DE217561C - - Google Patents
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- DE217561C DE217561C DENDAT217561D DE217561DA DE217561C DE 217561 C DE217561 C DE 217561C DE NDAT217561 D DENDAT217561 D DE NDAT217561D DE 217561D A DE217561D A DE 217561DA DE 217561 C DE217561 C DE 217561C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28G—CLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
- F28G3/00—Rotary appliances
- F28G3/04—Rotary appliances having brushes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 217561 -KLASSE 13 e. GRUPPE
in BRÜSSEL.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entfernen des Kesselsteines aus Kesselröhren
mit unter Fliehkraftwirkung ausschwingenden Arbeitsscheiben. Gegenüber bekannten
Vorrichtungen dieser Art besteht das Wesen der Erfindung darin, daß die Arbeitsscheiben mittels Langlöcher auf ihren Tragbolzen
gelagert sind, die in tangential verlaufenden Langlöchern ihrer Lagerscheiben ruhen.
ίο Zweckmäßig sind die einander entsprechenden
Langlöcher für jeden Tragboken in den Lagerscheiben' zueinander versetzt angeordnet.
Durch diese Anordnung wird erreicht, daß die Entfernung der Ablagerungen durch das Walzen der Scheiben und nicht durch Stoß
vor sich geht. Die tangentiale Anordnung der Langlöcher erleichtert diese Art des Angriffes
der Scheiben und verringert dementsprechend deren schädlichen Einfluß auf die Kesselröhren.
Die Antriebsmaschine für den Werkzeugkopf einer derartigen Vorrichtung wird gemäß
der Erfindung zweckmäßig mittels eines Gegengewichtes an einer Laufkatze senkrecht beweglich
aufgehängt, die auf einer zur Achse der Kesselröhren gleichlaufenden und in wagerechter
Richtung verschiebbaren Laufbahn ruht.
Fig. I zeigt eine Einzelansicht des Reinigungswerkzeuges innerhalb des zu reinigenden
Rohres mit Führungsvorrichtung im Längsschnitt. Fig. 2 bis 4 sind Querschnitte durch das Reinigungswerkzeug bzw. dessen
Führung. Fig. 5 und 6 veranschaulichen die den Antriebsmotor tragende Laufkatze in zwei
Ansichten. Fig. 7 zeigt die Führungsbahn für die Laufkatze der Maschine im Grundriß.
Fig. 8 und 9 stellen in Seiten- und Vorderansicht die Aufhängevorrichtung für den Elektromotor
dar. Fig. 10 und 11 veranschauliehen den Einbau der Reinigungsanlage in
einem Kesselhaus.
Bei der neuen Vorrichtung besteht das in die Kesselröhren einzuführende Werkzeug aus
zwei Scheiben 1 und 2, von denen die eine Scheibe 1 größeren Durchmesser als die andere
Scheibe 2 hat. Beide Scheiben sind mit Langlöchern 3 versehen, die in tangentialer Richtung
zum Umfang der Drehungsachse 6 der Vorrichtung verlaufen und zur Aufnahme der Bolzen 4 dienen. Auf diese Bolzen 4 wird vor
dem Zusammenbau der Scheiben 1 und 2 eine Anzahl von Scheiben 5 geschoben, die mittels
Langlöcher auf den Tragbolzen 4 gelagert sind (Fig. 1 bis 3). Die Scheiben 1 und 2
sitzen fest auf der Drehungsachse 6. Zu diesem Zwecke ist die Scheibe 1 mit einer auf
einem Vierkant der Achse 6 sitzenden Scheibe/
durch Schrauben 9 verbunden, während die Scheibe 2 auf einem Vierkant der Achse 6 sitzt
und durch eine auf das Ende der Achse geschraubte, mittels einer Mutter IO gehaltene
Platte 8 in ihrer Lage gesichert ist.
