DE223285C - - Google Patents

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DE223285C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C1/00Crushing or disintegrating by reciprocating members
    • B02C1/12Mills with non-rotating spiked members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JKS 223285-KLASSE 50 c. GRUPPE
EDMOND TIFINE und ROGER LEMOINE in. ROUEN, Frankr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. März 1909 ab.
auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 28. März 1908 anerkannt.
Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Zerstampfen von Kohle, Anthrazit u. dgl., bei welchen sich das zu zerstampfende Material auf einem runden, umlaufenden Arbeitstisch befindet.
Bei bekannten Maschinen dieser Art erfolgt die Drehung des Arbeitstisches absatzweise, so daß der Tisch Arbeitspausen macht. Bei anderen bekannten Maschinen erhalten die mit Spitzen besetzten Rammen eine abwechselnde Auf- und Abwärtsbewegung, was zur Folge hat, daß während des Hubwechsels Arbeitspausen
. entstehen, während deren sich der Arbeitstisch weiter dreht. Es ist ersichtlich, daß sich aus dieser Arbeitsweise ein unregelmäßiges Bearbeiten des zu zerstampfenden Materials ergibt und ein ungleichmäßiges Produkt erzielt wird. Diesem Mangel soll gemäß vorliegender Erfindung dadurch abgeholfen werden, daß man den Arbeitstisch ununterbrochen regelmäßig dreht und gleichzeitig die Rammen hebt und senkt und durch dieselben die ganze Fläche des Arbeitstisches bearbeiten läßt.
- Die ununterbrochene Auf- und Abwärtsbewegung der voneinander unabhängigen Rammen kann durch eine Kurvenbahn in Verbindung mit Stempeln bewirkt werden, die den Druck von regelbaren Gewichten beim Nieder-35
gehen der Rammen auf den Tisch übertragen, um einem Widerstand, der stärker ist als der für das Zerstampfen bestimmte Druck, nachgeben zu können.
Vorteilhaft sieht man mehrere Stempel und ebenso viele Erhöhungen in der Kurvenbahn vor, um das Gut gleichzeitig an mehreren Stellen zerstampfen zu können. Auch wird man zweckmäßig Vorsorge treffen, daß das Gut an mehreren Stellen zu- und abgeführt wird.
Beiliegende Zeichnung stellt eine Ausführungsform der Maschine dar, und zwar zeigt
Fig. ι dieselbe in Gesamtansicht, teils im Aufriß, teils im Schnitt.
Fig. 2 ist ein entsprechender Grundriß mit einem Teil im Schnitt.
Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1 und veranschaulicht den runden Arbeitstisch und die Führung des zu zerstampfenden Materials nach zwei entgegengesetzten Richtungen hin.
Die Maschine besteht aus einer Säule A mit Fuß B und einem am oberen Ende, der Säule angebrachten Ring C, auf dessen äußeren Umfang vertikale Bügel D befestigt sind. Diese Bügel tragen eine Schiene E, welche eine Bahn mit zwei einander diametral gegenüberliegenden tiefen Stellen bildet.
Oberhalb dieser tiefen Stellen der Schiene E sind zwei Hebelarme G angeordnet, die in einer auf dem oberen Teil der Mitte der Säule A befestigten Kappe drehbar gelagert sind; diese Arme G gehen durch Stempel F hindurch, die in Gehäusen geführt sind, welche an dem Ring C, durch den sie hindurchgehen, ■ befestigt sind. Jeder Arm G steht an seinem freien Ende unter der Einwirkung eines einstellbaren Gegengewichtes H.
Ein runder Tisch, der mit Rippen I und einer dem Durchmesser der Säule A entsprechenden zentralen Bohrung. versehen ist und sich auf der Säule dreht, ruht auf einer kreisförmigen Reihe von Rollen / auf, die durch zwei Ringe K zusammengehalten werden und auf dem Fuße B der Säule A laufen.
Der Tisch ist in gleichmäßige Abschnitte eingeteilt, die mit auswechselbaren gerieften,
ao glatten oder mit Löchern durchbohrten Tafeln bedeckt sind, welche im letzteren Fall einen Ausweg für Staub und kleine Teilchen bilden.
Oberhalb des Tisches ist ein Zylinder an dem
auf der Säule sich drehenden zentralen Teil des Tisches befestigt, der in eine gewisse Anzahl von Kammern L eingeteilt ist, in welchen Rammen M geführt sind, welche von Rollen N getragen werden, die auf der Schiene E laufen. Durch diese Rollen erhalten die Rammen eine abwechselnde Auf- und Abbewegung, und zwar sind sie während der Abwärtsbewegung der Einwirkung der Gegengewichte H unterworfen.
