DE216178C - - Google Patents

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DE216178C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/30Reflecting-sights specially adapted for smallarms or ordnance

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V£ 216178 —' KLASSE 72/. GRUPPE
Dr. HEINRICH SCHOELER in BERLIN.
Visiervorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juni 1903 ab.
Es ist bereits bekannt, an. Schußwaffen an dem Korn einen dem Auge des Schützen zugewandten Spiegel anzuordnen, durch den ein Bild der Visiermarke über die Mündung der Waffe hinaus nach vorn entworfen wird. Nach vorliegender Erfindung soll an .Stelle des üblichen Visiers ein sphärischer, gegen den Schützen zu etwas geneigter Hohlspiegel angeordnet sein, der ein Bild einer auf der ίο Laufoberfläche angeordneten Visiermarke etwa in der deutlichen Sehweite des Schützen entwirft. Dieses Bild ist dann mit dem Korn zur Deckung zu bringen.
Zur Beleuchtung der Visiermarke kann dabei noch ein besonderer Planspiegel am Gewehr drehbar und leicht abnehmbar befestigt sein.
Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. ι das Visier mit dem sphärischen Hohlspiegel in vier Ansichten,
Fig. 2 den Beleuchtungsspiegel in zwei Ansichten und
Fig. 3 die gesamte Visiereinrichtung am Gewehr.
Als Zielmarke dient ein spitzwinkliges, innerhalb der Brennweite ■ des Konkavspiegels a auf der Laufoberfläche gelegenes Dreieck, dessen Basis dem Schützen zugewandt ist. Damit sich die Marke besser abhebt, ist entweder die Laufoberfläche hell und die Visiermarke dunkel oder umgekehrt. Bemerkt sei, daß es an sich bereits bekannt ist, die Laufoberfläche zwecks Erleichterung des Zielens bei schlechter Beleuchtung mit einem hellen Anstrich zu versehen.
Der Visierspiegel α ist aus der einen Hälfte einer konkaven Spiegelfläche ausgeschnitten und mit seiner .oberen Kante dem Schützen zu leicht geneigt. Das spitzwinklige Zieldreieck liegt in der Laufoberfläche und erscheint als aufrechtes Bild mit seiner Basis an der oberen Kante des Spiegels, welcher eine Visierkimme der üblichen Art besitzt. Das Korn stellt ein Prisma dar, an dessen Basis eine zum Ziel hinabgeschrägte Leiste sich befindet. Die Basis des Spiegelbilddreiecks hat annähernd die gleiche Größe wie diejenige des Kornprismas; die Einvisierung bei auf Vollkorn eingeschossenem Gewehr ist richtig erfolgt, wenn Basis an Basis liegt. Bei Lichteinfall von vorn wird zweckmäßig die Helligkeit des Bildes durch einen Plan- oder Konkavspiegel verstärkt, welcher undurchbohrt auf dem Gewehrlauf zwischen dem zielenden Auge und der Basis des Visierdreiecks angebracht ist. Der Spiegel ist an einer federnden Gabel, die mit kleinen Stiften in seitliche Löcher des Laufes eingreift, um eine wagerechte Achse drehbar und auf und ab schiebbar befestigt.
Die Verwendung besonderer Beleuchtungsspiegel für die Visiermarke von Spiegelvisiervorrichtungen der oben erwähnten Art ist bereits bekannt; als neu ist demgegenüber nur noch die besondere Anordnung des leicht abnehmbaren und drehbaren Beleuchtungs-
spiegeis in Verbindung mit der Spiegelvisiervorrichtung nach vorliegender Erfindung anzusehen.
Fällt das Licht vom Rücken des Schützen her auf das Gewehr, dann ist eine Verstärkung der Helligkeit durch den Beleuchtungsspiegel nicht erforderlich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Visiervorrichtung, bei der das durch einen Spiegel entworfene Bild einer Visiermarke zum Zielen benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stelle des Visiers ein nach dem Schützen zu geneigter sphärischer Hohlspiegel angeordnet ist, der ein Bild einer auf der Laufoberfläche des Gewehrs angeordneten Visiermarke in der deutlichen Sehweite des Schützen entwirft, und daß zwischen dem Auge des Schützen und der Visiermarke ein zur Erhöhung der Helligkeit des Visierbildes dienender Beleuchtungsspiegel am Gewehr drehbar und leicht abnehmbar befestigt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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