DE2212552B2 - Mikrowellenofen - Google Patents

Mikrowellenofen

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DE2212552B2 DE2212552A DE2212552A DE2212552B2 DE 2212552 B2 DE2212552 B2 DE 2212552B2 DE 2212552 A DE2212552 A DE 2212552A DE 2212552 A DE2212552 A DE 2212552A DE 2212552 B2 DE2212552 B2 DE 2212552B2
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Description

Die Erfindung betrifft einen Mikrowellenofen mit einem Kochraum und einer Einrichtung, die normalerweise Mikrowellenenergie über einen ersten Weg an eine Stelle innerhalb des Kochraums liefert, und mit einer beweglichen Umlenkvorrichtung, die von einer Stellung, in der sie die Mikrowellenenergie nicht umlenkt, in eine Stellung bewegbar ist, in der sie die Mikrowellenenergie umlenkt, so daß zumindest ein Teil der über den ersteren Weg laufenden Energie über einen zweiten Weg zu einer Stelle außerhalb des Kochraums umgelenkt wird.
Ein Mikrowellenofen dieser Art ist durch das deutsche Gebrauchsmuster 1 852 491 bekannt, er hat jedoch den Nachteil, daß beim öffnen des Zugangs zu einem der Kochräume die Wahrscheinlichkeit eines unerwünschten Flusses von Mikrowellenstrahlung in die Umgebung erheblich ist, was wegen Störungen und aus anderen, weiter unten näher erläuterten Gründen nicht erwünscht ist.
Die Verwendung von Türsperren zur Verhinderung eines unsicheren Betriebszustandes bei einem Mikrowellenofen ist bekannt. Kurz gesagt, diese Sperren bilden einfache elektrische Schalter, die den Energieversorgungskreis Öffnen, wenn die Tür geöffnet wird, während in dem Ofen gekocht wird. Solche Sperren hängen jedoch in gewisser Weise von der Art der Unterbrechung der Kontaktberührung oder — umgekehrt — von der Herstellung der Kontaktberührung zur Auslösung der Ausschaltewirkung ab; gewöhnlich sind diese Kontaktanordnungen derart angebracht, daß sie durch eine Bewegung des Türgriffs oder der Tür selbst betätigt werden.
Die Wirksamkeit der im vorhergehenden angesprochenen Art an Sperrsystemen wurde untersucht,
und die Ergebnisse erschienen in einem Bericht des Amts für Gesundheit, Bildung und Wohlfahrt vom Oktober 1970 unter dem Titel »Laboratoriumsuntersuchung und -bewertung von Mikrowellenofen«. Von den meisten der untersuchten vierzehn Öfen wurde in dem Bericht angegeben, o.aß bei ihnen Verbesserungen der Sperren vorgeschlagen werden können, da die Sperren mit nur geringen Einstellungen, die von außen (außerhalb des Ofenraums) vorgenommen werden könnten, ausreichend ungünstig beeinflußt weiden können, damit der Ofen bei geöffneter Tür arbeiten kann. Die als Triggermechanismus für die Sperrschalter verwendeten Stoßstangen oder die Schalter selbst waren an Stellen angeordnet, wo sie verbogen oder in unterschiedliche Stellungen eingestellt oder einfach beschädigt werden konnten, wenn dies der Bediener wollte.
Bei der Bewertung der Sperren wurden Untersuchungen vorgenommen, bei Jenen das mögliche Maß der Strahlung gemessen wurde, dem eine Person ausgesetzt werden konnte, wenn die Türsperren ausfielen. Die bei 30 cm Abstand von der Ofenvorderseite gemessene potentielle Strahlungsbelastung betrug in den meisten Fällen mehr als 500 mW/cm5 und in einigen Fällen mehr als 1000 mW/cm1 — ein as Pegel, der zum Hervorrufen ernster Verletzungen ausreicht. Da keiner der Öfen für einen Zustand vorgesehen war. bei dem er bei offener Tür weiterarbeitet, wurde folgendes empfohlen: Eine vorgeschlagene Verbesserung für alle Mikrowellenofen besteht darin, daß eine Warnung geliefert wird, wenn bei dem Ofen feststeht, daß eine gefährliche Situation vorliegt, wenn der Ofen bei geöffneter Tür weiterkocht, und daß die Sperren mit Ausnahme durch autorisiertes Personal nicht ein- oder verstellt werden sollten. Die bloße Angabe einer Warnung als Lösung für ein Problem dieser Art wird als zu einfach angesehen.
Obwohl dies in dem Bericht nicht besonders erwähnt wurde, ist bekannt, daß eine gefährliche Situation auftreten kann, wenn die Schaltungsanordnung für den Sperrschalter elektrisch »einfriert«. Dabei arbeitet der Schalter einfach nicht, selbst wenn es von außen so aussieht, als wenn er normal arbeitet. Die Wirkung der normalen Benutzung des Ofens, die bei diesen Sperrschaltern auftreten kann, wurde ebenfalls nicht besonders erwähnt. Eine Fehlausrichtung der kritischen Schaltkontaktpunkte infolge von Abnutzung, fehlerhafter oder kurzgeschlossener elektrischer Verdrahtung, oder die Einführung von fremden Objekten, die den Betrieb des Sperrschalters stören, sind nur wenige Beispiele von möglichen Wirkungen, die beim fortgesetzten Gebrauch des Ofens auftreten können.
