese Anschlußplatte 28 mit Hilfe von
Steckkupplungen angeschlossen werden. Die Anschlußplatte 28 enthält einen Netzanschluß des Druckluftnetzes
6 über den der Wartungswagen 26 mit Druckluft versorgt werden kann, so daß das Magnetventil 5 und
damit die Schmierstoffpumpe 3 an die Druckluftversorgung angeschlossen ist. Von dem Wartungswagen 26
führen dann Schmierstoffleitungen zu der Anschlußplatte 28 und von da zu den Sprühdüsen 2. Die
Anschlußplatte 28 weist außerdem einen elektrischen Anschluß auf, über welchen das Magnetventil 5 mit der
Schalteinrichtung 11 verbindbar ist.
Es ist auch möglich, den Wartungswagen 26 mit der elektrischen Schalteinrichtung 11 auszurüsten, so daß
dann die Anschlußplatte 28 eine Verbindung zu der Lichtschranke 12 oder zu dem Näherungsschalter 16
herzustellen erlauben muß. In diesem Fall müßte dann noch über die Anschlußplatte 28 eine Verbindung zu
dem Magnetventil 10 hergestellt werden, das als
ίο Luftsteuerelement dient.
Wenn auch das Druckminderventil 9 in dem Wartungswagen 26 untergebracht werden soll, so muß
dann zusätzlich noch eine Anschlußmöglichkeit für eine entsprechende Druckluftleitung zwischen dem Wartungswagen
26 und der Anschlußplatte 28 vorgesehen werden, durch welche das Magnetventil 10 mit
Druckluft versorgt wird.
Der Wartungswagen 26 enthält zweckmäßigerweise zwei getrennte Schmierstoffpumpen 3 und zugehörige
Vorratsbehälter 29, die mit Fett bzw. Öl gefüllt sind. Auf
diese Weise wird es möglich, mit dem gleichen Wartungswagen 26 Zahnräder und Ketten zu schmieren.
Der Wartungswagen 26 wird so ausgebildet, daß unter den Vorratsbehältern 29 und den darunter
befindlichen Schmierstoffpumpen 3 ein ausreichender Raum vorhanden ist, um die notwendigen Schlauchleitungen
27 aufbewahren zu können.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Schmieren der an einem Tragprofil geführten Kette eines Förderers, insbesondere
eines Kreisförderers, mit auf die Kette gerichteten Sprühdüsen, an die eine Schmierstoffpumpe
und ein Luftsteuerelement angeschlossen sind, das mit einer die Kettenteilung erfassenden
Schalteinrichtung zum stoßweisen Zuführen von Druckluft zu den Sprühdosen verbunden ist und bei ι ο
der die Sprühdosen oberhalb der Kette angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das
Tragprofil (19) in an sich bekannter Weise als Doppel-T-Profil ausgebildet ist, dessen unterer
Quersteg im Bereich des Mittelsteges zum Hindurchführen von Versorgungsleitungen (23) für die
Sprühdüsen (2) eine Ausnehmung aufweist, die mit dem Luftsteuerelement (10) verbunden sind, das
unmittelbar oberhalb des Doppel-T-Profils angeordnet ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der elektrischen Schalteinrichtung
und die Sprühdüsen (2) mit dem Lüftsteuerelement (10) als Baueinheit über ein dem Tragprofil
angepaßtes Profilstück (19) ortsfest an dem Förderer installiert sind, während der überwiegende Teil der
übrigen Bestandteile der Vorrichtung auf einem verfahrbaren, an eine Anschlußplatte (28) anschließbaren
Wartungswagen (26) angebracht sind, an welche Leitungen (27) zu den ortsfest installierten
Teilen (2,10,12) angeschlossen sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß zum Verbinden der
Leitungen (27) des Wartungswagens (26) und der Anschlußplatte (28) Schnellverschlußkupplungen
vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußplatte (28)
mit wenigstens einem Netzanschluß des elektrischen Stromnetzes und wenigstens einem Netzanschluß «
eines Druckluftnetzes (6) ausgerüstet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722265037 DE2265037C3 (de) | 1972-11-10 | 1972-11-10 | Vorrichtung zum Schmieren der Kette eines Förderers, insbesondere eines Kreisförderers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722265037 DE2265037C3 (de) | 1972-11-10 | 1972-11-10 | Vorrichtung zum Schmieren der Kette eines Förderers, insbesondere eines Kreisförderers |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2265037A1 DE2265037A1 (de) | 1976-02-19 |
