DE2237405C2 - Vorrichtung zum Auswählen des Empfängers einer Mehrfachempfangsanlage - Google Patents

Vorrichtung zum Auswählen des Empfängers einer Mehrfachempfangsanlage

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DE2237405C2
DE2237405C2 DE2237405A DE2237405A DE2237405C2 DE 2237405 C2 DE2237405 C2 DE 2237405C2 DE 2237405 A DE2237405 A DE 2237405A DE 2237405 A DE2237405 A DE 2237405A DE 2237405 C2 DE2237405 C2 DE 2237405C2
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detector
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Description

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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auswählen des Empfängers einer Mehrfachempfangsanlage, dessen Empfangssignalqualität am besten ist, für den Anschluß an eine Auswerteeinrichtung über eines von mehreren je einem der Empfänger zugeordneten y> Ausgangstoren, von denen jeweils nur dasjenige durch eine Empfangssignalqualitätsbewertungsschaltung auftastbar ist dem das Empfangssignal des Empfängers mit der besten Empfangssignalqualität zugeführt wird.
Wenn bei einer Mehrfachempfangsanlage mit einer -,i Empfängerauswählvorrichtung dieser Art wie sie aus üer DE-OS 15 9) 052 bekannt ist in jedem Empfänger eine (selbsttätige) Rauschsperre vorgesehen ist die in Abhängigkeit von einem Rauschunterdrückungssignal dieses Empfangen wirksam ist. wobei dann praktisch mi nur noch das Nutzsignal (NF-Sipal) und das Rauschunterdrückungssigna! (bzw. ein diesem Rauschunterdriickungssignal entsprechendes Tonfrequenzsignal) zur Auswahlvorrichtung übertragen werden, dann •Aurde die Empfangssignalqualität-Bewertungsschal- „-, uing eine hohe Empfangssignalqualität feststellen. obwohl das (ursprüngliche) Empfangssignal sehr stark rauschbehaftei bzw. der Störabstand des Empfangssignals sehr gering ist Das Ergebnis wäre eine falsche Bewertung der Empfangssignalqualität
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art. anzugeben, bei der die Bewertung der Empfangssignalqualität der einzelnen Empfänger nicht durch das Wirksamwerden einer Rauschsperre in einem oder mehreren der Empfänger verfälscht wird.
Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe dadurch gelöst daß dann, wenn die Mehrfachempfangsanlage in jedem Empfänger eine Rauschsperre aufweist, die in Abhängigkeit von einem Rauschunterdrückungssignal dieses Empfängers wirksam ist, in jedem Eingangszweig der Auswählvorrichtung ein Tor liegt, dessen Empfangssignaleingang über einen Detektor für Rauschunterdrükkungssignale des zugehörigen Empfängers mit einem Steuereingang dieses Tors verbunden ist und diesem in Abhängigkeit von einem Rauschunterdrückungssignal ein Sperrsigna] zuführt
Wenn bei dieser Auswahlvorrichtung der Rauschunterdrückungssignal-Detektor ein Rauschunterdrdckungssignal des rügeordneten Empfängers feststellt wird der diesem Empfänger zugeordnete Eingang der Auswahlvorrichtung durch das eingangsseitige Tor gesperrt so daß das gegebenenfalls ohne Rauschkomponente von diesem Empfänger zur Auswahlvorrichtung übertragene Nutzsignal gesperrt wird und mithin nicht zur Bewertung der Empfangssignalqualität herangezogen werden kann. Auf diese Weise ist eine falsche Bewertung vermieden.
Vorzugsweise ist dafür gesorgt daß jedem Empfänger ein Leitungsdefekt-Detektor zugeordnet ist der bei Abwesenheit eines Empfangssignals des zugeordneten Empfängers einen Empfangssignalqualitäts-Bewertungskreis für diesen Empfänger sperrt. Auf diese Weise ist sichergestellt daß auch im Falle eines Leitungsdefekts (zwischen Empfänger und Auswahlvorrichtung, nämlich eine Leitungsunterbrechung oder ein Kurzschluß) nicht das Fehlen eines Rauschunterdrückungssignals und damit die Ubertragong eines Empfangssignals vorgetäuscht wird, obwohl tatsächlich kein Signal über die Leitung zwischen Empfänger und Auswählvorrichtung übertragen wird bzw. werden kann. Gegebenenfalls würde wiederum die Bewertung der Empfangssignalqualität verfälscht Durch den in diesem Falle ansprechenden Leitungsdefekt-Detektor, der den Empfangssignalqualitäts-Bewertungskreis für diesen Empfänger sperrt, wird auch unter diesen Umständen eine falsche Bewertung der Empfangssignalqualität vermieden.