Aufgabe der Erfindung ist es somit, ein Mikrowellenofen mit einem Einsatzablenksystem zu schaffen, das die Wahrscheinlichkeit eines widrigen Flusses von Mikrowellenstrahlung in die Umgebung minimal macht. Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Mit der Erfindung wird ein Mikrowellenofen mit einem anderen Übertragungsweg geschaffen, über den die Mikrowellenenergie umgelenkt wird und der eine Verbrauchereinrichtung (Absorptionseinrichtung) aufweist, so daß die Mikrowellenstrahlung ohne Entweichen in die Umgebung sicher vernichtet wird. Erfindungsgemäß ist ein Mikrowellenofen mit einem wärmefesten Absorptionsmaterial versehen, das zusammen mit einer Ablenkvorrichtung zum Abschließen des widrigen Flusses der Mikrowellenstrahlung dient. Erfindungsgemäß wird ein Absorptionsmaterial verwendet, das wärmeempfindlich ist, wodurch eine geeignete Signaleinrichtung, beispielsweise ein thermostatischer Schalter, dafür verwendet werden kann, den Bediener des Ofens davor zu warnen, daß ein gefährlicher Zustand eingetreten ist.
Ferner wird ein Einsatzsystem geschaffen zum Ablenken von Mikrowellenenergie von dem Kochraum, das von jeder elektrischen Steuerung unabhängig ist, die normalerweise mit der Mikrowellenstrahlung verbunden ist. Etwas unterschiedlich dazu können die üblichen Schaltsperren, die durch die Zugangstürbewegung betätigt werden, noch verwendet werden, und das Einsatzsystem dient als Notanordnung, die das Austreten von Mikrowellenstrahlung in die Umgebung verhindert, wenn ein Ausfallen oder eine Fehlfunktion der elektrischen Steuerungen auftreten sollte. Der Einbau des erfindungsgemäßen Einsatzes in ein Mikrowellenheizgerät beeinflußt in keiner Weise die Verwendung von konventionellen Türdichtungen, die bisher dazu verwendet wurden, die Strahlung minimal zu machen, wenn die Tür nicht vollständig geschlossen ist. Demzufolge wird mit der Erfindung ein iVnl·'-^e ..nofenstrahlungssteuersystem geschaffen, das nicht durch irgendeinen elektrischen Ausfall des Ofens beeinträchtigt werden kann. Das erfindungsgemäße System basiert nicht auf irgendeinem elektrischen Kontakt, der beispielsweise durch Betätigung eines Schalters entweder in einen Offenoder Schließzustand gebracht wird.
Mit der Erfindung wird ferner ein Mikrowellenofen mit einem Umgebungssteuersystem geschaffen, das vollständig in dem Gehäuse des Ofens enthalten ist, so daß es durch irgendein äußeres Mittel nicht leicht geändert oder ungünstig beeinflußt werden kann.
Mit der Erfindung wird ein Mikrowellenofen mit einer Strahlungssteuereinrichtung geschaffen, die die in den Ofen raum eintretende Energie-oder Leistungsmenge mit sich öffnender Zugangstür progressiv verringen — unabhängig vom Arbeiten irgendeiner anderen Türsperre, die vorhanden sein kann.
Kurz gesagt, die Erfindung liefert einen Schutz der Umgebung vor gefährlicher Mikrowellenstrahlung durch die Verwendung einer Einsatzablenkvorrichrung an einer Stelle innerhalb des Hohlleiters, die den normalen übertragungsweg der Mikrowellenenergie in einen Mikrowellenofen tatsächlich blockiert und statt dessen die Energie über einen anderen Weg umlenkt, der Öffnungen in Form von in dem Hohlleiter vorgesehenen Schlitzen aufweist, so daß die umgelenkte Energie in eine isolierte Umgebung in dem Außengehäuse des Ofens gerichtet wird, wo sie sicher beseitigt werden kann. Obwohl die Ablenkvorrichtung jedesmal, wenn die Zugangstür geöffnet wird, wiederholt betätigt wird, dient sie primär für den Fall, daß die Energiezufuhr zu dem Magnetron durch Unterbrechen eines elektrischen Kreises nicht beendet wird, wenn die Tür geöffnet wird. Da diese Vorrichtung in keiner Weise kontaktabhängig oder elektrisch abhängig ist, bildet sie eine ausfallsichere Steuerung für unerwünschte oder gefährliche Mikrowellenstrahlung.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht eines konventionellen Mikrowellenofens;
Fig. 2 zeigt eine Schnittansicht nach Linie II-II in Fig. 1 zum Herausstellen von bestimmten Teilen des Ofens zum Einbauen von zusätzlichen die Erfindung bildenden Elementen, wobei ein größerer Maßstab als in Fig. 1 gewählt ist;
F i g. 3 zeigt eine allgemein F i g. 2 entsprechende Ansicht in noch größerem Maßstab (der Rührer wurde weggelassen), wobei jedoch das Einsatzsystem hinzugefügt wurde, das dabei nicht wirksam ist, da die Zugangstür geschlossen ist;
F i g. 4 zeigt eine F i g. 3 entsprechende Ansicht, bei der das System jedoch dadurch in Betrieb gehalten wird, daß die Tür geöffnet ist;
F i g. 5 zeigt eine Teilansicht eines Abschnitts des erfindungsgemäßen Systems, wobei die Stellung einer Ablenkplatte der in F i g. 4 erscheinenden Stellung entspricht;
F i g. 6 zeigt eine Schnittansicht nach Linie VI-VI in F i g. 4, und
Fig. 7 zeigt eine Ansicht nach Linie VII-VlI in Fig. 4.
