DE220153C - - Google Patents

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DE220153C
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tools
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/117Retention by friction only, e.g. using springs, resilient sleeves, tapers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■■ — JVr 220153 KLASSE 49«. GRUPPE
PAUL HERZOG in LICHTENRADE B.BERLIN.
mit konischem Schaft.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. August 1908 ab.
Vorweg sei bemerkt, daß Werkzeughalter mit Keilnuten in der Wandung ihrer konischen Aufnahmeöffnung bekannt sind. Hier dient die genutete Aufnahmeöffnung nur zum Einsetzen von mit Längsrippen versehenen Klemm-, backen.
Der Werkzeughalter nach vorliegender Erfindung ist, wie in der Zeichnung dargestellt, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmekonen
ίο an den Werkzeugen (Fig. i, a) und die im Werkzeughalter vorgesehene konische Aufnahmeöffnung (Fig. 2, a) mit drei bis vier Nuten (Fig.i, b und 2, V) versehen werden, deren Grundflächen (Fig. i, c und 2, c) bei den Konusschäften (Fig. i, a) der Werkzeuge wieder einen Konus mit kleinerer Neigung bilden, als der "Konus der Außenflächen des Konusschaftes hat (bei Fig. ι A- « < A ß), dagegen die Grundfläche bei dem eingebohrten Konus im Werkzeughalter (Fig. 2, c) einen Konus mit größerer Neigung bildet, als der eingebohrte Konus hat (bei Fig. 2 Α.*. > Aß).
Dieses ist wesentlich, da durch die Art der Ausführung der Nuten ein besonderes Lösen der Zentrierkeile nicht nötig wird; denn wenn man auf den Zapfen eines mit Zentrierkeil befestigten Werkzeuges (Fig. 1, I) einen Druck mit einem Keiltreiber ausübt, so werden die Grundflächen (Fig. 1, c und Fig. 2, c) der Nuten von den Keilen sofort frei, so daß die Zentrierkeile leicht herausgenommen werden können. In beiden Ausführungen der Konen mit Nuten hat immer die schwächere Konusausbildung die kleinere Neigung, wodurch das leichte Lösen der Keile beim Heraustreiben des Werkzeuges eintritt.
Die Keile (Fig. 3, d) sind an dem unteren starken Ende mit runden Zapfen f versehen (Fig. 3,· f) und lagern mit Spiel in der Höhen- und Längsrichtung in den Löchern (Fig. 3, g) eines Ringes (Fig. 3, e), welcher gleichzeitig als Schutz gegen Unfall und als Verbindungsring für die Keile dient.
Die Zapfen (Fig. 3, f) sind in den hohlkehlartig ausgebildeten Löchern (Fig. 3, g) des Ringes (Fig. 3, e) beweglich gelagert und an den Enden umgenietet, so daß ein Fortfallen der Keile verhindert wird.
Durch die Bewegungsfreiheit, welche die Zapfen (Fig. 3, f) in den Löchern (Fig. 3, g) in der Längs- und Höhenrichtung haben, kann ein Verschieben eines oder einzelner Keile unabhängig von den anderen stattfinden, wenn es zum Zentrieren von schief stehenden Werkzeugen in Werkzeugmaschinen nötig ist.
Fig. 3 gibt die Befestigungskeile in geschlossener, Fig. 4 in offener Stellung an.
Fig. 5 zeigt eine Reibahle mit eingefrästen Nuten (Fig. 5, δ). .
Fig. 6 stellt eine im Konus schief zur Mittelachse des Arbeitsstückes sitzende Reibahle dar, durch deren schiefe Stellung beim Bearbeiten des Arbeitsstückes ein unvorteilhaftes Bearbeiten und ein konisches Loch entsteht.
Durch Antreiben des Keiles (Fig: 6, d) kann die Reibahle in der Richtung nach K hinübergedrängt werden, so daß nun die Reibahle in die Richtung der Mittelachse des Arbeitsstückes 5 oder des Arbeitsloches zu liegen kommt. Dieses Nachstellen genügt bei nur beschädigten Konusflächen.
Die Zentrierkeile gestatten aber auch, ein sich in größeren Verhältnissen zeigendes Schiefstehen von Werkzeugen zu beseitigen. Löst man nämlich den Konus (Fig. 6, a) in der Spindel und treibt dann die Keile (Fig. 6, d)
. einseitig an, so bedingt dieses ein Hinübersetzen des ganzen Werkzeuges, und zwar kann dieses Hinübersetzen des ganzen Werkzeuges in dem Maßstabe stattfinden, wie es die Luft der Keile (Fig. 6, d) in dem Ring (Fig. 6, e) zuläßt. Die Vorteile, die der erläuterte Nutenwerkzeughalter mit den dazugehörigen Zentrierkeilen bietet, sind:
i. Die Vergrößerung der Mitnehmerkraft im Konus und die dadurch eintretende Entlastung des Mitnehmerzapfens (Fig. 1, I), welcher dem heutigen Schnellbetrieb nicht mehr standhält und oft abreißt, wodurch die Mitnehmerflächen in dem Ko'nus des Werkzeughalters bzw. Bohrspindelfutters verletzt werden, so daß das Futter oder die Bohrspindeln unbrauchbar werden und nachgearbeitet oder
3d durch neues Futter oder eine neue Spindel ersetzt werden müssen. Das Nacharbeiten der Konen an den Werkzeugen als auch an den Futtern verursacht große Reparaturen und Unkosten.
2. Die Werkzeuge sitzen durch die Zentrierkeile beim Zurücknehmen nach der Arbeit im Konus fest, so daß ein Sitzenbleiben der Werkzeuge im Arbeitsstück, welches bei etwas stumpfen Werkzeugen oft eintritt, nicht mehr so leicht möglich ist. Dieser Umstand ist wesentlich, da ein Abspannen der Arbeitsstücke von den Maschinen oft stattfinden muß, um die Werkzeuge aus den Bohrlöchern herauszunehmen.
3. Durch das einseitige Anziehen der Keile können die Werkzeuge, die nicht genau in der Hauptspindelachse laufen oder schief stehen, ausgerichtet und in die Mittelachse der Hauptspindel gebracht werden. Das Schiefstehen der Werkzeuge tritt fast bei jeder Revolverbank 50 nach kurzer Arbeitszeit ein, wenn sich die Arretierungen mehr angearbeitet haben, oder auch, wenn die Werkzeuge an ihrem konischen Schaft verletzt sind.
4. Die Lösung der Zentrierkeile erfordert keine besonderen Handgriffe, sondern die Zentrierkeile werden mitgelöst beim Heraustreiben des Werkzeuges, das wie bisher durch Ausüben eines Druckes auf den Zapfen der Werkzeuge (Fig. i, I) mittels Keiltreibers geschieht.
5. Der Ring (Fig. 3, e) dient als Schutzring für die Keile (Fig. 3, d) und verhindert das Herausfallen der einzelnen Keile, da die Enden der Zapfen (Fig. .3, f) umgenietet sind.

Claims (1)

  1. . Patent-Anspruch:
    Werkzeughalter mit konischer, der Länge nach mit Keilnuten versehener Aufnahmeöffnung zum zentrischen Einspannen von Bohrern, Reibahlen und anderen Werkzeugen mit konischem Schaft, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaftende des Werkzeuges ebenfalls mit Keilnuten versehen ist , und in die durch Überdeckung der Nuten in der konischen Aufnahmeöffnung des Halters und der Nuten an dem Schaftende des Werkzeuges gebildeten Kanäle Keile eingetrieben werden, die an ihrem unteren Ende mit Zapfen in entsprechend weite Löcher eines Ringes eingreifen, : so daß ein einseitiges Anziehen der Keile zum Zen-.trieren des Werkzeuges möglich ist, ohne daß die Keile ihren Zusammenhang mit dem Ringe verlieren.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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