DE218577C - - Google Patents

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DE218577C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/04AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
    • H02K27/06AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection with a single or multiple short-circuited commutator, e.g. repulsion motor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 ti. GRUPPE
in FRANKFURT a. M.
Wechselstrom-Kollektormascliine. Zusatz zum Patente 208802 vom 4. April 1908.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1908 ab. Längste Dauer: 3. April 1923.
In der Patentschrift 208802 ist gezeigt worden, wie sich bei Wechselstrom-Kollektormaschinen die Eigenschaften einer Kompoundmaschine erreichen lassen dadurch, daß man der Maschine außer einer Ständererregung noch etwa in der Erreger achse liegende Hilfskollektorbürsten gibt und der im Hilfsbürstenstromkreis durch die Transformatorwirkung des Ständerfeldes erzeugten elektromotorischen Kraft mit Hilfe einer gegenelektromotorischen Kraft entgegenwirkt.
Das Feld einer solchen Maschine beim Leerlauf wird im wesentlichen durch den im Hilfsbürstenstromkreis fließenden Strom erzeugt.
Gemäß der Erfindung wird eine solche Kompoundmaschine dadurch auf eine sehr einfache Form gebracht, daß man jenen die Tourenzahl begrenzenden Strom im Rotorerregerkreis im wesentlichen nur durch die zwischen den Hilfsbürsten durch Rotation der Ankerwicklung im Felde der Arbeitsachse hervorgerufene voreilende elektromotorische Kraft erzeugen läßt. Man braucht dann im Hilfsbürstenstromkreis nur eine Quelle einer gegenelektromotorischen Kraft, am einfachsten in Gestalt einer Drosselspule, um die gewünschten Wirkungen zu erreichen. Außerdem hat man alsdann die Möglichkeit, die Maschine in allmählichem Übergang während des Betriebs in einen Induktionsmotor überzuführen.
Die neue Maschine kann man sich aus der Maschine nach dem Hauptpatent hervorgegangen denken, bei welcher der Läufererregerwicklung die konstante Spannung über einen Transformator zugeführt wird. Schaltet man bei dieser Maschine die Primärwicklung dieses Transformators ab (vgl. Fig. 2), so tritt in dem Erregerstromkreis eine E. M. K. auf, welche dem vom Ständerfeld im Erregerkreis induzierten Strom entgegenwirkt. Der vom Standerfeld im Erregerkreis induzierte Strom ist dem induzierenden, das Ständerfeld erregenden Arbeitsstrom annähernd proportional, ferner ist er aber auch proportional der Selbstinduktionsspannung der im Erregerkreis des Läufers eingeschalteten und nun als Drosselspule wirkenden Transformatorwicklung. Demnach ist die Selbstinduktionsspannung der Transformatorwicklung selbst dem Arbeitsstrom annähernd proportional, und diese Spannung ist nun die entgegenwirkende, dem Arbeitsstrom proportionale E. M. K. im Läufererregerkreis.
Es handelt sich bei der neuen Maschine also um einen Grenzfall der Maschine nach dem Hauptpatent, nämlich um den Fall, daß die von außen zugeführte konstante Erregerspannung unendlich klein bzw. Null wird, wobei jedoch gleichwohl eine dem Arbeitsstrom proportionale entgegenwirkende E. M. K. auftritt. In diesem Falle wird natürlich der die Tourenzahl begrenzende Erregerstrom im we-
sentlichen nur durch die zwischen den Hilfsbürsten durch Rotation hervorgerufene voreilende E. M. K. erzeugt.
Zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Mit g und f sind die in Reihe geschalteten, von außen gespeisten Ständerwicklungen, nämlich die Ständerarbeitswicklung bzw. die Stan-
ίο dererregerwicklung bezeichnet. Die Arbeitsbürsten α, α sind kurzgeschlossen gezeichnet, es könnte ihnen jedoch auch Spannung oder Wattstrom zugeführt werden. Die Erregerbürsten b, b sind über eine regelbare Drosselspule d und gegebenenfalls einen regelbaren Ohmschen Widerstand w geschlossen (Fig. 1).
In dem Hilfsbürstenstromkreis kann, wie in Fig. 2 dargestellt, zur Unterstützung der Rotorerregerwicklung eine Ständererregerwicklung h eingeschaltet sein. Ist der in Fig. 2 vorgesehene Schalter c, wie gezeichnet, offen, so ist die gezeichnete Schaltung im wesentlichen dieselbe wie diejenige nach Fig. 1.
Verwendet man gemäß Fig. 2 als Drosselspule die Sekundärwicklung s eines Transformators, dessen Primärwicklung mit f bezeichnet ist, so hat man die Möglichkeit, durch Schließen des Schalters c, gegebenenfalls in den Erregerbürstenkreis eine konstante
E. M. K. einzuführen.
Während man schon bei der einfachen Schaltung nach Fig. 1 durch Verschiebung des Regelungskontaktes der Drosselspule, gegebenenfalls auch demjenigen des Widerstandes sowohl zu der Schaltung als reiner Induktionsmotor (durch Kurzschließen des Hilfsbürsterikreises) als auch zur Schaltung als reiner Repulsionsmotor (durch völlige Unterbrechung des Hilfsbürstenkreises), allmählich übergehen kann, hat man bei der Schaltung nach Fig. 2 außerdem noch die Möglichkeit eines allmählichen Überganges zur Nebenschlußerregung.
Die Drosselspule d mit abschaltbaren Windungen läßt sich durch einen Potentialregulator ersetzen, welcher eine ganz allmähliche Regelung gestattet.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Wechselstrom-Kollektormaschine nach Patent 208802, dadurch gekennzeichnet, daß der die Tourenzahl begrenzende Strom im Rotorerregerkreis im wesentlichen nur durch die zwischen den Hilfsbürsten durch Rotation hervorgerufene voreilende E. M. K. erzeugt wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in den Hilfsbürstenkreis eingeschaltete regelbare Drosselspule, welche allmähliche Überführung eines Kompoundmotors in einen Repulsionsmotor und in einen reinen Induktionsmotor ermöglicht.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen in dem Hilfsbürstenkreis liegenden Potentialregulator.
4. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Hilfsbürstenkreis die Sekundärwicklung eines Nebenschlußtransf ormators eingeschaltet ist, welche als Drosselspule wirkt, solange die Primärwicklung des Transformators abgeschaltet ist, während durch Einschalten der Primärwicklung des Transformators der Kompoundmotor in einen Motor mit Nebenschlußerregung übergeführt werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5721417A (en) * 1996-02-01 1998-02-24 Abb Flexible Automation Inc. High deposition weld gun nozzle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5721417A (en) * 1996-02-01 1998-02-24 Abb Flexible Automation Inc. High deposition weld gun nozzle

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