DE2160403C3 - Maschine zum großflächigen Abtragen von Straßendecken - Google Patents
Maschine zum großflächigen Abtragen von StraßendeckenInfo
- Publication number
- DE2160403C3 DE2160403C3 DE19712160403 DE2160403A DE2160403C3 DE 2160403 C3 DE2160403 C3 DE 2160403C3 DE 19712160403 DE19712160403 DE 19712160403 DE 2160403 A DE2160403 A DE 2160403A DE 2160403 C3 DE2160403 C3 DE 2160403C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- milling drum
- milling
- milled
- chassis
- drum
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C23/00—Auxiliary devices or arrangements for constructing, repairing, reconditioning, or taking-up road or like surfaces
- E01C23/06—Devices or arrangements for working the finished surface; Devices for repairing or reconditioning the surface of damaged paving; Recycling in place or on the road
- E01C23/08—Devices or arrangements for working the finished surface; Devices for repairing or reconditioning the surface of damaged paving; Recycling in place or on the road for roughening or patterning; for removing the surface down to a predetermined depth high spots or material bonded to the surface, e.g. markings; for maintaining earth roads, clay courts or like surfaces by means of surface working tools, e.g. scarifiers, levelling blades
- E01C23/085—Devices or arrangements for working the finished surface; Devices for repairing or reconditioning the surface of damaged paving; Recycling in place or on the road for roughening or patterning; for removing the surface down to a predetermined depth high spots or material bonded to the surface, e.g. markings; for maintaining earth roads, clay courts or like surfaces by means of surface working tools, e.g. scarifiers, levelling blades using power-driven tools, e.g. vibratory tools
- E01C23/088—Rotary tools, e.g. milling drums
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Road Repair (AREA)
- Adjustment And Processing Of Grains (AREA)
Description
höchsten Punkt der Fräswalze gefördert ist, fällt es auf
die dicht hinter der Fräswalze angeordnete Transporteinrichtung und wird von dieser an die gewünschte
Stelle transportiert Da die Fräsmeißel zweckmäßig gemäß der Erfindung auf Lücke gegeneinander versetzt
angeordnet sind, ist gewährleistet, daß auch kleine und
kleinste Teile auf diese Weise zur Transporteinrichtung gelangen und eine einwandfreie Säuberung der
abgefrästen Flächen stattfindet Zudem kann durch geeignete Ausbildung der Transporteinrichturg erreicht '
werden, daß das abgefräste Material unmittelbar in einen oder hinter der Fräsmaschine herfahrenden
Lastkraftwagen gefördert wird, so daß auf Hilfspersonal verzichtet werden kann.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das Transportband in ein
erstes parallel zur Fräswalze verlaufendes, und ein zweites sich vom Abwurfende des ersten Bandes zu
einer Sammelstelle erstreckendes endlos umlaufendes Transportband unterteilt Um ein unbeabsichtigtes
Herabfallen des abgefrästen Materials von dem bzw. den Transportbändern zu verhindern, sind die Stützrollen,
über die das jeweilige Band läuft, zweckmäßig V-förmig angeordnet
Um einen möglichst geringen, von der jeweiligen 2s
Höheneinteilung der Fräswalze unabhängigen Abstand der Transporteinrichtung von der Fräswalze sicherzustellen,
ist am zweckmäßigsten das der Fräswalze benachbarte erste Transportband an der Fräswalzenhalterung
befestigt
Wie bereits erwähnt kann die Transporteinrichtung das abgefräste Material unmittelbar in einen Lastkraftwagen
fördern. Dies bedingt jedoch, daß während des Fräsbetriebs dauernd ein Lastkraftwagen neben oder
hinter der Fräsmaschine herfahren und, wenn dieser zum Entladeort fährt ein weiterer Lastkraftwagen
eingesetzt werden muß. Es empfiehlt sich daher, auf der Maschine eine Sammelstelle in Form eines eine
absperrbare Auswurföffnung aufweisenden Behälters vorzusehen. Je nach Wahl der Größe dieses Behälters
kann er als Zwischenspeicher dienen, in dem das abgefräste Material gesammelt wird, solange der
normalerweise neben oder hinter der Maschine fahrende Lastkraftwagen zum Entladen unterwegs ist,
oder als Endsammelbehälter, der am Einsatzende der Maschine entleert wird.
