DE2201836C2 - Teigformmaschine - Google Patents

Teigformmaschine

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Publication number
DE2201836C2
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DE
Germany
Prior art keywords
embossing
roller
dough
knife
molding machine
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gordon; Graham Stanley; Peterborough Northamptonshire Steels (Großbritannien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Baker Perkins Ltd
Original Assignee
Baker Perkins Ltd
Publication date

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Description

30
Die Erfindung bezieht sich auf eine Teigformmaschine zur Herstellung geprägter Teigstücke vorbestimmter Abmessung aus einem fortlaufend zwischen einer Gegendruckwalze und einer Präge-Ausstechwalze mittels eines Förderbandes hindurchgeführten Teigband.
Eine Maschine der vorgenannten Art ist aus der DTPS 6 42 420 bekannt. Bei dieser bekannten Maschine ist auf dem Umfang der Präge- und Ausstechwalze abwechselnd ein Prägebereich für die Formung der Teigoberfläche und ein messerartiger Vorsprung zum Durchtrennen des Teigbandes angeordnet. Auf dieser Maschine können nur relativ kleine zusammenhängende Teilstücke hergestellt werden. Die maximale Länge eines Teigstückes ist von dem Abstand der auf dem Walzenumfang angeordneten Messervorsprünge abhängig. Der Durchmesser der Walze kann aber auch nicht beliebig zur Erzielung relativ langer, ungeteilter Teigstücke vergrößert werden, da eine solche Maschine teuer in der Herstellung wäre. Außerdem würde der verbleibende geringe Winkel zwischen dem Walzenumfang und dem Teigband zu Schwierigkeiten beim Eintauchen des Messervorsprunges führen. Auch das einwandfreie Ablösen des Teigbandes von der Prägefläehe ist dann nicht mehr gewährleistet
Aus der OE-PS 69 471 ist es bekannt, bei einer Stanze zur Herstellung von kreuz und quer gekerbten Teigwaren kreuz und quer angeordnete Kerbleisten zum Einkerben eines Teigbandes vorzusehen, bei der ein Teigbandabschnitt erst mit in einer Richtung angeordneten Kerbleisten und im nächsten Stanzschritt danach mit den quer dazu angeordneten Kerbleisten in Eingriff kommt
Die Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannte Vorrichtung der eingangs genannten Art derart auszugestalten, daß das Ausstechmesser von der Prägewalze getrennt angeordnet ist
Erfindungsgemäß besteht die Lösung dieser Aufgabe darin daß das Ausstechmesser auf einer Welle angeordnet ist, die im Abstand parallel zu der die Prägemesser tragenden Prägewalze liegt, wobei eines der mit gleichem Winkelabstand über die Umfangsfläche der Prägewalze verteilten Prägemesser an der Ausstechlinie ausgelassen ist, und daß die Achse der Prägewalze gleichzeitig die Schwenkachse für einen die Gegendruckwalze tragenden Schwingrahmen bildet
Durch die Erfindung wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß das Teigband ungeschnitten mit einer größeren Länge als dem Umfang der Prägewalze entspricht, hergestellt werden kann, ohne daß zum Durchtrennen des Teigbandes die Maschine angehalten werden muß. Auch die Ausführung der Prägungen sind durch die Durchtrennung des Bandes nicht behindert oder deren Bedingungen abgeändert. Hierdurch ist eine hohe Maschinengeschwindigkeit und damit ein hoher Ausstoß möglich, wodurch die Wirtschaftlichkeit wesentlich verbessert wird. Die Maschine kann auch leicht auf größere oder kleinere zusammenhängende Teigstücke umgestellt werden.
Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert das in der Zeichnung dargestellt ist In der Zeichnung sind:
F i g. 1 eine schematische Seitenansicht einer Teigformmaschine zur Herstellung von Keksen und
Fig.2 eine schaubildliche Seitenansicht der Teigformmaschine der F i g. 1.
Die dargestellte Teigformmaschine umfaßt ein endloses Förderband 1 zur Förderung eines ununterbrochenen dünnen Teigbandes zwischen einer Gegendruckwalze 2 und einer Prägewalze 3 und zwischen der Gegendruckwalze 2 und einem drehbaren Ausstechmesser 24. Die Prägewalze 3 und das Ausstechmesser 24 sind auf an den Seitenplatten der Maschine befestigten Achsen drehbar gelagert. Die Gegendruckwalze 2, die mit Gummi überzogen ist, ist frei drehbar auf einem Schwingrahmen 5 angeordnet. Dieser Schwingrahmen kann um die Achse des Prägewalze 3 schwenken. Die Gegendruckwalze 2 ist in exzentrischen Gehäusen in dem Schwingrahmen 5 gehalten, so daß die Mitten der Prägewalze 3 und der Gegendruckwalze 2 zueinander einstellbar sind, um die Tiefe der Prägung durch die Prägewalze 3 festzulegen.