Zur Unterstützung der Erläuterung am Beginn der folgenden detaillierten Beschreibung zur Veranschaulichung der Erfindung wird angegeben, daß der Mikrowellenofen und die damit verbundenen Teile alle aus Metall, vorzugsweise Aluminium, sind, sofern nichts anderes erwähnt ist.
Mit der BezugsziiTer 10 wurde ein typischer Mikrowellenofen bezeichnet. Fig. 1 zeigt eine grundlegende Vorderansicht für die im folgenden beschriebenen Schnittansichten. Es ist ersichtlich, daß der Ofen 10 ein Gehäuse 12 besitzt, und aus Fig. 2 ergibt sich, daß das Gehäuse eine Deckenwand 12 7", eine Bodenwand 12 B, eine rückwärtige Wand 12 R, zwei Seitenwände 125 (in Fig. 2 ist nur eine Seitenwand sichtbar) und eine Vorderwand 12F besitzt. In Fig. 1 erscheint natürlich die Vorderwand 12F, und es ist zu bemerken, daß bestimmtes Trimmaterial. gewöhnlich rostfreier Stahl, verwendet wird, was nicht erläutert werden muß, soweit das Verständnis der Erfindung betroffen ist. Das übliche Steuerbrett 13 ist am oberen Abschnitt dieser Wand 12 F ebenfalls vorgesehen.
Aus F i g. 2 ist ersichtlich, daß ein mit der Bezugsziffer 14 bezeichnetes Innengehäuse vorgesehen ist, das eine Deckenwand 14 7*, eine Bodenwand 145, eine Rückwand 14/?, zwei Seitenwände 145 (von denen nur eine in F i g. 2 zu sehen ist) und eine Vorderwand 14F aufweist. Die Vorderwand IAF enthält die Zugangsöffnung 16, über die zu erhitzende Gegenstände in den Hohlraum 18 innerhalb des Innengehäuses 14 eingesetzt werden können. Aus den Abmessungen des Innengehäuses 14 kann entnommen werden, daß ein Leer- oder Hohlraum 19 zwischen ihm und dem Außengehäuse 12 besteht.
Als Mikrowellengenerator arbeitet im vorliegenden Fall ein Magnetron 20, von dem ein Abschnitt 22 nach oben in ein Ende eines allgemein mit der Bezugsziffer 24 bezeichneten Hohlleiters ragt. Es ist zu bemerken, daß der Hohlleiter 24 einen primären Übertragungsweg liefert, über den die Energie von dem Magnetron 20 zum Kochraum 18 wandert.
Wenn es sich zwar um eine konventionelle Form handelt, ist es doch nützlich, die Abschnitte des Hohlleiters 24 im einzelnen zu beschreiben, da das Einsatzsystem eng damit verbunden ist, was aus der folgenden Beschreibung klarer hervorgeht. Der Hohlleiter 24 besitzt eine horizontale Deckenwand 26, die sich nach vorn erstreckt und auf eine abfallende oder abgeschrägte Wand 28 auftrifft, die einen horizontalen Flansch 30 besitzt, der sich an ihrer vordersten oder untersten Kante erstreckt. Der Flansch 30 ruht tatsächlich auf einem Randabschnitt der Deckenwand 14 T des Tnnengehäuses 14. Parallel unter der Deckenwand 26 befindet sich eine horizontale Bodenwand
ίο 32, die sich nach vorn zu einer abwärts abgeschrägten Wand 34 erstreckt, die an ihrem untersten oder vordersten Rand einen horizontalen Flansch 36 besitzt. In seitlichem Abstand stehende Seitenwände 38 verbinden die Wände 26,28 und die Wände 32, 34. Zusätzlich besitzt der Hohlleiter 24 ein abgeschlossenes Ende 40 und ein offenes Ende bei 42. Bei der Anwendung der Erfindung ist das offene Ende 42 etwas modifiziert; die Beschreibung der modifizierten öffnung wird einer späteren Erläuterung vorbehalten.
Wie gewöhnlich verteilt ein Rührer 44 (umlaufende Flügel) die aus dem offenen Ende 42 des Hohlleiters 24 austretende Mikrowellenenergie über den Kochraum 18. Zur Vervollständigung kann einfach festgestellt werden, daß der Rührer 44 einen Motor 46 besitzt, eine Antriebswelle 48, die sich durch ein Loch in der Deckenwand 14 Γ nach unten erstreckt, und propellerähnliche Blätter 50, die am unteren Ende der Welle 48 getragen werden.