Die Achse 6 ist durch Keile 12 mit einer Hohlwelle 11 verbunden. Letztere läuft in
Lagern 13, die sich im Innern der hohlen Handhabe 14 befinden, und erhält Antrieb von einem
Elektromotor 15, mit dem sie durch eine Kupplung verbunden ist. Mit der hohlen Handhabe
14 sind Bügel verbunden, die Rollen 16 (Fig. 4) tragen, welche zur Führung des
Werkzeuges in dem zu reinigenden Kesselrohr dienen. Durch die Anordnung der Arbeitsscheiben 5 mittels Langlöcher auf ihren Trag-
bolzen 4 und durch deren Lagerung in zueinander versetzt und tangential zum Umfang
der Drehungsachse 6 verlaufenden Langlöchern der Tragscheiben 1 und 2 wird erzielt,
daß die Scheiben nicht wie bisher durch Stoß, sondern durch Wälzbewegung auf die Ablagerungen
einwirken und gleichzeitig nur die Ablagerungen, aber nicht die Rohrwände angreifen.
Der Elektromotor 15 liegt in einem Bügel 31 (Fig. 8 und 9) und hängt mittels eines Seillaufes oder Flaschenzuges 25 an einer kleinen Laufkatze 24. Letztere ist mit Rollen 26 versehen und hat als Laufbahn zwei durch Zwischenstücke 28 miteinander verbundene Röhren 27 (Fig. 5 und 7). Die Laufbahn 27 liegt mit dem einen Ende zweckmäßig unter Zwischenschaltung eines Winkeleisens oder sonst einer Stütze 29 auf dem Kessel auf, während das andere Ende eine rollenartige oder andere Unterstützung 30 hat (Fig. 10). Die Stützen 29 und 30 nehmen die ganze Breite der Kesselanlage ein. . Die Unterstützung 30 liegt um so viel höher als die Winkelstütze 29, daß die Laufbahn dieselbe Neigung erhält wie die Röhren des Kessels. Bei dieser Anordnung kann die Laufbahn 27 mit der daran hängenden Maschine 15 und dem Werkzeug 1, 2 ohne Schwierigkeit in der Breitenriohtung des Kessels bzw. der Kesselgruppe verschoben werden. Das Heben und Senken der Maschine mit dem Werkzeug erfolgt mit Hilfe des Flaschenzuges 25, so daß alle Kesselröhren bequem erreicht werden können. Zum Gewichtsausgleich dient ein Gegengewicht 32 (Fig. 10), das mit der Laufkatze 24 durch eine Kette oder ein Seil 33 verbunden ist. Das Gegengewicht trägt wesentlich zur leichten Handhabung der Vorrichtung beim Hin- und Herschieben bei. Durch die beschriebene Anordnung wird ermöglicht, die Vorrichtung bei jeder beliebigen Kesselanlage durch einfaches Anbringen von Stützen 29 und 30 zu verwenden, was mit den
Der Elektromotor 15 liegt in einem Bügel 31 (Fig. 8 und 9) und hängt mittels eines Seillaufes oder Flaschenzuges 25 an einer kleinen Laufkatze 24. Letztere ist mit Rollen 26 versehen und hat als Laufbahn zwei durch Zwischenstücke 28 miteinander verbundene Röhren 27 (Fig. 5 und 7). Die Laufbahn 27 liegt mit dem einen Ende zweckmäßig unter Zwischenschaltung eines Winkeleisens oder sonst einer Stütze 29 auf dem Kessel auf, während das andere Ende eine rollenartige oder andere Unterstützung 30 hat (Fig. 10). Die Stützen 29 und 30 nehmen die ganze Breite der Kesselanlage ein. . Die Unterstützung 30 liegt um so viel höher als die Winkelstütze 29, daß die Laufbahn dieselbe Neigung erhält wie die Röhren des Kessels. Bei dieser Anordnung kann die Laufbahn 27 mit der daran hängenden Maschine 15 und dem Werkzeug 1, 2 ohne Schwierigkeit in der Breitenriohtung des Kessels bzw. der Kesselgruppe verschoben werden. Das Heben und Senken der Maschine mit dem Werkzeug erfolgt mit Hilfe des Flaschenzuges 25, so daß alle Kesselröhren bequem erreicht werden können. Zum Gewichtsausgleich dient ein Gegengewicht 32 (Fig. 10), das mit der Laufkatze 24 durch eine Kette oder ein Seil 33 verbunden ist. Das Gegengewicht trägt wesentlich zur leichten Handhabung der Vorrichtung beim Hin- und Herschieben bei. Durch die beschriebene Anordnung wird ermöglicht, die Vorrichtung bei jeder beliebigen Kesselanlage durch einfaches Anbringen von Stützen 29 und 30 zu verwenden, was mit den
■ bisher bekannten Vorrichtungen nicht ohne weiteres ausführbar ist.
