DE2248781C2 - Wechsellichtphotometer - Google Patents
WechsellichtphotometerInfo
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Description
2. Wechseliichtphotometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schächte der
Belichtungswege von den Meßstellen spitzwinklig zu der Lichtquelle (11) zusammenlaufen und daß
die Schächte der Meßlichtwege (24, 25) spitzwinklig zu dem Lichtempfänger (14) zusammenlaufen.
3. Wechscllichtphotomcter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Belichtungswege (20, 21) und die Meßlichtwege (24, 25) bezüglich der Meßstellen
(18 und 19) erheblich außerhalb der Reflexionsbedingung angeordnet sind.
4. Wechseliichtphotometer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Belichtungswege (20, 21) mit den Meßstellen (18, 19) einen
Winkel in der Größenordnung von 30 bis 60° und daß die Meßlichtwege (24, 25) mit den Meßstellen
(18, 19) einen Winkel von annähernd W bilden.
5. Wechselliehtphotomctcr nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Flügelrad (28) drehbar so ausgebildet und in der Vorrichtung angeordnet ist, daß die Drehachse
des Flügelrades in der Symmctricebcnc (15, 16. 17) liegt und daß die Flügel und Zwischenräume
des Flügelrades die Meßlichtwcgc (24, 25) abwechselnd verschließen und freigeben.
6. Wechseliichtphotometer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Flügelrad (28)
an einer Stelle angeordnet ist, an der d!e Schlichte
(24, 25) der Meßlichtwege noch getrennt verlaufen und daß die Abmessung (c) der Flügel (29)
und der Zwischenräume des Flügelrades gleich der Summe aus der Breite {b) eines Meßlichtschachtes (24 oder 25) und des zwischen den
Meßlichtschächten (24 und 25) bestehenden Abstandes (a) ist, wobei a, b und c entlang eines
Kreises gemessen werden, dessen Mittelpunkt mit dem des Blendenrades zusammenfällt und dessen
Radius der Abstand zum Mittelpunkt der Meßschächte ist.
7. Wechsellichtphotometer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gehäuse (2) vorgesehen ist, daß
eine Glühbirnenfassung (10) abnehmbar an dem Gehäuse befestigt ist, daß ein Photozellengehäuse
(13) abnehmbar an dem Gehäuse befestigt ist, daß vom Ort der Glühbirnenfassung ausgehend
zwei Beleuchtungsschächte und von dem Ort der Photozelle aus zwei Meßlichtschächie auseinanderlaufen
und zu zwei Meßstellen (18, 19) führen, daß an dem Gehäuse bei den Meßlichtstellen
zwei Küvetten vorgesehen sind.
8. Wechsellichtphotometer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungsbzw. Meßlichtschächte kreiszylindrisch, rohrförmig
ausgebildet sind.
9. Wechsellichtphotomcter nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
(2) aus einem massiven Block besteht.
10. Wechseliichtphotometer nach Anspruchs
oder9, dadurch gekennzeichnet, daß der Block
ein Aluminiumblock ist und daß die krciszyündrischen
Bohrungen poliert sind.
11. Wechseliichtphotometer nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Küvetten als Stautrichter ausgebildet sind und im wesentlichen rechteckigen Querschnitt haben.
12. Wechsellichtphotometc, nach einem der
Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine einstellbare Nullpunktsblende (42) zur optischen
Symmetrierung der Meßlichtschächte vorgesehen ist.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Wechseliichtphotometer, das eine Lichtquelle und
einen Lichtempfänger sowie eine Einrichtung aufweist, die im zeitlichen Wechsel von einer Meßprobe
beeinflußtes Licht und von einem Vcrgleichsmatcria: beeinflußtes Licht zum Lichtempfänger gclanger
läßt.
Auf dem Gebiet der Elektrophotographic besteh insbesondere für schnell arbeitende clcktrophotogra
phischc Reproduktionsmaschinen das Problem, da( die hergestellten Kopien einen Teil des Entwickler
aus dem Gerät entfernen und somit zu einer Ent wicklcrverarmung führen, lim auch über längen
Zeiten hinweg Kopien gleichmäßiger Qualität um
6S insbesondere gleichmäßiger Schwärzung zu erhalten
ist es daher erforderlich, dem Eiiiwicklcrvorrat di
durch die Kopie entnommenen Substanzmcngen wie der zuzuführen. Hierzu sind bereits zahlreiche Vei
3 4
fahren und Vorrichtungen beschrieben worden. Es Die Geometrie dieses Wechsellichtphotometeis
geht bei diesen Verfuhren stets darum, die Enlwick- kann auch dadurch definiert werden, daß die Mittellerverarmung
direkt oder indirekt zu bestimmen und punkte der Lichtquelle, der beiden. Meßstellen und
dementsprechend dem Entwickler die fehlenden Sub- des Lichtempfängers ein — gegebenenfalls entartetes
stanzen wieder zuzusetzen. 5 — Tetraeder bilden, das eine Flächensymmetrie zu
Eine nicht vorveröffenllichte Losung dieses Pro- einer Ebene aufweist, die durch die Lichtquelle und
blems sah ein Wechsellichtphoiometer zu diesem den Lichtempfänger sowie den Mittelpunkt der VerZweck
vor. Die Wirkungsweise des Wechsellichtpho- bindungsgeraden der beiden Meßstellen definiert ist.
tometers beruhte im wesentlichen darauf, daß eine Dabei ist nicht nur die geometrische Anordnung,
Probe von elr-ktrophotographischem Entwickler mit io sondern es sind auch sämtliche Baueinheiten wie beieiner
Lichtquelle beleuchtet und das gestreute Licht spielsweise die Lichtquelle, der Meßlichtempänger
mit einer Photozelle aufgefangen wurde; knapp vor und die Schächte so angeordnet, daß die Symmetrie
der Entwtcklerprobe war eine zweiflügelige Kreissek- zu dieser Ebene besteht.
torenblende angeordnet, deren Flüge! geschwärzt wa- Durch diesen symmetrischen Aufbau des Wechselren.
Diese geschwärzten Flügel dienten als Ver- 15 lichtphotometers ergibt sich eine universelle Angleichsprobe.
Beim Drehen der Kreissektorenscheibe wendbarkeit dieses Gerätes. Besonders bewährt hat
gelangte damit abwechselnd von dem Entwickler ge- sich die Vorrichtung bei der Messung der Tonerkonstreutes
Licht und von der Kreissektorenscheibe ge- zentration in einem Zweikomponententrockenentstreutes
Licht zur Photozelle. Eine Änderung der Zu- wicklergemisch. Jedoch lassen sich auch Farbuntersammenselzung
des Entwicklers verursachte eine An- 20 schiede von Proben, unterschiedliche Zusammer.settlerung
des elektrischen Signals der Pholozclle. zungen von Flüssigkeiten u. Ii. feststellen. Enlschci-Diese
Konstruktion hatte zwar den erheblichen dend ist, daß erfindungsgemäß v-.'n Zweistrahl-Wech-Vorleil,
außerordentlich einfach zu sein. .tonnte je- sellichtphotomeier geschaffen ist. das sich einfach
tioch, was tue Meßgenauigkeil und insbesondere die und billig herstellen läßt, das im gleichen Aufbau zu
Universalität des Einsatzes eines derartigen Gerätes 25 verschiedensten Zwecken eingesetzt werden kanu
anbetrifft, nicht befriedigen. und las erhebliche Meßgcnaukkeiten ermöglicht.
Bekannte Photometer sind sehr teure optische Spe- Insbesondere die Tonerkonzentratton in clekrophozialinstrumente.
Ein derartiges Photometer ist bei- tographischen Geräten kann mit diesem einfachen
spielsweise aus der deutschen AuMegeschrift Photometer außerordentlich «enau iiemessen werden.
1 0OS 500 vorbekannt. Solche Geräte sind als Be- 30 Bei einer Änderung der Entwicklergemischcharrjen
triebsphotometer häufig zu teuer und eignen sich bei- innerhalb der »ehräuchlichen Grenzen in einem e!ckspielsweisc
für den Einbau in elektrophotographische trophotographischen Gerät ist eine Nacheichung
derate für Tonerkonzentralionsmessungen nicht. nicht erforderlich. Es muß dabei lediglich die Ver-Zum
anderen sind derartige Photometer auf Grund gleichsprohe des Entwicklergemischcs ausgetauscht
ihrer besonderen Ausgestaltung meist nur für einen 35 werden.
sehr speziellen Zweck einsetzbar. Besonders einfach gestaltet sich der Aufbau eines
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, erfindungsgemäßen Photometers, wenn die beiden
ein Weclisellichtphotometer der eingangs definierten Schächte der Belichtungswege von den McßsteHcn
Art zu schufen, das sowohl in dem Aufbau und der aus spitzwinklie zur Lichtquelle zusammenlaufen
Herstellung sehr einfach ist und in elektrophotogra- 40 und wenn auch" die beiden Schächte der Meßlicht-
phischcn Geräten serienmäßig eingebaut werden wege von den Meßstellen aus spitzwinklig zu dem
kann, als auch universell ohne wesentliche Abände- Empfänger zusammenlaufen. Als Lichtquelle ist eine
rung der Konstruktion für Farbmessungen für die Glühbirne bevorzugt und als Licluempfägcr eine
Feststoffmessungen in Flüssigkeiten und zur Fluores- Photozelle.
zenzanregungsmessung verwendet werden kann. 45 Wenn das Wcchsjlliclitphotometer an den Meß-
Dice Aufgabe wird durch ein Wechsellichtphoto- stellen durch Fenster abgeschlossen ist und die
meter der eingangs definierten Art durch die Kombi- l.ichtstrcuutm von Meß- b/.w. Yergleichsprobcn, die
nation der folgenden Maßnahmen gelöst: hinter den Fenstern angeordnet sind, festgestellt wcr-
daß von Jer Lichtquelle ausgehend zwei Beiich- den soll, so ist es crfindiingsgemäß bevorzugt, daß
tungswegc vorgesehen sind, durch die ».leiche 5° die Belichtungswege und die Mcßlichiwegc die Fen-
Lichtnengcn von der Lichtquelle zu zwei Meß- sler unter Winkeln treffen, die erheblich außerhalb
stellen gelangen können. de/ Reflexionsbedingung liegen.
daß von beiden Meßstcllen je ein Meßlichtweg Insbesondere hat sich dabei bewährt, für die Bezu
dem Lichtempfänger führt. lichtung oder üas Meßlicht einen Winkel zwischen 30
daß die BelicliHmgswege und die Meßlichtwege 55 und M) /ur Flächennormalcn der Fensterebene und
aus Schächten ohne Linsen bestehen und für da·- Meßlicht bzw. die Belichtung einen Winkel
daß die Lichtquelle, die beiden Meßstcllen und von elwa 0 ' jr Normalen des Fensters zu verwendet
Lichtempfänger ein Tetraeder bilden und den.
daß die beiden McßsteHcn als auch die Belieb- Wenn die aus Lichtquelle und den Belichtungstungswcge
als auch die beiden Meßlichtwege als fio schachten bestehende Baueinheit bzw. c'ic aus dem
auch die entsprechenden Schachte jeweils flä- Lichtemplänger und den M'.-ßliclnschächtcn bcstrchensymmclrisch
(spie;:cl\\ mmctriscb) zu der hende Baueinheit um eine durch die beiden Mcßstel-Ebciie
(Symtvclrkehnie) ausgebildet und an- !en verlaufende und senkrecht auf der Symmctriccgeordnet
sind, in der die Lichtquelle und der bone stehende Achse schwenkbar angeordnet ist,
Lichtempfänger liefen \;nt.\ aiii der die Verbin- 65 kann (Jas erfindungsgemäße Wcchscllichtphotomctcr
dungsgcrade zwischen den Meßstcllen (b/w. auch als Durchlichtphotomctcr betrieben werden, inzwischen
eiiiandci entsprechenden Punkten der dem beispielsweise vcspiegclte Kiivcttcn verwendet
Mcßstellen) senkrecht steht. werden und in der Reflexionsbcdincunß gearbeitet
wird. In diesem Fall sieht der l.ichlemplangci
über die jeweiligen Schächte und den Spiegel, also
die Lichtquelle.
Besonders bewährt hat sieh bei dem erfmdungvgomäßen
Photometer eine an sieh bekannte l-nlerbre
duingscinrichtung. die aus einem Flügelrad besieht.
Dieses Flügelrad ist drehbar sei ausgebildet und m
dem Photometer angeordnet, daß die Flügel um! die
Zwischenräume des Flügelrades gleich groß sind und daß das Flügelrad mit seiner Drehachse in der Symmetricebcne
angeordnet ist.
Bevorzugt ist dabei eine Konstruktion, bei der das Flügelrad an einer Stelle angeordnet ist. wo clic
Schächte der Mcßlichlwcge noch getrennt verlaufen und bei der der einzelne Flügel sowie der Flügelabstand
die Form eines Kreissektors hat, dessen Bogenlänge an der Stelle der Liehtschachtmittelpunktegleich
der Summe aus der Breite eines Meßlichtschachtes und des zwischen den beiden Meßlichtschächten
bestehenden Abstandes ist. Diese Konstruktion hat zur Folge, daß dann, wenn an den beiden
Meßstellcn identische Meßbedingungen herrschen, an dem Lichtempfänger ein gleichförmiger
Zustand herrscht. Die Photozelle zeigt in diesem Falle reine Gleichspannung. Erst eine Veränderung
der Bedingungen an der einen Meßstellc gegenüber denen an der anderen Meßslellc führt zu einem
Wcchsclspannungssignal mit der Frequenz des FUigelwcchsels des Flügelrades.
Es hat sich bewährt, die Kanäle für das Meßlicht und für die Belichtung ah zylindrische Rohre auszubilden.
Besonders robust und zuverlässig ist die Vorrichtung, wenn diese Rohre als Bohrungen in einem
einzigen massiven Block ausgebildet werden.
Für die Toncrkonzcntrationsbcsimmiing von besonderem
Vorteil ist es. vor den Meßstellcn Fenster anzuordnen, die mit Stautrichtern versehen sind,
durch die das cicktrophotographischc Entwieklcrgeniisch hindurcbriescln kann. Damit kann kontinuierlich
und unter Bedingungen, die über viele Tage hin konstant sind, die sich ändernde Tonei konzentration
einer elektrophotographischen Reproduktionsmaschine gemessen werden und das Signal der Photozellc
in einfacher Weise zur Nachdosierung von Toner verwendet werden.
Schließlich ist es bevorzugt, in dem erfindungsgemäßen Photometer eine Nullpunktblcnde vorzusehen,
die derart ausgebildet und in der Vorrichtung angeordnet ist, daß durch Drehung oder Verschiebung
der Blende eine geringfügige Vergrößerung bzw. Verkleinerung des Querschnitts des einen
Schachtes gegenüber dem anderen ermöglicht wird. Diese Blende hat den Zweck, Unsymmetrien. die sich
bei der Herstellung derartiger Geräte nicht vollständig vermeiden lassen, auszugleichen, so daß an dem
Lichtempfänger bei identischen Bedingungen an den Mcßstellen wirklich reine Gleichspannung gemessen
wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Photometers,
Fig. 2 eine Detailansicht mit der Nullpunktsblende des Photometers und
F i g. 3 eine Eichkurve des Gerätes.
Vor der Stirnseite 1 eines Aluminiumblocks 2 befinden sich zwei Küvetten 3 und 4. Diese Küvetten
weisen jeweils einen trichterartigen Einfüllschacht 5 Ivw.fi aiii and haben an üiier dem eigentlichen l'holonieicr
/uuevsandten Seile je ein KiKeltenten-.ter 7
Η/λ 8. I nicrhalb der Ii lehlerfiii migeii 1 iniiiilschächle
5 und Ci. also im Beu'icli der Kiivcltenlen ·
Mim 7 und 8. ii.iben sie die Abmessungen eine-· !lachen
Ouadei -. Aul dei dachtürnni: abgeschnitten
Obei.>ciic'J di ->
Aliiininiunihloi:k:· isi ein Gehäi^c IO
:iir eine Cilühbiine Il aufgeschraubt. An der Ruck
seile 12 iles Aluminiumbiocks ist cm Photo/ellenge lu
hause 13 samt einer Photozellc 14 befestigt.
