DE2158779B2 - Nachstellbare Maschinenreibahle - Google Patents

Nachstellbare Maschinenreibahle

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DE2158779B2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine nachstellbare Maschinenreibahle mit einem Reibahlenschaft und einem auswechselbaren hülsenartigen, im Querschnitt endlos gewellten Reibahlenkopf, der mit Schneiden, die an von radialen Vorsprüngen an dem Reibahlenkopf gebildeten Schultern angeordnet sind, versehen ist und der zwischen einetn konischen Ausdehnungskörper und einer verschiebbar angeordneten, an einer Mutter abgestützten Muffe elastisch um den Ausdehnungskörper gespannt ist und durch axiale Verschiebung relativ zu dem Ausdehnungskörper radial ausdehnbar ist und der nur mit einem vorderen konische.-i "*"■?<; seiner inneren Wellenkämme auf dem Ausdehnungskörper abgestüizt
Eine solche Maschinenreibahle ist aus der Schweizer Patentschrift 275 208 bekannt und ist dort als eine von zwei im Prinzip äquivalenten Ausführungsvarianten von nachstellbaren Maschinenreibahlen der obengenannten Art beschrieben. Die beiden Ausführungsvarianten unterscheiden sich im wesentlichen nur dadurch, daß der Reibahlenkopf bei einer ersten Ausführungsvariante zwischen einem mit einer Gewindebohrung versehenen, auf einen Gewindezapfen am vorderen Ende des Reibahlenschaftes aufgeschraubten Ausdehnungskörper und einem Flansch am Reibahlenschaft und bei der zweiten Ausführungsvariante zwischen einem das vordere Ende des Reibahienschafies bildenden Ausdehnungskörper und einer auf dem Schaft verschiebbaren, an einer auf den Schaft aufgeschraubten Mutter abgestützten Flanschmuffe angeordnet ist. Bei der ersten Ausführungsvariante liegt also der Reibahlenkopf mit seiner Rückseite fest an einem Flansch am Reibahlenschaft an und läßt sich durch mehr oder weniger weites Aufschrauben des von vorne in den Kopf hineinragenden Ausdehnungskörpers auf den Gewindezapfen am Reibahlenschaft nachstellen. Bei der zweiten Ausführungsvariante liegt demgegenüber der Reibahlenkopf fest an dem von vorne in ihn hineinragenden, das Vorderende des Reibahlenschaftes bildenden Ausdehnungskörper an und läßt sich durch Verschieben einer auf seiner Rückseite anliegenden Flanschmuffe bzw. durch Verdrehen einer die Abstützung der Flanschmuffe bildenden, auf den Schaft aufgeschraubten Mutter nachstellen. Da der Reibahlenkopf bei der ersten Ausführungsvariante hinten fest an dem Reibahlenschaft und bei der zweiten Ausführungsvariante vorne fest an dem Reibahlenschaft bzw. dem das vordere Ende desselben bildenden Ausdehnungskörpers anliegt, kann der Reibahlenkopf beim Zusammenbau der Reibahle bei der ersten Ausführungsvariante von vorne auf den Reibahlenschaft bzw. den Gewindezapfen am vorderen Ende des Reibahlenschaftes aufgeschoben werden, während der Reibahlenkopf bei der zweiten Ausführungsvariante beim Zusammenbau der Reibahle von hinten über den gesamten Schaft aufgeschoben werden muß, wobei dann anschließend die Flanschmuffe aufgeschoben und dann die zur Abstützung derselben vorgesehene Mutter auf den Schaft aufgeschraubt wird. Daraus ergibt sich, daß die zweite Ausführungsvariante praktisch nur für Ausführungsformen der Maschinenreibahle in Frage kommt, bei denen
S die innere öffnungsweite des hölsenartigen Reibahlenkopfes größer als der größte Durchmesser des Reibahlenschaftes im Bereich zwischen dem hinteren Ende des k jigibshlenschaftes und dsm sn seinem vorderen Ende angeordneten Ausdehnungskörper ist, während demgegenüber für die erste Aucföhrungsvariante nur die Bedingung besteht, daß der äußere Durchmesser des Reibahlenkopfes größer als der größte Durchmesser des Peibahlenschaftes ist Mithin war die zweite Ausführungsvariante nur für relativ große Reibahlendurchmesser brauchbar, während bei relativ kleinen und mittleren Reibahlendurchmessern die erste Ausführungsvariante angewandt werden mußte.
