DE216160C - - Google Patents

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DE216160C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/02Fixed-bed gasification of lump fuel
    • C10J3/20Apparatus; Plants
    • C10J3/34Grates; Mechanical ash-removing devices

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

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KAISERLICHES PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 216160.-KLASSE 24 e. GRUPPE
POETTER & CO., AKT.-GES. in DORTMUND.
zentraler, feststehender Windhaube.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. August 1907 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, durch welche bei Gaserzeugern mit ununterbrochenem Betrieb die Schlacke und Asche selbsttätig ausgeworfen werden soll. Bei derartigen Gaserzeugern ist gewöhnlich eine Rostschale vorgesehen, welche der vorliegenden Erfindung gemäß drehbar und derart mit Einrichtungen versehen ist, daß die in der Schale befindliche Asche bzw. die
ίο Schlacke beim Drehen der Rostschale nach einer bestimmten Stelle zu geführt wird, von welcher aus sie mit Hilfe von Leitvorrichtungen unter dem Rand des Gaserzeugermantels hinweg nach außen geleitet wird, so daß die Asche oder die Schlacke selbsttätig bei Drehung der Rostschale über den Rand der letzteren fallen kann, ohne daß hierbei in irgendwelcher Weise der Betrieb des Gaserzeugers gestört würde.
In den Zeichnungen veranschaulicht Fig. 1 schematisch im senkrechten Schnitt eine Ausführungsform der Vorrichtung, während Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe darstellt. Die Fig. 3 und 4 zeigen ebenfalls im senkrechten Schnitt und Draufsicht eine andere Ausführungsform der Auswurfvorrichtung.
Das Unterende des Gaserzeugers α wird in bekannter Weise durch eine Rostschale b abgeschlossen, welche mit Wasser gefüllt ist und hierdurch einen Wasserabschluß für den Gaserzeuger bildet. Die Rostschale ist mit einem ungleichseitigen Kegel c versehen, welcher ungefähr in der Mitte der Schale angeordnet ist und vermöge seiner Ungleichseitigkeit die Asche und Schlacke bei Drehung der Rostschale aus der Mitte derselben heraus nach dem Rande zu schiebt. In der Mitte der Rostschale ist feststehend in bekannter Weise die Windzuführung d angeordnet. Die Rostschale ruht mit Lagern auf Kugeln e und ist nach Fig. 1 an ihrem Oberrand mit einem Zahnkranz f versehen, in welchen eine Schnecke g (Fig. 2) eingreift, bei deren Drehung die Rostschale in Umdrehung gesetzt. wird. Nach den Fig. 1 und 2 ist an einer Stelle unterhalb des Mantels des Gaserzeugers eine schaufeiförmige Platte h angeordnet, welche um einen Zapfen, der an dem Generatormantel oder einer Tragsäule für diesen angebracht ist, gedreht werden kann. Die schaufeiförmige Platte ragt in den Gaserzeuger hinein und kann sich an den Kegel c der Rostschale anlegen. Das außerhalb des Gaserzeugers liegende Ende der Platte h erstreckt sich bis an den Rand der Rostschale und überragt ihn. Die schaufeiförmige Platte h kann verstellt werden, so daß ihre wagerechte Mittelachse mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse des Generators steht. Je nach Stellung der schaufeiförmigen Platte h wird 60 ■ die Auswurf menge der Asche und Schlacke bei Drehung der Rostschale bestimmt. Das außerhalb des Gaserzeugers liegende Ende der schaufeiförmigen Platte h könnte auch aus einem verschiebbaren Blech bestehen. Es ist ersichtlich, daß bei Drehung der Rostschale b
• die in ihr befindliche Asche und Schlacke nach der schaufeiförmigen Platte h geführt wird, und daß die Schlacke vermöge ihres beständigen Nachschubes längs der Platte h nach deren rückwärtigem Ende vorgedrückt wird, so daß die Schlacke und Asche allmählich über den Rand der Rostschale fallen muß.
NaGh den Fig. 3 und 4 besitzt der in der Rostschale b angeordnete Kegel c zwei oder mehrere spiralförmig gebogene Rippen i, durch welche bei Drehung der Rostschale die Weiterbeförderung der Asche und Schlacke erleichtert wird. Die Leitvorrichtung für die Asche und Schlacke besteht nach diesem Ausführungsbeispiel aus einem im Querschnitt beliebig gestalteten Rohr k, dessen eine öffnung in den Raum zwischen dem Kegel c und dem Rand des Mantels des Gaserzeugers bzw. der Rostschale b ragt. In dieser Öffnung ist eine drehbare und feststellbare Klappe I angebracht, welche die öffnung vollkommen zu schließen vermag und, je nachdem sie mehr oder weniger geöffnet ist, eine größere oder kleinere Menge der Asche und Schlacke in das Rohr k bei Drehung der Rostschale eintreten läßt. Das rückwärtige Ende des Rohres k überragt den oberen Rand der Rostschale, so daß auch bei dieser Ausführungsform der Auswurfvorrichtung die Asche und Schlacke allmählich bei Drehung der Rostschale über den Rand derselben hinwegbefördert wird. Selbstverständlich könnte man die Leitvorrichtungen für die Asche und Schlacke in mehrfacher Anzahl anordnen.

Claims (2)

.Patent-Ansprüche: ',
1. Vorrichtung zum Auswerfen der Asche und Schlacke aus Gaserzeugern mit ununterbrochenem Betrieb, mit drehbarer Rostschale, an dieser angebrachtem. Kegel und zentraler, feststehender Windhaübe, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rostschale ein abgestumpfter ungleichseitiger Kegel angebracht ist, der die Asche und Schlacke bei Drehung der Schale nach dem Rande des Gaserzeugers drängt, wobei die Asche und Schlacke durch eine oder mehrere in die Rostschale hineinragende und den Rand der letzteren überragende, verstellbare Leitvorrichtungen herausbewegt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitvorrichtungen für die Asche und Schlacke aus einem oder mehreren Rohren beliebigen Querschnitts bestehen, die zur Bestimmung der auszuwerfenden Schlackenmengen innen mit einer drehbaren Klappe versehen sind und nach außen den Rand der Rostschale überragen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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