DE2232001C3 - Holographischer Speicher - Google Patents

Holographischer Speicher

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DE2232001C3 DE19722232001 DE2232001A DE2232001C3 DE 2232001 C3 DE2232001 C3 DE 2232001C3 DE 19722232001 DE19722232001 DE 19722232001 DE 2232001 A DE2232001 A DE 2232001A DE 2232001 C3 DE2232001 C3 DE 2232001C3
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03HHOLOGRAPHIC PROCESSES OR APPARATUS
    • G03H1/00Holographic processes or apparatus using light, infrared or ultraviolet waves for obtaining holograms or for obtaining an image from them; Details peculiar thereto
    • G03H1/26Processes or apparatus specially adapted to produce multiple sub- holograms or to obtain images from them, e.g. multicolour technique

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Description

Die Erfindung betrifft einen holographischen Speicher mit einer Quelle kohärenten Lichts zur Erzeugung eines Objektlichtbündels und eines Bezugslichtbündeis, die miteinander interferierbar sind, mit einer Einrichtung zur Erzeugung eines Eingangssignals aus aufzuzeichnender Information, mit einem Digitalraummodulator zur Phasenmodulation des auf diesen einfallenden Lichtbündels entsprechend dem an diesem angelegten Eingangssignal, mit mindestens einem Aufzeichnungsträger, und mit einer optischen Einrichtung, die das modulierte Objektlichtbündcl mit dem Bezugslichtbündel auf dem Aufzeichnungsträger interferieren läßt, um auf diesem ein Hologramm zu erzeugen.
Manche holographische Speicher sind mit einem Digitalraummodulator ausgerüstet. Der Digitalraummodulator moduliert die Phase eines auf ihn fallenden kohärenten Lichtbündels entsprechend der im Speicher aufzuzeichnenden Information. Eine genaue Phasenmodulation kann jedoch nur vorgenommen werden, wenn das Lichtbündel senkrecht auf den Digitalraummodulator trifft. Wenn das Lichtbündel schief oder streifend auffällt, weicht der Grad der Phasenmodulation von der genauen, im Zeitpunkt eines senkrechten Einfalls erzeugten ab, so daß Rauschen entsteht. Da das Rauschen mit dem Einfallswinkel des L.ichtbündels auf den Digitalraummodulator zunimmt, beträgt der zulässige Einfallswinkel höchstens einige Grade, was die praktische Anwendung sehr erschwert.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen holographischen Speicher mit einer Kompensationseinrichtung anzugeben, die das Rauschen des reproduzierten Hologrammbildes verringert, selbst wenn der Einfallswink ·' eines Lichtbündels auf den Digitalraummodu jr groß ist.
Erfindungsgemäß hat der Speicher einen weiteren PhasenmoduJaior im Weg entweder des Bezugslichtbündels oder des Objektlichtbündels zur Phasenmodulation des betreffenden Lichtbündels, um eine Rauschkomponente des Hologramms zu kompensieren.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung naher erläutert. Es zeigen
F i g. 1 und 2 schematisch den Hauptteil von herkömmlichen holographischen Speichern,
F i g. 3 eine Ausführung des Digitalraummodulators.
F i g. 4 und 9 schematisch Ausführungsbeispiele der Erfindung und
F i g. 5 bis 8 Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäß verwendeten Phasenmodulators.