| DE2265037B2 true DE2265037B2 (de) | 1978-08-03 |
| DE2265037C3 DE2265037C3 (de) | 1979-04-12 |
Family
ID=5866164
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722265037 Expired DE2265037C3 (de) | 1972-11-10 | 1972-11-10 | Vorrichtung zum Schmieren der Kette eines Förderers, insbesondere eines Kreisförderers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2265037C3 (de) |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FI53036C (de) * | 1975-12-29 | 1978-01-10 | Kevotek Oy | |
| DE7826547U1 (de) * | 1978-09-07 | 1979-02-01 | De Limon Fluhme Gmbh & Co, 4000 Duesseldorf | Vorrichtung zum schmieren von ketten |
| US4537285A (en) * | 1983-04-11 | 1985-08-27 | Brown Patrick A | Conveyor lubricating apparatus |
| DE3424422A1 (de) * | 1984-07-03 | 1986-01-09 | Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4670 Lünen | Schmiereinrichtung fuer rundstahlketten |
| US5372242A (en) * | 1993-07-07 | 1994-12-13 | Lubecon Systems, Inc. | Air blow-off shroud |
| US6688434B2 (en) | 2002-02-22 | 2004-02-10 | Ecolab Inc. | Conveyor and lubricating apparatus, lubricant dispensing device, and method for applying lubricant to conveyor |
-
1972
- 1972-11-10 DE DE19722265037 patent/DE2265037C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2265037C3 (de) | 1979-04-12 |
| DE2265037A1 (de) | 1976-02-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4006312B4 (de) | Fertigungsanlage zum Bearbeiten oder Montieren von Bauteilen | |
| EP0142687B1 (de) | Vorrichtung zum Schmieren einer Kette | |
| DE3809122A1 (de) | Vorrichtung zur anbringung elektronischer bauteile | |
| DE20114728U1 (de) | Schmiereinrichtung | |
| DE2265037C3 (de) | Vorrichtung zum Schmieren der Kette eines Förderers, insbesondere eines Kreisförderers | |
| DE1452080A1 (de) | OElspruehschmiervorrichtung | |
| DE3013410A1 (de) | Fuehrungssystem fuer lineare bewegungen | |
| CH652377A5 (en) | Apparatus for transferring workpiece supports, workpieces or the like between transport tracks arranged transversely or parallel to each other | |
| DE2105755B2 (de) | Rollenhalter für die Druckrolle eines Förderbandes | |
| DE2255053C3 (de) | Vorrichtung zum Schmieren der Kette eines Förderers | |
| DE2255053A1 (de) | Vorrichtung zum schmieren der kette eines foerderers | |
| DE1456661A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Beschicken einer Schweissmaschine fuer Lichtgitterroste | |
| DE2710559B2 (de) | Schmieranordnung für eine Transportvorrichtung | |
| DE3504698C2 (de) | Ölfreie Schneidgarnitur für Motorkettensägen | |
| DE2514022C3 (de) | Vorrichtung zum Schmieren der Gelenkverbindungen von endlosen Förderketten | |
| DE10211215B4 (de) | Anlage zum beidseitigen Behandeln von Blechzuschnitten | |
| DE3744795C2 (en) | Lubricant injector for chain conveyor roller bearings | |
| DE3904539C1 (en) | Movable pick-up on a pressure-medium line | |
| DE10211216B4 (de) | Anlage zum beidseitigen Behandeln von Blechzuschnitten | |
| DE19600267C1 (de) | Vorrichtung zum Steuern strömender Medien, insbesondere chemischer Flüssigkeiten, zwischen Eingangs- und Ausgangsleitungen | |
| DE2750037A1 (de) | Einrichtung zur schmierung einer kette | |
| DE2943557C2 (de) | Zentralschmiersystem | |
| DE3345742A1 (de) | Filterpresse mit an einem oder mehreren horizontalen fuehrungstraegern aufgehaengten, automatisch verfahrbaren filterplatten | |
| DE10196445T5 (de) | Flüssigkeitspumpe und Dosiervorrichtung | |
| DE10015559A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Querausschleusen von Transportgut aus einem Längsfördersystem |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8330 | Complete disclaimer |