Nun bietet aber die erste Ausführungsvariante im Vergleich zu der zweiten Ausführungsvariante keine so !5 hohen Genauigkeiten hinsichtlich des Rundschlages des Reibahlenkopfes, und zwar deswegen, weil ein auf einen Gewindezapfen aufgeschraubter Ausdehnungskörper selbst dann, wenn die Gewinde der Gewindebohrung im Ausdehnungskörper und des Gewindezaplens am Reibahlenschaft geschliffen werden, keine so gute Zentrierung wie ein einstückig mit dem Reibah-Jenschaft verbundener Ausdehnungskörper enisprcchend der zweiten Ausführungsvariante ermöglicht und weil außerdem bei einem auf einen Gewindezapfen autgeschraubten Ausdehnungskörper die Möglichkeit bejteht, daß die Längsachse des Ausdehnungskörpers und die Längsachse des Reibahlenschaftes bzw. des Gewindezapfens am Reibahlenschaft nicht genau aufeinander ausgerichtet sind, z. B. weil die Verteilung der Druckpunkte zwischen dem Innengewinde im Ausdehnungskörper und dem Außengewinde auf dem Gewindezapfen in Umfangsrichtung nicht ganz gleichmäßig ist.
Im Zuge der immer weiter gehenden Automatisierung der industriellen Fertigung werden nun aber gerade die Anforderungen betreffs der maximal zulässigen Rundschläge von Maschinenreibahlen immer weiter erhCht, und zwar insbesondere auch in den Bereichen kleiner und mittlerer Reibahlendurchmesser, für die bisher aus den oben erwähnten Gründen nur die erste Ausführungsvariante in Betracht gezogen werden konnte. Nun wäre es zwar theoretisch möglich, diesen erhöhten Anforderungen dadurch gerecht zu werden, daß man auch in den Bereichen kleiner und mittlerer Reibahlendurchmesser auf die zweite Ausführungsvariante übergeht. Dies würde jedoch bedingen, daß die Schaftdurchmesser beträchtlich veringert werden müßten, um bei kleinen und mittleren Reibahlendurchmessern die zweite Ausführungsvariante zu ermöglichen. Dem steht aber entgegen, daß erstens aus Festigkeits- und Stabilitätsgründen und zweitens auch we^en der damit erforderlichen Umrüstung des Maschinenparks der Industrie auf entsprechend geringer dimensionierte Halterungen für die Reibahlenschäfte eine solche Verringerung der Schaftdurchmesser nicht in Betracht gezogen werden kann.
Es ist außerdem so, daß bei einem zu geringem Schaftdurchmesser die Gefahr besteht, daß Schwingungen des Reiibahlenkopfes quer zu seiner Achsrichtung beim Betrieb auftreten, die sich in gleicher Weise wie eine ungenügende Rundschlaggenauigkeit auswirken und so bei einer bestimmten vorgegebenen Rundschlaggenau'gkeit die Anforderungen an uie statische Rundschlaggaiauigkeit (Rundschlaggenauigkeit im Leerlauf, wo keine solchen Querschwingungen auftre- &5 ten) wesentlich verschärfen können. Unter ungünstigen Umständen, d, h, bei zu geringen Schaftdurchmessern und gleichzeitig relativ großen Schaftlängen, kann sogar der Fall auftreten, daß die Querschwingungen des Reibahlenkopfes beim Betrieb eine größere Amplitude als der maxims! zulässige Riindschlag hr.ben.
Die der Erfindung saigrundeiiegende AUfgäbetiste!- lung war daher, eine nachstellbare Maschinenreibahle zu schaffen, die einerseits die Vorteile der genannten zweiten Ausführungsvanante hinsichtlich der genauen Zentrierung und Ausrichtung der Längsachse öes Ausdehnungskörpers und der Längsachse des Reibahlenschaftes aufeinander und damit des erzielbaren sehr geringen Rundschlages aufweist und anderseits aber nicht wie diese zweite Ausführungsvariante bedingt, daß der Reibahlenkopf von hinten über den gesamten Reibahlenschaft aufgeschoben werden muß bzw. daß die innere öffnungsweite des Reäbahlenkopfes größer als der Schaftdurchmesser an seiner größten Stelle sein muß.
