DE2201147B2 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung von dickstellengarn - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur herstellung von dickstellengarnInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Dickstellengarnen aus Endlosfäden, bei dem
Endlosfäden kontinuierlich in einen Führungskanal mit einer Zufuhrgeschwindigkeit zugeführt werden, die
höher ist als die Abzugsgeschwindigkeit und derart in einen Verbindungskanal eingesaugt werden, daß sich
eine größer werdende offene Schlaufe bildet; die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zurr Durchführen
dieses Verfahrens.
Für eine Reihe von Einsatzgebieten werden Garne bevorzugt, die starke Titerschwankungen besitzen, wie
sie bei manchen Arten der Naturseide vorkommen. Da diese Naturseide für den wachsenden Bedarf nicht mehr
ausreicht, versucht man seit einiger Zeit, aus synthetischen Fäden Garne herzustellen, die in ihrem Aussehen
ähnlich sind und die in beliebigen Mengen industriell erzeugt werden können. Sie werden z. B. für die
Herstellung von Geweben für Vorhangstoffe, Bezugsstoffe und andere Dekorationsartikel sowie für Damenoberbekleidung
benötigt, wo Gewebe besonders ansprechender Strukturierung gewünscht werden.
Um die genannte Marktlücke zu schließen, hat man Verfahren entwickelt, die es gestatten, synthetische
Garne mit unregelmäßig auftretenden Noppen herzustellen.
Dies geschieht durch Einführen eines Garnes in eine Blasdüse, die das Garn gegen einen luftdurchlässigen
Schirm bläst (US-PS 32 96 785), der in einer besonderen Ausführungsform verschiedene. Porositäten besitzen
kann (US-PS 34 74 613), während von einer zweiten Düse ein Luftstrom dagegengeblasen wird, der das Garn
verwirbelt, so daß sich Noppen bilden. Das gebildete Noppengarn wird mit einem zweiten Garn vereinigt,
einer Verwirbelungsdüse und dann einer Vorrichtung zum Falschdrallen zugeführt.
In der US-PS 31 16 589 wird ein Verfahren beschrieben, bei dem ein oder mehrere Fadenbündel gleichzeitig
mit einem Luftstrom auf ein Sieb geblasen werden, auf das aus einer weiteren Düse ein zweiter Luftstrom
gerichtet ist, der konvergierend zum ersten verläuft und noppenartige Verdickungen im Faden erzeugt. Entgegen
der Blasrichtung des zweiten Luftstromes wird dieses Noppengarn dann von einem Förderorgan
abgezogen und aufgespult.
Die US-PS 31 74 271 beschreibt die Eigenschaften des Garns, das gemäß dem in der US-PS 3116 589
beschriebenen Verfahren erhalten wird. Das Garn besitzt Verdickungen, deren Größe und Häufigkeit
völlig dem Zufall überlassen bleiben. Im wesentlichen ist das Garn dadurch charakterisiert, daß es mindestens
fünfzig derartiger Dickstellen in 914 m (1000 Yards) Garn enthalten soll, deren mittlere Länge mindestens
24,5 cm beträgt, wobei 10-30% der Verdickungen mehr als das Doppelte der Durchschnittslänge aufweisen,
und wobei die Verdickungen einen durchschnittlichen Titer von mindestens dem Dreifachen des
22 Oi
Ausgangstiters haben, während 5-65% der Noppen teilweise einen Titer von mindestens dem Zehnfachen
des Ausgangstiters besitzen sollen.
Aus der US-PS 34 33 007 ist es bekannt, ein Garn aus synthetischen Fäden herzustellen, das wirr verteilte
Noppen von regelloser Größe und Häufigkeit besitzt, indem man ein Fadenbündel aus endlosen Fäden
kontinuierlich durch einen Luftstrom in eine Kammer mit Luftturbulenz saugt und mit verminderter Geschwindigkeit
kontinuierlich abzieht Vor dem Auflaufen auf die Abzugsvorrichtung können die gebildeten
Noppec zur Befestigung noch verwirbelt werden. Anschließend wird das Noppengarn aufgespult
Bei allen diesen bereits bekannten Verfahren zur Herstellung von Garnen mit Dickstellen und den dazu
verwendeten Vorrichtungen bleibt die Größe dieser Dickstellen und die Häufigkeit, mit der sie im Garn
auftreten, völlig dem Zufall überlassen. Es werden Garne erhalten, die die angestrebten Noppen in völlig
regelloser Form und Häufigkeit enthalten, das bedeutet, daß sie unter Umständen in manchen Garnabschnitten
extrem häufig auftreten und in anderen gar nicht oder zuwenig. Außerdem können die Noppen zu kurz sein
und als Knoten in Erscheinung treten oder sie können zu lang sein, so daß sie sich über mehr als einen Schußfaden
im Gewebe erstrecken und somit ein fehlerhaftes Aussehen verursachen. In allen diesen Fällen werden
Gewebe erhalten, die nicht den Erwartungen entsprechen, da sie die gewünschte Struktur, wie sie von den
Titerschwankungen der Naturseide her bekannt ist, nicht besitzen.