Die Wirkungsweise ist folgende: Ehe das Werkzeug in das zu reinigende Kesselrohr eingeführt
wird, läßt man in dieses Rohr einen kleinen Wasserstrahl ein, der späterhin zur Kühlung des Werkzeuges und des Rohres sowie
ferner zur Wegschaffung des abgestoßenen Kesselsteines dient. Hierauf wird das Werkzeug in das Rohr eingeführt und die Antriebsmaschine
in Bewegung gesetzt. Die Welle 11 dreht sich dann sehr rasch mit dem
Werkzeug, wobei sich die Tragbolzen 4 mit den Scheiben 5 unter der Einwirkung der
Fliehkraft in ihren Langlöchern 3 von der Achse 6 nach dem Umfang der Scheiben 1 und 2
zu verschieben. Die hierbei gleichfalls nach außen bewegten Scheiben 5 wirken nach ihrem
Anlegen an die Ablagerungen des Kesselrohres im wesentlichen durch ihre Wälzbewegung
und nicht so sehr durch Stoß. Durch die versetzte Anordnung" der Langlöcher 3 in den
Lagerscheiben 1, 2 für die Tragbolzen 4 wird ferner verhindert, daß sich die Arbeitsscheiben
5 in den Ablagerungen festsetzen. Mittels des Schaftes 14 kann man das Werkzeug in
dem Kesselrohr hin und her schieben, die Einwirkung des Werkzeuges also innerhalb ein
und desselben Rohres beliebig oft wiederholen. Für gewöhnlich treibt man das Werkzeug nach
Maßgabe der erfolgten Reinigung weiter vor. Diese Verschiebung ist, wie bereits oben erwähnt,
infolge der Aufhängung der Maschine an der Laufkatze 24 und infolge der geneigten
Lage der Laufbahn 27 sehr leicht, indem die Vorrichtung schon infolge ihres eigenen Gewichtes
bestrebt ist, sich abwärts und damit in das Kesselrohr hineinzuschieben. Alle Vor-
und Rückbewegungen erfordern wenig Anstrengung, da lediglich der geringe Widerstand
des Gegengewichtes 32 zu überwinden ist.
Beim Reinigen verfährt man zweckmäßig in der Weise, ilaß zuerst alle in derselben senkrechten
Ebene liegenden Kesselröhren vorgenommen werden, worauf die Vorrichtung durch Verschiebung der Laufbahn 27 auf die
senkrechte Ebene der nächsten übereinanderliegenden Röhren eingestellt wird. -
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Reinigen von Kesselröhren mit unter Fliehkraftwirkung
ausschwingenden Arbeitsscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsscheiben
(5) mittels Langlöcher auf ihren Tragbolzen (4) gelagert sind, die in tangential
zum Umfang der Drehungsachse (6) verlaufenden Langlöchern (3) ihrer Lagerscheiben
(1 und 2) ruhen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einander entsprechenden
Langlöcher (3) für jeden iao
Tragbolzen (4) in den Lagerscheiben (1 und 2) zueinander versetzt angeordnet
sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmaschine
(15) für den Werkzeugkopf mittels eines Gegengewichtes (32) an einer
Laufkatze (24) senkrecht beweglich aufgehängt ist, die auf einer zur Achse der
Kesselröhren gleichlaufenden und in wagerechter Richtung verschiebbaren Laufbahn
(27) ruht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedrückt IN 1>er ReiChsdrüCkereI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217561C true DE217561C (de) |
Family
ID=478857
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217561D Active DE217561C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217561C (de) |
-
0
- DE DENDAT217561D patent/DE217561C/de active Active
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