DE226451C - - Google Patents

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DE226451C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H8/00Rolling metal of indefinite length in repetitive shapes specially designed for the manufacture of particular objects, e.g. checkered sheets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)
  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 7/. GRUPPE
ROMBACHER HÜTTENWERKE in ROMBACH.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Dezember 1908 ab.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, Profileisen zur Erhöhung ihrer Widerstandsfähigkeit ohne Materialverstärkung einen quer gewellten oder stellenweise mit Ausbauchungen versehenen Steg zu geben. Bei den bekannt gewordenen Verfahren zur Herstellung derartiger Pronleisen erhält der Steg die Wellungen oder Ausbauchungen gleichzeitig mit der Herstellung des Profils in den verschiedenen Profilkalibern,
ίο die zu diesem Zwecke mit Erhöhungen und Vertiefungen zur Erzeugung der Wellungen oder Ausbauchungen versehen sein müssen. Infolgedessen sind diese Profilkaliber zur Herstellung von gewöhnlichen Profileisen mit glattem Steg nicht mehr zu gebrauchen. Außerdem ist es sehr schwer zu erreichen, daß in jedem folgenden Stich die Erhöhungen und Vertiefungen des neuen Kalibers wieder mit den im vorigen Kaliber erzeugten Vertiefungen und Erhöhungen des Steges genau zusammenfallen, weil jeder folgende Stich den zu walzenden Steg verlängert.
Im Gegensatz hierzu besteht das Verfahren der vorliegenden Erfindung darin, daß die Erzeugung der Querwellungen oder Ausbauchungen in einem auf das Fertigkaliber folgenden besonderen Walzenpaar von solcher Länge erfolgt, daß es zwischen den Flanschen des Profileisens auf den Steg wirken kann. Die Profilkaliber erfahren also keine Veränderung und können im Bedarfsfalle nach wie vor auch zur Herstellung von gewöhnlichen Profileisen benutzt werden.
Ein Walzwerk zur Ausführung des Verfahrens ist auf der Zeichnung, in Fig. 1 in einer Seitenansicht und in Fig. 2 in einer Ansicht von oben schematisch dargestellt.
Die Walzen α und b sind die gewöhnlichen Profilwalzen eines Duo- oder Triowalzwerkes, durch das das Profileisen c, im vorliegenden Falle beispielsweise ein Doppel-T-Eisen, in bekannter Weise fertig gewalzt wird. In Fig. 2 ist der Einfachheit halber lediglich das Fertigkaliber d dargestellt, durch das das Profileisen gerade hindurchgeht. Hinter dem Fertigkaliber sitzen Walzen e, f, die mit solchen Erhöhungen und Vertiefungen versehen sind, wie sie den dem Steg des Profileisens zu erteilenden Querwellungen oder Ausbauchungen entsprechen. Bei dem dargestellten Beispiele sind die Oberflächen der Walzen e und f gewellt. Die Walzen e und f sind nur so breit, daß sie zwischen die Flanschen des Doppel-T-Eisens greifen, auf die Flanschen selbst also nicht einwirken. Sie erteilen demnach dem Steg des aus dem Fertigkaliber kommenden Pröfileisens eine gewellte Form. Die hiermit verknüpfte geringe Dickenverminderung des Steges spielt gegenüber der durch die Wellung hervorgebrachten Versteifung des Profileisens keine Rolle.
Die Walze g dient als Stützwalze für das aus dem Walzenpaar e, f kommende Profileisen. Die Walze h dient als Stützwalze, wenn das Profileisen nicht mit einem gewellten Steg versehen werden soll. Sie wird bei der

Claims (1)

  1. Benutzung des Walzenpaares β, f in die in Fig. 2 in ausgezogenen Linien dargestellte Lage zur Seite geschoben. Bei Nichtbenutzung des Walzenpaares e, f wird dieses auf geeignete Weise, z. B. auf hydraulischem Wege, derart gehoben oder gesenkt, daß es vollständig aus der Bahn des aus dem Fertigkaliber austretenden Pröftleisens herauskommt. Die Stützwalze h wird dann in die in Fig. 2 in strichpunktierten Linien dargestellte Lage verschoben, so daß sie das aus dem Fertigkaliber austretende Profileisen unterstützt.
    Paten τ-Anspruch :
    Verfahren zur Herstellung von Profileisen, dessen Steg quer zur Längsrichtung des Profileisens gewellt oder stellenweise ausgebaucht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Erzeugung der Wellungen oder Ausbauchungen in einem auf das Fertigkaliber folgenden Walzenpaar von solcher Länge erfolgt, daß es zwischen den Flanschen des Profileisens auf den Steg wirken kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    berlin. Gedruckt in der REiCHSDRüCKEitEr.
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