F i g. 1 und 2 zeigen herkömmliche holographische Speicher, die jeweils einen Phasenmodulations-Raummodulator aufweisen. Der holographische Speicher von F i g. 1 hat einen Raummodulator 4, der aus einem Halbwellenlängen-Plättchen besteht, während der von Fig. 2 einen Raummodulator5 aufweist, der aus einem Viertelwellenlängen-Plättchen besteht. In F i g. 1 und 2 sind ferner zu sehen ein phasenmoduliertes Objektiichtbündel 1, ein Bezugslichtbündel 2, ein Aufzeichnungsträger 3, Linsen 8, 8' und 10 sowie Viertelwellenlängen-Plättchen 6 und 7. Jeder der Raummodulatoren hat z. B. den in F i g. 3 gezeigten Aufbau. Ein Halb- oder Viertelwellenlängen-Plättchen 21 besteht aus mehreren Gadoliniummolybdat-(GMO)-Kristallstreifen. Die gesamte Rückseite jedes Streifens des Halb- oder Viertelwellenlängen-Plättchens 21 ist mit einer transparenten Elektrode 28 versehen, während ihre Vorderseite mehrere getrennte parallele Streifenelektroden 18 aufweist, die die Kristallstreifen senkrecht da^u überbrücken. Jede Elektrode 18 hat öffnungen 19 zum Lichtdurchtritt entsprechend den Kristallstreifen. Zwischenräume 20 zwischen den Streifenelektroden 18 sind elektrisch isolierend. Durch Anlegen einer Spannung zwischen der gewünschten Elektrode 18 und der transparenten Elektrode 28 wird die Kristallachsenorientierung des überkreuzten Teils des Kristalls umgekehrt. Daher kann durch Schalten der Krislallorientierung zwischen den Zuständen A und B Information im Raummodulator aufgezeichnet werden. Mittel zum Umsetzen der aufgezeichneten Information in die Spannung sind für sich gut bekannt, so daß sie hier nicht beschrieben zu werden brauchen. Der Zustand A ist hier als
derjenige Zustand definiert, in dem die Phase des mit einfallenden Lichts um eine halbe Wellenlänge (für ein Halbwellenlängen-Plättchen) oder eine Viertelwellenlänge (lür ein Viertelwellenlängen-Plättchenj gegenüber dem Zustand ß voreilt. In der Vorrichtung von F ig. I wird Information auf dem holographischen Medium 3 aufgezeichnet als ein Interferenzstreifen einerseits des Objektlichtbündels 1, das durch die Linse 8 gesammelt wird und dann den Raummodulator 4 durchsetzt, sowie andererseits des Bezugslichtbündels2. In der Vorrichtung von Fig. 2 wird Information auf dem holographischen Aufzeichnungsträger 3 aufgezeichnet als ein Interferenzstreifen einerseits des Objektlichtbündels 1, das die Linsen 10, 8' und 8 sowie deR Raummodulator 5 durchsetzt, und andererseits des Bezugslichtbündels 2, das das Viertelwellenlängen-Plättchen 6 durchsetzt, das elektrisch die Kristalb"-hsenorienlierung umkehrt. Um die im Hologramm aufgezeichnete Information zurückzugewinnen, muß ein Rückgewinnungs- oder Leselichtbündel auf das Hologramm in Richtung entgegengesetzt zum Bezugslichtbündel 2 im Zeitpunkt der Hologrammbildung gerichtet werden. Dann wird ein rückgewonnenes Bild am Ort des Raummodulators 4 bzw. 5 erzeugt.
Um mehrere Hologramme auf dem holographischen Aufzeichnungsträger 3 sowie rückgewonnene Bilder aus den mehreren Hologrammen in derselben Lage im oben beschriebenen herkömmlichen holographischen Speicher zu erzeugen, müssen Lichtbündel verwendet werden, die schief auf den Raummodulator auftreffen. Wie bereits ausgeführt worden ist, weicht äor Grad der Phasenmodulation, die durch den Raummodulator Tür ein schief oder streifend auffallendes Lichtbündel bewirkt wird, von der genauen Phasenmodulation -τ (für ein Halbwellen längen-Plättchen) oder 7 2 (für ein Viertelwellenlängen-Plättchen) ab. die bei einem senkrecht einfallenden Lichtbündel erfolgt. Bei einer herkömmlichen Doppelbelichtungsmethode z. B. wird, selbst wenn ein Signal zum Löschen eines Lichtsignals oder ein Signal zum Rückgewinnen eines Lichtsignals am Digitalraummodulator angelegt werden, die Rückgewinnungslichtintensität nicht genau »0« bzw. »1«. Da das Rauschen für ein streifend oder schief einfallendes Lichtbündel beim herkömmlichen Verfahren groß ist, wie eben festgestellt worden ist, beträgt der erlaubte Einfallswinkel eines Lichtbündels auf den Raummodulator höchstens einige Grade. Die Erfindung ermöglicht die Lösung der eingangs genannten Aufgabe als Ergebnis theoretischer überlegungen hinsichtlich der Rückgewinnungslichtintensität in bezug auf streifend einfallendes Licht, wie nun erläutert werden soll.