Eine Tür 52 mit einem Scharnier 53 an ihrem unteren Rand dient zum Schließen der Zugangsöffnung 16 während eines Kochbetriebes. Das übliche Fenster 54 erlaubt die Beobachtung des Kochvorganges bei geschlossener Tür. Ein Griff 55 ist vorgesehen, so daß die Tür 52 über das Scharnier 53 in eine Offenstellung nach unten geschwungen werden kann. An jeder Seite der Tür 52 ist ein Begrenzungsarm 56 vorgesehen, der in jedem Fall gemäß Darstellung an der Tür 52 mittels eines Stiftes 58 gelenkig angebracht ist, der in einem in der Türseite gebildeten Loch aufgenommen ist; es ist zu bemerken, daß eine ziemlich schematische und einfache Einrichtung gezeigt wurde und daß praktischere Einrichtungen in gegenwärtiger Praxis verwendet werden. Nahe dem Ende des Begrenzungsarms 56, an dem
sich der Stift 58 befindet, ist eine Kerbe 60 gebildet, die über eine Schnapprolle 62 läuft und mit deser einrastet, die auf einem Stift 64 angeordnet ist, der an der Seitenwand 125 befestigt ist. Somit gibt es zwei solcher Stifte 64, die nach innen ragen und je-
weils eine Rolle 62 drehbar tragen.
Aus den Fig. 3 und 4 läßt sich ferner entnehmen, daß die Begrenzungsarme 56 jeweils ein Loch bei 66 besitzen. Durch die Wirkung einer an jeder Seite des Ofens vorgesehenen Schraubenfeder 68 mit einem Haken 70, der durch das Loch 66 greift, und einem Haken 72, der an der Bodenwand 125 des Gehäuses 12 verankert ist, wird das öffnen und das Schließen der Tür 52 erleichtert. Ist die Tür 52 einmal geöffnet, unterstützt somit die durch jede Schraubenfeder 68
δο ausgeübte Spannung oder Kraft (aus F i g. 4 ersichtlich) das Offenhalten der Tür; ist die Tür geschlossen, helfen die Federn (s. F i g. 3) bei der Aufrechterhaltung des Schließzustandes der Tür.
Vor Beschreibung der Ablenkvorrichtung, die allgemein mit der Bezugsziffer 74 bezeichnet wurde und die eine sehr bedeutende Rolle bei der Praktizierung der Erfindung spielt, wird auf ein Paar Öffnungen in Form von Schlitzen 76 und 78 Bezug genommen, die
in Längsrichtung fluchten, jedoch etwas voneinander im Abstand stehen, um einen Brückenabschnitt 80 zu bilden, der als querliegender Kurzschluß zur Verhinderung der Fortpflanzung der Grundenergie durch die
dient zur Vorschiebung oder Einführung der Platte oder des Blatts 82 in den Hohlleiter 24, wenn die Tür 52 geöffnet ist, und zum Abziehen oder Zurückziehen, wenn die Tür geschlossen ist. Demgemäß ist
Schlitze oder Öffnungen 76 und 78 wirkt. Genauer 5 die Welle 102 mit einem Kurbelarm 108 versehen, gesagt, ohne den Brückenabschnitt 80 würde sich in der sich an einer Seite des Ofens 10 befindet, genauer den Hohlleiterwänden 26 und 28 eine relativ lange gesagt in dem Abschnitt des Hohlraums, der sich Öffnung befinden. Das Vorhandensein des Brücken- zwischen den rechten Seitenwänden 125 und 145 beabschnitts 80 begrenzt jedoch das Entweichen von findet; auf diese Weise wird jede Schwenkbewegung Energie über diesen Weg während des normalen Be- io des Arms 108 auf die Welle 102 übertragen. Ein triebs des Ofens, was im vorhergehenden erläutert Kurbelstift 112 kann sich frei innerhalb des Schlitzes wurde. Genaue Betrachtung zeigt, daß ein Abschnitt UO bewegen, um eine Bewegung einer an dem rechdes Schlitzes 76 in der Deckenwand 26 und ein zweiter ten Begrenzungsarm 56 einstückig angeordneten Aus-Abschnitt in der abgeschrägten Wand 28 gebildet ist: ladung 56« zu übertragen; der Stift 112 ist auf dieser der Abschnitt des Schlitzes 76, der in der Decken- 15 Ausladung 56 befestigt. Etwas anders ausgedrückt, wand 26 enthalten ist, wird daher mit der Bezugs- die Stiftanordnung erlaubt das Schwenken der Tür 52 ziffer 76α und der übrige Teil des Schlitzes mit der um ihre Stifte 58 (s. Stift 58 in Fig. 2), wodurch der Bezugsziffer 76 b bezeichnet; der in der abgeschrägten Kurbelstift 112 einen Kreisbogen durchläuft, der Wand 28 befindliche Abschnitt 76 b ist in den F i g. 3 einen Radius hat, der von dem dem Kurbelarm 108 und 4 gut zu sehen; zusätzlich kann man auf die 20 zugeordneten Radius verschieden ist, wobei der Fig. 6 zurückgreifen. Schlitz UO die Bewegung des Stiftes 112 in ihm er-
Die Schlitze 76, 78 und der Brückenabschnitt 80 laubt.
