DE217599C - - Google Patents

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DE217599C
DE217599C DE1908217599D DE217599DA DE217599C DE 217599 C DE217599 C DE 217599C DE 1908217599 D DE1908217599 D DE 1908217599D DE 217599D A DE217599D A DE 217599DA DE 217599 C DE217599 C DE 217599C
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DE1908217599D
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    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/0601Vulcanising tyres; Vulcanising presses for tyres
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 217599 KLASSE 39«. GRUPPE
Formkernes und Formkern zur Ausübung dieses Verfahrens.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Januar 1908 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung hohler Gegenstände aus Kautschuk oder anderen vulkanisierbaren Stoffen mittels eines durch Ausschmelzen zu entfernenden Formkerns, das sich im wesentlichen dadurch kennzeichnet, daß der aus verhältnismäßig leicht schmelzbarem Material bestehende Formkern, auf welchem die Vulkanisation erfolgt, während der Vulkanisation zum
ίο Schmelzen gebracht wird. Beim Schmelzen vergrößert der Formkern sein Volumen bedeutend, während die Hülle aus Kautschuk bekanntermaßen bei der Vulkanisation sich etwas zusammenzieht. Hierdurch wird ein bedeutender Druck von innen her auf die Hülle ausgeübt, welcher den Vulkanisationsvorgang wesentlich fördert, und es wird dadurch auch bewirkt, daß sich die Hülle leicht von dem Formkern ohne Verziehen und Verzerren ablöst. Es findet dabei auch keine wesentliche Entziehung von Schwefel aus dem zu vulkanisierenden Stoff durch den metallischen Formkern statt.
Außer einem leicht schmelzbaren Metall kann man auch andere Stoffe als Formkern benutzen, welche bei einer für den zu vulkanisierenden Stoff noch nicht zerstörend wirkenden Temperatur während des Vulkanisationsvorganges schmelzen, so daß sie die oben erwähnten Wirkungen ausüben und sich nach dem Vulkanisieren ohne Weiteres im flüssigen Zustande entfernen lassen. Von Wichtigkeit ist dabei, daß das Material des Kerns keine Gase oder Dämpfe abgibt und ohne Aufkochen in den geschmolzenen Zustand übergeht. Dieser Bedingung genügen unter anderem die oben erwähnten leicht schmelzbaren Metalle und deren Legierungen, insbesondere Legierungen von Wismuth, Zinn und Blei, die sich in verschiedenen Verhältnissen mischen lassen, so daß der Schmelzpunkt solcher Legierungen von etwa 93 bis etwa 138 ° Celsius veränderlich ist. Als Ausführungsbeispiel mag eine Legierung von 5 Gewichtsteilen Wismuth, drei Gewichtsteilen Zinn und zwei Gewichtsteilen Blei erwähnt werden, welche bei etwa 93 bis 95 ° C, also unterhalb der VuI-kanisationstemperatur des Kautschuks, die bei etwa 148 ° C. liegt, schmilzt. Da bei diesem Verfahren die Vulkanisation von außen nach innen zu stattfindet und die Wärme wegen der schlechten Leitungsfähigkeit des zu vulkanisierenden Stoffs nur verhältnismäßig langsam nach innen fortschreitet, so wird dadurch, daß der Kern schon unterhalb der Vulkanisationstemperatur schmilzt, mit Sicherheit der erforderliche Innendruck hervorgebracht, der zusammen mit dem äußeren, durch die Vulkanisationspresse hervorgebrachten Druck den Vulkanisationsvorgang wesentlich unterstützt und beschleunigt. Die Entleerung des während der Vulkanisation geschmolzenen Kerns geschieht durch in der Hülle angebrachte kleine Öffnungen, beispielsweise durch den Ventilansatz bei der Herstellung von Luftreifen.
. Zwischen dem leicht schmelzbaren Kern und
der zu vulkanisierenden Hülle kann man noch eine Zwischenschicht anbringen, welche einesteils Gestaltsveränderungen entgegenwirkt, und andererseits die Hitze auf den zu vulkanisieren-
.5 den Stoff besser überträgt.
In Fig. i- der Zeichnung ist die Herstellung eines Luftreifens verdeutlicht. In ihr bedeutet α den Kern aus leicht schmelzbarem Stoffe, um welchen zuerst ein Band b aus vulkanisiertem