Es hat sich außerdem gezeigt, daß diese Garne häufig Störstellen enthalten, sogenannte Verwirbelungspunkte,
die im Gewebe deutlich als Fehler in Erscheinung treten. Ihre Ursache sind verwirbelte Einzelkapillaren in den
Garnabschnitten zwischen den Noppen, die bei den genannten Verfahren ebenso wie die Dickstellen selbst
verwirbelt sind und im Gewebe zu dieser unerwünschten Erscheinung führen.
Ferner ist aus der US-PS 31 22 816 ein Verfahren bekannt, nach welchem ein Garn an einer Saugdüse mit
einer Garnspannung vorbeigeführt wird, die groß genug ist, um ein Einsaugen in die Blasdüse zu verhindern.
Verminderung der Garnspannung führt dazu, daß das Garn in die Blasdüse eingesaugt wird und in dieser eine
Schlaufe bildet. Die Einzelfilamente des Garnes verwirbeln sidi dabei in der Saugdüse. Die Schlaufenbildung
wird danach durch Erhöhen der Garnspannung und Herausziehen des Garnes (mit Dickstelle) aus der
Saugdüse beendet. Durch Wiederholung· der Schlaufenbildung mit der gewünschten Häufigkeit wird eine
Vielzahl von Dickstellen gebildet. Die Garnspannung wird periodisch variiert. Größe und Häufigkeit der
Dickstellen können durch die Spannungsänderungen und durch den Lieferüberschuß des Garnes innerhalb
weiter Grenzen variiert werden.
Die Verwendung einer Kombination von Saugdüse und Blasdüse zum Herstellen von Dickstellengarnen ist
aus dieser Veröffentlichung nicht bekannt oder nahegelegt. Weiterhin ist es mit diesem Verfahren nicht
möglich, eine untere Grenze für die Länge der Dickstellen und für die Intervalle zwischen den
Dickstellen festzulegen, sondern diese Werte werden sich stets statistisch ergeben.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es deshalb, (15 ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung
dieses Verfahrens zu entwickeln, das es gestattet, Zahl und Länge der Dickstellen und die Abstände von
Dickstelle zu Dickstelle innerhalb vorgegebener Ober- und Untergrenzen statistisch zu variieren, statt sie dem
Zufall zu überlassen und so ein Dickstellengarn herzustellen, das beim Verweben weder zu fehlerhaftem
Aussehen durch Häufung der Dickstellen führt, noch unerwünschte Verwirbelungspunkte aufweist
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es darüber hinaus, den ursprünglichen Charakter des Garnes
zwischen den gebildeten Dickstellen so weit wie möglich unverändert zu belassen.
Diese Aufgaben wurden erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mit Hilfe eines aperiodischen Impulsgenerators
in vorbestimmten Zeitabschnitten und in vorbestimmter Zeitdauer ein gasförmiges Medium über ein
Steuerungssystem in den Verbindungskanal eingeblasen wird, und daß anschließend weitgehend nur die so
abgebundene Schlaufe über ihre Gesamtlänge mit dem fortlaufenden Faden verbunden wird.
Nach einer besonderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das gasförmige Medium
in der Richtung des Einsaugens in den Verbindungskanal geführt.
Eine weitere besondere Ausführungsform besteht darin, daß das gasförmige Medium in der Blasdüse (8)
gegen die Richtung des Einsaugens in den Verbindungskanal geführt wird. Bevorzugt werden die an ihrem Hals
abgebundenen Schlaufen durch Verwirbelung mit einem gasförmigen Medium über ihre Gesamtlänge mit dem
fortlaufenden Endlosfaden verbunden.
Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, daß das gasförmige Medium zum Verwirbeln der
am Hals abgebundenen Schlaufen mit dem fortlaufenden Endlosfaden diskontinuierlich in den gleichen
vorbestimmten Zeitabschnitten und in der gleichen vorbestimmten Zeitdauer der Verwirbelungsdüse (16)
mit einer solchen zeitlichen Verzögerung gegenüber der Blasdüse (8) zugeführt wird, daß in der Verwirbelungsdüse
(16) vornehmlich die an ihrem Hals abgebundene Schlaufe mit dem dortlaufenden Endlosfaden verbunden
wird.