arbeiten bei der Ableitung von Energie von dem Demzufolge kann durch das im vorhergehenden
Hohlleiter 24 über einen zweiten oder anderen Über- erwähnte Gestänge der Kurbelarm 108 von einer tragungsweg zusammen. Es wird nun auf die in der 25 Stellung, die er bei voll geöffneter Tür 52 — gemäß Vorrichtung 74 enthaltenen Elemente, die zur Ab- Darstellung in F i g. 4 — einnimmt, in die Stellung leitung beitragen, Bezug genommen. Daher ist das geschwenkt werden, in der er in F i g. 3 erscheint, erste dieser Elemente eine Platte 82 mit einem Schaft- wenn die Tür 52 vollständig geschlossen ist. Diese abschnitt 84 mit bogenförmigen Streifenabschnitten Winkelbewegung zwischen den Stellungen des Kurbel-86 und "8, die von dem Schaftabschnitt 84 ausgehen. 30 arms 108 in Fig. 3 und 4 beträgt etwa 40° und führt wobei ein bogenförmiger Schlitz 90 zwischen den bei Verbindung mit der Bewegung der Platte 82 dazu, Streifenabschnitten 86 und 88 vorgesehen ist. Der daß die bogenförmigen Streifenabschnitte 86,88 — im Schlitz 90 hat, wie klar zu erkennen ist, eine derartige ersten Fall — in den Hohlleiter 24 voll eingeführt Abmessung, daß er die Bewegung der Platte 82 nach werden und — im zweiten Fall — voll aus diesem innen ohne Berührung mit dem angegebenen Brücken- 35 zurückgezogen werden.
abschnitt 80 erlaubt. In anderen Worten, die bogen- Es ist zu bemerken, daß die Zugangsöffnung 16 die
übliche mit ihr verbundene federnde Strahlungsdichtung haben kann. Da eine solche Dichtung bei der praktischen Anwendung der Erfindung keine Rolle 40 spielt, besteht keine Notwendigkeit für die Darstellung einer solchen Dichtung. Die dem Magnetron 20 zugeführte Energie soll jedoch unterbrochen werden, wenn die Tür 52 geöffnet wird. Wie bereits erläutert wurde, wurden eine Anzahl von Schalteranordnungen
beispielsweise mittels Schrauben 96, befestigt ist. Aus 45 verwendet; man kann sich jedoch auf ausfallsicheren F i g. 7 läßt sich entnehmen, daß die Platte 92 einen Betrieb dieser Schalter nicht verlassen, und dies ist Schlitz 98 aufweist und dadurch ein Paar paralleler
Schenkelabschnitte 100 an jeder Seite des Schlitzes
bildet. Auf diese Weise nimmt der Schlitz 98 das
untere Ende des bogenförmigen Streifenabschnitts 86 50 raum 18 fließt, wird bei Befolgung der erfindungsder Platte 82 auf. gemäßen Lehre gewährleistet, daß eine gefährliche
Es ist zu bemerken, daß die Platte 92 die Mikro- Strahlungssituation nicht auftritt, selbst wenn die Wellenenergie auf eine stärker eingeschränkte öff- Schaltungsanordnung fehlerhaft wird oder falsch einliung bei 42 einengt. Dies ist dafür wichtig, daß eine gestellt ist. Demzufolge erscheint ein Mikroschalter vollständigere Umleitung der Energie, die normaler- 55 114 in Fig. 3 und 4, der durch eine Feder in eine tveise von dem Magnetron 20 zum Kochraum 18 Offen- oder Ausschaltstellung vorgespannt ist, wenn Äießen würde, erreicht wird. die Ausladung 56 a des Begrenzungsarms nach vorn
Die Ablenkvorrichtung 74 besitzt ebenfalls eine oder in Richtung der Vorderseite des Ofens 10 beWelle 102, die auf einem Paar von in seitlichem Ab- wegt wird, was der Fall ist, wenn die Tür 52 geöffnet «and stehenden Lagerstützen 104 gelagert ist. Es ist 60 wird. Die Ausladung 56 a ist ein Teil des Arms 56, tu bemerken, daß durch die Welle 102 und dadurch, was am besten in F i g. 2 und 3 zu sehen ist. Dazu
- ■ · -.·_«. jst ^εΓ Mikroschalter 114 mit einem Arm 116 ver
sehen, der von der Ausladung 56 α berührt wird, um die Schaltkontakte (nicht gezeigt) zum Schließen zu 65 bringen und den Stromversorgungskreis zum Magnetron 20 zu schließen. Es wird nicht als notwendig angesehen, die Leiter oder Drähte zu zeigen, die vor dem Schalter 114 zu der Niederspannungsenergiever-
409 544/21:
förmigen Streifenabschnitte 86, 88 übergreifen den Brückenabschnitt 80, wenn die Platte 82 von einer unwirksamen Stellung zu einer wirksamen Stellung verschoben wird, was nun klar wird.
Es wird nun eine Platte 92 — streng genommen ein Teil der Ablenkvorrichtung 74 — beschrieben. Die Platte 92 ist mit einem Randabschnitt 94 versehen, der an der Bodenwand 32 des Hohlleiters 24,
der Hauptgrund für die vorliegende Erfindung. Durch die Ableitung von Mikrowellenenergie, die von dem Magnetron 20 über den Hohlleiter 24 in den Koch-
daß die Platte 82 auf dieser fest getragen wird, jede Drehung der Welle 102 in eine Schwenkbewegung der Platte 82 umgeformt wird, die tatsächlich die Ablenkwirkung ausübt.