ίο Kautschuk und sodann ein Band c aus Segeltuch, Leinwand o. dgl. herumgewickelt ist. Diese Bänder bilden die oben erwähnte Zwischenschicht. Auf die Bänder wird der rohe zu vulkanisierende Kautschuk d aufgebracht; gegeberienfalls werden mehrere solcher, durch Segeltuch voneinander getrennter Schichten von rohem Kautschuk aufgebracht.
. Man kann die Einrichtung auch derart treffen, daß man als Zwischenschicht das leicht schmelzbare Material verwendet, wobei der Kern aus schwer schmelzendem Material, wie Eisen oder Stahl, besteht, so daß, wenn die Zwischenschicht schmilzt, die innen befindliche Eisenstange oder Eisenröhre leicht herausgezogen werden kann. Diese Ausführungsform findet besonders bei der Herstellung von Schläuchen u. dgl. Anwendung. Auch hier wird durch die Zwischenschicht Deformation verhindert und ein bedeutender Innendruck ausgeübt.
Der Kern mit der ihn umschließenden Hülle wird, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, in Formen oder Pressen f, fi gebracht und hier bei der Vulkanisationstemperatur dem erforderlichen Druck unterworfen. Während auf diese Weise die Vulkanisation erfolgt, schmilzt der Kern bzw. die aus leicht schmelzendem Stoffe bestehende Zwischenschicht und kann nach dem Herausnehmen aus der Vulkanisationspresse durch irgendwelche beliebige Vorrichtung entfernt werden.
In Fig. 2 ist ein in den Ventilansatz e eingesetzter Heber g benutzt, um das geschmolzene Metall aus dem geschlossenen Reifen, aus welchem es sonst nicht ausfließen würde, zu entfernen. Das Metall kann natürlich beliebig oft verwendet werden. . ■ '
Die Herstellung von Gummibällen ohne Anwendung einer Zwischenschicht ist in den Fig. 4 und 5 verdeutlicht, i bezeichnet hier den schmelzbaren Kern und j die Entleerungsöffnung.
Bei Anwendung der oben erwähnten Legierung kann man etwa im Hohlraum verbleibende Reste derselben durch Ausspülen mit heißem Wasser entfernen.
Das Verfahren kann auch auf Kautschukersatzmittel sowie auf beliebige, der Vulkanisation fähige Stoffe Anwendung finden. Es werden dadurch in einer einzigen Operation nahtlose, aus einem Stück' bestehende vulkanisierte Hohlkörper für die verschiedensten Gewerbe erhalten.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung hohler Gegenstände aus Kautschuk oder anderem vulkanisierbaren Stoffe mittels eines durch Ausschmelzen zu entfernenden Formkerns, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkern, auf welchem die Vulkanisation erfolgt, während der Vulkanisation zum Schmelzen gebracht wird.
2. Formkern zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aus leicht schmelzbarem ■ Metall bestehende Kern von einer Schicht aus Wärme schlecht leitendem Stoffe, z. B. aus Leinewand oder vulkanisiertem Kautschuk, umgeben ist.
3. Formkern zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das während der Vulkanisation · schmelzende und sodann zu entfernende Metall nur eine Mantelschicht des an sich bekannten, aus schwer- schmelzbarem Metall bestehenden Formkernes bildet.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Berlin. Gedruckt in Der REtciiSDRUCKEREt.
DE1908217599D 1908-01-05 1908-01-05 Expired DE217599C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE217599T 1908-01-05

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DE1908217599D Expired DE217599C (de) 1908-01-05 1908-01-05

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DE (1) DE217599C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5433525A (en) * 1993-08-13 1995-07-18 Reliance Electric Industrial Company Bearing housing with embedded temperature measurement device
US5439296A (en) * 1993-06-04 1995-08-08 Reliance Electric Industrial Company Bearing housing with temperature switch

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5439296A (en) * 1993-06-04 1995-08-08 Reliance Electric Industrial Company Bearing housing with temperature switch
US5433525A (en) * 1993-08-13 1995-07-18 Reliance Electric Industrial Company Bearing housing with embedded temperature measurement device

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