Es sei ein cartesisches Koordinatensystem (x, y) an einem Raummodulator vorgesehen, während cartesische Koordinaten (£, I1) bei einer holographischen Platte vorliegen. Wenn dann ein Hologramm in der hinteren Brennebene einer Linse erzeugt wird, die sich vor der holographischen Platte befindet, beträgt die komplexe Amplitudenverteilung gy( £, /,) des Lichts, das den Raummodulator durchsetzt und von diesem gebeugt bzw. abgelenkt wird, bei der /-ten Belichtung:
a <l>jmn
C0 = Konstante,
To (x, y) = 1 Bit vom Radius r am Raummodulator, d. h. 1 Bit eines Signals, das der Raummodulator darstellt, wobei gilt:
T0(X1J;) = ibeix2+/^^
0 bei x2 + y2 > r2,
Teilung der Anordnung dieser Bits,
Phase, gegeben dem einfallenden Licht bei der j-ten Belichtung des (m, n)-Bits des Raummodulators für Licht,
Abstand zwischen dem Raummodulator und dem holographischen Aufzeichnungsträger,
λ = Wellenlänge des verwendeten Lichts.
Die komplexe Amplitude Rj(S, η) des Bezugslichts auf der holographischen Platte bei der/-ten Belichtung beträgt:
Konstante,
Einfallswinkel,
Phasenänderung des Lichts, die durch den noch zu beschreibenden Phasenmodulator verursacht wird, der sich im Lichtweg des Bezugslichtbündels bei der>ten Belichtung befindet.
Wenn der Raummodulator aus einem Viertelwellenlängen-Plättchen besteht, umfaßt die Phasenänderung i/ij auch die Phase des Viertelwellenlängen-Plättchens, das sich im Weg des Bezugslichtbündels befindet. Der holographische Aufzeichnungsträger ist zweimal ausgesetzt dem Interferenzstreifen des Lichts 1, das den Raummodulator durchsetzt und von diesem gebeugt wird, und des Bezugslichtbündels 2 in derselben Lage, um die Hologrammbildung zu vervollständigen. Durch Rückgewinnung der so als Hologramm aufgezeichneten Information wird ein rückgewonnenes Bild erzeugt, das die von der folgenden Formel angegebene Intensitätsverteilung rtx, y) aufweist:
r(x,y) = Cl si [exp|i(f/>lmn + exp!i('/'2mn - V2)H
+ T0(X - ma,y - Ha)P,
wobei C eine Proportionalitätskonstante ist.
Entsprechend ist die normalisierte Intensität Ainn des rückgewonnenen Lichtsignals des (m, n)-Bits gegeben durch:
Amn =|exp!i(0lm„ -
exp!f(02mn -
■i>
£T0[x-ma,y-ma)cxpU<l>jmn)
Γ.ί 2.-t(£x4 ,,γ)
χ ex ρ I 11 - .:. ■ Ud.vdy
U) Bei senkrecht einfallendem Licht ist Φβηη = 0 und .7 Tür den ein Halbwellenlängen-Plättchen verwendenden Raummodulator, während es 0 und n/2 für ein Viertelwellenlängen-Plättchen beträgt. Für einen streifenden Lichtauffall ist der Winkel 0 und λ + tonn Tür ein Halbwellen-Plättchen und .-i/2 + <)mn für ein Viertelwellcnlängen-Plättchcn, wobei tonn die Abweichung vom genauen Wert für senkrecht einfallendes
Licht ist. Beim herkömmlichen Verfahren ist γ) = 0 für ein Halbwellenlängen-Plättchen und 0 und .-r/2 für ein Viertelwellenlängen-Plättchen. Die Signallichtintensität, wenn ein Hologramm durch das herkömmliche Verfahren erzeugt und rückgewonnen wird, ist in der folgenden Tabelle I gezeigt, in der OFF andeutet, daß 1 Bit des Raummodulators »aus« ist, während ON andeutet, daß das 1 Bit »an« ist.
Tabelle I
Für ein Halbwellenlängen-Plättchen
Amn
Vi 0 ft π + Amn A 1
OFF 0 0 0 0 sin2
ON 0 0
Für ein Viertelwellenlängen-Plättchen
Vi 2 '*■„. π
T
π
2
0
OFF 0 + Amn π
2
+ Amn
ON 0 0
A mn
sin'
Amn
cos
2 Amn
Tabelle II
Für ein Halbwellenlängen-PläUchen
τι + Amn
sin
Amn
Λ mn — Ac
cos
Ac
Für ein Viertelwellenlängen-Plättchen
Vi "Hm, Ψ2 "'im. sin2
OFF 0 --+mn \-« 0 cos2
ON 0 0 J- + Amn
A mn
Λ mn -
2
Amn —
-Ac
Ac
Im Gegensatz dazu wird, wenn ein Phasenmodulator für Phasenkompensation verwendet wird und wenn verschiedene Phasen dem Bezugslichtbündcl durch Doppelbelichtung verliehen werden, die rückgewonnene Lichtsignalinterisität, wie in Tabelle II dargestellt, im Fall ?>, = 0 und y>2 = äc für ein Halbwellenlängen-Plättchen und π/2 - Hc für ein Viertelwellenlängen-Plättchen.