Ein Leitungsdefekt kann auf einfache Weise dadurch berücksichtigt werden, daß die Ausgänge der beiden je einem Empfänger zugeordneten Detektoren mit einem Verknüpfungsglied verbunden sind, das bei Abwesenheit eines Rauschunterdrückungssignals und eines Empfangssignals den zugehörigen Bewertungskreis sperrt
Nachstehend wird ein bevorzugten Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild einer Mehrfachempfangsanlage mit einer Empringerauswählvorrichtung,
F i g. 2 ein Blockschaltbild eines Wählers der Vorrichtung nach Fi g. I mit den allen Wählern der Empfängerauswählvorrichtung gemeinsamen Bauteilen,
Fig. 3 den zeitlichen Verlauf eines Signals eines in dem Wähler vorgesehenen Hüllkurvendetektors,
F i g. 4 ein Schaltbild einer allen Empfangssignalqualitäts-Bewertungskreisen gemeinsamen Wählschaltung
F i g. 5a, 5b und 5c ein ausführlicheres Schaltbild eines Wählers gemäß F ig, 1,
F i g. 1 zeigt eine Mehrfachempfangsanlage für frequenzmodulierte Signale mit einer Anzahl von N Rundfunkempfängern, unter denen einer auszuwählen ist Die Empfänger sind in Abständen an vorbestimmten Standorten angeordnet und so abgestimmt, daß sie alle das von ein und demselben Rundfunksender gesendete Signal empfangen, wobei dessen Standort veränderlich sein kann, z. B. dadurch, daß er in einem Automobil angeordnet ist oder von einer Person getragen wird. Alle Empfänger sind über eine eigene Übertragungsleitung, z. B. eine Femsprechleitung, mit einer Auswählvorrichtung verbunden, die in F i g. 1 durch das gestrichelte Rechteck angedeutet ist Allen Empfängern ist ein eigener Wähler zugeordnet Alle Wähler erhalten einen konstanten Strom aus einer Konstantstromquelle 10. Jeder Wähler ist ferner mit einem Empfangssignalqualitäts-Bewertungskreis versehen, der ein die Qualität des von dem zugehörigen Empfänger empfangenen Signais darstellendes Signa! erzeugt (nachstehend wird anstelle von »Empfangssignal« auch .»NF-Signal« gesagt). Diese Qualitätssignale werden unter Verwendung des konstanten Stroms miteinander verglichen, und in Abhängigkeit von diesem Vergleich wird das Empfangssignal mit der besten Qualität durch die Auswahlvorrichtung zu einer Auswerteeinrichtung durchgelassen, die hier einen Verstärker 11 und einen Lautsprecher 12 aufweist Das vom Lautsprecher 12 wiedergegebene Signal ist daher das zu irgendeinem Zeitpunkt beste Empfangssignal. Wenn sich die Übertragungsbedingungen ändern, so daß ein anderer Empfänger ein besseres Signal empfängt dann wird dieses Signal für die Wiedergabe ausgewählt
Ein Blockschaltbild eines der Wähler nach F i g. 1 ist in F i g. 2 dargestellt Die allen Wählern gemeinsamen Bauteile, nämlich der Verstärker 11, der Lautsprecher 12 und die Konstantstromquelle 10, sind ebenfalls in Fi g. 2 dargestellt Das NF-Signal des Empfängers wird über eint nicht dargestellte Leitung einem Vorverstärker 13 zugeführt, der eine Verstärkung und eine Impedanzanpassung bewirkt Das NF-Signal wird einem im Eingangszweig liegenden Tor 14 zugeführt, das das NF-Signal zu einem Ausgangstor 15 durchläßt, wenn der Empfänger keine Rauschunterdrückung bewirkt, jedoch das NF-Signjal sperrt, wenn der Empfänger eine Rauschunterdrückung bewirkt. Jeder Empfänger erzeugt e;n Rauschunterdrückungssignal, das anzeigt, daß er gerade eine Rauschunterdrückung bewirkt Vorzugsweiie ist dieses Rauschunterdrükkungssignal ein Tonfrequenzsignal mit einer Frequenz von etwa 1950Hz, obwohl auch andere Frequenzen geeignet sind. Dieses Tonfrequenzsignal kann durch jeden Empfänger auf verschiedene bekannte Weisen erzeugt werden. Rauschsperren zur Rauschunterdrükkung sind an sich bekannt und werden allgemein in Empfängern verwendet Dabei wird im allgemeinen ein Rauschunterdrückungssignal bei Abwesenheit eines gleichrichtbaren Trägersignals im Empfänger erzeugt und zur Rauschunterdrückung im Empfängerausgang herangezogen. Dieses Rauschunterdrückungssignal kann vom Empfänger in das erwähnte Tonfrequenzsignal umgesetzt und über die Übertragungsleitung dem Vorverstärker 13 zugeführt werden. Wenn das Rauschunterdrückungs.iignal verschwindet, bedeutet dies, daß der Empfänger ein (demodulierbares) Nutzsigmjl empfängt Das Rausj'.iunterdrückungssignal wird über
den Vorverstärker 13 einem Detektor 22 zugeführt, der den Rauschunterdrückungszustand des Empfängers feststellt, d.h. ob der Empfänger mit oder ohne Rauschunterdrückung arbeitet. Wenn das Tonfrequenzsignal bzw. das Rauschunterdrückungssignal vorhanden ist, bedeutet dies, daß der Empfänger mit Rauschunterdrückung arbeitet In diesem Falle erzeugt der Detektor 22 ein Signal, das das Tor 14 sperrt so daß es kein Empfangs- bzw. NF-Signal durchläßt Wenn das Rauschunterdrückungssignal nicht vorhanden ist, was bedeutet daß im Empfänger keine Rauschunterdrükkung stattfindet, dann erzeugt der Detektor 22 ein Signal, das das Tor 14 auf tastet, so daß dab NF-Signal einem Ausgangstor 15 zugeführt wird. Das Ausgangstor 15 läßt das NF-Signal jedoch erst dann zum NF-Verstärker 11 durch, wenn ein Qualitätsvergleich aller Empfangssignale der nicht mit Rauschunterdrükkung arbeitenden Empfänger durchgeführt worden ist. Dann läßt nur dasjenige Ausgangstor 15 das NF-Signal zum Verstärker 11 durch, das dem Empfangssignal mit der besten Qualität zugeordnet ist
