DE225544C - - Google Patents

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DE225544C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/20Lamp housings
    • G03B21/2053Intensity control of illuminating light

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Overhead Projectors And Projection Screens (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
Patentschrift
KLASSE 57«. GRUPPE
Zusatz zum Patente 220569 vom 24. Juli 1908.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juni 1909 ab. Längste Dauer: 23.JuIi 1923.
Das Hauptpatent behandelt ein Verfahren zum Regeln der auf das Bildband von Kinematographen auffallenden Lichtmenge, bei welchem das vom Bildschirm zurückgestrahlte Licht auf eine Selenzelle derart einwirkt, daß die Stärke des durch das Bildband durchgehenden Lichtes mit wechselnder Lichtdurchlässigkeit des Bandes zu- bzw. abnimmt. Auf diese Weise wird die Menge des vom Kinematographen ausgestrahlten und auf den Bildschirm fallenden Lichtes stets auf einem mittleren Wert gehalten, gleichgültig, ob das Bildband an der jeweils projizierten Stelle lichtdurchlässiger ist als an einer anderen. Erreicht wird diese Wirkung dadurch, daß das vom Bildschirm zurückstrahlende Licht auf eine Selenzelle fällt, durch welche eine Regelung des von der Lichtquelle ausgehenden Lichtes entsprechend der jeweiligen Lichtdurchlässigkeit des vor dem Objektiv befindlichen Teiles des Bildbandes veranlaßt wird, indem die Selenzelle durch Änderung des Widerstandes in einem Stromkreise entweder die Erregung der die Lichtquelle speisenden Dynamomaschine oder die Kraft eines polarisierten Elektromagneten ändert, durch den eine vor der Lichtquelle befindliche zweiteilige Gitterblende eine gegenseitige Verstellung erfährt.
Den Gegenstand vorliegenden Zusatzpatentes bildet nun eine neue Vorrichtung zur Ausübung des vorstehend gekennzeichneten Verfahrens, mit welcher gleichzeitig eine bedeutende Verbesserung des Wirkungseffektes in der Anordnung erreicht wird.
Die in dem Hauptpatente beschriebene Vorrichtung ermöglicht nämlich nicht eine vollständige Regulierung der Lichtschwankungen, und zwar aus dem Grunde, daß die Verstellung der Blende bei eintretender Schwankung in der Lichtdurchlässigkeit des Bildbandes nicht dem vollen Wert entsprechend ausgeführt werden kann. Da nämlich durch irgendeine schwankende Lichtdurchlässigkeit des Bandes momentan eine Verstellung der Blende in dem Sinne stärkerer oder geringerer Belichtung des Bildbandes stattfindet, wird die Verstellung des Rasters nicht bis zu dem Grade erfolgen, wie sie die zu Anfang der Verstellung herrschenden Lichtbedingungen eigentlich erfordern würden. Eine bestimmte Abstufung in der Lichtdurchlässigkeit . hat daher nur die „Hälfte von derjenigen Verstel-

Claims (2)