Die in der Zeichnung veranschaulichte Maschine ist doppeltwirkend, d. h. dieselbe Arbeit geht gleichzeitig an zwei einander diametral gegenüberliegenden Teilen des Tisches vor sich. Die Stampfspitzen P sind in variablen Entfernungen voneinander auf Platten O befestigt, die zu diesem Zweck Löcher besitzen. Am Fuße jeder Ramme ist eine solche Platte O befestigt.
Der Zylinder L ist unten durch eine gelochte Platte Q verschlossen, durch deren Löcher die Spitzen P hindurchgehen, um sich auf den Arbeitstisch hinab zu bewegen, und die beim Wiederaufsteigen der Spitzen dazu dient, die etwa an den Spitzen anhaftenden Stücke abzustreifen.
Feste Schienen R und R1 führen das zu zerstampfende Gut auf den Tisch, der hierdurch in zwei einander diametral gegenüberliegende Teile geteilt ist; der Mittelpunkt jedes dieser beiden Teile entspricht der jeweilig tiefsten Stelle der Laufbahn E und der Stempel F, also den beiden Arbeitsstellen X der Maschine. Die Schienen R und R1 lassen an der Kante jeder Tischhälfte zwei einander gegenüberliegende Öffnungen frei, von denen die eine für den Zutritt des zu zerstampfenden Materials die andere für den Austritt des zerstampften Materials bestimmt ist. Zutritt und Austritt des einen Teiles sind denen des anderen Teiles gegenüber angebracht, so daß also das Material den durch die Pfeile in Fig. 3 veranschaulichten Weg nimmt.
Die Maschine kann durch eine beliebige Kraftquelle mittels eines konischen Zahnrades S1 angetrieben werden, welches in einen Zahnkranz 5 des Tisches eingreift und diesen samt den Rammen M und dem Zylinder L in ununterbrochener Kreisbewegung mitnimmt.
Die in der Zeichnung veranschaulichte Maschine stellt natürlich nur eine beispielsweise Ausführungsform dar, und kann man die ver- 75 schiedensten Abänderungen vornehmen, ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszutreten.
So könnte man z. B. das Zerstampfen auch. in zwei Arbeitsgängen vornehmen, wobei der erste dazu dienen würde, das Material in große Stücke zu zerstoßen, worauf dann in dem zweiten Arbeitsgange diese Stücke auf das gewünschte Maß zerkleinert werden. Um dieses Resultat zu erzielen, braucht man nur eine der Schienen R1 wegzunehmen, den dieser Schiene entsprechenden Ein- und Auslaß zu schließen und statt dessen eine Schiene R hinzuzufügen, welche die beiden anderen Schienen R miteinander verbindet. Das Gut wird dann während einer ganzen Umdrehung des Tisches mitgenommen und geht der Reihe nach zu den beiden Arbeitsstellen X, wo es in zwei Arbeitsgängen, anstatt in , einem, bearbeitet wird.
Um bei dem ersten Durchgang eine Grobzerkleinerung zu erzielen, braucht man z. B. nur den tiefen Teil der Schiene E an dieser Seite durch einen anderen weniger tiefen Teil zu ersetzen, um den Niedergang der Spitzen zu begrenzen, die dann nur eine vorbereitende Arbeit für den zweiten, diametral gegenüberliegenden Durchgang ausführen.
Man könnte auch durch Vervielfältigung der tiefen Teile auf dem Umfang der Schiene E und durch Anordnung entsprechend vieler Sternpel F, Arme G, Gegengewichte H und Ein- und Auslässe die Arbeitsleistung der Maschine vervielfältigen und das Zerstampfen des Materials in mehreren aufeinander folgenden Arbeitsgängen bewirken, oder man könnte auch gleichzeitig das Zerstampfen auf verschiedene Maße oder das Zerstampfen verschiedenen Materials von verschiedener Härte bewirken, indem man die Stärke der entsprechenden Gegengewichte regelt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche: .
    i. Maschine zum Zerstampfen von Kohle, Anthrazit u. dgl. mit rundem, umlaufendem Arbeitstisch, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Tisch ununterbrochen regelmäßig dreht und gleichzeitig Rammen (M) ge-
    hoben und gesenkt werden, die in an sich bekannter Weise mit Spitzen besetzt sind und die ganze Fläche des Arbeitstisches bearbeiten.
  2. 2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die ununterbrochene Auf- und Abwärtsbewegung der voneinander unabhängigen Rammen (M) durch eine Kurvenbahn in Verbindung mit Stempeln (F) bewirkt wird, die den Druck von Gewichten beim Niedergehen der Rammen auf den Tisch übertragen, wobei die Gewichte verändert werden können, um einem Widerstände, der stärker ist als der jeweilig für das Zerstampfen bestimmte Druck, nachgeben zu können.
  3. 3. Ausführungsform der Maschine nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Stempel (F) und ebenso viele Erhöhungen in der Kurvenbahn vorgesehen sind, ' um zugeführtes Gut gleichzeitig an mehreren. Stellen zu zerkleinern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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