Der Schwingrahmen 5, der um die Achse der Prägewalze schwenkbar gelagert ist, wird durch einen Exzenter 6 über einen Hebel 6a eingestellt, um den Abstand zwischen der Achse des Ausstechmessers 24 und der Gegendruckwalze 2 einzustellen und um die Tiefe des Schnittes festzulegen, ohne daß die eingestellte Prägetiefe beeinflußt wird. Zum Betrieb wird die Gegendruckwalze 2 durch einen Antriebsriemen gedreht
Die Prägewalze 3 ist mit nicht weiter dargestellten Prägestiften versehen, die einzelne Vertiefungen oder Löcher in die Oberfläche des Teigbandes einprägen. Außerdem hat die Prägewalze 3 in axialer Richtung voneinander im Abstand befindliche und sich in Umfangsrichtung erstreckende Prägemesser 8. Darüber hinaus ist die Prägewalze 3 mit sich in axialer Richtung erstreckenden sieben Prägemessern 9 versehen, die auf dem Umfang der Walze einen Abstand von 45° voneinander haben. Durch die Anordnung von sieben Prägemessern 9 mit einem Abstand von 45° zueinander hat das erste Prägemesser in Uniiauirichiüng gesehen von dem letzten Prägemesser einen Abstand von 90°. Durch diese Anordnung der Prägemesser 8 und 9 drückt
22 Ol 836
die Pr)lgrwiil/r I in du* Tcighaud fortlaufende 1 JiIiJJSi rilirii von Iviuprägungeu und hieben im gleichen Abstand ungeordnete Kcilicri von Oncrcinprägungcn. ^)HiIiI(Ii wüidr cn: DoppcliibMiiiid /u der nächsten (JurmiipräguiiK entstehen. Die dadurch fehlende Qucirinpillguiig wird durch das Aiisstcchmcsscr 24 gebildet. (In» die gleiche l'orm wie die sich in /.cliMuhttiiiK rislirckcndcn Prägemesser 4 hat. Das Aimlechineüsci 24 wird in Phase init der Piägewalzc 1 und mil glcichn1 (icsrhwindigkcit durch ein gcmcinsaine!i Autrirbsrilzd IO von einer Antriebswelle Il gedreht. Hierdurch wird jede achlc (^uereinprägung in dem Trigband durch das Ausslechinesser 24 er/.eugl.
Ι·λ ist weiterhin eint· Vorrichtung /um Anheben des Scliwiiigrahiiirnn 1 vorgesehen, um den .Schwingrahmen 1 und tür < Jegrndruckwiil/.e 2 um etwa 0,1J mm zu dem Aimlt-cluncsscr 24 hin bei jeder dritten I Jmdrchiing der Messerwelle 4 zu bewegen, so daß bei jedem dritten ArbeilslaUl des Aiisstrchmrsscrs 4, d. h. bei jetler vienmtlzwanzigslrn Krksreihe, tlas Teigband quer zur riiinspoi IikIhmiik durchgclrcnnl und nicht nur ein l'rilgreiiidruck iingcbrachl wird, wie bei tlen beitlen vorhergehenden Arbeitstakten. Hierzu ist ein Kraftzy linder 12 am Schwingrahmcn 5 tier Maschine angclcnkt, der ilen Schwingrahmen 1 über einen Hebel 13 und einen lix/.enter anheilen kann. Der Kraflzylinder 12 wird cJiιic)i eine Nockeuanoriluuug I1S geschallet, tlic durch die Antriebswelle Il mit einem Drittel der Drehzahl der Prägewalze J und tier Messerwelle 4 angelrieben wird. Das Vielfache tier Drehzahl der Nockenanordniing IS gegenüber tier Drehzahl der Prägewalze und der Messerwelle ist nicht entscheidend, vorausgesetzt, dall tier Schwingrahmen 5 zu einer Zeit tier Umdrehung des Aussiechmessers 24 angehoben wirtl, die unmittelbar einem Eingriff des Ausstechmessers mit dem Teigband vorangeht, und dall der Schwingrahinen 5 während di:r Umdrehung des Alisstechmessers unmittelbar nach dem lungriff mit dem Teigband abgesenkt wird. -Die Drehzahl des Nockens 15 im Verhältnis zu der Drehzahl tier Prägewalze 3 und der Messerwelle 4 bestimmt die Länge des ungeschnittenen Teigbandes in Vielfachen) von acht Keksreihen.
!•!in Anschlag 16 sichert die Arbeitsstellung des .Schwingrahmens 5 und beschränkt die Arbeit des Kraftzylinders 12. Während des .Schneidhubes ist der Exzenter ist einer oberen Totlage, wodurch .Schneidkräfte gehindert sind, direkt auf den Kraftzylinder 12 einzuwirken. Hei einer Alternativan<;rdnung zu der gezeigten Ausführung kann der Anschlag 16 als Punkt benutzt werden, an dem die durch den Kolben des Kraftzylinders 12 ausgeübte Kraft über den sich gegen den Anschlag 16 abstützenden Hebel 13 angreift, um den Schwingrahmen in die Schneidstellung zu schwenken. Die .Schneidkräfte werden dann direkt durch den Kraflzylinder 12aufgenommen.Anden Rxzcntcrn6iind 7 können handbetätigte Verstellvorrichtungen vorhanden sein, um die Maschine auf verschiedene Keksarten einzustellen.
Hiei/.ii '.'. HIaIl Zeichnungen