Bei allen diesen Verfahren kann mit bestem Erfolg ein zusätzlicher endloser Faden der Verwirbelungsdüse (16)
zugeführt werden.
Die Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäöen
Verfahrens besteht aus einer Blasdüse (8), der durch die Bohrung (9) ein Gasstrom gesteuert
intermittierend zugeführt wird, dem Führungskanal (5) mit der trichterförmigen Eintrittsöffnung (4) und dem
aufgesetzten zylindrischen Aufsatz (13), dem Verbindungskanal (10) und der Saugdüse (7) mit der Bohrung
(6).
Die Eintrittsöffnung (ßa) der Bohrung (9) in die
Blasdüse (8) und das Ende (25) des Verbindungskanals
(10) befinden sich dabei vorteilhaft in einem Abstand voneinander, der mehr als das 1 fache, vorzugsweise um
mindestens das l,3fache größer ist, als die längste Dickstelle, die erzeugt werden soll.
Besonders vorteilhaft sind die Blasdüse (8) und die Verwirbelungsdüse (16) mit einem Steuerungssystem
verbunden, vorzugsweise mit je einem Magnetventil
(11) und (17) und einem aperiodischen Impulsgenerator
(12), das die Tätigkeit der Blasdüse (8) und der Verwirbelungsdüse (16) über die Magnetventile (11) und
(17) regelt.
Als aperiodischer Impulsgenerator sei hier jeder Generator bezeichnet, der innerhalb wählbarer Grenzen
Steuerimpulse in weilgehend zufälliger Zeitfolge abgibt. Die Zeitfolgen müssen dabei nicht im streng
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mathematischen Sinne Zufallszahlen entsprechen, wie sie im Handbook of Mathematical Functions des
National Bureau of Standards der USA, 1964, definiert sind, oder auch nicht den ebenfalls dort definierten
Pseudozufallszahlen.
Eine einfache und vorzugsweise benutzte Ausführung eines aperiodischen Impulsgenerators stellt die in den
Beispielen noch näher beschriebene Schaltung dar, bei der mehrere astabile Multivibratoren über ein »Und-Gatter«
so verbunden sind, daß nur dann ein Steuerimpuls entsteht, wenn alle Multivibratoren
gleichzeitig ihren Ausgangsimpuls abgeben. Derartige Impulsgeneratoren zeigen zwar eine Periodizität mit
jener Zeit T, die dem kleinsten gemeinsamen, ganzzahligen Vielfachen der Periodizitäten der einzelner·
Multivibratoren entspricht, diese Periodizitätsdauer schwankt aber durch die Astabilitäten jedes der
Schaltelemente. Durch weitere Schaltungen läßt sich je eine untere und obere Grenze der Steuerimpulszeitfolge
wählen.
Die zur Durchführung der Erfindung erforderliche Vorrichtungskombination zeigt die F i g. 1. Sie besteht
aus dem Fadenführer (2), dem Lieferwerk (3), dem Führungskanal (5) mit dem zylindrischen Aufsatz (13)
und der Blasdüse (8) mit der schräg eingesetzten Bohrung (9) und dem vorgeschalteten Magnetventil (11)
sowie dem aperiodischen Impulsgenerator (12), einem sich anschließenden Verbindungskanal (10) und der
Saugdüse (7). Zur Vorrichtung gehört außerdem die Verwirbelungsdüse (16) zum Einbinden der Dickstellen.
Es wurde festgestellt, daß dieser Verfahrensschritt besonders gut gelingt, wenn die Fadeneintrittsöffnung
der Verwirbelungsdüse (16) in einem bevorzugten Bereich von 50 bis 600 mm von der Stelle entfernt ist, an
der der Gasstrom in der Blasdüse (8) auf die offene Schlaufe auftrifft. Ferner gehören zur Vorrichtung ein in
die Gasstromzufuhrleitung eingebautes Magnetventil (17), die Galette (18) mit der Verlegerolle (19) und der
Aufspulvorrichtung (20/21).
