DE218060C - - Google Patents
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- DE218060C DE218060C DENDAT218060D DE218060DA DE218060C DE 218060 C DE218060 C DE 218060C DE NDAT218060 D DENDAT218060 D DE NDAT218060D DE 218060D A DE218060D A DE 218060DA DE 218060 C DE218060 C DE 218060C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F23/00—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
- G01F23/14—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measurement of pressure
- G01F23/16—Indicating, recording, or alarm devices being actuated by mechanical or fluid means, e.g. using gas, mercury, or a diaphragm as transmitting element, or by a column of liquid
- G01F23/162—Indicating, recording, or alarm devices being actuated by mechanical or fluid means, e.g. using gas, mercury, or a diaphragm as transmitting element, or by a column of liquid by a liquid column
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
des Überlaufens.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, bei der Füllung von Hohlkörpern beliebiger
Form und beliebigen Inhalts, bei denen das Steigen der Flüssigkeit sonst nicht beobachtet
werden kann, jede gewünschte Füllhöhe genau innehalten und auf diese Weise das Überlaufen
mit Sicherheit verhüten zu können.
Man hat diesen Zweck bisher meist dadurch zu erreichen versucht, daß man durch
ίο Schwimmer betätigte Vorrichtungen konstruierte,
die aber einerseits infolge ihrer beweglichen Teile leicht versagen, andererseits
naturgemäß nur eine ganz beschränkte Verwendungsmöglichkeit besitzen können, da ihre
Form immer nur einer bestimmten Gefäßart angepaßt sein kann. Bei dem vorliegenden
Verfahren ist die an sich bekannte Tatsache zur Anwendung gebracht, daß der auf das
Innere eines mit Luft gefüllten Rohres wirkende Druck einer Flüssigkeit in eine Luftpressung
umgewandelt und diese ihrerseits dazu benutzt werden kann, auf eine in einem geschlossenen Räume vorhandene Flüssigkeit
derart einzuwirken, daß sie z. B. in ein Standglas hineingetrieben wird. Im Gegensatz zu
bekannten Einrichtungen dieser Art handelt es sich bei dem Gegenstande der Erfindung
nicht um ein Messen des Höhenstandes von Flüssigkeiten in einem bestimmten Gefäße,
sondern um ein Messen des Fehlraumes' im letzten Stadium der Befüllung eines beliebigen
Hohlkörpers irgendwelcher Art, wobei es auf den Inhalt nicht ankommt, sondern das Überlaufen
des Hohlkörpers beim Füllen mit Flüssigkeiten verhütet werden soll. Zur An-Wendung
des vorliegenden Verfahrens wählt man zweckmäßig die in der Zeichnung dargestellte
Ausführungsform.
Fig. ι zeigt eine Ausführungsform im Querschnitt.
Die Fig. 2 und 3 zeigen die das Standrohr umgebende Schutzhülse in Seitenansicht
bzw. im Schnitt. Fig. 4 ist eine andere Ausführungsform der Vorrichtung.
Mit einem Behälter A wird ein Rohr B und das in A hineinragende Standglas C luftdicht
verbunden. Wird der Behälter A mit einer Flüssigkeit gefüllt und die Vorrichtung
dann z. B. so auf ein zu füllendes Faß gestellt, daß das Rohr B durch das Spundloch
in das Faß hineinragt, so wird von dem Augenblicke an, wo die im Fasse steigende
Flüssigkeit die öffnung des Rohres B erreicht, die Luft in B mehr und mehr verdichtet.