Der Bewertungskreis für d:e Empfangs- bzw. NF-SignalqualitDt ist in den Blöcken 16 bis 21 der F i g. 2 enthalten. Das Ausgangssignal des Eingangstors 14 (das nur erzeugt wird, wenn in dem entsprechenden Empfänger keine Rauschunterdrückung stattfindet), wird einem logarithmischen Verstärker 16 zugeführt, der es umgekehrt proportional und im logarithmischen Verhältnis zur Eingangsamplitude verstärkt Dabei vermindert sich mit der Vergrößerung der Amplitude des zugeführten Signals der Verstärkungsgrad des Verstärkers, so daß bei größerer Eingangssignalamplitude die relative Erhöhung des Ausgangssignals geringer ist als bei kleinerer Eingangssignaiamplitude. Die Ausgangssignalamplitude steht in einer logarithmischen Beziehung zur Eingangssignaiamplitude. Ein solcher logarithmischer Verstärker ist an sich bekannt, und dient dazu, die eingangsseitigen Spannungsamplituden in eine lineare Funktion der Rauschunterdrückung (gemessen in Dezibel) umzuwandeln, die von dem entsprechenden Empfänger bewirkt wird. Da das Oezibelmaß eine logarithmische Funktion ist, ist der logarithmische Verstärker erforderlich. Die verstärkten Signale werden einem Hüllkurvendetektor 17 zugeführt, der ein positives Hüllkurvensignal in Form einer Spannung liefert die den Verlauf der Spitzenamplitude des NF-Signals darstellt Dieses Hüllkurvensignal wird einem Tor 18 zugeführt und von diesem durchgelassen, wenn es vom Rauschunterdrückungssignal-Detektor 22 ein Signal erhält, das anzeigt, daß der entsprechende Empfänger ohne Rauschunterdrückung arbeitet. Das Tor 18 sperrt jedoch das Hüllkurvensignal, wenn der Rauschunterdrückungssignal-Detektor 22 anzeigt, daß dpr Empfänger mit Rauschunterdrückung arbeitet. Das durch das Tor 18 durchgelassene Hüllkurvensignal wird dann einem Minimum-Detektor 19 zugeführt, der den kleinsten Amplitudenwert feststellt (d. h. die kleinste positive Spannung), den das Hüllkurvensignal erreicht. Der kleinste ^mplitudenwert des Hüllkurvensignals ist ein Maß für das Grundrauschen im NF-Signal. Der Anteil dss Grundrauschens ist ein Maß für die Qualität des empfangenen Signals. Der Minimum-Detektor 19 besitzt eine relativ lange Zeitko.istante (in der Größenordnung von 5 Sekunden), so daß sein Ausgangssignal zwischen Silben empfangener Sprachsignale im wesentlichen konstant bleibt. Der Verlauf des Hüllkurvensignals des Hüllkurven-Detektors 17 und das Minimumsignal des Minimum-Detektors 19 sind in
Fig. 3 dargestellt. Eine Abnahme des Signals des Minimum-Detektors 19 bedeutet eine Verringerung des Grundrauschens und damit eine Zunahme der Qualität des empfangenen NF-Signals. Das Ausgangssignal des Minimum-Detektors 19 wird einer Sperrschaltiing 20 zugeführt. Diese Sperrschaltung 20 läßt das Ausgangssignal des Minimum-Detektors 19 nur durch, wenn der Rauschunterdrückungssignal-Detektor 22 einen Empfängerzustand ohne Rauschunterdrückung (das Fehlen eines Rauschunterdrückungssignals) signalisiert, und nur dann, wenn ein UND-Verknüpfungsglied 24 für Leiuingsdefekt und fehlende Rauschunterdrückung das richtige Signal abgibt. Das UND-Verknüpfungsglied 24 erhält ein Signal von einem Leitungsdefekt-Detektor 23 und vom Detektor 22. Die Detektoren 23 und 22 müssen anzeigen, daß kein Leitungsdefekt vorliegt und der zugeordnete F.mpfänger ohne Rauschunterdrückung arbeitet, bevor die Sperrschaltung 20 das Ausgangssignal des Minimum-Detektors 19durchläßt.
Das von der Sperrschaltung 20 durchgelassene Minimumsignal wird einer Wählschaltung 21 zugeführt, die von der Konstantstromquelle 10 mit einem konstanten Strom gespeist wird. Fig 4 zeigt ein ausführlicheres Schaltbild von N Wählschaltungen 21. deren Anzahl gleich der Anzahl N der Empfänger ist. Jede Wählschaltung 21 enthält einen PNP-Transistor Q 26 (der Index entspricht der Nummer des Empfängers, dem die Wählschaltung 21 zugeordnet ist). Die Emitter dieser Transistoren sind mit der Konstantstromquelle 10 verbunden. Diese ist eine Gleichstromquelle.
einen konstanten Gleichstrom liefert.
Vorzugsweise beträgt die Stromstärke ein Milliampere. Die Kollektoren der Transistoren sind über einen Widerstand mit dem Bezugspotential ader Masse für die Konstantstromquelie 10 verbunden. Jede Basis der Transistoren ist mit ihrer jeweiligen Sperrschaltung 20 ■■. erbunden. Wenn die Sperrschaltung 20 den Durchgang des Signals des Minimum-Detektors 19 gestattet, wird allen Transistorbasen ein Minimumsignal zugeführt. In F i g. 1 wird den drei Basen jeweils ein Signal von ■j-3 Volt. ^6VoIt und ^ 10 Volt zugeführt. Bei der Beschreibung der F i g. 3 wurde bereits erwähnt, daß das Minimumsignal abnimmt, wenn sich die Qualität des NF-Signals verbessert. In diesem Falle wurde angenommen, daß der Empfänger 1 das beste Signal liefert, so daß sein Minimum-Detektor 19 die geringste Spannung (nämlich -"-3VoIt) erzeugt. Diese kleinste Spannung bewirkt, daß der Transistor ζ) 26; mehr Strom durchläßt ais die anderen Transistoren Q26: und φ26ν. Daher tritt am Emitter des Transistors (?26 eine Spannung von etwa 3.5 Volt auf. unter Berücksichtigung des Spannungsabfalls an der Emitter-Basis-Strecke. Wenn am Emitter des Transistors ζ/26; eine Spannung von etwa -«- 3 j Volt anliegt, werden die anderen Transistoren Q 262 und Q 26 ν gesperrt, so daß sie keinen Strom durchlassen. Daher ist das Kollektorpotential des Transistors Q 26· positiv, und dieses positive Signal wird dem entsprechenden Ausgangstor 15 zugeführt und bewirkt, daß dieses Ausgangstor und nur dieses aufgetastet wird und das NF-Signa! von diesem Empfänger zum NF-Verstärker 11 durchläßt.