' Bei der Herstellung des Dickstellengarnes mit programmierter Noppengröße und -Häufigkeit gemäß
der vorliegenden Erfindung entsprechend F i g. 1 wird ein multiviler Endlosfaden (1) über den Fadenführer (2)
und das Lieferwerk (3), das z. B. aus der Zuführwalze (3a) und der Anpreßrolle (36) bestehen kann, zunächst
einer Vorrichtung zur Schlaufenbildung zugeführt Durch eine trichterförmig erweiterte Eintrittsöffnung
(4) gelangt der Endlosfaden in den Führungskanal (5). Da der Endlosfaden langsamer abgezogen als zugeführt
wird, staut er sich dort an. Durch die kontinuierliche
Zufuhr von Druckluft durch die Bohrung (6) wird in der Saugdüse (7) ein Unterdruck erzeugt, durch den der
überschüssig angelieferte Endlosfaden in der Form einer offenen Schlaufe durch die Blasdüse (8) hindurch in
den sich anschließenden Verbindungskanal (10) gesaugt wird, welcher die Saugdüse (7) mit der Blasdüse (8)
verbindet Jedesmal, wenn der Blasdüse (8) durch ihre Bohrung (9) ein kurz dauernder Gasstrom zugeführt
wird, was erfindungsgemäß durch ein in eine Gaszufuhrleitung eingebautes Magnetventil (11) geschehen kann,
das z. B. von dem aperiodischen Impulsgenerator (12) gesteuert wird, bildet sich aus dem als offene Schlaufe
vorliegenden Endlosgarn durch diesen Gasstromstoß
Voreilune (%) =
eine geschlossene Schlaufe, deren Länge von derr zeitlichen Abstand zweier Gasstromstöße und dei
Geschwindigkeitsdifferenz von Fadenzulieferuiig unc Fadenabzug bestimmt wird. Die Schlaufe wird aus dei
Blasdüse (8) hinausbefördert, vorübergehend von dem zylindrischen Aufsatz (13) teilweise aufgenommen und
gelangt dann durch die Austrittsöffnurg (14) über die Führungsstifte (15a und 156) zu der Verwirbelurgsdüse
(16), während das gasförmige Medium durch der zylindrischen Aufsatz (13) und den Verbindunjjskanal
(10) entweichen kann. Diese Verwirbelungsdüse (16] wird über denselben Steuermechanismus und das
Magnetventil (17) mit einer jeweils festzulegender geringen zeitlichen Verzögerung gegenüber der ISlasdü
se (8) mit gasförmigem Medium gespeist, so daß die aul
das Garn auftreffenden Gasstromstöße im wesentlicher die gebildeten Schlaufen mit dem fortlaufenden Fader
verwirbeln und dadurch verfestigen, während die Garnabschnitte zwischen den Dickstellen weitgehenc
unverändert bleiben. Das entstandene Dickstellengarr wird dann mit Hilfe der Galette (18) mit dei
Verlegerrolle (19) abgezogen und auf die Spule (21
aufgewickelt
Als Ausgangsmaterial für das erfindungsgemäße
Verfahren eignen sich alle Garne aus synthetischer Hochpolymeren, z. B. solche aus Polyamiden, Polyacryl
nitril, speziell aber Garne aus hochmolekularer Polyestern, wie z. B. Polyethylenterephthalat mit Ein
zeltitern von l.Odtex bis 10,0 dtex, insbesondere vor
1,3 dtex bis 3.0 dtex und Gesamttitern von 50 dtex bi:
3000 dtex, insbesondere von 100 dtex bis 400 dtex. Mar kann von verstreckten Fäden ausgehen, die vorr
Streckkops abgezogen und der beschriebenen Vorrich tung zugeführt werden, oder man setzt die Spinnware
ein, die man unmittelbar vorher verstreckt und sie, ohne sie nach der Verstreckung aufzuwickeln, sofort dei
Blasdüse zuführt. Bei den eingesetzten Fäden kann e: sich innerhalb des angegebenen Titerbereiches urr
dünne Garne mit einer geringen Anzahl von Einzelka
pillaren handeln, oder es können mehrere solchei dünnen Garne gleichzeitig zugeführt werden, so daß eir
stärkeres Garn mit vielen Einzelkapillaren entsteht Au jeden Fall sollen die eingesetzten Garne in ungedrch
tem oder in schwach gedrehtem Zustand vorliegen.
Es liegt auch im Sinne der Erfindung, endlose Fäder zu verwenden, die eine latente Kräuselung besitzen. Die
latente Kräuselung kann mittels bekannter Methoder entweder bereits während des Herstellungsprozesse!
des Dickstellengames ausgelöst werden oder irr
fertigen Dickstellengarn, oder erst im Gewebe.
Der beanspruchte Herstellungsprozeß wird irr allgemeinen bei einer Zufuhrgeschwindigkeit des Garn;
von 100 bis 1000 m/min durchgeführt, vorzugsweise vor
300-800 m/min. Die Zufuhrgeschwindigkeiten könner
jedoch auch ohne weiteres über oder unter dieser Grenzen liegen. Dabei muß die Zufuhrgeschwindigkeii
des Lieferwerkes (3) stets höher sein als die Abzugsge schwindigkeit der Galette (18), damit eine Schlaufenbil
dung ermöglicht wird. Diese Differenz zwischer Zufuhrgeschwindigkeit in m/min und Abzugsgeschwin·
. digkeit in m/min wird als Voreilung bezeichnet Sie wire
in Prozenten angegeben und ist wie folgt definiert:
~ Abzugsgeschwindigkeit
gg
Abzugsgeschwindigkeit
Abzugsgeschwindigkeit
Die Größe der Voreilung ist abhängig von der gewünschten durchschnittlichen Länge der Dickstellen
f>
22 Ol 147
und deren Häufigkeit. Ein bevorzugter Bereich der Voreilung liegt zwischen 3% und 20%. Das gasförmige
Medium, das in vorgegebenen Zeilabständen der Blasdüse und der Verwirbelungsdüse zugeführt wird, ist
vorzugsweise Druckluft, kann aber auch Wasserdampf oder ein anderes Gas sein. Dieses Gas wird im
allgemeinen, sofern möglich, mit Normaltemperatur eingesetzt. Für besondere Fälle kann es jedoch
vorteilhaft sein, ein erhitztes Gas zu verwenden, z. B. um gleichzeitig eine latent in den Fäden vorliegende
Kräuselung auszulösen. Der Druck des Gases vor den Düsen liegt im allgemeinen zwischen 0,5 atü und 7,0 atü,
vorzugsweise zwischen 1,0 atü und 3,0 atü, für die Blasdüse, und vorzugsweise zwischen 3,0 atü und 6,0 atü
für die Verwirbelungsdüse. Die Saugdüse wird mit Druckluft von 0,8 bis 3,0 atü gespeist.
Die Gaszufuhr zur Blasdüse und zur Verwirbelungsdüse wird über die Steuerungssysteme durchgeführt.
Dieses Steuerungssystem kann z. B. aus zwei Magnetventilen bestehen, von denen je eines in die Gaszuleitung
zur Blasdüse und in die Gaszuleitung zur Verwirbelungsdüse eingebaut ist und die von einem
aperiodischen Impulsgenerator entsprechend zeitlich verschoben Schaltimpulse erhalten. An diesem aperiodischen
Impulsgenerator können die mittlere Anzahl der Gasimpulse pro Zeiteinheit, die mittlere Dauer der
Pausen zwischen zwei Impulsen und eine minimale und maximale Pausendauer in einem wählbaren Bereich
eingestellt werden. Dadurch beeinflußt er die Längen und die Häufigkeitsverteilung der Dickstellen in dem
eingestellten Bereich.
Die Erfindung beschränkt sich jedoch nicht auf die geschilderte Art der Steuerung. Es können auch
pneumatische Steuerkolben eingesetzt werden oder andere geeignete Vorrichtungen.
Fig. 3 zeigt das Kernstück der erfindungsgemäßen Vorrichtungskombination, die Blasdüse (8) mit dem
aufgesetzten Führungskanal (5) mit seiner trichterförmigen Eintrittsöffnung (4) und dem zylindrischen Aufsatz
(13) und dem über die Bohrung (9) angeschlossenen Steuermechanismus, bestehend aus beispielsweise dem
Magnetventil (11) und dem aperiodischen Impulsgenerator
(12). Der untere Teil der Blasdüse (8) ist über einen Verbindungskanal (10), der aus starren oder aus
flexiblem Material bestehen kann, mit der Saugdüse (7) verbunden. Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft
erwiesen, wenn der Abstand zwischen der Eintrittsöffnung (9a) der Bohrung (9) der Blasdüse (8) und dem
Ende (25) des Verbindungskanals (10) um mindestens das l^fache größer ist, als die länste Dickstelle, die
erzeugt werden soll. Die Saugdüse (7) ist mit einer Bohrung (6) versehen, durch die zur Erzeugung des
Unterdruckes ein kontinuierlicher Luftstrom eingeleitet wird.
Bei einer anderen Ausführungsform des beanspruchten Verfahrens wird dem Dickstellenfaden zur Verstärkung ein Beilauffaden zugeführt Fi g. 2 zeigt die dabei
verwendete Vorrichtungskombination, die im wesentlichen der Vornchtung von Fig. 1 entspricht, jedoch
durch den Fadenführer (23) und das Lieferwerk (24) ergänzt ist
Die verwendete Beilauffäden besitzen einen Titer von 30 bis 1000 dtex, vorzugsweise von 50 bis 200 dtex. Es ist
für die Erfindung nicht maßgeblich, ob der Beilauffaden ein Endlosfaden aus synthetischen Hochpolymeren oder
ein Fasergarn aus natürlichen oder synthetischen Fasern ist Der Beilauffaden (22) wird über den Fadenführer (23)
und das Lieferwerk (24), bestehend aus der Zuführwalze (24a) und der Anpreßrolle (24b), der Verwirbelungsdüse
zugeführt, die er zusammen mit dem Dickstellenfaden durchläuft. Diese Verwirbelungsdüse (16) und die
Blasdüse (8) erhalten in denselben Zeitabständen kurzzeitige Impulse durch ein gasförmiges Medium, die
die Dickstellen verfestigen und außerdem den Beilauffaden mit dem Dickstellenfaden verbinden. Durch die
Galette (18) mit der Verlegerrolle (19) erfolgt der Abzug des verfestigten Dickstellenfadens, der von dem
ίο Aufspulaggregat (20/21) aufgespult wird.
Die Zufuhrgeschwindigkeit des Beilauffadens wird nonnalerweise nicht niedriger, vorzugsweise in gleicher
Höhe wie die Abzugsgeschwindigkeit gewählt, kann jedoch auch bis zu 1% höher als die Abzugsgeschwindigkeit
eingestellt werden.
Das beschriebene Verfahren führt zu Dickstellengarnen, deren Dickstellen im allgemeinen einen Titer
besitzen, der dem drei- bis vierfachen des Vorlagegarnes entspricht. Die Festigkeit der Dickstellengarne ist
im allgemeinen ausreichend für die Durchführung der sich anschließenden Verarbeitungsprozesse und die
Herstellung der Gewebe. Für Einsatzgebiete, bei denen mit einer besonders hohen Fadenbeanspruchung gerechnet
werden muß, wird vorzugsweise ein Dickstellenfaden mit Beilaufgarn hergestellt, der sich durch
höhere Festigkeit auszeichnet.
Das beanspruchte neue Verfahren läßt eine Anzahl von Variationsmöglichkeiten zu, z. B. hinsichtlich der
Fadenzulieferung, des Abzugs, der Anzahl der Blasimpulse pro Zeiteinheit und der Dauer der Pausen
zwischen den Blasimpulsen. Das Verfahren hat dadurch den Vorteil, daß eine Auswahl von Garnen hergestellt
werden kann, von denen jedes im Gewebe zu einer anderen Strukturierung führt. Es können Garne
angefertigt werden, deren Dickstellen sich sowohl durch ihre unterschiedliche mittlere Länge als auch durch die
Häufigkeit der Dickstellen unterscheiden oder solche Garne, die Dickstellen in gleichen Abständen enthalter
und nahezu in denselben Längen. Die Garne eignen sich speziell für die Herstellung von Dekorationsstoffen und
Geweben mit rustikalem Charakter. Darüber hinau« gelingt es bei dem erfindungsgemäßen Verfahren durch
entsprechende Programmierung der Dickstellen, da? bisher häufig auftretende fehlerhafte Aussehen dei
Gewebe zu vermeiden, das speziell durch zu kun geratene oder zu lange Dickstellen verursacht wurde.
Bei der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung wird eir nicht gezwirntes Multifilamentgarn aus Polyäthy
lenterphthalat mit dem Titer 200 dtex und 14( Einzelkappilaren mit einer Geschwindigkeit voi
430 m/min der Blasdüse zugeführt, in der die Schlaufei
gebildet werden. Diese Blasdüse wird mit Druckluft voi
und die Verwirbelungsdüse ist an Druckluft von 5,2 ati
angeschlossen.
konstanter Luftstrom zugeführt, sondern einzeln!
Luftimpulse erteilt, und zwar ca. 113 in einer Minute. Du
Blasdauer eines solchen Luftimpulses wird am apenodi
sehen Impulsgenerator auf 0,07 see eingestellt und du
Pausen zwischen den Luftimpulsen auf 0,1 bis 0,9 see, se
daß die Blaspausen unregelmäßig innerhalb dei eingestellten Zeit schwanken.
Der aperiodische Impulsgenerator wurde aus *
astabilen Multivibratoren mit der Periodizität von 101
609552/3!
139, 219 und 262 msec aufgebaut, bei je gleicher Pulsund
Pausendauer. Jeder Steuerimpuls dieses Generators löst drei monostabile Multivibratoren aus; der erste
bestimmt die Dauer des Luftimpulses von 0,07 see, der zweite begrenzt den Zeitabstand zwischen zwei 5
Luftimpulsen auf minimal 0,1 see, der dritte löst nach 0,9 see Pause einen Luftimpuls aus, wenn inzwischen
kein Steuerimpuls des Generators aufgetreten ist, bestimmt also die obere Pausendauer. Die Periodizität
dieses aperiodischen Impulsgenerators liegt rechnerisch bei 805 · 529 · 724 msec, d. h. bei über 9 Tagen.
Innerhalb der beobachteten Meßzeiten lagen über 50% aller Impulse zwischen 150 und 350 msec, nur 4% lagen
zwischen 700 und 900 msec.
Der fertige Dickstellenfaden, der die Verwirbelungsdüse verläßt, wird von der Abzugsgalette mit einer
Geschwindigkeit von 408 m/min der Aufwickelvorrichtung zugeführt.
500 Dickestellen des auf diese Weise hergestellten Fadens ergaben beim Ausmessen eine Länge von
17 —159 mm. Am häufigsten traten ca. 53 mm lange Dickstellen auf. Sie sind um das 3,07- bis 3,91 fache
stärker als der Titer des als Ausgangsmaterial verwendeten Garnes. Die Garnabschnitte zwischen den
Dickstellen sind 1,1 bis 6,5 m lang. Für ca. 99% der hergestellten Garnverdickungen wurde eine Reißfestigkeit
von 200 bis 800 ρ gemessen.
In der in F i g. 2 dargestellten Vorrichtung wird ein
multifiles Endlosgarn aus Polyäthylenterephthalat vom Titer 200 dtex, bestehend aus 140 Einzelfäden, mit den in
Beispiel 1 aufgeführten Einstelldaten zu einem Dickstellengarn umgeformt. In der Verwirbelungsdüse wird
dieser Dickstellenfaden mit einem Beilauffaden dtex 70, mit 50 Einzelkapillaren, verwirbelt, der der Verwirbelungsdüse
von einem zweiten Lieferwerk mit 408 m/min Geschwindigkeit zugeführt wird. Das resultierende
Dickstellengarn wird von der Abzugsgalette mit 408 m/min abgezogen und von der Aufspulvorrichtung
aufgewickelt.
Das erhaltene Garn weist dieselbe Dickstellenverteilung auf, wie das in Beispiel 1 beschriebene Garn. Durch
den Beilauffaden wird der Dickstelleneffekt jedoch etwas abgeschwächt. Die Garnverdickungen besitzen
einen Titer, der um das 2,5- bis 3,15fache höher liegt als
der des Garnes zwischen den Dickstellen. Der Beilauffaden bewirkt außerdem eine weitere Verfestigung
der Dickstellen, von denen über 99% eine Festigkeit von 350 ρ nicht unterschreiten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Verfahren zur Herstellung von Dickstellengarnen aus Endlosfäden, bei dem Endlosfäden kontinuierlich
in einen Führungskanal mit einer Zufuhrgeschwindigkeit zugeführt werden, die höher ist als die
Abzugsgeschwindigkeit und derart in einen Verbindungskanal eingesaugt werden, daß sich eine größer
werdende offene Schlaufe bildet, dadurch ge- ίο
kennzeichnet, daß mit Hilfe eines aperiodischen Impulsgenerators in vorbestimmten Zeitabschnitten
und in vorbestimmter Zeitdauer ein gasförmiges Medium über ein Steuerungssystem in
den Verbindungskanal (10) eingeblasen wird, und daß anschließend weitgehend nur die so abgebundene
Schlaufe über ihre Gesamtlänge mit dem fortlaufenden Faden verbunden wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das gasförmige Medium in der zo Richtung des Einsaugens in den Verbindungskanal
(10) geführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das gasförmige Medium gegen die
Richtung des Einsaugens in den Verbindungskanal (10) geführt wird.
4. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die weitgehend nur an ihrem
Hals abgebundenen Schlaufen durch Verwirbelung mit einem gasförmigen Medium über ihre Gesamtlänge
mit dem fortlaufenden Endlosfaden verbunden werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das gasförmige Medium zum Verwirbeln
der am Hals abgebundenen Schlaufen diskontinuierlich in den gleichen vorbestimmten Zeitabschnitten
und in der gleichen vorbestimmten Zeitdauer der Verwirbelungsdüse mit einer solchen
zeitlichen Verzögerung gegenüber der Blasdüse zugeführt wird, daß in der Verwirbelungsdüse
vornehmlich nur die an ihrem Hals abgebundene Schlaufe mit dem fortlaufenden Faden verbunden
wird.