Erfindungsgemäß wird das mit einer Maschinenreibahle der eingangs genannten Art erreicht, die gekennzeichnet ist durch einen auf einen Fortsatz am vorderen Ende des Reibahlenschaftes aufsetzbaren und an diesem befestigbaren nulsenförmigen Körper, der sich in seinem einen Endbereicn konisch erweitert und mit diesem Bereich den Ausdehnungskörper bildet, in einem mittleren Bereich zylindrisch ist und mit diesem Bereich eine Führung für die verschiebbare Anordnung der Muffe bildet und in seinem anderen Endbereich mit einem Schraubgewinde für die zur Abstützung der Muffe vorgesehene Mutter versehen ist, sowie durch einen zwischen dem Innendurchmesser der Mutter und dem Außendurchmesser des Reibahlenkopfes liegenden Durchmesser des Reibahlenschaftes.
Vorteilhaft kann dabei zur Erzielung der besagten genauen Zentriemng und Ausrichtung der Längsachse des Ausdehnungskörpers und der Längsachse des ReiH-ahlenschaftes aufeinander entweder der Fortsatz auf einem Teii seiner Länge konisch ausgebildet sein und der hülsenförmige Körper eine mindestens teilweise konische öffnung von gleicher Konizität wie der des Fortsatzes aufweisen, oder es kann je eine ringförmige plangeschliffene Auflagefläche am hinteren Ende des hülsenförmigen Körpers und am Reibahlenschafl zur Ausrichtung der Längsachsen von hülsenförmigem Körper und Reibahlen&ohaft aufeinander und ferner eine Achszentrierung mit einer geschliffenen Zentrierbohrung in dem hülsenförmigen Körper und einem in die Zentrierbohrung passenden Zentrierzylinder an dem Fortsatz am Reibahlenschaft vorgesehen sein. Sowohl bei der einen wie bei der anderen dieser beiden Ausbildungsformen läßt sich eine genaue Zentrierung und Ausrichtung der Längsachse des Ausdehnungskörpers und aer Längsachse des Reibahlenschaftes aufeinander erreichen, wobei die erstgenannte Ausbildungsform den speziellen Vorteil eines etwas geringeren technischen Aufwandes und einer etwas einfacheren Handhabung bei der Lösung des hülsenförmigen Körper vom Reibahlenschaft und die letztgenannte Aus bildungsform den speziellen Vorteil einer etwas höheren Genauigkeit der Zentrierung und Ausrichtung der Längsachsen von Ausdehnungskörper und Reibahlenschaft aufeinander haiL Bei der erstgenannten Ausbildungsform können die konischen Teile des Fortsatzes und der öffnung zweckmäßig geschliffen und als Zentrierkonus bzw. konische Zentrierbohrung ausgebildet sein.
Zur Befestigung des hülsenförmigen Körpers an dem Forlsatz kann der Fortsatz zweckmäßig vorn mit einem Schraubgewinde versehen sein, wobei der hülsenförmige Körper auf den Fortsatz aufgesteckt und
mit einer auf das Schraubgewinde an dem Fortsatz aufgeschraubten Befestigungsmutter an diesem befestigt ist.
Mit Vorteil können ferner zur Drehmomentübertragung vom Reibahlenschaft auf den hülsenförmigen Körper Verbindungsmittel zwischen Reibahlenschaft und hülsenförmigem Körper zur drehfesten Verbindung der beiden Teile vorgesehen sein, wobei diese Verbindungsmittel zweckmäßig in Ausnehmungen in den beiden Teilen eingreifende Keile sein können.
An Hand der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Die in der Zeichnung dargestellte Maschinenreibahle besteht aus einem Reibahlenschaft 1 mit einem Fortsatz 2 an seinem vorderen Ende, einem auf den Fortsatz 2 aufgesetzten und mit der Befestigungsmutter 3 daran befestigten hülsenförmigen Körper 4, der Mutter 5, der Muffe 6 und dem Reibahlenkopf 7, die auf den hüisenförmigen Körper 4 aufgesetzt sind, dem Mitnehmerstift 8 zur drehfesten Verbindung von Reibahlenkopf 7 und hülsenförmigem Körper 4 und den mit Schrauben 9 am Reibahlenschaft 1 befestigten Keilen 10 zur drehfesten Verbindung von Reibahlenschaft 1 und hülsenförmigem Körper 4.