Wenn während des Empfangs das NF-Sign?l eines anderen Empfängers besser wird als das gerade als bestes NF-Signal ausgewählte Signal des Empfängers 1. dann bewirkt der Empfangssignalqualitätsbewertungskrcis, daß das NF Signa! dieses Empfängers dem NF-Verstärker 11 zugeführt wird Hierfür ist eine Verriegelungsschaltung 25 vorgesehen, die bewirkt daß.
nachdem eine Wahl getroffen wurde, diese erst geändert wird, wenn ein anderes NF-Signal um beispielsweise etwa 10% besser ist als das vorher ausgewählte NF-Signal. Die Verriegelungsschaltung 25 > verriegelt ihre Wählschaltiing 21 erst dann, wenn der zugeordnete Rauschunterdrückungssignal-Detektor 22 ein Signal erzeugt, das das NichtVorhandensein einer Rauschunterdrückung bedeutet, und daß das zugeordnete UND-Verknüpfungsglied 24 für Leitungsdefekt und NichtVorhandensein einer Rauschunterdrückung ein Signal erzeugt und weiterhin die zugeordnete Wählschaltung 21 anzeigt, daß eine Auswahl getroffen worden ist.
Wie bereits erwähnt, ist es möglich, daß eine
r> Übertragungsleitung zwischen einem Empfänger und der Auswahlvorrichtung unterbrochen oder kurzgeschlossen ist. Dabei wird auch kein Rauschunterdrükkungssignal übertragen. Dies würde jedoch bedeuten, daß ein NF-Signal empfangen wird und daß seine
.■■ι Qualität sehr gut ist, obwohl in Wirklichkeit überhaupt kein Signal übertragen wird. Der Leitungsdefekt-Detektor 23 erhält normalerweise das positive Hüllkurvensignal vom Hüllkurvendetektor 17. und wenn Spannungsspitzen und -täler (Maxima und Minima), die ein
:> NF-Signal anzeigen, vorhanden sind und etwa eine Differenz von 3 db zwischen diesen Spitzen und Tälern vorliegt, dann wird ein Signal, das die Anwesenheit eines NF-Sifnals darstellt, an das UND-Verknüpfungsglied 24 abgegeben. Das UND-Verknüpfungsglied 24 wird auch
< mit einem Signal des Rauschunterdrückungssignal-Detektors 22 beaufschlagt. Dabei muß es ein Signal, das bedeutet, daß der Empfänger ohne Rauschunterdrükkung arbeitet (d. h. kein Rauschunterdrückungssignal vorhanden ist) und ein Signal, das die Anwesenheit eines NF-Signals bedeutet, erhalten, damit das UND-Verknüpfungsglied 24 ein Signal abgibt, das der Sperrschaltung 20 gestattet, das Ausgangssignal des Minimum-Detektors 19 durchzulassen. Wenn die Eingangssignale des UND-Verknüpfungsgliedes 24 bedeuten, daß ein
ι·· Rauschunterdrückungssignal übertragen wird oder daß kein NF-Signal vorhanden ist. dann sperrt das UND-Verknüpfungsglied 24 die Sperrschahung 20. Wenn jedoch die Leitung unterbrochen oder kurzgeschlossen ist und daher kein Rauschunterdrückungssignal
:, übertragen werden kann (dies zeigt fälschlicherweise einen Zustand ohne Rauschunterdrückung an), dann bewirkt die Abwesenheit von NF-Signalen, daß der Leitungsdefekt-Detektor 23 einen Leitungsdefekt anzeigt. Das Ausgangssignal des UND-Verknüpfungsglied f. des 24 wird auch der Verriegelungsschaltung 25 zugeführt und ist erforderlich zur Verriegelung der Wählschaltung 21 durch die Verriegelungsschaltung 25. Die sowei« beschriebene Auswählvorrichtung kann daher nacheinander Auswählvorgänge durchführen, ist
ü relativ schnell und für Fernsprechleitungen geeignet, die keinen Gleichstrom führen. Sie trifft keine falsche Auswahl bei Unterbrechung oder Kurzschluß einer Leitung. Weiterhin kann sie für eine nahezu unbeschränkte Anzahl von Empfängern verwendet werden. Die in F i g. 2 in Form eines Blockschaltbildes dargestellte Schaltung wurde mit einer Vielzahl von üblichen Frequenzmodulationsempfängern betrieben, von denen jeder einen Oszillator besaß, der ein Tonfrequenzsignal von 1950 Hz bei Empfängerbetrieb
r.i mit Rauschunterdrückung erzeugte. Wenn der Empfänger keine Rauschunterdrückung bewirkte, '"-""de das Tonfrequenzsigna] weggenommen und dadurch der Empfang eines gesendeten Signals angezeigt Jeder
Wähler war mil dem erwähnten Empfangssignalqualitätsbewertungskreis ausgestalte!. Ein ausführliches Schaltbild des Blockschaltbildes der F i g. 2 ist in ilen Fig. 5a, 5b und 5c dargestellt, wobei der Bewertungskreis für die Empfangs- bzw. NF-Signalqualität in den r. F i g. 5a und 5c dargestellt ist. Bei der Betrachtung dieser Figuren sollte die Fig.5a unmittelbar oberhalb der F i g. 5b und die F i g. 5c etwa in der Mitte rechts neben de* Fig.5a und 5b angeordnet werden, wobei die einzelnen Schaltungsteile der Figuren wie angedeutet in zu verbinden sind. Wenn die Figuren in dieser Weise angeordnet werden, liegen die verschiedenen Teile des Schaltbildes etwa an der gleichen Stelle, wie die entsprechenden Blöcke der Fig. 2. Die einzelnen SchalUingsblöcke der F i g. 2 sind in den F i g. 5a, 5b und ι ί 5c durch entsprechend gestrichelt umrandete Rechtecke angedeutet, die mit der gleichen Bezeichnung und den gleichen Bezugsziffern versehen sind. Die Schaltungen riiich den Fig. 5a, 5b und 5c werden durch eine
*-. ι 'L. 11 ' ι A' 'U Λ
vJlCiClllUUIK^UVIIt £liptIJt Uli tniJLIIHI U*l
A ·- W.I Π
ΓΐΙΜΙIIIUU
B + und Masse liegt.