Ein mechanisches Gestänge 106 verbindet die Tür 12 mit der Vorrichtung 74, genauer gesagt mit der Welle 102 der Vorrichtung 74. Das Gestänge 106
wellenenergie liefert, die üb
besondere, als es sich um eine könVendon^e Anor£ JzIu^nTw ϊι* ^h ^ ^ DüS MagnetrOn 2°
nung handelt, daß der im vorhergehenden angegebene SXi JSη L" ΐ Hoh?eil,er 24' desse" Α*"
Schalter 114 einfach die Energiezufuhr öffnet oder 5 Τ?Τκ·Τ g Wahlt Smd' daß er nur einen
abtrennt, so daß das Magnetron 20 die Zuführung Sqüln? föh ?er ™^ MaSnetron 20 erzeugten
von Mikrowellenenergie zum Hohlleiter 24 beende? wh? w"e d£ kl Γ8'" '" dem H°hIIeiter 24
Es wurde bereits angegeben, daß verschiedene das di ί et S" Zu,erke"nen 'st> d»^h den durch
erfindungsgemäße System bildende Teile und auch End 42 JrLtTn "u*" Bereich anl offenen die Teile die die konventionellen Abschnitte eine „ ESndShf ßtd h ?7 ""I*"1 0^" E"de42
Mikrowellenofens betreffen, aus Metall, vorzugsweise Kochraum 18 η Ϊ I *" j?bergangsabschnitt zum
Aluminium, sind. Hinsichtlich der Platte 82 ist zu be- die FnTS a"n die Gren™ellenlänge für
merken, daß dieses Organ vorzugsweise aus Kupfer foffieAmTh1"»""11?1' ^ Holll!eiteis 24 durch
besteht, wenn auch Aluminium oder ein anderes r°'gendermel bestimmt werden: Metall verwendet werden kann. Es kann hier erläu- iS
tert werden, daß die Schlitze oder Öffnungen 76 und Ac = 2
78 eine Weite von etwa 0,32 cm haben und die Stärke Ί / / „ \* , m V
der Platte 82 etwa 0,16 cm beträgt. Sind die bogen- / - ( I
formigen Streifenabschnitte 86,88 der Platte 82 voll wobei· V\a/ \b/
in den Hohlleiter 24 eingesetzt, liegt demzufolge 20 ; _ p,™, 11 .·■
neben den Seiten dieser Abschnitte 86,88 ein Zwi- ~ ^renzwellenlange;
schenraum vor, über den Mikrowellenenergie von ^1 u™ " S1"d Indices zur Bezeichnung
dem Hohlleiter austritt. _ de.? mn-Wellentyps;
Es wird nun auf insgesamt mit der Bezugsziffer 118 Λ I η he dfS HohlIeiters;
bezeichnete Energieabschlußeinrichtungen Aufmerk- as Clte s HohIleiters.
samkeit gerichtet. Genauer gesagt, besteht die Ein- Nach »ιιβ(. · λ
richtung 118 aus zwei Blöcken 120 und 122 aus wihl Γ?" Ansicht biIdet ein Hohlleiter ein Mikrowellen absorbierendem Material wobei de en'„· · zum FortPfIanzen von Mikrowellen-Block 120 (erscheint in Fig. 5 gestrichelt und in Hochf™" ""^ Magnetron «der einer anderen Fig. 6 im Schnitt) fest an einer Seite des Schlitzes 76 30 wellennf™ r? 1ZU dem Kochraum eines Mikro- und des Schlitzes 78 mittels eines Winkels 124 anee- dip S .Das.erfindungsgemäße System verringert bracht ist, der an der abgeschrägten Wand 128 d-s v„„,?Π . in keinem merkbaren Ausmaß. HohlIeiters 24 mittels Schrauben 126 verankert iJi" Jl?alerweise würde das Magnetron 20 nicht einzusätzliche Schrauben 128 gehen in den Block 120 tJmZl · ?¥! ' Wenn die Mikrowellenofentür 52 hinein. Der andere Block 122 wird in gleicher Weise 35 Schah^'iij VT Ürde sich auf die Betätigung des auf der anderen Seite dieser Schlitze gehalten. Werden Enprlw t u ZUm Unterbrechen oder Abbrechen der die Abschnitte 86,88 in den Hohlleiter 24 eingeführt BeriSw ut· ™ dem Magnetron 20 verlassen. Zur wirken sie demzufolge als Antenne zum Zuführen SiXsrK §U"gu g'icher Fehler bei solchen der Mikrowellenenergie durch die Hohlleiterschlitze vnn M- r u,1""· Ungen zur Vermeidung dieser Art 76 78, und die abgeleitete Energie wird in den Blöcken «o Beisniil 1Chke'ten.— der Schalter 114 ist nur ein 120 und 122 vernichtet. Die Blöcke 120 und 122 die RptsT" Wird mit dem erfindungsgemäßen System bilden eine höchst verlustreiche Keramiklast, wie eeLft rr" n8 er AbIenkvorrichtung 74, genauer Sihziumcarbid; eine typische chemische Analyse eines leite^ff 7weg"ng ihrer Platte 82 in den Hohlsolchen Materials, das sich in der Praxis als zu- D« pf ♦ "en Ende 42 hervorgerufen, fnedenstellend erwiesen hat, ist: „ streifen «i; ^ »der Einführen der bogenförmigen