Claims (3)

22 Ol Patentansprüche:
1. Teigformmaschine zur Herstellung geprägter Teigstücke vorbestimmter Abmessung aus einem fortlaufend zwischen einer Gegendruckwalze und einer Prägeausstechwalze mittels eines Förderbandes hindurchgeführten Teigband, dadurch gekenn ζ e i c h η e t, daß das Ausstechmesser (24) auf einer Welle (4) angeordnet ist, die im Abstand parallel zu der die Prägemesser (8, 9) tragenden Prägewalze (3) liegt, wobei eines der mit gleichem Winkelabstand über die Umfangsfläche der Prägewalze (3) verteilten Prägemesser (9) an der Ausstechlinie ausgelassen ist, und daß die Achse der Prägewalze (3) gleichzeitig die Schwenkachse für einen die Gegendruckwalze (2) tragenden Schwingrahmen (5) bildet.
2. Teigformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die entlang ihrer Prägekante gezackt oder geriffelt ausgebildeten Prägemesser (8, 9) sowohl in der Axial- als auch in der Umfangsrichtung auf der Oberfläche der Prägewalze (3) angeordnet sind.
3. Teigformmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingrahmen (5) mittels eines über eine Nockenanordnung (15) steuerbaren Kraftzylinders (12) verschwenkbar gehalten ist.

Family

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