Ein Teil des abgefrästen Materials, das sich während des Fräsens vor der Fräswalze ansammelt, wird, wie sich
gezeigt hat nicht durch die Fräswalze nach hinten gefördert sondern wandert zu den Stirnseiten der
Fräswalze und gelangt aus dem Wirkungsbreich der als Förderer arbeitenden Fräswalze. Obwohl dieser Anteil
des abgefrästen Materials sehr gering ist und es sich darüber hinaus meist um größere Materialstücke
handelt, die leicht beispielsweise durch der Fräswalze nachgeordnete Schubbleche entfernt werden können,
sind gemäß einer anderen Ausführurgsform der Erfindung zur Vermeidung des Auswanderns von
Materialstücken, auf beiden Stirnseiten der Fräswalze
über den Fräswalzenumfang hinausragende Führungsbleche angeordnet, die an einem Ende mittelbar oder
unmittelbar am Fahrwerk angelenkt sind und sich auf der abzufräsenden Straßendecke abstützen. Durch
derartige Führungsbleche wird nicht nur die Säuberung der abgefrästen Flächen weiter verbessert sondern
auch der Förderwirkungsgrad der Fräswalze erhöht
Eine weitergehende Verbesserung des Förderwirkungsgrades der Fräswaize wird gemäß einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung dadurch erzielt daß über der Fräswalze eine sich über ihre gesamte Länge
erstreckende und ungefähr vom Straßendeckenniveau bis zur unteren Fräswalzenrückseite reichende gewölbte
Abdeckhaube angeordnet ist Durch eine solche Abdeckhaube wird darüber hinaus erreicht, daß die
Förderwirkung der Fräswalze bereits bei einer geringeren Menge von vor der Fräswalze angesammelten
abgefrästen Materials nahezu voll einsetzt Dies bedeutet daß die Fräswalze bzw. die Maschine eine
wesentlich kleinere Ansammlung von abgefrästem Material vor sich her zu schieben hat und infolgedessen
der Wirkungsgrad der Maschine durch die Anordnung einer gewölbten Abdeckhaube nicht unwesentlich
erhöht wird. Hinzu kommt daß das Bedienungspersonal und die Maschine sowie die darauf befindlichen
Aggregate vor herumfliegenden Materialstückchen geschützt sind.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Abdeckhaube an ihrem hinteren Ende drehbar gelagert
Dies hat gegenüber einer unbeweglich angeordneten Abdeckhaube den Vorteil, daß ein Austausch der
Fräswalze oder ein Auswechseln von Fräsmeißeln wesentlich leichter durchgeführt werden kann. Das der
abzufräsenden Straßendecke benachbarte Ende der Abdeckhaube kann auf am Fahrwerk befindlichen
Halterungen ruhen oder, was besonders verteilhaft ist sich auf der abzufräsenden Straßendecke abstützen. Bei
letztgenannter Anordnung ergibt sich in jeder Höheneinstellung der Fräswalze ein in Walzenumfangsrichtung
von der Frässtelle bis nach hinten zur Transporteinrichtung geschlossener Förderkanal mit einer entsprechend
günstigen Förderwirkung. Um zu gewährleisten, daß auch bei größeren Höhenverstellungen der
Fräswalze zwischen dieser und der Abdeckhaube ein nicht zu kleiner und nicht zu großer Förderkanalquerschnitt
vorhanden ist, ist die Abdeckhaube am zweckmäßigsten an der Fräswalzenhalterung angelenkt.