Im Verstärker 13 werden die Tonfrequenz- oder NF-Signale des jeweiligen Empfängers über einen Transformator Ti und ein Pegeleinstellpotentiometer R 1 widerstandsgekoppelten Verstärkern mit Transistoren Q37 und ζ) 38 zugeführt. Das Potentiometer R 1 ist vorgesehen, um unterschiedliche Leistungspegel der Wähler abzugleichen. Die Ausgangsstufe des Verstärkers 13 bildet ein Emitterfolger-Transistor Q 1, der die erforderliche niedrige Ausgangsimpedanz zur Ansteuerung der NF-Schaltung, des logarithmischen Verstärke ί 16 und des Rauschunterdrückungssignal-Detektors 22 aufweist. Der Emitterausgang des Transistors Q 1 ist mit einem Transistor Q 2 im Tor 14 verbunden. Wenn das Tonfrequenzsignal bzw. Rauschunterdrückungssignal vorhanden ist und anzeigt, daß der entsprechende Empfänger mit Rauschunterdrückung arbeitet, wird der Transistor Q 2 gesperrt, so daß er eine hohe Impedanz für die empfangenen Signale darstellt. Wenn das Rauschunterdrückungssignal verschwindet, weil der Empfänger ohne Rauschunterdrückung arbeitet, führt der Transistor Q2 Strom. Das NF-Signal am Kollektor des Transistors Q2 kann dann dem logarithmischen Verstärker 16 und einem Filter zugeführt werden, das einen Kondensator 27 und eine Induktivität L 2 aufweist. Dieses Filter ist so aufgebaut, daß es für das Rauschunterdrückungs- bzw. Tonfrequenzsignal, dessen Frequenz mit 1950 Hz angenommen wurde, eine hohe Impedanz darstellt. Das Ausgangssignal des Filters wird dem Kollektor eines Transistors Q 3 im Ausgangstor 15 zugeführt. Der Transistor Q 3 wird durch die Wählschaltung 21 gesteuert. Wenn das NF-Signal eines bestimmten Empfängers nicht ausgewählt worden ist wird der Transistor Qi durchgeschaltet. Hierdurch wird der Filterausgang nach Masse kurzgeschlossen, so daß kein
55 NF-Signal durchgehen kann. Wenn jedoch das NF-Signal des Empfängers ausgewählt worden ist, wird der Transistor Q3 durch die Wählschaltung 21 gesperrt, so daß das ausgewählte NF-Signal durchgelassen und dem gemeinsamen NF-Verstärker 11 zugeführt wird. Dieses NF-Signal wird verstärkt und dem Lautsprecher 12 (Fig. 1 und 2) zugeführt.
Der Rauschunterdrückungssignal-Detektor 22, der die Auswahl eines NF-Signals verhindert, wenn ein Rauschunterdrückungssignal empfangen wird, das eine Rauschunterdrückung anzeigt, erhält ein Eingangssignal vom Emitter des Transistors Q 1. Der Rauschunterdrükkungssignal-Detektor 22 hat zwei Verstärker-Begrenzer-Transistoren Q3\ und <?32, einen auf die Rauschunterdrückungssignalfrequenz von 1950Hz abgestimmten Schwingkreis mi! einem Kondensator C16 und einer Induktivität /. I. einem Demodulator mit einem Transistor Q 33 und Dioden CR 31. CR 32. CR 33, einen Regler mit einem Transistor Q34, einen ersten Aujgsiigsirsnsistcr ν -~ tinu einer: zweiten /iusgsng stransistor Q 36. Wenn bei einem Empfänger eine Rauschunterdrückung erfolgt, wird das Rauschuntcrdrückungssignal von Empfänger des Transistors Q I über einen Sperrkondensator CIl den Verstärker- und Begrenzertransistoren Q3\, Q32 zugeführt. Ein Gegenkopplungszweig vom Kollektor des Transistors Q 31 über einen Dioden-Begrenzer CR 28, CR 29 begrenzt die dem Transistor Q 32 zugeführten Signale. Das am Kollektor des Transistors Q 32 abgenommene Ausgangssignal wird dem Schwingkreis C16, L 1 zugeführt. Wenn das Rauschunterdrückungssignal vorhanden ist, verändert es die Vorspannung an der Gleichrichtdiode CR 30, und dies bewirkt, daß die Diode CR 30 die positiven Halbwellen durchläßt und die negativen Halbwellen sperrt. Wenn eine negative Halbwelle die Diode CR 30 sperrt, wird der Transistor Q33 durchgeschaltet und hierdurch die Gleichrichtdiode CR 31 gesperrt.(Der Transistor Q34 bewirkt eine Konstantregelung der Emitterspannung des Transistors Q33 im gewünschten Temperaturbereich.) Bei gesperrter Diode CR 31 werden die Dioden CR 32 und CR 31 durchlässig, um den Ausgangstransistor ζ)35 durchzuschalten. Wenn eine positive Halbwelle die Diode CR 30 durchlässig macht, wird der Transistor Q 33 gesperrt. Der Kondensator C17 beginnt sich über die Widerstände R 84 und Λ 85 zu entladen, so daß die Diode CR 31 gesperrt und der Transistor Q 35 leitend gehalten wird. Der Transistor Q35 bleibt solange leitend, wie das Rauschunterdrückungssignal vorhanden ist. während der Transistor Q 36 solange gesperrt bleibt. Wenn das Rauschunterdrückungssignal nicht vorhanden ist. wird der Transistor ζ>35 gesperrt und der Transistor Q 36 .eitend. Die Arbeitsweise des Rauschunterdrückungssignal-Detektors 22 kann wie folgt zusammengefaßt werden.