Der Fortsatz 2 am vorderen Ende des Reibahlenschaftes 1 ist auf einem Teil 2a seiner Länge konisch ausgebildet und weist vorn einen zylindrischen Abschnitt 2b auf, der mit einem Schraubgewinde 11 versehen ist. Auf das Schraubgewinde 11 ist die Befestigungsmutter 3 zur Befestigung des hülsenförmigen Körpers 4 am Fortsatz 2 aufgeschraubt.
Der hülsenförmige Körper 4 erweitert sich in seinem vorderen Endebereich 4a konisch und bildet mit diesem Bereich 4a den Ausdehnungskörper. Im mittleren Bereich 4b ist der hülsenförmige Körper 4 zylindrisch und bildet mit diesem Bereich 46 die Führung für die verschiebbare Anordnung der Muffe 6. in seinem hinteren Endbereich ist der hülsenförmige Körper 4 mit dem Schraubgewinde 12 für die zur Abstützung der Muffe 6 vorgesehene Mutter 5 versehen.
Zum Zusammenbau der Reibahle wird zunächst in den hülsenförmigen Körper 4 in das dafür vorgesehene Loch der Mitnehmerstift 8 eingeschoben und dann auf den Körper 4 der Reibahlenkopf 7 derart aufgesetzt, daß er sich mit dem vorderen konischen Teil Ta seiner inneren Wellenkämme auf dem den Ausdehnungskörper bildenden konischen Bereich 4a des hülsenförmigen Körpers 4 abstützt Anschließend wird die Muffe 6 auf den hülsenförmigen Körper 4 aufgeschoben und danach die Mutter 5 auf das Schraubgewinde 12 im hinteren Endbereich des hülsenförmigen Körpers 4 aufgeschraubt Danach wird der hülsenförmige Körper 4 mit der Mutter 5, der Muffe 6 und dem Reibahlenkopf 7 auf den konischen Fortsatz 2 am vorderen Ende des Reibahlenschaftes 1 aufgesetzt und durch Drehung relativ zu dem Reibahlenschaft 1 so ausgerichtet, daß sich die Ausnehmungen 13 am hinteren Ende des hülsenförmigen Körpers 4 und die Ausnehmungen 14 im Reibahlenschaft 1 gegenüberstehen. Dann werden in diese Ausnehmungen 13 und 14 zur drehfesten Verbindung von Reibahlenschaft 1 und hülsenförmigem Körper 4 die Keile 10 eingesetzt und mit Schrauben 9 am Reibahlenschaft 1 festgeschraubt Danach wird die Befestigungsmutter 3 angezogen und dadurch der konische Teil 4c der öffnung in dem hülsenförmigen Körper 4 auf den konischen Abschnitt 2a des Fortsatzes 2 gepreßt Wenn der konische Teil 4c der öffnung in dem hülsenförmigen Körper 4 genau die gleiche Konizität wie der konische Abschnitt 2a des Fortsatzes 2 aufweist und außerdem sowohl die Konusachse des konischen Teiles 4c der öffnung in dem hülsenförmigen Körper 4 genau mit der Längsachse des hülsenformigen Körpers 4 übereinstimmt als auch die Konusachse des konischen Abschnittes 2a des Fortsatzes 2 genau mit der Längsachse des Reibahlenschaftes 1 übereinstimmt, und wenn zudem die Oberflächenrauhigkeit des konischen Teiles 4c und des konischen Abschnittes 2a so gering ist, daß eine vollständig gleichmäßige Verteilung der Druckpunkte zwischen diesem konischen Teil 4c und dem konischen Abschnitt 2a über die gesamte Konusfläche erzielt wird, dann ergibt sich bei dem Festziehen der Befestigungsmutter 3 sowohl eine genaue Zentrierung als auch eine exakte Ausrichtung der Längsache des mit seinem Bereich 4a den Ausdehnungskörper bildenden hülsenförmigen Körpers 4 und der Längsachse des Reibahlenschaftes 1 aufeinander.
Nach dem Festziehen der Befestigungsmutter 3 wird dann die Mutter 5 angezogen und gegebenenfalls so weit nach vorn geschraubt, bis der Reibahlenkopf 7 im gewünschten Maß aufgeweitet ist. Zur Nachstellung der Reibahle ist dann jeweils nur die Mutter 5 so zu verdrehen, daß sich eine weitere Aufweitung des vorderen konischen Teiles 7a der inneren Wellenkämme des Reibahlenkopfes 7 und damit eine entsprechende Vergrößerung des äußeren Durchmessers des Reibahlenkopfes 7 an seinem vorderen Ende ergibt.