Im allgemeinen besteht die Möglichkeit, die Fräsmeißel so auf der Walze anzuordnen, daß bei Drehung der
Fräswalze das abgefräste Material zur Umfangsmittellinie der Walze transportiert wird. Dadurch ist gewährleistet,
daß das abgefräste Material bei der Förderung von der Frässtelle zur Transporteinrichtung nicht seitlich
aus dem Förderkanal herausfällt. Insbesondere wenn aus frästechnischen Gründen eine andere Fräsmeißelanordnung
gewählt werden muß, kann ein Herausfallen des abgefrästen Materials aus dem Förderkanal dadurch
vermieden werden, daß an beiden Stirnseiten der Abdeckhaube jeweils eine Seitenwand vorgesehen ist,
die den Förderkanal seitlich verschließt Da die Seitenwände möglichst dicht an den Stirnseiten der
Fräswalze anliegen sollten, um auch das Herausfallen kleiner und kleinster Materialstückchen zu unterbinden,
sind die Seitenwände am zweckmäßigsten flexibel ausgebildet Sie bestehen vorzugsweise aus einem
Gummi- oder Lederstück.
Die Erfindung sei anhand der Zeichnung, die in zum Teil schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel
zeigt näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der Maschine zum Abfräsen
von Straßendecken und
Die Maschine zum Abfräsen von Straßendecken besteht wie aus F i g. 1 ersichtlich ist aus einem
Fahrwerk 1 mit einem lenkbaren Vorderräderpaar 2 und einem Kinterräderpaar 3 sowie einem im hinteren
Teil des Fahrwerks 1 angeordneten Dieselmotor 4, der die beiden Hinterräder und zudem über eine Kardanwelle
5 und ein Übersetzungsgetriebe 6 die Fräswalze 7 entgegen der Fahrtrichtung der Maschine antreibt. Die
auf der Fräswalze sitzenden Fräsmeißel sind der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt. Die Achse 8
der Fräswalze 7 ist in einer aus zwei Schwenkarmen gebildeten Fräswalzenhalterung 9 gelagert, die ihrerseits
jeweils an einer Halterung 10 des Fahrwerks 1 angelenkt sind. Die beiden Schwenkarme können
mittels eines Hydraulikzylinders 11 um ihren Drehpunkt zur Einstellung der gewünschten Frästiefe angehoben
und abgesenkt werden.
Über der Fräswalze 7 befindet sich eine gewölbte Abdeckhaube 12, die sich mit ihrem vorderen Ende 13
auf der abzufräsenden Straßendecke 14 abstützt und mit ihrem hinteren Ende 15, wie insbesondere aus der F i g. 2
hervorgeht, an zwei Haltearmen 16 angelenkt ist, von denen jeweils einer an einem Schwenkarm der
Fräswalzenhalterung 9 mittels Schrauben befestigt oder angeschweißt ist. An beiden Stirnseiten der Abdeckhaube-12
ist eine aus Gummi bestehende Seitenwand 17 angebracht, die nahezu bis auf das Straßendeckenniveau
herabreicht. Im Bereich des vorderen Endes 13 der gewölbten Abdeckhaube 12 sind auf beiden Stirnseiten
der Fräswalze 7 über den Fräswalzenumfang hinausragende Führungsbleche 18 angelenkt, die sich auf der
abzufräsenden Straßendecke 14 abstützen. Die Seitenwände 17 und die Führungsbleche 18 verhindern, dal
das sich vor der Fräswalze 7 ansammelnde und vor dieser nach hinten zu einer Transporteinrichtung If
geförderte abgefräste Material 20 durch seitliche; Abwanders aus dem Wirkungsbereich der Fräswalze /
gelangt.