6. Verfahren gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzlicher endloser Faden der
Verwirbelungsdüse zugeführt wird.
7 Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß Ansprüchen 1 bis 6, bestehend aus einer
Blasdüse (8), der ein Gasstrom gesteuert intermittierend zugeführt wird, mit der Bohrung (9), mit dem
Führungskanal (5), mit der trichterförmigen Eintrittsöffnung (4) und dem aufgesetzten zylindrischen
Aufsatz (13), dem Verbindungskanal (10) und der Saugdüse (7) mit der Bohrung (6).
8. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasstromeintrittsöffnung
(9a) der Blasdüse (8) und das Ende (25) des Verhindungskanals (10) sich in einem Abstand
voneinander befinden, der mehr als das 1 fache, vorzugsweise um mindestens das l,3fache größer ist
als die längste Dickstelle, die erzeugt werden soll.
9. Vorrichtung gemäß Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasdüse (8) und die
Verwirbelungsdüse (16) mit einem Steuerungssystem verbunden sind, vorzugsweise mit je einem
Magnetventil (11) und (17) und einem aperiodischen Impulsgenerator (12), das die Tätigkeit der Blasdüse
(8) und der Verwirbelungsdüse (16) über die Magnetventile (11) und (17) regelt.
Priority Applications (18)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE793914D BE793914A (fr) | 1972-01-11 | Procede et dispositif pour la fabrication de files a epaisseurs | |
| DE19722201147 DE2201147C3 (de) | 1972-01-11 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Dickstellengarn | |
| NL7300188A NL7300188A (de) | 1972-01-11 | 1973-01-05 | |
| ES410368A ES410368A1 (es) | 1972-01-11 | 1973-01-05 | Procedimiento para la obtencion de hilos con puntos mas gruesos y aparato para su ejecucion. |
| CH902575A CH572997A5 (de) | 1972-01-11 | 1973-01-08 | |
| CH14973D CH14973A4 (de) | 1972-01-11 | 1973-01-08 | |
| CH566174A CH564111A5 (de) | 1972-01-11 | 1973-01-08 | |
| CH14973A CH575026B5 (de) | 1972-01-11 | 1973-01-08 | |
| AT16073A AT341640B (de) | 1972-01-11 | 1973-01-09 | Verfahren zur herstellung von dickstellengarnen |
| BR178/73A BR7300178D0 (pt) | 1972-01-11 | 1973-01-09 | Processo e dispositivo para producao de fios com pontos de espessamento |
| US00322136A US3854313A (en) | 1972-01-11 | 1973-01-09 | Process for the manufacture of slub yarns |
| IT19101/73A IT978065B (it) | 1972-01-11 | 1973-01-09 | Procedimento e apparecchiatura per la produzione di filato con punti ingrossati |
| JP48004993A JPS4880846A (de) | 1972-01-11 | 1973-01-09 | |
| AR246036A AR208645A1 (es) | 1972-01-11 | 1973-01-09 | Procedimiento para la obtencion de hilos con engrosamientos |
| CA160,917A CA984590A (en) | 1972-01-11 | 1973-01-10 | Process and device for the manufacture of slub yarns |
| GB158573A GB1424771A (en) | 1972-01-11 | 1973-01-11 | Process and apparatus forthe manufacture of slub yarns |
| FR7300855A FR2167941B1 (de) | 1972-01-11 | 1973-01-11 | |
| US05/524,065 US3999366A (en) | 1972-01-11 | 1974-11-15 | Slub yarns obtained from blowing and sucking process |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722201147 DE2201147C3 (de) | 1972-01-11 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Dickstellengarn |
Publications (3)
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|---|---|
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| DE2201147B2 true DE2201147B2 (de) | 1976-12-23 |
| DE2201147C3 DE2201147C3 (de) | 1977-08-04 |
Family
ID=
Also Published As
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|---|---|
| BR7300178D0 (pt) | 1974-01-08 |
| CH14973A4 (de) | 1975-10-31 |
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| CH575026B5 (de) | 1976-04-30 |
| DE2201147A1 (de) | 1973-07-19 |
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| US3854313A (en) | 1974-12-17 |
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| AR208645A1 (es) | 1977-02-28 |
| ATA16073A (de) | 1977-06-15 |
| GB1424771A (en) | 1976-02-11 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |