DE223743C - - Google Patents

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DE223743C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B3/00Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier

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  • Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Borstenbefestigung für Bürsten und ähnliche Borstenwaren, bei welcher die Borsten zwischen Leisten eingeklemmt werden.
Die Neuerung besteht darin, daß die Leisten auf ihren Seitenflächen eine Anzahl Ausnehmungen besitzen, zwischen welchen zackenartige Vorsprünge stehen bleiben und die nachfolgende Leiste mit ihren zackenartigen Vorsprängen in die Ausschnitte der vorherigen Leiste paßt, wodurch die auf einer Leiste aufgebrachten Borsten in der Hauptsache in die Leistenausschnitte fallen und dort Borstenbüschel nach Art der sogenannten gesetzten Bürsten bilden.
Zwar ist es schon bekannt, Borsten zwischen Leisten einzuklemmen, welche mit durchlaufenden Längsprofilen versehen sind, zum Zweck, die Borsten zwischen die Profilleisten fest einzuklemmen. Bei dieser bekannten Anordnung liegen aber die Borsten in gleichmäßiger Stärke auf der ganzen Länge der Leiste auf. Infolgedessen bilden die Borsten bei der fertigen Bürste durchlaufende Reihen ohne Unterbrechung, so daß sich demnach die Borsten von zwei nebeneinanderliegenden Reihen in einer durchlaufenden Linie an den Kopfenden berühren. Eine solche Bürste hat aber keine große Saugfähigkeit, weil die Abstände zwischen den einzelnen Bürstenreihen lange freie Spalten bilden und bei Abnutzung der Bürste bzw. Borstenenden diese Spalten frei aus der Bürste ausmünden.
Den vorher erwähnten . Mangeln begegnet
nun die vorliegende Erfindung dadurch, daß die Borsten in ganz anderer Verteilung zwischen die Leisten eingeklemmt werden. Die Profilierung schneidet hier in die Leiste selbst ein, derart, daß die Leiste keine durchlaufende Oberfläche hat, sondern die Seitenobernäche der Leiste stellenweise unterbrochen wird. Legt man auf eine solche Leiste die Borsten ein, so fallen diese naturgemäß in- der Hauptsache in die Leistenausschnitte hinein, während verhältnismäßig wenige Borsten auf den Zacken liegen bleiben und fast gar keine Borsten an die Seitenflächen der Zacken zu liegen kommen. Durch die nachfolgende Leiste werden dann die in die Lücken der vorhergehenden Leiste eingefallenen Borsten noch besser zu Borstenbüscheln zusammengepreßt. Etwaige Lücken, die nach dem Einlegen der Borsten durch dieses Verfahren zwischen den Profilleisten entstehen sollten, werden durch die später nachfolgende Verleimung des Bürstenrückens ausgefüllt; man kann auch die Profile schon derart schneiden, daß die Zacken von beliebiger Grundform die entsprechend geformten Lücken seitlich gut ausfüllen. Eine fertige Bürste, nach dieser Art hergestellt, sieht nun genau so aus wie eine .sogenannte gesetzte Bürste mit Borstenbüscheln. Durch diese Einrichtung wird der wesentliche Vorteil erzielt, daß die Bürste stark saugfähig ist, weil zwischen je vier gegenüberliegenden Borstenbüscheln gleichsam Kanäle entstehen, im Gegensatz zu durchlaufenden Spalten.
In Fig. ι und 2 ist die neue Borstenbefestigung beispielsweise an einer Deckenbürste gezeigt. Der Borstenrücken besteht aus einzelnen
zweckmäßig profilierten Leisten a, a1, a2· usw., die später nach erfolgtem Einpechen oder Einleimen der Borsten den Borstenrücken Ä bilden, welcher dann in an sich bekannter Weise mit einer Abdeckung & verleimt werden kann. Selbstverständlich können die Leisten beliebig profiliert sein, so daß sie z. B. die Form von einander ergänzenden Schlangenlinien, Winkelzacken usw. haben. Die, Herstellung der Bürsten
ίο erfolgt nun in der Weise, daß man die -erste Leiste auf die. Schmalseite stellt, so daß die Ausschnitte nach oben stehen. Alsdann wird über die ganze Leiste eine Lage offener Borsten gelegt und diese durch die nächste ebenfalls profilierte Leiste a1 abgedeckt, so daß die Borsten in der Hauptsache zwischen den Leisten-
. lücken eingeklemmt sind. Der eben beschriebene Vorgang wird so lange wiederholt, bis eine für die Herstellung der Bürste entsprechende Breite erreicht ist. Alsdann werden die Leisten a, a1, a2· usw. mit den eingeklemmten Borsten von Hand oder mittels einer geeigneten Vorrichtung erfaßt und zusammengedrückt, wobei man dafür Sorge trägt, daß die Borsten auf der Außenseite mit der Leistenfläche abschneiden. Hierauf wird der Borstenrücken samt den eingeklemmten Borsten mit der Rückseite in warmes Pech, Leim usw. getaucht und damit gleichzeitig die einzelnen Leisten sowie auch die Borsten untereinander verbunden. Die nach vorstehendem Verfahren hergestellte Bürste wird nun noch in an sich bekannter Weise mit einer Deck-· platte b versehen. Zum Borstenrücken A kann jedes beliebige Material verwendet werden, und die Verbindung der Borsten mit dem Borstenrücken kann durch Verleimen, Verschrauben, Verlaschen usw. nach Belieben und Zweckmäßigkeit erfolgen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Borstehbefestiung für Bürsten und ähnliche Borstenwaren, bei welcher die Borsten zwischen Leisten eingeklemmt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten auf ihren Seitenflächen eine Anzahl Ausnehmungen besitzen, zwischen welchen Zacken stehen bleiben und die nachfolgende Leiste mit ihren Zacken in die Ausschnitte der vorherigen Leiste einpaßt, wodurch die auf einer Leiste aufgebrachten Borsten in der Hauptsache in die Leistenausschnitte fallen und dort Borstenbüschel nach Art der sogenannten gesetzten Bürsten bilden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT223743D Active DE223743C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1062208B (de) * 1957-05-16 1959-07-30 Konrad Bayer Fa Borstenstreifen und Pinsel oder Buerste aus einem oder mehreren solchen Borstenstreifen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1062208B (de) * 1957-05-16 1959-07-30 Konrad Bayer Fa Borstenstreifen und Pinsel oder Buerste aus einem oder mehreren solchen Borstenstreifen

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