Die Transporteinrichtung 19, die, wie aus Fig.^ ersichtlich ist, dicht hinter der Fräswalze 7 unt
unterhalb der durch die Walzenachse 8 gehendei
!0 Horizontalebene angeordnet ist, besteht aus zwe
endlos umlaufenden Transportbändern 21 und 22. Stütz und Umlenkrollen 23 des Transportbandes 21, das siel
über die gesamte Länge der Fräswalze 7 erstreckt unc quer zur Fahrtrichtung umläuft sind an den beider
is Schwenkarmen der Fräswalzenhalterung 9 befestigt
während Stütz- und Umlenkrollen 24 des zwcitei Transportbandes 22, das sich vom Abwurfende dei
Transportbandes 21 zu einer Sammelstelle in Font eines Behälters 25 mit einer absperrbaren Auswurföff
nung 26 erstreckt, unmittelbar am Fahrwerk 1 angeordnet sind. Das von der Fräswalze 7 auf ihrei
Rückseite herabfallende abgefräste Material 20 wire von dem Transportband 21, dessen Stützrollen V-förmig
angeordnet sind, aufgenommen und an seinem eigener Abwurfende an das zweite Transportband 22 abgege
ben, das es dann in den Behälter 25 fördert Von dor kann es über ein weiteres, nicht dargestelltes Transport
band in einen Lastkraftwagen verbracht werden.
Claims (11)
1. Maschine zum großflächigen Abtragen von Straßendecken mit einem einen Antriebsmotor S
aufweisenden Fahrwerk und einer an diesem höhenverstellbar angeordneten, entgegengesetzt
zur Drehrichtung der Fahrwerksräder um eine querliegende Achse umlaufenden, die Abtragswerkzeuge
tragenden Walze und einem parallel zur Walzenachse und entlang deren gesamter Länge
endlos umlaufenden Transportband für den abgetragenen Deckenbaustoff, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abtragwalze eine mit auf Lücke angeordneten Fräßmeißeln versehene Fräswalze
ist und das Transportband in Fahrtrichtung gesehen hinter der Fräswalze (7) und unterhalb der
durch die Achse der Fräswalze verlaufenden Horizontalebene mittelbar oder unmittelbar am
Fahrwerk (1) befestigt ist
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportband in ein erstes (21)
parallel zur Fräswalze verlaufendes und ein zweites (22) sich vom Abwurfende des ersten Bandes zu
einer Sammelstelle (2S) erstreckendes endlos umlaufendes Transportband unterteilt ist
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das der Fräswalze (7) benachbarte
erste Transportband (21) an der Fräswalzenhalterung (9) befestigt ist.
4. Maschine nach einem der Ansprüche t bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sammelstelle in
Form eines eine absperrbare Auswurföffnung (26) aufweisenden Behälters (2S) vorgesehen ist
5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Stirnseiten
der Fräswalze (7) über den Fräswalzenumfang hinausragende Führungsbleche (18) angeordnet sind,
die an einem Ende mittelbar oder unmittelbar am Fahrwerk (1) angelenkt sind auf der abzufrasenden
Straßendecke (14) abstützen.
6. Maschine zum Abfräsen von Straßendecken, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß über der Fräswalze (7) eine sich über ihre gesamte Länge erstreckende und
ungefähr vom Straßendeckenniveau bis zur unteren Fräswalzenrückseite reichende, gewölbte Abdeckhaube
(12) angeordnet ist.
7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckhaube (12) an ihrem
hinteren Ende (15) drehbar gelagert ist.
8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckhaube (12) an der
Fräswalzenhalterung(9) angelenkt ist.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckhaube (12)
sich mit ihrem vorderen Ende (13) auf der abzuf rasenden Straßendecke (14) abstützt
10. Maschine nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet daß an beiden Stirnseiten
der Abdeckhaube (12) jeweils eine Seitenwand (17) vorgesehen ist.
11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwände (17) flexibel ausgebildet sind und vorzugsweise aus einem Gummi- oder
Lederstück bestehen.
Zum Abfräsen von durch Spikestreifen, Frostaufbrüche und andere Einwirkungen von Fahrzeugen und
Witterungseinflüssen beschädigte Straßendecken zwecks großflächiger Ausbesserung sind Maschinen
bekannt, bei denen auf einem von einem Dieselmotor angetriebenen Fahrwerk eine in Fahrtrichtung umlaufende
Fräswalze höhenverstellbar angeordnet ist Durch die in Fahrtrichtung umlaufende Fräswalze wird ein
bestimmter Betrag des Straßenbelags abgetragen, wobei die Fräswalze über das abgefräste Material läuft
und die auf der Walze sitzenden Fräsmeißel einer erheblichen Belastung und infolgedessen einem hohen
Verschleiß unterworfen sind. Um diese Nachteile zu beseitigen, ist des weiteren bereits vorgeschlagen
worden, die Fräswalze entgegen der Fahrtrichtung umlaufen zu lassen. Hierbei läuft die Fräswalze nicht
über das abgefräste Material, sondern dieses sammelt sich bis zu einer bestimmten Höhe vor der Fräswalze an
und wird dann nach und nach über die Fräswalze nach hinten transportiert Die entgegen der Fahrtrichtung
umlaufende Fräswalze wirkt also wie eine Förderwalze.
Für eine einwandfreie Neubeschichtung der abgefrästen Flächen ist deren Säuberung von dem abgefrästen
Material unumgänglich. Zu diesem Zweck besitzten die bekannten Maschinen ein oder mehrere Schubbleche,
die an dem Fahrwerk hinter der Fräswalze befestigt sind
und das abgefräste Material aufnehmen und zur Seite leiten, von wo es durch Hilfspersonal in bereitstehende
Lastkraftwagen geschaufelt wird. Eine derartige Säuberung ist jedoch recht aufwendig, zeitraubend und
dementsprechend teuer. Zudem können durch die Schubbleche nur größere Materialstücke einwandfrei
von der abgefrästen Fläche entfernt werden, da wegen der relativ rauhen Oberfläche der abgefrästen Straßendecke
die wirksamen Schubblechkanten einen gewissen Abstand zur abgefrästen Fläche besitzen müssen.
Die bekannten Vorrichtungen sind daher, was den Abtransport des abgefrästen Materials betrifft, unbefriedigend.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, bei einer Maschine zum großflächen
Abtragen von Straßendecken, mit einer entgegengesetzt zur Drelirichtung der Fahrwerksräder um eine
querliegende Achse umlaufenden Fräswalze auf einfache Weise eine Transportvorrichtung für den Abtransport
des abgefrästen Materials zu schaffen, welches sich beim Fräsvorgang in Fahrtrichtung gesehen vor der
Fräswalze ansammelt.
Gelöst wird die erfindungsgemäße Aufgabe mit einer Maschine zum großflächigen Abtragen von Straßcndekken
mit einem einen Antriebsmotor aufweisenden Fahrwerk und einer an diesem höhenverstellbar
angeordneten, entgegengesetzt zur Drehrichtung der Fahrwerksräder um eine querliegende Achse umlaufenden,
die Abtragswerkzeuge tragenden Walze und einem parallel zur Walzenachse und entlang deren gesamter
Länge endlos umlaufenden Transportband für den abgetragenen Deckenbaustoff, die dadurch gekennzeichnet
ist, daß die Abtragwalze eine mit auf Lücke angeordneten Fräsmeißeln versehene Fräswalze ist und
das Transportband in Fahrtrichtung gesehen hinter der Fräswalze und unterhalb der durch die Achse der
Fräswalze verlaufenden Horizontalebene mittelbar oder unmittelbar am Fahrwerk befestigt ist.
