DE220945C - - Google Patents

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DE220945C
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liquid
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heating device
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T9/00Spark gaps specially adapted for generating oscillations
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T4/00Overvoltage arresters using spark gaps
    • H01T4/10Overvoltage arresters using spark gaps having a single gap or a plurality of gaps in parallel

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  • Resistance Heating (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21a. GRUPPE
SIEGFRIED ARNDT in BRAUNSCHWEIG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1909 ab.
Der neue Generator zeichnet sich den bisher gebräuchlichen gegenüber durch Einfachheit, Beanspruchung geringer Energiemengen, Verwendbarkeit für geschlossene Schwingungskreise und offene Oszillatoren und Erzielung schwach gedämpfter Schwingungen von sehr verschiedenen Wellenlängen aus.
Die eine Elektrode des neuen Generators wird durch eine Flüssigkeit, am besten durch
ίο verdünnte Schwefelsäure, die sich in einem Bleibehälter befindet, gebildet. Die andere Elektrode besteht aus einem Platinstück oder einem anderen schwer schmelzbaren, gegen die Flüssigkeit widerstandsfähigen Stoffe (z. B.
auch Kohle), das mittels einer Stellvorrichtung der Oberfläche der Anodenflüssigkeit von oben her genähert und von ihr entfernt werden kann. Um aber zwischen den Elektroden eine Funkenstrecke zustande zu bringen, wodurch die Elektrolyse verhindert wird, ist es erforderlich, eine Verdampfung der Flüssigkeit herbeizuführen, worauf die zwischen der festen Elektrode und der Oberfläche der Flüssigkeit schwebenden Dampf- oder Gasteilchen die Funkenstrecke bilden. Man »kann zu diesem Zwecke die Flüssigkeit oder die feste Elektrode und durch diese den ihr am nächsten liegenden oder zu diesem Zwecke mit ihr in Berührung gebrachten Teil der Flüssigkeiten oberfläche erwärmen. Man versieht deshalb zweckmäßiger Weise entweder den Flüssigkeitsbehälter oder die feste Elektrode mit einer geeigneten Heizvorrichtung, einem Bunsenbrenner 0. dgl. Die Erhitzung der festen Elektrode ist etwa bis zur Rotglut erforderlieh.
Ist die Funkenstrecke einmal entstanden, so besteht sie ohne weitere besondere Wärmezufuhr fort, wenn die verwendete Energie und die Wärmeentwicklung an der Funkenstrecke imstande sind, die Verdampfung der Flüssigkeit, also bei Erhitzung der festen Elektrode deren Rotglut, aufrecht zu erhalten. Der Eintritt dieser Bedingung hängt vom Querschnitte der festen Elektrode ab, der richtig bemessen sein muß.
Die Herstellung einer solchen richtig bemessenen Metallelektrode erfolgt zweckmäßigerweise folgendermaßen.
Man verwendet zunächst als Kathode einen dünnen Metallstift, Streifen oder Draht, von dem man annehmen kann, daß er für den beabsichtigten Zweck zu geringen Querschnitt hat. Bei der Benutzung schmilzt dieser unter der Einwirkung der Wärme an der Funkenstrecke am Ende zu einer kleinen Kugel ab und verkürzt sich infolgedessen so weit, daß der Funkenübergang aufhört. Durch Annäherung der Metallelektrode an die Flüssigkeit stellt man hierauf die Funkenstrecke wieder her, worauf gegebenenfalls ein weiteres Abschmelzen, also eine Vergrößerung der Kugel, eintritt. So fährt man fort, bis die Kugel infolge ihres vergrößerten Querschnittes nicht weiter schmilzt, sondern nur ein Glühen des Metalles eintritt. Dann ist .die Metall-
elektrode für die gegebenen Verhältnisse ein für allemal passend und braucht bei der Benutzung nur mit der Flüssigkeit in Berührung gebracht und bis zum Enstehen der Funkenstrecke erwärmt zu werden. Bei Verwendung eines Nichtmetalls (z. B. Kohle) als feste Elektrode muß diese Elektrode von vorn herein den richtigen Querschnitt haben.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Generator für Stoßerregung zur Erzeugung schwachgedämpfter Schwingungen, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Elektrode aus einer Flüssigkeit, die andere aus einem in gewissem Abstande von dieser Flüssigkeit angeordneten, schwer schmelzbaren, gegen die Flüssigkeit widerstandsfähigen Stoffe besteht.
  2. 2. Generator nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine ein Verdampfen der Elektrodenflüssigkeit herbeiführende Heizvorrichtung.
  3. 3. Generator nach Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine die feste Elektrode erwärmende und durch sie die Verdampfung der Flüssigkeit herbeiführende Heizvorrichtung.
  4. 4. Verfahren zur Herstellung eines Generators nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß ein unter dem Einfluß der Funkenstrecke abschmelzender Metallstift, Streifen oder Draht so lange von neuem der Wirkung dieser Funkenstrecke ausgesetzt wird, bis die durch das Abschmelzen entstehende Verdickung genügenden Querschnitt besitzt, um ein weiteres Abschmelzen auszuschließen.
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