  1. lung im Gefolge, welche der anfänglichen Helligkeitsabstufung eigentlich entsprechen würde.
    Diese Ungenauigkeit der Regelung soll durch die vorliegende Verbesserung beseitigt werden. Bei dieser wird auf die Selenzelle nicht das auf dem Bildschirm entstehende Bild projiziert, sondern es wird zwischen dem Bildband und dem Bildschirm ein bestimmter Teil der Strahlung durch ein Prisma abgelenkt. Diese Abänderung ist hinsichtlich der Wirkung deshalb unwesentlich, weil das abgelenkte Strahlenbündel dem auf den Bildschirm auffallenden in allem proportional ist, also bei Schwankungen der Lichtquelle oder Lichtdurchlässigkeit des Bildbandes beide Strahlenbündel sich proportional ändern. Das abgelenkte Strahlenbündel wird nach der Erfindung durch eine Hilfsblende auf eine Selenzelle zur Einwirkung gebracht. die in einen auf die Verstellung der Blende einwirkenden Stromkreis eingeschaltet ist. Die Hilfsblende wirkt hierbei stets in entgegengesetztem Sinne, wie die Haupt vorrichtung zur Regelung der auf das Bildband fallenden Lichtmenge; wenn also diese bei eintretender Lichtschwankung die Lichtstärke herabsetzt, wird die Hilfsblende geöffnet und umgekehrt. Die Hilfsblende kann mit der Hauptblende nach Anspruch 3 des Patentes 220569 entweder unmittelbar verbunden oder auch selbständig sein. .
    Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung zur Darstellung gekommen:
    Hier ist vor dem Objektiv ein lichtdurchlässiges, aber teilweise auch reflektierendes Prisma e angeordnet, von welchem das reflektierte Licht über Spiegel f und Sammellinse g der Selenzelle 7 zugeführt wird, die wieder im Stromkreise der Batterie 9 liegt und auf den polarisierten Elektromagneten 10 einwirkt. Ehe aber das reflektierte Licht die Selenzelle 7 erreicht, muß es durch eine Blende gehen, die aus dem feststehenden Teile na und dem beweglichen Teile 12 a besteht. In der Zeichnung ist 11 a mit dem Hauptteil der Blende 11 in unmittelbarer Verbindung, und ebenso ist der Teil 12 a mit dem beweglichen Teile 12 der Hauptblende vereinigt. Es sei indes darauf hingewiesen, daß die beiden Blendenteile auch getrennt angeordnet sein können und daß dann jeder Blendenteil der Einwirkung eines besonderen Elektromagneten unterliegt. Bei der in der Zeichnung gewählten Ausführungsform stehen die Linien der Teile 11 a, 12 a derart zueinander, daß, wenn bei einer Bewegung des Teiles. 12 beispielsweise eine Verkleinerung der Lichtdurchlässigkeit eintritt, in den Teilen 11 a, 12" zu derselben Zeit eine gleich starke Vergrößerung der Lichtdurchlässigkeit herbeigeführt wird und umgekehrt. Bei normaler Lichtdurchlässigkeit des Bildbandes 5 und entsprechender Bestrahlung der Selenzelle 7 stehen beide Teile des Linienrasters 11, 12 und 11 a, i2a zur Hälfte offen. Tritt jetzt z. B. an der projizierten Stelle des Bildbandes eine erhöhte Lichtdurchlässigkeit ein, so wird auch über das Prisma e, Spiegel f und Linse g eine entsprechend größere Menge auf die Selenzelle 7 zur Einwirkung kommen, der Widerstand derselben verringert sich und der Magnet 10 wird abgeschwächt. Hierdurch wird bewirkt, daß die Blende 11, 12 verkleinert wird, und es gelangt weniger Licht durch das Bildband 5 und auf den Bildschirm, aber auch entsprechend weniger Licht durch Prisma e nach Spiegel f. Es muß hierbei aber beachtet werden, daß durch die oben erwähnte Verstellung der Blende ii, 12 auch eine entsprechende Verstellung der Blende 11 a, X2a gleichzeitig stattgefunden hat, jedoch in dem Sinne, daß die Lichtdurchlässigkeit für das auf die Selenzelle fallende und vom Spiegel f reflektierte Licht vergrößert wurde, während sie durch den Rasterteil 11, 12 für das von der Lichtquelle kommende Licht verkleinert wurde. Die Lichtdurchlässigkeit des Blendenteiles 11 a, 12 a ist also gegenüber dem normalen Zustande größer, während sie beim Blendenteil 11, 12 kleiner ist. Entsprechend dieser Vergrößerung der Lichtdurchlässigkeit wird aber jetzt das nach der Umstellung der Blende 11, 12 über Prisma e und Spiegel f gegangene Licht an der Blende 11 a, xza weniger abgeblendet als bei der Mittellage der letzteren, so daß auf die Selenzelle, trotzdem die Blende 11, 12 verkleinert wurde, jetzt doch nicht weniger Licht auftrifft und demzufolge auch keine Veranlassung vorliegt, den durch den helleren Teil des Bildbandes hervorgebrachten zeitweisen Widerstand zu ändern, mit anderen Worten, die Blende 11, 12 bleibt in solcher Stellung, welche der jeweiligen Lichtdurchlässigkeit des Bildbandes genau entspricht.
    Auch hier kann natürlich an Stelle des polarisierten Elektromagneten 10 eine Erregermaschine zur Anwendung kommen, ohne das Wesen der Erfindung zu verändern. Jedoch muß natürlich der Raster, der das von der Lichtquelle kommende Licht drosselt, wegfallen, und es kommt lediglich der Blendenteil 11 ay 12 a zur Anwendung.
    Pate NT-A ν Sprüche:
    i. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäß Patent 220569 zum Regeln ' der auf das Bildband von Kinematographien auffallenden Lichtmenge, gekennzeichnet
    durch eine Hilfsblende, durch welche hindurch ein Teil des durch das Bildband hindurchgehenden Lichtes auf eine Selenzelle fällt, und welche derart geschaltet ist, daß, wenn die Hauptvorrichtung zum Regeln der Lichtstärke beispielsweise die auf das Bildband fallende Lichtmenge verkleinert, die Hilfsblende sie vergrößert und umgekehrt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende nach Anspruch 3 des Patentes 220569 und die Hilfsblende unmittelbar miteinander verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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