Für die folgende Erläuterung der Pholometergeomclrie muß zunächst eine Symmetrie-ebene definiert
werden. Diese Ebene wird aulgespannt durch den Glühbirnenmittclpunkt 15, den Photo/elknmittelpunkt
16 und den Mittelpunkt. 17 zwischen den beiden Mcßstellen 18 und 19. Sämtliche funktioneilen
Elemente des erfindungsgemiißcn Photometers sind
symmetrisch zu der durch diese drei Punkte definierten Ebene angeordnet und ausgebildet,
ao Der Aluminiumblock 2 ist vnm Ort der Glühbirne aus von zwei symmetrisch zu der definierten Synimeiriecbene
verlaufenden und ausgebildeten Bohrungen 20 und 21 durchbohrt. Diese Bohrungen laufen quer
durch den Aluminiumblock bis zum Ort der Küvettenfens!
r. Die von der Glühbirne auf den küvcttenfenstcrn
bestrahlten Flächen :-ind durch die Ellipsen 22 und 23 gekennzeichnet.
Weiterhin ist der Aluniiniumblock 2 vom Ort der
Photozellc her durch z.vvei tlohrungen 24 und 25
durchbohrt, die ebenfalls symmetrisch zu der oben definierten Symmetrieebenc ausgebildet und angeordnet
sind. Diese Bohrungen treffen die Kiivettcnfcnster im wesentlichen an derselben Steile wie
die Belichtungsbohrungen. Die jeweils einer Belichtungsbohrung
20 bzw. 21 und einer Meßlichtbohrung 24 bzw. 25 angehörende gemeinsame Fläche det
Stirnfläche 1 begrenzt die eigentlichen Meßsiellen IH
und 19. Der Winkel 26 zwischen der durch die beiden Bcleuchtungsbohrungcn aufgespannten Ebene
und der Stirnfläche 1 beträgt etwa 30 \ während die durch die beiden Mcßlichtbolirungen 24 und 25 aufgespannte
Ebene auf der Stirnfläche 1 des Aluminiumblocks — und damit auf den KüvcUenfenstern —
im wesentlichen senkrecht steht.
Im unteren Teil des Aluminiumblocks 2 befinde sich ein Schlitz 27. Dieser ShIitz ist so wc;t ausge
führt, daß in ihm mit Hilfe eines Modulatorfliigelrade:
28 die Meßlichtbohrungen 24 und 25 durch die Mo dulatorflügel 29 abwechselnd freigegeben bzw. vcr
schlossen werden können, je nachdem ob sich in dci Modulatoröffnungen 30 gerade ein Flügel oder cii
Zwischenraum befindet.
Der Schlitz 27 ist dabei an einer solchen Stelle ii den Aluminiumblock geschnitten, an der die beide!
Bohrungen 24 und 25 noch durch einen Steg de Breite α voneinander getrennt sind. Die Breiler de
Modulatorflügel 29 und der Zwischenräume zwi sehen den Modulatorflügeln ist genau gleich de
Summe aus α und b. wobei b die Breite der Modul«
torblendenöffnung 30 bzw. eins der Meßlichtkanäl 24 oder 25 bedeutet. Dabei sind a, b und c enllan
eines Kreises gemessen, dessen Mittelpunkt mit der des Blendcnradcs zusammenfällt und dessen Radii
der Abstand zum Mittelpunkt der Schächte ist. Ui die Bedingung a + b — c möglichst genau einstelle
zu können, ist die Modulatorflügelachse mitsamt ir rem Antrieb radial in Richtung zu den Modulato
blendcnöffnungen 30 justierbar angeordnet. Die Drei
achse 32 des Modulatorflügelrades liegt wiederum in der oben definierten Symmetrieebene. Der Antrieb
des Flügelrades erfolgt über einen Elektromotor 33 und ein Kegelradgetriebe 34.
Die Bohrungen 20, 21 und 24, 25 sind innen poliert. Das firfindungsgemäße Wechsellichtphotomctcr
weist keine Linsen auf und ist aus diesem Grunde besonders billig herstellbar und trotzdem außerordentlich
betriebssicher und genau. Die Lichtlrnkung von der Lichtquelle über die Meßstelle zur Lichtempfängereinheit
erfolgt nur durch Schächte, so daß Eichungs- und Justierprobleme im wesentlichen entfallen.