Rauschunterdrückungssignal vorhanden
Rauschunterdrückungssignal nicht vorhanden
Spannung Null dem Transistor Q 2
zugeführt sperrt Tor 14
Spannung Null dem Transistor Q 39
zugeführt sperrt Tor 18
Positive Spannung dem Transistor Q17
zugeführt sperrt Wahi durch Sperrschaltung 20
Positive Spannung dem Transistor Q1
zugeführt öffnet Tor 14
Positive Spannung dem Transistor Q 39
zugeführt öffnet Tor 18
Spannung Null dem Transistor Q17
zugeführt bewirkt Auswahl durch Sperrschaltung 20
l-'orlsol/unc
Kauschunterdrückiingssignal vorhanden
Positive Spannung dem Transistor Q 22
zugeführt sperrt UND-Verknüpfungsglied 24
Positive Spannung dem Transistor Q 23
zugeführt sperrt Verriegclungsschallung 25 KiUiscluintcrdrückiingssiiü'uil nicht vorhanden
Spannung Null dem Transistor Q 22
zugeführt bewirkt Erzeugung eines Auftastsignals für UND-Verkniipfiingsglied 24
Spannung Null dem Transistor ζ) 23
zugeführt bewirkt Erzeugung eines Auftastsignals für Verriegelungsschaltung 25
Die Bewertungsschaltung für die NF·"- bzw. Empfangssignalqualität ist unten in E i g. 5a und oben in F i g. 5c dargestellt. Sie enthält den logarithmischen Verstärker 16, den Hüllkurvendetektor 17, das Tor 18, den Minimum-Detektor 19, die Sperrschaltung 20 und die Wählschaltung 21. Die Bewertungsschaltung mißt die Qualität der NK-Signale und vergleicht die NK-Signale aller Empfänger. Das durch die Schaltung ermittelte Signal mit der besten Qualität wird ausgewählt und dem NF-Verstärker 11 oder einer anderen Auswerteeinrichtung zugeführt.
Der logarithmische Verstärker 16 hat drei Transistoren QlO, Q 11 und Q\2, die als Operationsversiärker mit einem nichtlinearen Gegenkopplungsnetzwerk geschaltet sind, das Dioden CR 7 bis CR 20 und Widerstände /?21 bis R 28 aufweist. Das Gegenkopplungsnetzwerk ist nichtlinear, so daß Signale mit niedriger Amplitude stärker verstärkt werden als Signale hoher Amplitude. Wenn ein Empfänger ohne Rauschunterdrückung arbeitet und das entsprechende Rauschunterdrückungssignal nicht vorhanden ist, wird das NF-Signal über den Transistor ζ)2 im Tor oder Verknüfungsglied 14 sowie einen Koppelkondensator C7und einen Eingangswiderstand R 29 dem logarithmischen Verstärker 16 zugeführt. Ein NF-Signal am Kollektor des Transistors 12 wird dem Gegenkopplungsnetzwerk zugeführt. Das Netzwerk ist so aufgebaut, daß jede Stufe von 0,6 Volt des NF-Signals bewirkt, daß ein Diodenpaar, beginnend mit den Dioden CR 13 und CR 20, eingeschaltet wird. Hierdurch wird ein Widerstand kurzgeschlossen, beginnend mit dem Widerstand R 28. und ein kleiner Zuwachs der Gegenkopplung bewirkt Gleichzeitig mit der Erhöhung der Amplitude der Spannung am Transistor Q12 werden weitere Dioden leitend, um weitere Widerstände kurzzuschließen, so daß eine größere Gegenkopplung bewirkt wird. Der Wert jedes Widerstands beträgt die Hälfte des Wertes des vorhergehenden Widerstands, so daß die Gegenkopplungsstufen nicht gleich groß sind, sondern in logarithmischer Beziehung zueinander stehen. Daher vermindert sich der Verstärkungsgrad logarithmisch mit der Erhöhung des Signalpegels, und der Dezibelwert der zugeführten Spannung wird in eine entsprechende lineare Spannung umgesetzt
Das Ausgangssignal des logarithmischen Verstärkers 16 wird dem Hüllkurvendetektor 17 zugeführt Dieser Detektor 17 hat zwei Verstärkungstransistoren Q13 und Q14, einen Demodulationstransistor Q15, eine Diode CA 21, einen Kondensator C9 und einen Widerstand R 42, der im Tor 18 dargestellt ist Der Detektor 17 erzeugt eine positive Spannung, die sich gemäß der Einhüllenden des zugeführten NF-Signals nach Fig.3 ändert Wegen des Gmndraaschsns gehl das Hülikurven-Ausgangssigna] nur bis san Rauschgrenzwert herunter, der zwischen einzelnen Silben oder
Tönen im NF-Signal vorhanden ist. Wenn das Tor 18 aufgetastet ist, gestattet es den Durchgang des vom Hüllkurvendetektor 17 erzeugten Hüllkurvensignals bei Abwesenheit eines Rauschunterdriickungssignals /um Minimum-Detektor 19. Eine positive Spannung zeig' an. daß kein Rauschunterdrückungssignal vorhanden ist. und macht den Transistor Q 39 durchlässig, so daß der Transistor Q 16 das Signal des Hüllkurvendetektors 17 durchlassen kann. Der Minimum-Detektor 19 ist ein umgekehrter Spitzenspannungsdetektor mit einer relativ großen Zeitkonstante (in der Größenordnung von 5 Sekunden). Die Hauptelemente des Minimum-Detektors 19 sind eine Gleichrichtdiode CR 22 und ein Glättungsglied mit einem Kondensator ClO und einem Widerstand /?46. Die Minima des Ausgangssignals des Hüllkurvendetektors bewirken, daß der Transistor Q 16 im Tor 18 leitend wird. Wenn der Transistor ζ) 16 leitend ist, wird die Diode CR 22 leitend und bewirkt eine Entladung des Kondensators ClO auf die niedrigste Spannung des Ausgangssignals des Hüllkurvendetektors 17. Diese Spannung wird zwischen den einzelnen Silben oder Tönen durch den relativ großen Wert des Widerstands R 46 aufrechterhalten, so daß sich der Kondensator ClO während dieses Intervalls nicht merklich entlädt. Daher ist das Ausgangssignal des Minimumdetektors 19 eine dem Rauschpegel zwischen den Silben proportionale Gleichspannung, und dieses Ausgangssignal ist in F i g. 3 durch die gestrichelte Linie dargestellt.
Diese Gleichspannung wird der Sperrschaltung 20 zugeführt. Die Sperrschaltung 20 läßt Signale durch, wenn der Transistor Q 17 gesperrt ist. Der Transistor Q17 kann den Empfangssignalqualitäts-Bewertungskreis dadurch außer Betrieb setzen, daß er die Wählschaltung 21 sperrt. Wenn der Transistor Q\7 Strom führt nämlich bei Rauschunterdrückung oder Leitungsdefekt, wird von seinem Emitter eine relativ hohe positive Spannung der Basis des Transistors Q 18 zugeführt Dies bedeutet daß eine relativ hohe Ausgangsspannung des Minimum-Detektors 19 vorhanden ist Daher wird der Empfänger nicht gewählt und die Auswahl wird unter den anderen Empfängern getroffen, deren Minimum-Detektor eine niedrigere Ausgangsspannung hat Die Transistoren Q18, Q 19 liefern das Minimumsignal an die Wählschaltung 21. Die Transistoren Q18, Q19 bilden Spannungsfolgeschaltungen mit hoher Impedanz, so daß nur ein sehr kleiner Teil der Signalgleichspannung vom Minimum-Detektor 19 über die Widerstände R 47 und R 48 verlorengeht
In der Wählschaltung 21 erhält ein Transistor Q 26 in Spannungsfolgeschaltung dieses GleichstromsignaL Der Transistor Q 26 wird aus einer Konstantstromquelle gespeist, die gemäß Beschreibung der F i g. 4 mit aller. Empfangssignalqualitäts-Bewertungskreisen verbunden ist Das beste Empfangssignal wird durch die kleinste
Autgangsspannung des Minimum-Detektors angezeigt und bewirkt, daß sein zugehöriger Transistor Q 26 meiir Strom durchläßt als die anderen Transistoren und dadurch die anderen Transistoren Q 26 sperrt. Der stromführende Transistor ζ) 26 liefert eine hinreichend positive Spannung an den Kollektor, um das Durchschalten des zugeordneten Transistors Q 28 zu bewirken. Hierdurch wird bewirkt, daß die Kollektorspannung des Transistors C? 28 sich dem Wert Null nähert. Diese Spannung Null wird über den Widerstand R 96 ι (Fi g. 5a) der Basis des Transistors Q 3 im Ausgangstor 15 zugeführt. Dies bewirkt ein Sperren des Transistors Q3, so daß das NF-Signal zum Verstärker 11 durchgelassen wird. Diese Spannung Null wird auch der Basis de.i Transistors Q23 in der Verriegelungsschaltung 25 zugeführt und bildet ein zusätzliches Auftastsignal für diese Schaltung 25.
Der Leitungsdefekt-Detektor 23 verhindert, daß ein Kurzschluß oder eine Unterbrechung der Leitung zwischen E-npt'anger und wähler fälschlich oder irrtümlich als Betriebszustand des Empfängers ohne Rauschunterdrückung gewertet wird. Ohne den Leitungsdefekt-Detektor 23 würde eine defekte Leitung bewirken, daß eine Auswahl getroffen und beibehalten wird, obwohl keine Sendung empfangen wird. Der Leitungsdefekt-Detektor 23 erhält Eingangssignale von der Diode CR 21 im Hüllkurvendetektor 17 (Fig. 5a), und diese Signale werden dem als Emitterfolger geschalteten Transistor Q 4 zugeführt. Das Ausgangssignal des Transistors Q 4 wi.d einem Spitzendetektor und einem Minimum-Detektor vnit Dioden-Gleichrichter CR 5, CR 6 und zugehörigen Widerständen und Kondensatoren Ci, R 11 und C4, R 12 zugeführt. Wenn ein Hüllkurvensignal mit Maxima (Spitzen) und Minima (Tälern) durch den Hüllkurvendetektor 17 zugeführt wird, dann wird der untere Anschluß des Kondensators C3 weniger positiv aufgeladen als der obere Anschluß des Kondensators C4. Diese Ladungen bewirken jeweils einen Stromdurchgang durch die Transistoren Q 5 bzw. Q 6. Der gleichzeitige Stromdurchgang durch die Transistoren Q5, Q6 bewirkt eine positive Spannung an einem Ausgangstransistor Ql. Dies bewirkt, daß der Transistor Ql leitend wird und seine Kollektorspannung sich dem Wert Null nähert und dort verbleibt, solange ein beträchtlicher Unterschied, vorzugsweise etwa 3db, zwischen den Spitzen und Tälern oder Senken des Hüllkurvensignals vorhanden ist. Andererseits wird bei NichtVorhandensein des NF-Signals oder bei kontinuierlichem Rauschen die Spannung für die Spitzen und Täler etwa gleich groß sein, so daß die Transistoren Q 5, Q 6 keinen Strom durchlassen. Dann wird der Transistor Ql gesperrt, so daß seine Kollektorspannung positiv ist. Der Kollektor des Transistors Q1 ist mit einem der UND-Transistoren C? 20 und dem UND-Verknüpfungsglied 24 verbunden. Der andere Transistor Q 21 in dem UND-Verknüpfungsglied 24 wird durch den Transistor Q 22 gesteuert der seinerseits mit dem Rauschunterdrückungssignal-Detektor 22 verbunden ist. Wenn ein Rauschnnterdrükkungssignal vorhanden ist, dann führt der Transistor Q 22 Strom und der Transistor Q 21 ist gesperrt Wenn kein Rauschunterdrückungssignal vorhanden ist wird der Transistor Q22 gesperrt und der Transistor Q21 positiv vorgespannt Die Bedingung df.für, daß beide Transistoren Q 20 und Q2\ leitend werden, besteht darin, daß eine »tote« Leitung odev eine Leitung mit kontinuierlichem Rauschen oder Brumm und kein
Rauschunterdrückungssignal vorhanden ist. Wenn beide Transistoren ζ)20 und Q2\ leitend sind, fällt das Potential der Basis des Transistors ζ) 25 nahezu auf den Wert Null, und der Transistor Q 25 wird gesperrt. Wenn der Transistor ζ) 25 gesperrt ist, wird dem Transistor Q17 in der Sperrschaltung 20 eine posi'ivc Spannung zugeführt, um diese Schaltung außer Funktion zu setzen und zu verhindern, daß irgendv lche Ausgangssignale des Minimum-Detektors 19 dieses Wählers verwendet werden. Wenn das Rauschunterdrückungssignal oder ein NF-Signal vorhanden ist, wird der Transistor ζ)25 durchgeschaltet, und seine Kollektorspannung nähert sich dem Wert Null. Dies bewirkt das Auftasten der Sperrschaltung 20. Die Spannungen vom Transistor Q 25 werden der Basis des Transistors Q 23 in der Verriegelungsschaltung 25 zugeführt, wie nachstehend erläutert wird.
Die Verriegelungsschaltung 25 ist vorgesehen, um die der zugeordneten Wählschaltung 21 zugeführte Spannung nach Durchführung einer Wahi um etwa iö% zu vermindern und dadurch eine stabile Schaltwirkung zu erzielen und zu verhindern, daß zwei Wählschaliungen, deren Empfänger NF-Signale mit fast gleicher Qualität liefern, ständig hin- und herschalten. Die Verriegelungsschaltung kann als ein ODER-Glied (ODER-Verknüpfungsglied) mit drei Eingängen betrachtet werden. Wenn irgendeiner der Eingänge positiv ist, arbeitet die Verriegelungsschahung 25 nicht. Wenn alle: drei Eingänge nahezu Null sind, arbeitet die Verriegelungsschaltung und unterstützt die Verriegelung der zugeordneten Wählschaltung 21 bis zu dem Zeitpunkt, in dem durch einen anderen Empfänger ein NF-Signal geliefert wird, das um soviel besser ist, daß die 10%-Stufe überwunden wird. Den einen Eingang (7? 113) beaufschlagt der Rai'.schunterdrückungssignal-Detektor 22 durch ein Signal. Es ist bei Vorhandensein einer Rauschunterdrückung bzw. eines Rauschunterdrükkungssignals positiv und andernfalls (ohne Rauschunterdrückung) Null. Den zweiten Eingang (7? 43) beaufschlagt das UND-Vei\;nüpfungsglied 24 mit einem Signal. Dieses Signal ist bei einem Leitungsdefekt und ohne Rauschunterdrückung positiv. In allen anderen Fällen ist es Null. Der dritte Eingang (R 118) wird durch die Wählschaltung 21 mit einem Signal b" uifschlagt. Dieses Signal ist positiv, solange noch keine Wahl getroffen worden ist. Wenn der erste und der zweite Eingang ein 0-Signal erhält (d. h. kein Rauschunterdrükkungssignal und kein Leitungsdefekt vorhanden ist) und wenn die Wählschaltung 21 eine Auswahl trifft, dann wird der Transistor Q 26 durchgeschaltet und dci Transistor Q 28 ebenfalls. Dies bewirkt, daß der Transistor Q 23 in der Verriegelungsschaltung 25 gesperrt wird. Der Transistor Q 24 wird durchgeschaltet und bewirkt eine weitere Spannungsverminderung (sie ist hier mit etwa 10% gewählt) an der Basis des Transistors Q 26, so daß der Transistor Q 26 noch stärker Strom durchläßt Dies führt zu einer geringfügig stärkeren Gegenvorspannung der anderen Wähler und hindert die anderen Wähler daran, eine Auswahl zu treffen, wenn einer der anderen Wähler ein NF-Signal erhält dessen Qualität etwa gleich der des ausgewählten NF-Signals ist Dies ist jedoch eine alternative Ausbildung, die entweder ganz entfallen oder so ausgestaltet werden kann, daß eine Verriegelung bei irgendeinem erwünschten Grad der Unterschiedlichkeit der Signale bewirkt wird.
Hierzu D Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Auswählen des Empfängers einer Mehrfacherapfangsanlage, dessen Empfangs-Signalqualität am besten ist, für den Anschluß an eine Auswerteeinrichtung über eines von mehreren je einem der Empfänger zugeordneten Ausgangstoren, von denen jeweils nur dasjenige durch eine Empfangssignalqualitätsbewertungsschaltung auf- ι ο tastbar ist, dem das Empfangssignal des Empfängers mit der besten Empfangssignalqualität zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dann, wenn die Mehrfachempfangsanlage in jedem Empfänger eine Rauschsperre aufweist, die in Abhängig- keit von einem Rauschunterdrückungssignal dieses Empfängers wirksam ist, in jedem Eingangszweig der Auswählvorrichtung ein Tor (14) liegt, dessen Empfangssignaleingang über einen Detektor (22) für Rauschunterdrückungssignale des zugehörigen Empfängers mit einem Steuereingang dieses Tors (14) verbunden ist und diesem in Abhängigkeit von einem Rauschunterdrückungssignal ein Sperrsignal zuführt
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Empfänger ein Leitungsdefekt-Detektor (23) zugeordnet rst, der bei Abwesenheit eines Empfangssignals des zugeordneten Empfängers einen Empfangssignalqualitäts-Bewertungskreis (16—21,25) für diesen Empfänger sperrt
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge der beiden je einem Empfänger zugeordneten Detektoren (22, 23) mit einem Verknüpfungsglied (24) verbunden sind, das bei Abwesenheit eines Rauschunterdrückungssi- S3 gnals und eines Empfangssignals den zugehörigen Bewertungskreis (16—21,25) sperrt
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