Bei der konstruktiven Ausbildung der vorliegenden Maschinenreibahle sind folgende Punkte zu beachten: Erstens ist dafür zu sorgen, daß die Konusachsen des konischen Teils 4c der öffnung in dem hülsenförmigen Körper 4 und des konischen Bereiches 4a am vorderen Ende des hülsenförmigen Körpers 4 genau mit der Längsachse des hülsenförmigen Körpers 4 und insbesondere mit der Zylinderachse des mittleren zylindrischen Bereiches 4b des hülsenförmigen Körpers 4 übereinstimmen, d. h. es ist bei der Herstellung des hülsenförmigen Körpers 4 dafür zu sorgen, daß beim Schleifen der Flächen 4a, Ab und 4c die Drehung des Körpers 4 exakt um die gleiche Achse erfolgt. Daher ist es zweckmäßig, die Endbearbeitung der Flächen 4a, 4b und 4c des hülsenförmigen Körpers 4 innerhalb der gleichen Einspannung vorzunehmen. Zweitens ist dafür zu sorgen, daß die vordere Endfläche 4rfdes hülsenförmigen Körpers 4 möglichst genau in einer Ebene liegt, auf der die Längsachse des Körpers 4 {./trecht steht. Letzteres ist deswegen wichtig, damit sich der Auflagedruck der Befestigungsmutter 3 auf diese Fläche 4d möglichst gleichmäßig auf die gesamte Auflagefläche verteilt und insbesondere vermieden wird, daß die Befestigungsmutter 3 nur einseitig auf der Fläche 4d aufliegt oder einseitig einen wesentlich größeren Druck als auf der gegenüberliegenden Seite auf diese Fläche 4d ausübt. Aus dem gleichen Grund ist auch dafür zu sorgen, daß mindestens die Endfläche 3a der Befestigungsmutter 3 möglichst genau in einer Ebene liegt, auf der die Längsachse der Mutter 3 lotrecht steht. Schließlich ist es aus eben demselben Grund empfehlenswert, sowohl die Befestigungsmutter 3 mit einem geschliffenen Innengewinde als auch den Fortsatz 2 mit einem geschliffenen Außengewinde 11 zu versehen. Die erwähnte gleichmäßige Druckverteilung des Auflagedruckes der Befestigungsmutter 3 auf die vordere Endfläche 4d des hülsenförmigen Körpers 4 ist deswegen anzustreben, damit eine gleichmäßige Verteilung der Druckpunkte zwischen dem konischen Teil 4c und dem konischen Abschnitt 2a erzielt wird, da nur diese eine
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genaue Zentrierung und exakte Ausrichtung der Längs- Muffe 6 und dem zylindrischen Bereich 4b und eine
achsen von Reibahlenschaft 1 und hülsenförmigem möglichst große Länge der Muffe 6 wird erreicht, daß
Körper 4 aufeinander gewährleistet. Drittens ist bei der die Längsachse des Reibahlenkopfes 7, der mit seinem
Herstellung des Reibahlenschaftes dafür zu sorgen, daß hinteren Ende auf der Vorderseite der Muffe 6 aufliegt,
! cie Konusachse des konischen Abschnittes 2a des Fort- 5 genau auf die Längsachse des hülsenförmigen Körpers
sal/.es "> genau mit der Längsachse des Reibahlenschaf- 4 und damit des Reibahlenschaftes 1 ausgerichtet ist.
tes tibereinstimmt, d. h. es ist dafür zu sorgen, daß beim Die Zentrierung des Reibahlenkopfes erfolgt dann
Schleifen dieser Konusfläche die Drehung des Reibah- durch den den Ausdehnungskörper bildenden koni-
lenschafies 1 exakt um seine Längsachse erfolgt. Vier- sehen Bereich 4a des hülsenförmigen Körpers 4. Damit
tens muß darauf geachtet werden, daß die Konizität io eine möglichst genaue Ausrichtung der Achse des
des konischen Teils 4c der öffnung in dem hülsenförmi- Reibahlenkopfes 7 auf die Längsachse des Körpers 4
gen Körper 4 und die Konizität des konischen Ab- bzw. des Reibahlenschaftes 1 erreicht wird, sollten fer-
schnittes 2a des Fortsatzes 2 genau übereinstimmen, ner noch die Rückseite des Reibahlenkopfes 7 und min-
und fünftens ist schließlich noch für eine äußerst gerin- destens die Vorderseite der Muffe 6 plangeschliffen
ge Oberflächenrauhigkeit sowohl des konischen Teils ts sein.
