DE105529C - - Google Patents

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DE105529C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 49
MECHANISCHE.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Bohrfutter für Gewindeschneidbohrer und dergl., das auch zum Einsetzen von Gewindestiften dienen kann.
Das Futter verhindert das Abbrechen der Werkzeuge während des Arbeitens. Das Futter kann auf jeder Maschine, welche demselben die drehende Bewegung verleiht, angebracht werden. Die Werkzeuge sind rasch ausgewechselt.
. Auf beiliegender Zeichnung ist ein derartiges Bohrfutter beispielsweise zur Darstellung gebracht. Es zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt in der Riehtung A-B der Fig. 2,
Fig. 2 eine Ansicht,
Fig. 3 eine Ansicht des Gewindebohrers mit cylindrischem Schaft,
Fig. 4 einen Querschnitt in der Richtung C-D der Fig. 1 mit Lage des Keiles c beim Schneiden von Rechtsgewinden,
Fig. 5 einen Querschnitt in der Richtung E-F der Fig. 1, /' .
Fig. 6 Ansicht eines Spiralbohrers mit einem Theil des cylindrischen Schaftes,
Fig. 7 einen Gewindestift und einen Theil des cylindrischen Führungsbolzens, welcher dem Schaft des Gewindebohrers Fig. 3 entspricht,
Fig. 8 einen Theilschnitt in der Richtung C-D der Fig. 1 mit Lage des Keiles c beim Schneiden von Linksgewinde.
Die Hülse α (Fig. 1 und 2) trägt einen beliebig gestalteten Zapfen b, welcher in die Arbeitsmaschine eingesetzt wird.
In die Bohrung der Hülse α wird das betreffende Werkzeug, beispielsweise der Gewindebohrer i (Fig. 3) mit seinem cylindrischen Schaft f, dessen Durchmesser der Bohrung von α entspricht und in derselben beweglich ist, eingeschoben. Der Schaft f des Cylinderbohrers 2 ist mit Nuth g versehen (Fig. 1, 3 und 5).
In diese Nuth g greift ein in die Wandung der Hülse α beweglich gelagerter Keil c. Dieser Keil c wird mittelst einer Blattfeder d, welche durch Schraube e mit α lösbar verbunden ist, in Richtung auf Schaft f gedrückt. Der Keil c ist bei la (Fig. 4) mit einer schrägen Fläche versehen.
Nach Einführung des betreffenden Werkzeuges, beispielsweise des Gewindebohrers i in Hülse a, wird das Bohrfutter in der durch Pfeil in Fig. 4 angegebenen Richtung in Drehung versetzt und der Bohrer i mittelst der Arbeitsspindel gegen das mit Gewinde zu versehende Loch des Werkstückes gedrückt, bis derselbe gefafst hat und sich selbstthätig einschneidet. Da der Schaft des Gewindebohrers / in Hülse a beweglich gelagert ist, so ist eine Bewegung der Arbeitsspindel bezw. der Hülse α entsprechend dem Vordringen des Gewindebohrers in das Werkstück nicht erforderlich. Der Schaft / ist genügend lang gewählt, um dieser Bewegung folgen zu können, ohne nach unten über Keil c hinaus aus der Hülse α zu gleiten.
Findet der Bohrer während des Schneidens ein Hindernifs, welches event, zu einem Bruch desselben Veranlassung geben könnte, so tritt Keil c bezw. Feder d in Wirksamkeit.
Die Kante χ der Nuth g gleitet längs der schrägen Fläche h des Keiles c entlang, hebt denselben, sowie die Feder d in die in Fig. 1

Claims (2)

und 4 durch punktirte Linien dargestellte Lage dl cl, und es dreht sich dann das Futter a so lange unbehindert um den festsitzenden Bohrer i bezw. Schaft f, bis die Maschine zum Stillstand gelangt. Durch Drehen des Futters in der dem Pfeil (Fig. 4) entgegengesetzten Richtung hebt sich der Gewindebohrer selbsttätig aus dem Werkstück. Die Stärke bezw. der Druck der Feder d gegen Keil c und Schaft f ist natürlich der höchst zulässigen Beanspruchung des jeweiligen Gewindebohrers bezw. Werkzeuges entsprechend zu wählen. Da diese Beanspruchung gemäfs den verschiedenen Dimensionen und Arten der Werkzeuge eine verschiedene ist, so sind die Federn auswechselbar und werden dem Bohrfutter mehrere der zu leistenden Arbeit entsprechend genau regulirte Federn beigelegt. Durch Anbringen einer mehr oder weniger schrägen Fläche an dem Keil, wodurch dem Werkzeug mehr oder weniger Widerstand entgegengesetzt wird, also mehr oder weniger Kraft erforderlich ist, um den Keil c aus seiner Lage aus der Nuth herauszudrücken, erübrigt sich das. Auswechseln der Federn d. Es treten an Stelle derselben mehrere mit einer der höchst zulässigen Beanspruchung des Werkzeuges gemäfs mit einer entsprechenden Schräge versehene auswechselbare Keile c. Sollen mit dem Futter Gewindestifte m (Fig. 7) eingesetzt werden, so gelangt ein mit Nuth g3 versehener Bolzen/"2 zur Anwendung. Derselbe trägt an seinem einen Ende das entsprechende Gewinde des Gewindestiftes. Der Druck des Keiles c gegen Schaft f verhindert ein Herausfallen des Werkzeuges nach Einführung in Hülse a. Durch einfaches Umdrehen des Keiles c (Fig. 8) kann mit dem Apparat auch Linksgewinde geschnitten werden. Die schräge Fläche des Keiles c kommt dann an die Kante y der Nuth g zu liegen. Der Apparat wirkt dann in entgegengesetzter Richtung in der geschilderten Weise. . . Anstatt die Werkzeuge mit einem cylindrischen genutheten Schaft zu versehen, kann auch ein besonderer Werkzeughalter 0 Anwendung finden (Fig. 9). Derselbe ist gleich dem Schaft / des Werkzeuges cylindrisch in der Längsrichtung mit Nuth g3 versehen und in achsialer Richtung des Futters α leicht verschiebbar gelagert. Der Kopf ρ des Werkzeughalters ο ist zur Aufnahme des Werkzeuges bestimmt. Der Schaft des Werkzeuges ist mit Vierkant versehen, welches in ein entsprechendes Vierkant des Kopfes ρ eingreift. Ein Herausgleiten des Werkzeuges r aus ρ verhindert Schraube q. Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R ü c η ε :
1. Bohrfutter, dadurch gekennzeichnet, dafs dasselbe eine cylindrisehe Bohrung zur Aufnahme des cylindrischen Schaftes des Bohrers oder Bohrerhalters (0) besitzt, welcher event, in axialer Richtung des Futters verschiebbar gelagert und der mit einer Längsnuth (g3) versehen ist, in welche ein durch eine Feder beeinfiufster Keil (c) ein-
' greift, dessen Abschrägung der jeweilig zulässigen Beanspruchung des Werkzeuges angepafst ist und bei zu starker Beanspruchung des Bohrers ein unbehindertes Rotiren des Futters (a) um den Schaft des Bohrers bezw. des Werkzeughalters (0) gestattet.
2. Ein Futter nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, dafs an Stelle mehrerer Keile mit verschiedener Abschrägung nur ein Keil benutzt'wird, der durch eine auswechselbare Feder beeinflufst wird, deren Spannung der jeweilig zulässigen Beanspruchung angepafst ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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