Der Abtransport des abgefräster. Materials von den bearbeiteten Straßenbelägen erfolgt also unter Mitwirkung
der Fräswalze, die, wie bereits dargelegt bei Umlauf entgegen der Fahrtrichtung als Förderwalze
wirkt. Nachdem das abgefräste Materia! über den
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712160403 DE2160403C3 (de) | 1971-12-06 | 1971-12-06 | Maschine zum großflächigen Abtragen von Straßendecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712160403 DE2160403C3 (de) | 1971-12-06 | 1971-12-06 | Maschine zum großflächigen Abtragen von Straßendecken |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2160403A1 DE2160403A1 (de) | 1973-07-12 |
| DE2160403B2 DE2160403B2 (de) | 1977-10-13 |
| DE2160403C3 true DE2160403C3 (de) | 1978-05-18 |
Family
ID=5827121
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712160403 Expired DE2160403C3 (de) | 1971-12-06 | 1971-12-06 | Maschine zum großflächigen Abtragen von Straßendecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2160403C3 (de) |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4221434A (en) * | 1978-03-23 | 1980-09-09 | Cmi Corporation | Roadway breaker plate for a planar apparatus |
| GB8331266D0 (en) * | 1983-11-23 | 1983-12-29 | Bowmer & Kirkland Products Sal | Road milling/cutting machine |
| EP2050875B1 (de) | 2007-10-17 | 2014-09-24 | Dynapac GmbH | Strassenfräse |
| DE102011009092A1 (de) * | 2011-01-21 | 2012-07-26 | Bomag Gmbh | Rotorkasten für eine Bodenfräsmaschine mit Führungseinrichtung für Fräsgut und Bodenfräsmaschine mit einem solchen Rotorkasten |
| DE102012012395A1 (de) | 2012-06-25 | 2014-01-02 | Wirtgen Gmbh | Straßenfräsmaschine |
| US10309583B2 (en) * | 2017-09-20 | 2019-06-04 | Caterpillar Paving Products Inc. | Support mechanism for a construction machine |
-
1971
- 1971-12-06 DE DE19712160403 patent/DE2160403C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2160403B2 (de) | 1977-10-13 |
| DE2160403A1 (de) | 1973-07-12 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3528038C2 (de) | ||
| EP0261097A2 (de) | Vorrichtung zur Räumung von Verkehrsflächen von Schnee, Schneematsch, Wasser, Schmutz od.dgl. | |
| DE592754C (de) | Einrichtung zum Abbauen und Fortschaffen der Kohle | |
| EP0416135B1 (de) | Gleisverfahrbare Maschine zum Verteilen und Profilieren des Bettungsschotters eines Gleises | |
| DE3903482A1 (de) | Frontladerfraesvorrichtung zum abfraesen von beschaedigten strassendecken | |
| DE2160403C3 (de) | Maschine zum großflächigen Abtragen von Straßendecken | |
| DE2208540C3 (de) | Straßenbearbeitungsmaschine | |
| DE2156282A1 (de) | Maschine zum schicht weisen Abtragen, insbesondere verschlissener Straßendecken | |
| DE1854786U (de) | Fahrbares foerder- und hubgeraet. | |
| EP0001202A1 (de) | Flachsilofräse | |
| DE594419C (de) | Abbaumaschine mit einem Schraemarm und einem kurzen Querfoerderer | |
| DE19647340B4 (de) | Maschine zum Umsetzen von Mieten | |
| DE2118576A1 (de) | Fahrbarer Forderer | |
| DE1197832C2 (de) | Gewinnungsmaschine fuer Bergbaubetriebe, insbesondere fuer Breitauffahren von Floezstrecken od. dgl. | |
| DE2355613C3 (de) | Maschine zum Abfräsen oder Abschälen von Straßenbelägen | |
| DE1634721A1 (de) | Bagger | |
| DE1966966A1 (de) | Vorrichtung zum abtragen verschlissener strassendecken | |
| DE2760321C2 (de) | Vorrichtung zum Reinigen von Filterbecken bei der Trinkwasserbereitung | |
| WO2000077346A1 (de) | Walzenschrämlader | |
| CH249316A (de) | Vortreibmaschine für die Herstellung von Stollen mit kreisförmigem Profil. | |
| DE1800144C (de) | Fahrbare Maschine zum konünuierli chen Räumen, Aufnehmen und Verteilen des Bettungsschotters | |
| DE2824620A1 (de) | Siebvorrichtung mit einer rotierenden siebtrommel | |
| DE3239113A1 (de) | Bankettraeumgeraet | |
| DE815963C (de) | Lademaschine | |
| DE4498C (de) | Tatjak-Schneidemaschine |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |