DE27469C - Wellen- und Gestängekuppelung - Google Patents
Wellen- und GestängekuppelungInfo
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- DE27469C DE27469C DENDAT27469D DE27469DA DE27469C DE 27469 C DE27469 C DE 27469C DE NDAT27469 D DENDAT27469 D DE NDAT27469D DE 27469D A DE27469D A DE 27469DA DE 27469 C DE27469 C DE 27469C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B7/00—Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
- F16B7/02—Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections with conical parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Turning (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
ALFRED MUIR in MANCHESTER (England). Wellen- und Gestängekupplung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. December 1883 ab.
Durch die dargestellte Verbindungsweise von vollen oder hohlen Wellen wird der Durchmesser
der Welle an der Verbindungsstelle nicht vergröfsert. Dasselbe Verfahren kann auch auf
Leitspindeln für Drehbänke oder andere lange Schrauben oder Wellen von Arbeitsmaschinen,
Hebezeugen u. s. w. angewendet werden.
Die Theile α und b, Fig. 1 bis 3, werden
zuerst abgedreht, alsdann werden die Löcher a1
und b' zur Aufnahme für den Zapfen g in die
Enden gebohrt. Nun werden die Einschnitte β3, Fig. 9 und 10, in das Ende der Welle α gemacht,
zwischen welchen die Klauen a% stehen
bleiben. Diese Klauen passen in entsprechende Einschnitte am Ende der Welle b. Verjüngt
zulaufende Stifte h werden durch Löcher in den Wellenenden und dem Zapfen g getrieben,
um die Kupplung zu vervollständigen. Auf dieselbe Weise wird dann der Theil c mit b verbunden,
und noch weitere Wellenstücke können ebenso nach Belieben angekuppelt werden.
Ganz auf dieselbe Weise können auch hohle Wellen mit einander gekuppelt werden, wobei
die Zapfen g in die hohle Welle eingetrieben werden.
Die Zapfen g und Stifte h bilden keinen wesentlichen Bestandteil der Kupplung, indem
dieselben nur den Schlufs der Wellenenden sichern.
In den Fig. 4 bis 6 ist die Kupplung für Drehbankleitspindeln dargestellt. Hier bedeutet a
dasjenige Spindelende, welches in einem Lager auf der Seite des Spindelstockes der Drehbank
geführt wird; b ist das mittlere Stück, welches an seinem einen Ende mit a, am anderen aber
mit dem Stück c gekuppelt ist. Die Kupplungen sind hier genau auf die nämliche Weise
wie in Fig. 1 bis 3 hergestellt. Will man z. B. eine Leitspindel aus zwei oder mehr Stücken
oder Längen herstellen, so wird die erste Länge α einer abgedrehten Welle mit einer
zweiten Länge b, welche abgedreht und an beiden Enden mit der Kupplungsvorrichtung
versehen ist, auf die beschriebene Weise gekuppelt. Die zweite Länge wird an einem
Ende mit dem Centrirstück k, Fig. 10, gekuppelt, worauf die so hergestellte Welle zwischen
die Spitzen der Schraubenschneidbank gespannt wird, um das Gewinde aufzuschneiden.
Man erhält hierdurch die Schraubenspindel Fig. 5. Nun wird die erste Länge α losgekuppelt
und statt ihrer das Centrirstück k angekuppelt; an Stelle des letzteren wird die abgedrehte
Welle c mit dem Ende der zweiten Länge b gekuppelt und alsdann das Gewinde
über diese Länge c als Fortsetzung des Gewindes der Länge b aufgeschnitten, Fig. 6. Auf
diese Weise läfst sich aus beliebig vielen mit einander gekuppelten Längen eine einzige
Schraubenspindel herstellen, Fig. 4.
Zu dieser Herstellungsweise ist eine Drehbank erforderlich, deren Spitzenabstand gröfser
sein mufs, als zwei Längen oder Theile der Spindel zusammengenommen. Um mit kleinerem
Spitzenabstand arbeiten zu können, dient folgende Herstellungsweise für eine lange, aus
einzelnen Theilen zusammengesetzte Schraubenspindel. Die erste Länge a ■ wird am Ende mit
einem kurzen, mit dem Centrirzapfen η versehenen Stück m gekuppelt. Anstatt des
Zapfens n, Fig. 12, kann auch ein kurzes, mit Centrer versehenes Kupplungsstück k benutzt
werden. Die beiden mit einander gekuppelten und mit Centrirstücken η oder k versehenen
Längen α und m werden auf die Bank gespannt
und Gewinde über die Länge α und m
geschnitten, Fig. 7. Hierbei ist es nöthig, dafs die Länge m genau ein Vielfaches von der
Höhe des Schraubenganges sei. Nachdem das Stück m von der ersten Länge α losgekuppelt
ist, wird es an das linke Ende der zweiten Länge b gekuppelt, während das entgegengesetzte
Ende dieser Länge mit einem zweiten Verlängerungsstück m mit Zapfen η versehen
wird. Darauf wird die so gekuppelte Welle auf die Bank gebracht und Gewinde aufgeschnitten,
welches die Fortsetzung des Gewindes auf dem am linken Ende befindlichen Stück m
bildet und sich über das am rechten Ende der Spindel befindliche zweite Stück m erstreckt.
Fig. 8 stellt die Art und Weise der Kupplung der zweiten Länge b der Schraubenspindel dar.
Um die dritte Länge c der Spindel zu schneiden, mufs der Zapfen η von dem zweiten
Stück m getrennt und an das andere rechte Ende dieses Stückes gekuppelt werden, welches
nun mit seinem linken Ende mit der dritten Länge c gekuppelt wird. Auf letztere
wird nun auch Gewinde geschnitten, welches sich an das des Stückes m anschliefsen mufs.
Die drei Längen abc können, nachdem m von c getrennt ist, mit einander gekuppelt werden
und haben ein einziges ununterbrochenes Gewinde über ihre Gesammtlänge, Fig. 4. Die
kurzen Stücke m, welche dazu dienen, die Längen α b und c nach einander zwischen den
Spitzen der Bank beim Gewindeschneiden zu halten, müssen an jedem Ende mit einer Kupplung
versehen sein, und ein Centrirzapfen mufs an jedem Ende angebracht werden können.
Die auf die beschriebene Weise gekuppelten Schraubenspindeln für Maschinen bieten den
Vortheil, dafs einzelne abgenutzte oder beschädigte Theile derselben ausgewechselt und
durch neue ersetzt werden können. Ferner können solche Spindeln beliebig verlängert und
verkürzt und eine verhältnifsmäfsig kleine Drehbank benutzt werden, um Spindeln von gröfserer
Länge zu schneiden.
Solche aus verschiedenen Längen auf die beschriebene Weise zusammengekuppelten Leitspindeln
oder Maschinenschraubenspindeln im allgemeinen müssen an beiden Enden anliegen
oder gehalten werden, damit die Stifte h nicht durch Zug oder Druck in Anspruch genommen
werden.
Wellen mit der Länge nach laufenden Keilnuthen für Drehbänke oder Werkzeugmaschinen,
Hebezeuge u. dergl. können auch aus Stücken auf die beschriebene und durch Fig. 13 und 14
dargestellte Weise zusammengesetzt werden. Jede einzelne Länge wird zuerst mit einem
kurzen Musterstück zusammengekuppelt, welches mit einer oder zwei Längsnuthen versehen ist.
Den Nuthen des letzteren entsprechend, werden die Längsnuthen 0 in die Längen eingefräst
und alsdann nach Loskupplung des Musterstückes die Längen α und b gekuppelt, wodurch
man eine einzige Welle mit einer oder zwei ununterbrochenen Längsnuthen 0 erhält,
Fig. 13 und 14. Beim Betrieb mufs eine solche Welle an den Enden in Lagern gehalten und
gegen Verschiebung geschützt werden, damit die einzelnen Kupplungen nicht auf Zug oder
Druck in Anspruch genommen werden.
Diese Kupplung kann auch für Wellen von viereckigem oder anders gestalteten Querschnitt
angewendet werden.
Die bis jetzt vorhandenen Klauenkupplungen werden aus zwei besonderen Stücken hergestellt,
welche auf den betreffenden Wellen oder anderen Maschinentheilen befestigt sind, und
bezwecken die Ein- und Ausrückung von Wellen unter sich oder von Wellen mit Rädern oder
Riemscheiben. Diese Kupplungen haben daher nichts gemein mit der durch Vorstehendes beschriebenen
Neuerung.
Claims (4)
1. Die durch Fig. 1 bis 3 dargestellte Kupplung
von einzelnen Wellenstücken abc...
zu einer einzigen Welle von gleicher Dicke ihrer ganzen Länge nach, bestehend aus den
durch radiale Flächen begrenzten Klauen «a
und Einschnitten a%, Fig. 9, welche in die entsprechenden Einschnitte und Klauen des
nächsten Wellenstückes eingreifen.
2. Die Herstellung von Schraubenspindeln aus einzelnen, mit Klauen und Einschnitten an
den Enden versehenen und in einander greifenden Stücken, welche in Verbindung mit
den Stücken m η und k abgedreht und geschnitten
werden, Fig. 4 bis 8.
3. Die Herstellung von langen Wellen mit Längsnuthen ο aus einzelnen, mit Klauen
in einander greifenden und mit nach einem Musterstück eingeschnittenen Längsnuthen 0
versehenen Längen α b, Fig. 13 und 14.
4. Die aus einzelnen Längen abc durch
Klauen «2 und ' Einschnitte a3 gekuppelten
Wellen oder Schraubenspindeln in Verbindung mit den Zapfen g und verjüngten
Stiften h.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE27469C true DE27469C (de) |
Family
ID=303780
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT27469D Active DE27469C (de) | Wellen- und Gestängekuppelung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE27469C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL9300170A (nl) * | 1993-01-27 | 1994-08-16 | Roelof Steenbergen | Snelkoppeling voor trus-systeem. |
-
0
- DE DENDAT27469D patent/DE27469C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL9300170A (nl) * | 1993-01-27 | 1994-08-16 | Roelof Steenbergen | Snelkoppeling voor trus-systeem. |
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