Silizium 66,6 bis 68,1»0 ändert im wTsentlfc'h^ J? ί" Pla"e 82 gehÖrea'
Kohlenstoff 23,7 bis 24 3«/ Breite, d^s Höhnet? ί ιϊ"?? *' d n h\ **
N0 5 5hk 7-ςο- der vnrh«- 1, i s 24· Da dle der Größe b in
o; :::::::::::: \% b b;s s 7S;. SnSiSS?ZSgt™ FomeI entsp;e'
so ist muß A- -c eieKtnsche Breite verringert worden
Wenn es zwar nicht wesentlich für die Einschätzung leite« M · f?r^flanzungswirksamkeit des Hohl-α!,Γ ;^°^3"?_Λ5ί'.,εΓ?ς1ΐείηί es doch 8ut' die Physf- folg^iwlrd diePÄL^15 verringert sein. Demzu-
«3Α2Γ!Γ!13±ΙΪ
geleitet nf \ "ηί dem U^assungsgehäuse 12 ab-
60 AluSium ^ Gthauseaus Metall, vorzugsweise
der Raun> 19 H^ berdtS erläutert wurde, würde
ώ die Umih, Strahl™S von Mikrowellenenergie auf das,IS „System verläßt «eh jedoch nicht
6s "J,™ SS?S J" ^^lenenergie inner-
sen ist diP äI?1, I durch dessen Wände; statt des-
AbsorbieLΤ5'^^richtung 118 ein Mittel zum
Seienden E die SchIitze 76 und 78 aus'
A:: 1^8::
Bruchmodul bei Raum-
temperatur 422 kg/cm* (6000 psi)
BruchmoduIbeilZSO^C 527 kg/cm^ 75OoJsi Ml Arbe.ts- H
1538°C (2800°F) Arbeitsweise
Aus den vorhergehenden Ausführungen ist leicht zu entnehmen, daß das Magnetron 20 die Mlkro-
Die Masse der Blöcke 120 und 122 kann in einer gewissen Abhängigkeit von der Größe des Ofens selbst und ebenso von der festgestellten Zuverlässigkeit der elektrischen Sicherheitssteuerungen, die in einem bestimmten Ofen eingebaut sind, geändert werden. Die Größe der Blöcke 120 und 122 sollte trotzdem zur Berücksichtigung jedes Notfalls ausreichend sein. In den Ofen 10 kann eine Alarmeinrichtung, die auf einem Temperaturfühlerprinzip arbeitet, eingebaut sein, wobei die Wärme von zumindest einem der Blöcke 1120 und 122 den Detektor beeinflußt.
Nach gegenwärtiger Praxis haben die Blöcke des im vorhergehenden angegebenen keramischen Materials eine Weite von 2,54 cm, eine Länge von 5,72 cm und eine Höhe von 3,18 cm. Die Schlitze 76, 78 haben eine kombinierte Länge, die etwa der Länge der Blöcke 116, 118 entspricht. Die Auswahl solcher Dimensionen liegt durchaus im Rahmen der Fähigkeit eines Mikrowellenofenfachmanns.
Es wird angenommen, daß der tatsächliche Betrieb ao des mechanischen Gestänges 106 klar ist, so daß eine Beschreibung davon nicht gegeben wird. Es ist einfach zwischen der Tür 52 und der Vorrichtung 74 angebracht, so daß die Streifenabschnitte 86, 88 beim öffnen der Tür progressiv nach unten geschwungen »5 oder über die Schlitze 76, 78 in den Hohlleiter 24 eingeführt werden. Wird die Tür 52 geschlossen, findet der umgekehrte Vorgang statt, wobei die Streifenabschnitte 86 und 88 zurück- oder abgezogen werden. Demzufolge wird es als ersichtlich angesehen, daß man sich nicht auf irgendeine der gewöhnlich elektrischen Sicherungseinrichtungen verläßt und daß das Einführen und Herausziehen der Ablenkplatte 82 statt dessen mechanisch durchgeführt wird.
Ergebnisse von Strahlungsuntersuchungen
Es wurden zwar ausgedehnte Untersuchungen unter verschiedenen Arbeitsbedingungen durch-
geführt; es erscheint jedoch nur notwendig, eine Zusammenfassung für die Einschätzung der sich aus der Anwendung der Erfindung ergebenden Vorteile zu geben. Demzufolge enthielt die Strahlungsüberwachung und die Folge der Betriebsvorgänge die folgenden Betriebsarten:
Untersuchungsbedingungen
1. Ofen ohne erfindungsgemäßem Einsatzsystem
Ofentür offen (Sperren fehlerhaft)
Ofenbelastung 275 cm3 Wasser.
2. Ofen mit erfindungsgemäßem Einsatzsystem
Ofentür offen (Sperren fehlerhaft)
Ofenbelastung 275 cm3 Wasser.
Ohne Verwendung des erfindungsgemäßen Systems (Untersuchungsbedingung 1) lagen die gemessenen Strahlungspegel im Übermaß von 20 mW/cm2 in einem Abstand von 60 cm von der Vorderseite des Ofens vor. Wegen des hohen Strahlungspegels hätten dichter an dem Ofen vorgenommene Messungen zu einer möglichen Verletzung des Bedieners und/oder Ausbrennen der Überwachungseinrichtung geführt. Bei Einbau des Magnetroneinsatzsystems wurde der Strahlungspegel im gleichen Abstand, d. h. 60 cm, auf 2 mW/cm2 reduziert. Ferner erhöhte die absorbierte Mikrowellenenergie die Temperatur der Keramiklast ausreichend zum Triggern eines thermostatischen Schalters, der weiteren Betrieb des Ofens verhindern kann.
Die ausschließlich in einem passiven System durchgeführte Inaktivierung des Mikrowellenübertragungswegs in die Umgebung bildet einen Hauptbeitrag zum Schutz des Benutzers.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Mikrowellenofen mit einem Kochraum und einer Einrichtung, die normiUerweise Mikrowellenenergie über einen ersten Weg an eine Stelle innerhalb des Kochraums liefert, und mit einer beweglichen Ablenkvorrichtung, die von einer Stellung, in der sie die Mikrowellenenergie nicht umlenkt, in eine Stellung bewegbar ist, in der sie die Mikrowellenenergie umlenkt, so daß zumindest ein Teil der über den ersteren Weg laufenden Energie über einen zweiten Weg zu einer Stelle außerhalb des Kochraums umgelenkt wird, gekennzeichnet durch eine bewegliche Tür (52), die in einer ersten Stellung den Zugang zum Kochraum (18) verhindert und in einer zweiten Stellung den Zugang zum Kochraum erlaubt, und eine durch die Tür gesteuerte mechanische Einrichtung, welche die Ablenkvorrichtung (74) von ihrer nichtumlenkenden Stellung in ihre Umlenkstellung verschiebt, wenn die Tür von ihrer ersten Stellung in ihre zweite Stellung bewegt wird.
2. Mikrowellenofen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Absorptionseinrichtung (120, 122), die bei dem zweiten Weg angeordnet ist und zumindest einen Teil der über diesen zweiten Weg laufenden Energie absorbiert.
3. Mikrowellenofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lieferung der Mikrowellenenergie von einem Mikrowellengenerator (20) über einen Hohlleiter (24) in den Kochraum (18) erfolgt.
4. Mikrowellenofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkvorrichtung (74) ein Ablenkorgan (82) aufweist.
5. Mikrowellenofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablenkorgan (32) eine Ablenkplatte ist, die über einen Schlitz in einer Wand des Hohlleiters (24) in diesen hinein- und herausbewegbar ist und bei in den Hohlleiter (24) eingeschobener Stellung die in den Kochraum (18) fließende Leistung verringert und bei aus dem Hohlleiter (18) herausgezogener Stellung den normalen Leistungsfluß in den Kochraum (18) erlaubt.
6. Mikrowellenofen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlleiter (24) einen mit dem ersten Schlitz (76) in Längsrichtung fluchtenden zweiten Schlitz (78) in der einen Wand besitzt, wobei ein zwischen den beiden Schlitzen (76, 78) verlaufender Abschnitt (80) dieser einen Wand einen Querschluß bildet und damit die Fortpflanzung der Grundenergie durch die Schlitze (76, 78) beim normalen Fluß der Mikrowellenenergie verhindert, wobei das Ablenkorgan (82) zwei Abschnitte (86, 88) besitzt und einer (86) dieser Abschnitte (85, 88) über den ersten Schlitz (76) und der zweite Abschnitt (88) über den zweiten Schlitz (78) in den Hohlleiter (24) bewegbar ist.
7. Mikrowellenofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußeinrichtung (120, 122) absorbierendes Material aufweist, das außerhalb des Hohlleiters (24) in Nachbarschaft der Schlitze (76, 78) angeordnet ist.
8. Mikrowellenofen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das absorbierende Material ein Paar Blöcke bildet, von denen einer an einer Seite der Schlitze (76,78) und der andere an der anderen Seite der Schlitze (76, 78) liegt.
9. Mikrowellenofen nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Platte (92), die mit ihrem einen Rand (94) innerhalb des Hohlleiters (24) an diesem fest angebracht ist und von einer Seite des Hohlleiters (24) zu dessen anderer Seite ragt und einen Schlitz (98) aufweist, der sich von ihrem freien Rand in Richtung des Befestigungsrandes (94) erstreckt und mit dem ersten Schlitz (76) in dem Hohlleiter (24) fluchtet, so daß der erste Abschnitt (86) der Ablenkplatte (82) sich in den Schlitz (98) erstreckt, wenn diese über die Schlitze (76, 78) in den Hohlleiter (24) bewegt wird.
10. Mikrowellenofen nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
'Ablenkorgan (82) zur Drehung schwenkbar angeordnet ist und daß seine Abschnitte (86,88) eine Bogenform mit einem dazwischen befindlichen bogenförmigen Schlitz (90) besitzen, so daß der querliegende Hohlleiterabschnitt (80) in dem bogenförmigen Schlitz (90) sitzt, wenn die Ablenkplatte (82) in den Hohlleiter (24) eingeführt wird, wobei der zweite Abschnitt (88) sich dicht an dem freien Rand der feststehenden Platte (92) befindet, wenn die Ablenkplatte (82) voll eingeführt ist.
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