Um kleine herstellungsbedingte Unsymmetrien einmalig abzugleichen, kann eine Nullpunktsblende,
wie sie in Fig.2 dargestellt ist, vorgesehen sein. Hierzu ist parallel zum Schlitz 27 ein weiterer Schlitz
40 in dem Block 2 vorgesehen. In diesem Schlitz befindet sich ein um eine in der Symmetrieebene liegende
Drehachse 41 schwenkbares Blendenblech 42. Die Betätigung des Blendenblechs erfolgt mittels
einer Spindel 43, die von außen an einem Rädchen 44 eingestellt werden kann. Auf diese Weise läßt sich
das Blendenblech 42 feinfühlig um die Achse 41 drehen, so daß die beiden Meßkanäle optisch symmetriert
werden können.
Das gesamte Gerät kann in vorteilhafter Weise gegenüber dem Meßgerät und der übrigen Umgebung
staubdicht abgeschlossen ausgebildet werden, was besonders bei dem Einsatz in elektrophotographischen
Geräten erwünscht ist.
Mit dem beschriebenen Photometer wurde folgender Versuch durchgeführt: In die Vergleichsküvette 3
wurde ein elektrophotographischer Zweikomponententrockenentwickler, der aus Trägerkügelchen und
0,5 Gewichtsprozent thermoplastischem Tonermate- ·■· rial bestand, eingefüllt. In die Meßküvette4 wurden
entsprechende Entwickler mit unterschiedlichen Tonerkonzentrationen eingefüllt. In Abhängigkeit
von der Tonerkonzentration in der Meßküvette 4 wurde am Ausgang des Photozellenverstärkers nach
ίο Gleichrichtung die in F i g. 3 dargestellte Gleichspannungsamplitude
gemessen.
Für die praktische Anwendung beispielsweise in elektrophotographischen Reproduktionsgeräten ist es
bevorzugt, in die Vergleichsküvette das Material mit der gewünschten Konzentration (Sollwert) einzufüllen.
Das Meßsignal wird in diesem Fall phasenrichtig gleichgerichtet. Zur Regelung wird die Größe und
Richtung der Abweichung des Meßsignals vom Sollsignal (»Null«) benutzt. Auf diese Weise machen sich
ao Empfindlichkeitsänderungen (bedingt durch Lichtquellenalterung,
Photozellenalterung, Verstärkungsänderungen, Temperatureinflüsse usw.) nicht negativ
bemerkbar; eine Nullpunktsverschiebung tritt nicht, ein.
as Diese Messungen wurden auch als Langzeitmessungen
durchgeführt, und dabei wurde festgestellt, daß selbst über viele Tage hin eine störende Schwankung
der Meßwerte nicht festgestellt werden konnte. Damit ist ein Wechsellichtzweistrahlphotometer
geschaffen, das universell ist und sich insbesondere von:üglich für die Bestimmung der Tonerkonzentration
bei elektrophotographischen Entwicklern eignet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409631/358
Claims (1)
1. Wechseliichtphotometer, das eine Lichtquelle und einen Lichtempfänger sowie eine Einrichtung aufweist, die in zeitlichem Wechsel von
einer Meßprobe beeinflußtes Licht und von einem Vergleichsmaterial beeinflußtes Licht zum
Lichtempfänger gelangen läßt, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Maßnahmen:
daß von der Lichtquelle (11) ausgehend zwei Belichtungswege (20, 21) vorgesehen
sind, durch die Licht von der Lichtquelle (11) zu zwei Meßstellen (18, 19) gelangen
kann,
daß von den Meßstellen (18, 19) zwei Meßlichtwege (24, 25) zu dem Lichtempfäng;r
(14) führen,
daß die Bdichtungswege (20, 21) und die Meßlichtwege (24, 25) aus Schächten bestehen,
daß die Lichtquelle, die beiden Meßstellen und der Lichtempfänger ein Tetraeder bilden
und
daß sowohl die beiden Me'5stellen (18, 19)
als auch die Belichtungswege (20, 21) als auch die Meßlichtwege (24, 25) als auch die
entsprechenden Schächte jeweils flächensymmetrisc'i
(spiegelsymmetrisch) zu der Ebene (Symmetrieebene 15, 16, 17) ausgebildet und angeordnet sini·, in der die Mittelpunkte
der Lichtquelle urd des Lichtempfängers liegen und auf der üie Verbindungsgerade
zwischen den Meßstellen (18 und 19) — bzw. einander entsprechenden Punkten
der Meßstellen — senkrecht steht.
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