Wie in Tabelle I gezeigt ist, ist beim herkömmlichen Verfahren die Signallichtintensität Amn im Zeitpunkt von OF/ ungleich 0, jedoch wird ein Rauschen proportional zu Amn erzeugt, wobei das Rauschen mit zunehmendem Winkel schiefen Lichteinfalls größer wird. Dementsprechend ist der erlaubte Einfallswinkel klein, er beträgt höchstens einige Grade. Im Gegensatz dazu ist, wie die Tabelle II zeigt werm die Phasen-
abweichung Amn infolge schiefen Einfalls um eine Größe Ac durch Verwendung des Phäsenmodulaton kompensiert wird, die Rauschkomponente des HoIogrammusters, d. h. Amn, im Zeitpunkt von OFF redu· ziert auf
. , Amn — Ac
sin2 - .
Entsprechend kann der erlaubte Einfallswinkel bedeutend erhöht werden.
Es seien jetzt genauer einige Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Im holographischen Speicher gemäß der Erfindung, der in Fig. 4 abgebildet ist, wird ein kohärentes Lichtbündel von einer Licht-
is queilell emittiert und durch einen Verschluß 12 und durch eine Ablenkeinrichtung 13 geschickt sowie von einem Reflektor 16 reflektiert, wonach es einen Bündelteiler 17 erreicht, der es in ein Objektlichtbündel 1 und ein Bezugslichtbündel 2 aufteilt. Das Objeki-
zo lichtbündel 1 beleuchtet nach Reflexion durch einen Reflektor 162 ein Beleuchtungshologramm 14. Das Lichtbündel 1 vom Beleuchtungshologramm 14 wird durch eine Linse 8 gesammelt und fällt nach Durchsetzen eines Raummoduiators 5 auf einen holographisehen Aufzeichnungsträger 3.
Andererseits Fällt das Bezugslichtbündel 2 auf den holographischen Aufzeichnungsträger 3 nach Durchsetzen von Linsen \5t und IS2, einer Reflexion durch einen Reflektor 163, Durchsetzen eines Phasenmodulators 9 und eines Viertelwellenlängen-Plättchens 6 mit transparenten Elektroden und Reflexion durch einen Reflektor I64. Durch den vorhandenen Phasenmodulator 9 im Weg des Bezugslichtbündels 2 wird das obenerwähnte Rauschen stark reduziert.
Im Ausführungsbeispiel von Fig. 4 ist, da der Raummodulator 4 bzw. 5 sich hinter der Linse 8 befindet, der Einfallswinkel des Lichtbündels auf den Raummodulator unterschiedlich, und zwar in Abhängigkeit von der Bit-Lage und damit dieser entsprechend, wobei die Phasenabweichung Amn verschiedene Werte annimmt, die von der Bit-Lage (m, n) abhängen. Daraus ergibt sich, daß, selbst wenn der Rauschabstand innerhalb eines erlaubten Bereichs für den Einfallswinkel am mittleren Abschnitt des Raummodulators liegt, der Signalabstand außerhalb des erlaubten Bereichs für den Einfallswinkel am Randabschnitt des Raummodulators liegen kann, da der Einfallswinkel an diesem Abschnitt groß ist. Vom Standpunkt der praktischen Anwendung des holographischen Speichers ist es für den Rauschabstand eines aus einem Hologramm rückgewonnenen Bilds nicht zulässig, den erlaubten Bereich auch nur in einem Punkt zu überschreiten. Unter diesen Umständen ist es in der Praxis sehr schwierig, genau durch den oben-
SS erwähnten Phasenmodulator die Phasenabweichung δηαι zu kompensieren, die verschiedene Werte in Abhängigkeit von der Bit-Lage annimmt,
Wenn diese Umstände berücksichtigt werden, ist es wünschenswert, einen Aufbau wie in Fig. 9 vor-
zusehen, wobei F i g. 4 ähnliche Bauteile weggelassen sind. Der Raummodulator 5 oder 4 befindet sich im kollimierten Bündel zwischen der Linse 8 und einer neu hinzugefügten Linse 8". Der Einfallswinkel beträgt θ2. Wenn der Raummodulator 5 oder 4 sich unmittelbar hinter der Linse 8" befindet, wird der maximale Wert des Einfallswinkels gleich (9,, der größer als H2 ist. In diesem Fall nimmt, wie bereits im vorhergehenden Absatz erläutert worden ist die
Phasenabweichung Λιηη verschiedene Werte in Abhängigkeit von der Bit-Lage (m, n) an, so daß es unmöglich ist, gleichmäßig die Signallichtintensität Amn für das Signal »0« unabhängig von der Bit-Lage (m, n) zu reduzieren, obwohl die Phasenmodulation durch Verwendung des Phasenmodulators vorgenommen wird. Wenn jedoch der Raummodulator 5 oder 4 sich im kollimierten Lichtbündel befindet, wie in Fig. 9 gezeigt ist, kann die rückgewonnene Lichtintensität gleichmäßig gemacht werden, da die Phasenabweichung bmn immer denselben Wert unabhängig von der Bit-Lage (m, n) hat. Entsprechend ist es möglich, weiter die Signallichtintensität für das Signal »0« mit Hilfe des Phasenmodulators zu verringern, was den Bau eines holographischen Speichers mit großem Rauschabstand gestattet.