4c als auch des konischen Abschnittes 2a Sorge zu tra- Mit Maschinenreibahlen nach der vorliegenden Ergen. Des weiteren sollte die Passung zwischen dem zy- findung lassen sich Schaftdurchmesser realisieren, di* lindrischen Bereich 4ö und der Bohrung in der Muffe 6 nahezu dem äußeren Durchmesser des Reibahlenkopmöglichst eng und die Länge der Muffe 6 so groß wie fes entsprechen und damit eine größtmögliche Sicherirgendmöglich gemacht werden, »o heit gegen Querschwingungen des Reibahlenkopfes Durch die möglichst enge Passung zwischen der beim Betrieb gewährleisten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Nachstellbare ivisschinenreibahie mit einem ReibaWensebau und einem auswechselbaren hü!- senartigen, im Querschnitt endlos gewellten Reibahlenkopf, der mit Schneiden, die an von radialen Vorsprüngen an dem Reibahlenkopf gebildeten Schultern angeordnet sind, versehen ist und der zwischen einem konischen Ausdehnungskörper und einer verschiebbar angeordneten, an einer Mutter abgestützten Muffe elastisch um den Ausdehnungskörper gespannt ist und durch axiaie Verschiebung relativ zu dem Ausdehnungskörper radial ausdehnbar ist und der nur mit einem vorderen konischei Teil seiner inneren Wellenkämme auf dem Ausdehnungskörper abgestützt ist, gekennzeichnet durch einen auf einen Fortsatz (2) am vorderen Ende des Reibahlenschaftes (1) aufsetzbaren und an diesem b< festigbaren hülsenförmigen Körper (4), der sich in seinem einen Endbereich (4a) konisch erweitert und mit diesem Bereich (4a) den Ausdehnungskörper bildet, η einem mittleren Bereich (4b) zylindrisch ist und mit diesem Bereich (4b) eine Führung für die verschiebbare Anordnung der Muffe (6) bildet und in seinem anderen Endbereich mit einem Schraubgewinde (12) für die zur Abstützung der Muffe (6) vorgesehene Mutter (5) versehen ist, sowie durch einen zwischen dem Innendurchmesser der Muli λγ (5) und dem Außendurchmesser des Reibahlenkopfes (7) hegenden Durchmesser des Reibahlenschaftes {'.).
2. Maschinenreibat-ie narh Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Fo.< isatz (2) auf einem Teil (2a) seiner Länge konisch ausgebildet ist und der hülsenförmige Körper (4) eine mindestens teilweise konische Öffnung (4c) von gleicher Konizität wie der des Fortsalzes (2) aufweist.
3. Maschinenreibahle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die konischen Teile (2a, 4c) des Fortsatzes und der Öffnung geschliffen und als Zenitrierkonus bzw. konische Zentrierbohrung ausgebildet sind.
4. Maschinenreibahle nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch je eine ringförmige plangeschliffene Auflagefläche am hinteren Ende des hülsenförmigen Körpers und am Reibahlenschaft zur Ausrichtung der Längsachsen von hülsenförmigem Körper und Reibahlenschaft aufeinander sowie durch eine Achszentrierung mit einer geschliffenen Zentrierbohrung in dem hülsenförmigen Körper und einem in die Zentrierbohrung passenden Zentrierzylinder an dem Fortsatz am Rcibahlenschaft.
5. Maschinenreibahle nach einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (2) vorn mit einem Schraubgewinde (ti) versehen ist und der hülsenförmige Körper (4) auf den Fortsatz aufgesteckt und mit einer auf das Schraubgewinde (U) an dem Fortsatz aufgeschraubten Befestigungsmutter (3) an diesem befestigt ist.
6. Maschinenreibahle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Drehmomentübertragung vom Reibahlenschaft auf den hülsenförmigen Körper Verbindungsmittel (10) zwischen Reibahlenschaft (t) und hülsenförmigem Körper (4) zur drehfesten Verbindung der beiden Teile vorgesehen sind.
7. Maschinenreibahle nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel in Ausnehmungen (13,14) in den beiden Teilen (1,4) eingreifende Keile (10) sind.
DE2158779A 1970-12-16 1971-11-26 Nachstellbare Maschinenreibahle Expired DE2158779C3 (de)

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