Der dadurch auf die Flüssigkeit in A wirkende Druck treibt diese in dem Standglase C
empor, an dem mittels einer Skala, bei deren Aufstellung die Verhältnisse der Querschnitte
von B und C zu berücksichtigen sind, abgelesen werden kann, wieviel Steigraum in
jedem Augenblicke noch bis zur völligen Füllung des Fasses vorhanden ist. Die Genauigkeit
würde aber dadurch beeinflußt werden, daß die Dauben der Fässer oder allgemein
die Wände der zu befüllenden Hohlkörper, soweit es sich nicht um Ballons, Tonkrüge
oder Flaschen u. dgl. handelt, verschiedene Stärken aufweisen, wodurch natürlich
unrichtige Anzeigen hervorgerufen werden
müßten. Dieser Möglichkeit einer unrichtigen Anzeige ist dadurch vorgebeugt, daß die
Skala G in senkrechter Richtung verschiebbar ist, also entsprechend der größeren oder geringeren
Daubenstärke des Fasses oder allgemein entsprechend der größeren oder geringeren
Wandstärke der zu füllenden Hohlkörper gesenkt oder gehoben werden kann. Das Maß, um welches die Verschiebung der
ίο Skala G zu erfolgen hat, ist in der feststehenden
Skala H gegeben, deren Ziffern Zentimeter bedeuten und deren Nullpunkt so
festgelegt ist, daß ein zu befüllender Hohlkörper ohne erhebliche Wandstärke, z. B. ein
Ballon, auf dessen Rand die Vorrichtung aufgesetzt ist, in dem Augenblick überläuft, wo
die Flüssigkeitssäule im Standglase C diesen Punkt erreicht. Der Nullpunkt der Skala G
steht in diesem Falle mit dem Nullpunkt der Skala H gleich hoch. Man hat demnach nur
nötig, die Skala G vor. Benutzung der Vorrichtung so einzustellen, daß ihr Nullpunkt
mit derjenigen Ziffer der Skala H in gleicher Höhe steht, die der Stärke der Gefäßwand
entspricht, um stets eine völlig genaue Anzeige des noch vorhandenen Fehlraumes zu
erhalten.
Die Vereinigung einer beweglichen mit einer feststehenden Skala ist an sich nicht neu, doch
ist ihre Anwendung zur Erreichung des dem vorliegenden Verfahren zugrunde liegenden
Zweckes, insbesondere aber ihre Verwendung in der vorliegenden Kombination bisher nicht
bekannt.
Bei der Ausführung der Vorrichtung führt man zweckmäßig das Standglas C durch eine
Verschraubung D luftdicht in den Stutzen E ein, der gleichzeitig die Einfüllöffnung für A bildet
und einer darüber geschobenen Schutzhülse F mit den beiden Skalen G und H als Halt
dient. Die Schutzhülse wird vorteilhaft um ihre senkrechte Achse auf dem Stutzen drehbar
eingerichtet, um die in jedem einzelnen Falle vorteilhafteste Beleuchtung ausnutzen
zu können.
Um die Vorrichtung auch bei der Anwendung von großen Einfülltrichtern brauchbar
zu machen und um ihre Anwendbarkeit überhaupt für viele Zwecke einfacher und bequemer
zu gestalten, kann das Luftrohr B bei / abschraubbar eingerichtet sein. An seine
Stelle kann ein Schlauch (Fig. 4) angeschraubt werden, dessen anderes Ende mit einem den
Verhältnissen entsprechenden Luftrohre verbunden wird. Es braucht dann nur das Luftrohr
in das zu befüllende Gefäß eingeführt zu werden, während die Vorrichtung selbst an
beliebiger Stelle aufgestellt werden kann, wo sie die Verwendung eines Trichters nicht
hindert. Hierbei kann das Luftrohr, was bei feineren Flüssigkeiten sowie bei Säuren und
manchen flüssigen Chemikalien von Wert ist, leicht gereinigt und aus passendem indifferenten
Material gewählt werden.
Claims (1)
- 65 Patent-Anspruch :Einrichtung zur Feststellung des im letzten Stadium des Füllens von Hohlkörpern beliebigen Inhalts mit Flüssigkeit noch vorhandenen Fehlraumes zwecks Verhinderung des Überlaufens, gekennzeichnet durch ein in das zu füllende Gefäß einzuführendes Rohr, in dem in bekannter Weise durch die steigende Flüssigkeit die vorhandene Luft verdichtet wird, und einen mit dem Rohre unmittelbar oder durch einen Schlauch verbundenen Behälter mit einem Standrohr, in das eine Meßflüssigkeit aus dem Behälter durch die verdichtete Luft übergepreßt wird, und an dem mittels einer feststehenden und einer beweglichen Skala von einem bestimmten, durch die Länge des Luftrohres bedingten Zeitpunkte an der noch bis zur völligen Füllung vorhandene Fehlraum nach Einstellung der verschiebbaren Skala auf die der Stärke der Gefäßwand entsprechende Ziffer der festen Skala fortlaufend erkannt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE218060C true DE218060C (de) |
Family
ID=479322
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT218060D Active DE218060C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE218060C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1154282B (de) * | 1958-01-14 | 1963-09-12 | Fred H Jensen | Vorrichtung zum Messen und Anzeigen des Fluessigkeitsstandes in Fluessigkeitsbehaeltern |
-
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- DE DENDAT218060D patent/DE218060C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1154282B (de) * | 1958-01-14 | 1963-09-12 | Fred H Jensen | Vorrichtung zum Messen und Anzeigen des Fluessigkeitsstandes in Fluessigkeitsbehaeltern |
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