Fig. 5 bis 8 zeigen Ausführungsbeispiclc der Struktur des Phasenmodulators. Der Phasenmodulator von F i g. 5 nutzt die Änderung des Brechungsindex aus, die die Änderung im Atmosphärendruck begleitet. Ein durch eine (nicht gezeigte) zugeführte Gasquelle zugeführtes Gas wird in einem Raum 22 eingeschlossen, der durch zwei transparente parallele ebene Platten 2! begrenzt ist. Der Druck des Gases ist durch eine geeignete Einrichtung (nicht gezeigt) steuerbar. Die Differenz 11 [mm] in der optischen Weglänge eines Lichtbündels 2 oder 1 im Phasenmodulator infolge der Druckänderung IP [mm Hg] im Druck des Gases ist gegeben durch:
wobei d die optische Weglänge des Lichtbündcls durch das Gas und « eine Konstante bezeichnet, die von der Gasart abhängt. Wenn das Gas Luft ist, gilt κ = 2,9 · 10"4. Wenn die optische Weglänge d = 20 mm ausmacht und das Licht eine Wellenlänge von 0,6 μΐη hat, beträgt die Druckänderung des Gases, die für Il = 0,15 (Phasenmodulation einer Viertelwellenlänge) erforderlich ist, etwa 20 mm Hg.
Fig. 6 zeigt einen Phasenmodulator, der die Dickenänderung eines transparenten Körpers ausnutzt. Das obere Ende eines transparenten Keils 23 ist etwas dicker als dessen Boden. Ein Lichtbündel 2(1) durchsetzt den Keil 23 und wird durch diesen mittels Hoch- und Tiefverschieben über einen Antrieb 24 phasenmoduliert.
F i g. 7 zeigt einen weiteren Phasenmodulator, der eine Änderung in der Dicke eines transparenten Materials ausnutzt. Ein Gasraum, der durch zwei transparente parallele Plättchen 26 und 29 begrenzt ist, ist mit einem von Luft verschiedenen Gas gefüllt, das von einer (nicht gezeigten) Gasquelle stammt. Die Breite des Gasraums 25, der gegen die Außenatmosphäre abgedichtet ist, wird durch Verschieben des beweglichen Plättchens 26 nach links und nach rechts variiert. Wenn der Brechungsindex des Gases im Gasraum 25 mit η bezeichnet wird und der Brechungsindex der Außenluft M0 beträgt, ist die Änderung 11 in der optischen Weglänge eines Lichtbündels durch den Gasraum 25 infolge Verschiebung I d des beweglichen Plättchens 26 bei Annahme konstanten Gasdrucks gegeben durch:
Wenn Sauerstoff als das Gas im Gasraum 25 verwendet wird, gilt η = 1,000272. Da n0 - 1,000292 ist, genügt es zur Herstellung von Il =0,Ι5μΐη, das bewegliche Plättchen 26 um 2,5 mm zu bewegen.
F i g. 8 zeigt einen Phasenmodulator, der einen elektrooptischen Krislall verwendet. Ein Plättchen 27 aus einem Kristall wie Gadoliniummolybdat zeigt einen spontanen Pokkels-Effekt und ist mit einer transparenten Elektrode an jeder Seite versehen, wobei die Dicke d des Kristallplättchcns 27 beträgt:
d -
mit N = ganze Zahl, / = Wellenlänge von Licht, ;i„ und nh = Brechungsindex des Kristalls für Licht, das linear polarisiert in A- bzw. ß-Achsen-Richlung ist, und i\ — Größe der Phasenmodulation, gegeben einem Lichtbündel 2 (1), das den Phasenmodulator 27 durchsetzt. Die Kristallachse des Plättchens 27 steht senkrecht auf der polarisierten Richtung des linear polarisierten Lichts 2(1).
Die Phasenmodulation wird bewirkt durch Anlegen eines Potentials am Kristallplättchen 27 durch die transparenten Elektroden mittels einer geeigneten Einrichtung (nicht gezeigt), um die Richtung der Kristallachse zu verschieben. Wenn der Raummodulator ein Viertelwellenlängen-Plättchen ist, kann er auch als die Viertelwellenlängen-Phasenmodulatoren 6 und 7 benutzt werden. In diesem Fall beträgt die Dicke des Kristallplättchens 27:
11 =
n) \d.
Anstatt des obenerwähnten Gadoliniummolybdats können auch andere elektrooptischc Kristalle wie DKDP (deuterisiertes Kaliumdihydrogenphosphat KD2PO4) mit Pockels-Effekt und PLZT
mit Kerr-Effekt als Phasenmodulator verwendet werden, in welchem Fall die Phasenmodulation durch Anlegen eines Potentials bewirkt wird.
Mögliche Abwandlungen des Ausführungsbeispiels von F i g. 4 sind folgende:
1. Holographischer Speicher, erzielt durch Anordnen eines Viertelwellenlängen-Plättchens bei 7 anstatt bei 6.
2. Holographischer Speicher, erzielt durch Anordnen eines Phasenmodulators bei 10 im Objektlichtbündel anstatt bei 9.
3. Holographischer Speicher, erzielt durch Ersatz eines Halbwellenlängen-Gadoiiniummolybdat-Plättchen-Raummodulators für den Viertelwellen-Gado liniummolybdat-Plättchen-Raummodulator 5 unc durch Anordnen eines Phasenmodulators bei 9 oder 10
4. Holographischer Speicher, bei dem die Phasen modulation um eine Viertelwellenlänge nur erziel wird durch einen Phasenmodulator 9 oder 10 anstat des Viertelwellenlängen-Gadolinium-Molybdat-Plätt chens bei 6 oder 7.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
409 651/359
552

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    y 1. Holographischer Speicher mit einer Quelle kohärenten Lichts zur Erzeugung eines Objektlichtbündels und eines Bezugsüchtbündels, die
    -"miteinander interferierbar sind, mit einer Einrichtung zur erzeugung eines Eingangssignals aus aufzuzeichnender Information, mit einem Digitalraummodulator zur Phasenmodulation des auf diesen einfallenden Lichtbündels entsprechend dem an diesem angelegten Eingangssignal, mit mindestens einem Aufzeichnungsträger, und mit einer optischen Einrichtung, die das modulierte Objektlichtbündel mit dem Bezugslichtbündel auf dem Aufzeichnungsträger interferieren läßt, um auf diesem ein Hologramm zu erzeugen, gekennzeichnet durch einen weiteren Phasenmodulator (9,10) im Weg entweder des Bezagslichtbündels(2) oder des Objektlichtbündels (1) zur Phasenmodulation des betreffenden Lichtbündels, um eine Rauschkomponente des Hologramms zu kompensieren (Fig. 4).
  2. 2. Holographischer Speicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Phasenmodulator zwei transparente Plättchen (21) aufweist, die zwischen sich einen Raum (22) begrenzen, der mit drucksteuerbarem Gas gefüllt ist (Fi g. 5).
  3. 3. Holographischer Speicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Phasenmodulator einen transparenten Keil (23) hat, der durch eine Einrichtung (24) auf und ab beweglich ist (Fig. 6).
  4. 4. Holographischer Speicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Phasenmodulator zwei transparente Plättchen (26,29) hat, deren eines nach links und rechts hin- und herbeweglich ist, wobei die beiden Plättchen einen gasgefüllten Raum (25) begrenzen (Fig. 7).
  5. 5. Holographischer Speicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Phasenmodulator ein elektrooptisches Kristallplättchen (27) hat, das an seinen Oberflächen mit transparenten Elektroden versehen ist, an die ein Potential anlegbar ist (F i g. 8).
DE19722232001 1971-06-30 1972-06-29 Holographischer Speicher Expired DE2232001C3 (de)

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DE2232001A1 DE2232001A1 (de) 1973-01-18
DE2232001B2 DE2232001B2 (de) 1974-05-02
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